Alle 7 Artikel zum Thema Zukunft auf neuerdings.com:
Werden die Datenspeicher der Zukunft magnetisch arbeiten? Oder chemisch? Oder gar wieder mechanisch, wie in der Computer-Steinzeit? Bei dem im Folgenden beschriebenen, von neuerdings.com vor Ort ausführlich besichtigten Speicherverfahren ist das noch nicht ganz heraus.
Auf einem ganz merkwürdigen Weg ist ein Team der Universität Kiel zu einem zukünftigen denkbaren Speicherverfahren gekommen. Eigentlich ging es darum, ein effektiveres Kontrastmittel für die bei 64 MHz durchgeführte Kernspintomografie (MRT, Magnetoresonanztomografie) zu entwickeln: Ein Material, das sich zwischen diamagnetischem und paramagnetischem Verhalten umschalten lässt, war gesucht. Der Grund: Für manche Aufnahmen ist es notwendig, dass das Kontrastmittel «aktiv» ist (paramagnetisch, «high spin»), um das gewünschte kontrastreiche Bild zu erhalten, für andere Aufnahmen stört es dagegen wieder und es wäre mehrere Stunden abzuwarten, bis der Patient die heute für diesen Zweck verwendeten Gadolinium-Verbindungen wieder ausgeschieden hat, oder das Kontrastmittel auf diamagnetisches Verhalten («low spin») umschalten können.
Das in der Blutbahn befindliche Hämoglobin ist so ein umschaltbares Kontrastmittel – es wird je nach Sauerstoffgehalt para- oder diamagnetisch. So können im Bold-fMRI (Blood-oxygenation-level-dependent functional Magnetic Resonance Imaging) Stoffwechselvorgänge gut dargestellt werden – in Bereichen mit hoher Stoffwechselaktivität und damit geringem Sauerstoffgehalt des Bluts steigt der Kontrast. Allerdings kann man dem Patienten natürlich nicht die Atemluft nehmen, um die Hämoglobin-Moleküle gezielt umzuschalten.
Scheinbar aus dem Chemie-Baukasten für Kinder, doch weit komplexer: Umschalten von Nanospeichern (Bilder: Uni Kiel, wor)
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Die in Computern zu speichernden Bits werden immer mehr – und immer kleiner. Wie werden die Daten wohl in 20 Jahren noch effektiver gespeichert? Ein Blick auf einige mögliche Zukunftstechniken.
IBM ist mit der Entwicklung der Computertechnik stark verknüpft und versucht, im Labor neue Technologien auszutüfteln. Eine davon – von Stuart Parkin vom IBM-Forschungszentrum in Almaden, Kalifornien, erdacht – nennt sich “
Racetrack“: Hier werden die Informationen in Magnetfeldern in nanodünnen Nickel-Eisendrähten gespeichert – sozusagen die Miniaturversion des Vorläufers des Tonbands, dem Stahl-Tondraht, mit dem die magnetische Datenspeicherung einst in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts begann.
Im Unterschied zum Tonbandgerät bewegen sich die Racetrack-Nanodrähte jedoch nicht mechanisch an einem Lesekopf vorbei, um in diesem eine auslesbare Spannung zu induzieren, sondern die magnetisierten Zonen im Draht werden durch Stromimpulse in Bewegung gesetzt und bewegen sich dann von sich aus vor dem Lesekopf vorbei. Die Zugriffszeiten sollen mit dem in heutigen Computern verbauten DRAM vergleichbar sein. Bei Stromausfall bleiben die gespeicherten Daten jedoch im Gegensatz zu RAM-Speicher erhalten. 2008 zeigte IBM den ersten Prototypen, Ende 2011 sprach der Computerhersteller von «baldiger Produktionsreife».
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In Shanghai auf der Weltausstellung hat GM die EN-V-Pods gezeigt. Die Zweipersonenfahrzeuge basieren auf dem Segway und verzückten an der CES.
Ich will immer noch einen Segway, aber ich sehe sein Problem – vor allem in Europa mit den engen Innenstädten: Das Fahrzeug ist auf dem Gehsteig ein fahrender Prellbock und auf der Strasse Mangels Knautschzone ein Sarg.
Daran ändert sich auch nichts, wenn man eine Karosserie darum herum baut, das Fahrzeug mit zwei Sitzplätzen, Steuerung, Sensoren und Vernetzung ausstattet – aber in einer neuen Innenstadt, die auf solche Pods ausgerichtet ist, wären sie das perfekte Forstbewegungsmittel.
Das denken sich jedenfalls die Ingenieure von der Konzeptabteilung bei GM. Ich dachte nicht daran, als ich die Fahrzeuge auf der Plaza der CES gesehen habe. Ich dachte “Cooooool!”.
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Fujitsu hat eine Ladestation vorgestellt, die Handys kabellos mit Strom versorgt – und das über mehrere Meter Entfernung.
Kommt man nach Hause, loggt sich das Telefon mittlerweile eigenständig ins Netz ein. Und in Zukunft werden sich Handys auch ins eigene Stromnetz einloggen und sich automatisch aufladen. Strom, der kabellos im Haus übertragen wird, ist mit weiten Abstand das “next big thing”, das die Technologie revolutionieren wird. Verschiedene Firmen arbeiten an Konzepten, die in Zukunft Stromkabel überflüssig machen werden. Fujitsu hat nun eine Variante vorgestellt. » weiterlesen
Berührungsempfindliche Bildschirme haben die Art und Weise verändert, wie wir Handys bedienen. Was kommt als nächstes?
Einen Blick in die Zukunft zu werfen ist immer schwierig. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass wir Telefone haben, die immer und überall mit dem Internet verbunden sind? Wer wusste schon, dass wir Geräte besitzen, die man eigentlich nur aus “Star Trek” kennt?
Schon ein Ausblick ins nächste Jahr ist schwer genug. Wie werden sich SSDs entwicklen, wie die Dual-Cores für Handys? Und was passiert mit den Akkus? Aber manchmal macht es einfach Spaß, ohne Rücksicht auf die Technologie-Entwicklung (oder deren Preis) in die Zukunft zu schauen. Eine schwedische Agentur hat das gemacht und heraus gekommen ist ein interessantes Video. » weiterlesen
LG hat ein ein E-Ink Display vorgestellt, das die Grösse einer Zeitung hat und flexibel ist.
Ich beziehe meine Nachrichten schon lange nicht mehr von einer gedruckten Tageszeitung, sondern aus dem Netz. Die Ausnahme bilden Wochen- und Sonntagszeitungen, weil es einfach mehr Spaß macht mit einer Zeitung auf dem Sofa zu liegen. Man liest allerdings anders. Während man im Netz immer auf einen Artikel konzentriert ist, huscht das Auge in einer Zeitung über verschiedene Überschriften und Artikel, was dazu führt, dass man auch was liest, was einen vielleicht auf den ersten Blick nicht interessiert hat. E-Reader konnten das Problem auch nicht lösen, aber LG hat jetzt ein E-Ink Display vorgestellt, das einen Schritt weiter geht.
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Nokia hat sich Gedanken um unsere Zukunft gemacht und zeigt in einem Video, wie es 2015 aussehen könnte.
Die Zukunft, das hat sich gezeigt, kann man nur schwer vorher sehen. Das gilt vor allem für die Technik. Entweder schießt man sehr weit über das Ziel hinaus (Atomkraftwerke in allen Häusern!) oder komplett vorbei (Computer? Werden sich nicht durchsetzen.) Wer hätte zum Beispiel vor 10 Jahren gedacht, dass spätere Handys mehr können als damalige Bürorechner? Wer, dass er Daten bald “in the cloud” sichert?
Nokia probiert es dennoch mal mit einem Blick in die nahe Zukunft. Video nach dem Klick:
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