Wearable Computing – mit diesem eher unspektakulären Ausdruck wird eine spezielle Nische in der IT bezeichnet, die uns seit einiger Zeit beschäftigt. “Tragbare Technik” könnte man auf Deutsch sagen, aber “tragbar” steht hierbei nicht für das geringe Gewicht des Gadgets, sondern dafür, dass es am Körper getragen wird. Jüngste Beispiele sind Google Glass und zahlreiche Smartwatch-Konzepte.
Beispiele für Wearable Computing
Die Idee von Gadgets, die man am Körper trägt, ist nicht neu. Zahlreiche Science-Fiction-Geschichten leben bereits jetzt die Aussichten, die uns bevorstehen könnten. Erwartet den Menschen eine Zukunft als Cyborg? Das klingt vielleicht absurd und witzig, aber die Mischung aus Mensch und Maschine ist gar nicht mehr so fern, wie wir es vielleicht vermuten. Das Technik-Upgrade des Menschen steht bereits vor der Tür, braucht aber noch etwas Entwicklung, bis es serienreif ist. Einige Konzepte sind im vergangenen und in diesem Jahr vorgestellt worden, doch woher kommen diese Entwicklungen und wie sieht ihre Zukunft aus? Sind wir schon bereit für Google Glass, Smartwatches und andere Produkte?
Ekoore liefert das Notebook Python S3 mit abnehmbarer Tastatur je nach Gusto mit Android, Windows 8 oder Ubuntu-Linux aus. Oder mit allen dreien auf einmal. Auch die Ausstattung macht keinen schlechten Eindruck. Schade, dass man es wohl nur in Italien wird kaufen können.
Ekoore Python S3: Tablet-Laptop-Hybrid mit vielen Features. Bilder: Ekoore
Ich beschwerte mich im vergangenen Herbst über Tablet-Laptop-Hybriden – zahlreiche Leser versuchten daraufhin, mich zur Räson zu bringen. Einigen können wir uns darauf, dass sie existieren, und in diesem Falle musste ich aus Anerkennung sogar eine Augenbraue hochziehen: das Ekoore Python S3 sieht interessant aus.
Nun, hübsch ist es nicht unbedingt, funktional dafür umso mehr. 11,6 Zoll misst der Touchscreen, der sich aus der Tastatur herauslösen lässt und dann als Tablet verwendet werden kann. Gleich zwei Akkus sind verbaut und auf Wunsch werden gleich drei Betriebssysteme vorinstalliert. Wünsche bleiben da eigentlich keine mehr offen.
Die Eco Terra Boombox ist eine robuste Lautsprecheranlage, die sowohl sand- als auch wasserdicht ist und gleichzeitig Smartphone oder MP3-Player vor Witterungs- und Umwelteinflüssen schützt.
Eco Terra Boombox. Quelle: radbag
Dieses Jahr lässt sich der Sommer zwar etwas Zeit, aber nicht mehr lange, dann wird es sicher warm genug, um am Strand zu chillen und das Wetter zu genießen. Die Eco Terra Boombox bietet sich als Begleiter an. Sie sorgt nicht nur dafür, dass auch die Mitmenschen in den Genuss der entspannten Beats kommen, sondern schützt auch die wertvollen Abspielgeräte vor Sand- und Wasserschaden.
Ohne Ansehen der Marke nimmt die Eco Terra Boom Box die meisten aktuellen Smartphones und MP3-Player auf. Für übergroße Phablets dürfte es im circa 13 x 10 x 2 cm großen Innenfach etwas
eng werden, aber ein iPhone passt auf jeden Fall, ebenso die meisten Android-, Windows- und Blackberry-Smartphones. Auch Papiere oder andere wichtige Kleinigkeiten kann man im wasserdichten Fach noch unterbringen.
Der interne 3,5-mm-Klinkenstecker der Eco-Terra Boombox wird mit der Kopfhörerbuchse des Players oder Smartphones verbunden, die Klappe geschlossen, und dann kann es losgehen.
Nach dem fast schon unverschämten Kickstarter-Erfolg der Smartwatch Pebble ist die Netzgemeinde auf den Geschmack gekommen. Das nächste erfolgreiche Smartwatch-Projekt war nur eine Frage der Zeit und mit der “Agent” scheint dieses Projekt nun angekommen zu sein.
Smartwatch Agent
Die Smartwatch Agent, welche von ihren Machern vollmundig als “Die smarteste Watch der Welt” angekündigt wird, wirbt derzeit auf Kickstarter um Unterstützung. Bereits am ersten Tag der Projektlaufzeit war das gesteckte Ziel von 100.000 US-Dollar bei weitem überschritten und während ich diesen Artikel schreibe, wächst die Unterstützung zusehends an. Was macht die Uhr so besonders? Ist sie nur eine Alternative für jene, die es leid sind, auf die Pebble zu warten? Oder sticht sie aus dem Reigen der Smartwatch-Ankündigungen sogar heraus?
Smartwatch Agent: Der Panzer unter den Smartwatches
Der Phantom von DJI ist ideal für Anfänger, die Videos aus der Luft aufnehmen wollen: billiger als Profi-Multicopter, ist die Technik des Quadcopters vor allem auf Sicherheit und einfache Bedienung ausgelegt. Das hat auch Nachteile.
Die DJI Phantom im Flug.
Wer davon träumt, einmal selbst eine hollywoodreife Szene mit Kamera-Überflug zu inszenieren, kann aufhören, für einen Miethelikopter mitsamt Piloten zu sparen. Der Phantom von DJI und eine GoPro Hero (oder eine ähnliche Kamera) liefern Resultate, die sich mit Profi-Shots durchaus messen können – wie ein Profi ausprobiert hat:
Es gibt ein paar Voraussetzungen, und die habe ich ich beim Testen des Qadcopters mit der GoPro schnell kennengelernt. » weiterlesen
Eine Schlagzeile zum Träumen: “18-jährige Schülerin erfindet Akku, der sich in 20 bis 30 Sekunden aufladen lässt”. Dafür wurde Eesha Khare auf der International Science and Engineering Fair (ISEF) von Intel mit einem der Hauptpreise ausgezeichnet. Die Details allerdings klingen bei genauerer Betrachtung weniger paradiesisch: Zur Zeit kann der Akku gerade mal eine LED zum Leuchten bringen und so schnell ist mit ihm nicht zu rechnen.
Eesha Khare, links, erfand einen Superkondensator, der Smartphone-Akkus ersetzen soll. Bilder: Intel, KPIX5
Das Problem ist hinlänglich bekannt: Gängige Smartphone-Akkus halten oft nicht mal einen Tag durch und benötigen dann mehrere Stunden, bis sie wieder aufgeladen sind. Das ist eins der Hauptprobleme der eigentlich beliebten Technik. Klar freuen wir uns da über jede Innovation, die Abhilfe verspricht.
Zum Jubeln ist es in diesem Fall aber zu früh: ob Eesha Khare hier einen echten Durchbruch erzielt hat, muss sich nämlich erst noch zeigen. Und wenn es funktioniert, wird es noch einige Jahre dauern, bis sich unsere Smartphones in Sekundenschnelle wieder aufladen lassen. Respekt kann man der Schülerin dennoch zollen, denn der Prototyp existiert.
Laptops haben in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, was Leistung, Gewicht und auch Akku-Laufzeit anbelangt. Jetzt wird eine weitere Baustelle endlich angepackt: das Display. Nach Apples Retina MacBook Pro, Googles Chromebook Pixel und Toshibas Kirabook will auch Samsung in der Liga hochauflösender Laptop-Displays mitmischen – und die genannten Modelle noch übertrumpfen.
Apple Werbeversprechen: “das höchstauflösende Notebook der Welt” – so nicht mehr haltbar.
Wer den ppi-Wahn bei Smartphones in den vergangenen Monaten verfolgt hat, dem müssen selbst die derzeit höchsten Pixeldichten bei Laptop-Displays wie Kleckerauflösungen vorkommen. Das Retina-Display im iPhone 5 hat 326 ppi – Kindergeburtstag im Vergleich zum Full-HD-Smartphone HTC Deluxe (auch genannt Droid DNA oder Butterfly), das es auf 440 ppi bringt. Das HTC One ist gar mit 468 ppi dabei, Qualcomm stellte auf der SID Display Week gar ein Mirasol-Display mit 577 ppi vor. Bei den Laptops war Apple mit dem Retina MacBook Air und 227 ppi hier langezeit Krösus. Die Zahl klingt zwar deutlich geringer als die Auflösung von Smartphone-Displays, dabei darf aber natürlich die Gesamtgröße nicht vergessen werden: ein Laptop-Display mit einer höheren Auflösung auszustatten, ist deutlich aufwändiger, teurer und verlangt CPU und GPU einiges ab.
Trotzdem: Jetzt ist die ppi-Welle auch auf Laptops rübergeschwappt. Die Euphorie über Apples Retina MacBook Pro fiel noch verhalten aus. Böse Zungen sprachen von einem MacBook, bei dem es außer einem verklebten Super-Display nicht viel Neues gegeben hätte. Spätestens aber seit Google Apple mit dem Chromebook Pixel und dem Hinweis konterte, man erreiche mehr Pixel pro Zoll als das Retina MacBook Pro, sehen sich auch andere Hersteller berufen, dem Trend zu folgen. Wir werden bessere Displays bekommen. Endlich.
Sind die Spieler mittlerweile zu verwöhnt oder liegt es an der allgemeinen Sättigung? Die neu vorgestellte Xbox One kann viele nicht so recht begeistern. Dabei ist doch der Ansatz gar nicht verkehrt? Ein Multimedia-Alleskönner fürs Wohnzimmer – alles in einer Kiste vereint?! Wieso bleibt die Vorfreude trotzdem aus?
Die neue Xbox One macht Kinect zur Pflicht für alle. (Foto: Microsoft)
Wer am gestrigen Abend im Livestream die Vorstellung der Xbox One verfolgt und vor allem bei Twitter unter dem Schlagwort #XboxReveal geschaut hat, konnte sich schnell ein Bild von der neuen Multimediaschaltzentrale Microsofts machen. Wie schon bei der Ankündigung der PlayStation 4 war es der Unmut der Coregamer, der sich rasend schnell verbreitete.
Zugegeben, ein wenig steckte der mich auch an. Das sollte also wirklich die dritte Xbox sein? Ein Monstrum, das wie ein riesiger CD-Wechsler aus den 1990er Jahren aussieht? Und wozu dieses „One“? Schon die Bezeichnung klang nach einem Rückschritt. Als die Moderatoren noch ständig über die vielen TV-Optionen sprachen und ein paar Mal der Sprachsteuerungsbefehl „Xbox Go Home“ fiel, war die Ernüchterung perfekt. Der teils abwertende, vorwiegend sarkastische Humor war die logische Folge.
Wer auf der Suche nach einem neuen Tablet ist, möchte wahrscheinlich einen ordentlichen Prozessor, ein gutes Display und einen brauchbaren Akku am liebsten zu einem niedrigen Preis. Wer glaubt, dass so etwas unmöglich ist, wird durch das Ainol Novo 7 Crystal 2 eines Besseren belehrt. Das 7 Zoll große Tablet gibt technisch einen Menge her und wird für unter 100 Euro angeboten.
Ainols 7-Zöller hat für kleines Geld auf dem Papier viel zu bieten.
Google hat mit dem Nexus 7 letztes Jahr ein Tablet auf den Markt gebracht, das vom Preis-Leistungs-Verhältnis her seinesgleichen sucht. Während Europa in Sachen preiswerte Tablets noch ganz am Anfang steht, ist man in China schon ein ganzes Stück weiter. Das beweist unter anderem der Hersteller Ainol, dessen Tablets aufgrund der Mischung aus guten technischen Spezifikationen und einem günstigen Preis auch immer wieder hierzulande für Aufmerksamkeit sorgen.
Schon mal ein ferngesteuertes Flugzeug geflogen? Dann wird die Beherrschung des Phantom von DJI ein Kinderspiel. Oder fast: Der Quadcopter verlangt dem Piloten ein paar ungewöhnliche Skills ab.
Der Phantom von DJI. Hier bereits mit der GoPro im Originalgehäuse statt der mitgelieferten Aufhängung.
Das größte Problem, das ungeübte Fernsteuerungs-Piloten haben, ist der Orientierungssinn relativ zum Fluggerät. Wer den Steuerknüppel nach links bewegt, erwartet, dass das Flugzeug nach links schwenkt. Das tut es auch immer – aber nicht unbedingt aus der Sicht des Piloten am Boden: Fliegt man mit dem Segelflugzeug auf sich selbst zu, dann bricht es nämlich aus der Perspektive des Piloten nach rechts aus – meistens genau dahin wo der Baum steht, dem man ausweichen wollte.
Allerdings brauchen die wenigsten technisch begabten Menschen lange, um sich daran zu gewöhnen, beim Steuern immer in der Richtung des Flugzeugs zu denken.
Hier aber fangen die Probleme bei einem Quadcopter wie dem Phantom von DJI an. Die Drohne hat nämlich kein “vorn” und ein “hinten”. » weiterlesen
Xbox One heißt die nächste Generation von Microsofts Spielkonsole. Das und vieles mehr wurde heute auf einem Event bekannt gegeben. Dabei soll die neue Xbox nicht nur Spieler ansprechen, sondern das gesamte Entertainment-Erlebnis im Wohnzimmer revolutionieren – bis hin zu interaktivem Fernsehen.
Die neue Xbox One ist optisch unspektakulär – und das mit voller Absicht.
Ende Februar hatte Sony eine Vorschau auf die PS4 gegeben – ohne dabei die Konsole selbst zu zeigen. Die Enthüllung des Hardware-Designs wird gerade dieser Tage in einem kurzen Teaservideo angepriesen. Microsoft dagegen ging heute gleich in die Vollen. Einzige Wermutstropfen: Der Verkaufspreis blieb ein Geheimnis und der Starttermin ist bislang nur “Ende des Jahres”, aber ansonsten sind die Eckdaten der Xbox One klar. Microsoft will seine Spielkonsole dabei noch mehr als bisher zur Entertainmentzentrale machen. Und dafür fahren sie nach eigener Darstellung Dinge auf, die “tatsächlich Raketentechnologie” seien.
Der Designer Eric Birkhauser hat eine Vision: Er möchte das Fahrrad der Zukunft bauen, das noch mehr Menschen weg vom Auto und hin zum Zweirad bringt. Sein Entwurf eines Liegerads scheint dabei direkt dem Windkanal entsprungen.
Der Entwurf des Zipcycle
Gut 40 km legt der Designer Eric Birkhauser jeden Tag auf seinem Rad zurück, wenn er von seinem Zuhause ins Büro pendelt und zurück. Während dieser Fahrten hat er sich offenbar irgendwann die Frage gestellt, warum ein Fahrrad heute grundsätzlich noch fast genauso konstruiert wird wie vor 100 Jahren, während sich Autos enorm verändert haben. Könnte man Erkenntnisse aus der Aerodynamik und neue Materialien nicht mit einem neuen Designansatz kombinieren, um das Fahrrad effektiver und praktischer zu machen? Das soll Eric Birkhausers Entwurf leisten, den er auf den Namen Zipcycle getauft hat. Jetzt sucht er auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern, die an seine Idee glauben. Denn er braucht 18.000 US-Dollar, um einen funktionsfähigen Prototypen zu bauen.
Der Phantom-Quadcopter von DJI soll einfach zu fliegen und robust sein und ist zugleich mit cleverer Elektronik vollgestopft. Wir haben die semi-professionelle Kameradrohne ausprobiert.
Nach wenigen Minuten aus der Packung und aufgebaut: der DJI Quadcopter Phantom
Mit der AR.Drone ist eine der ersten populären Flugdrohnen für den gemeinen Geek auf dem Markt: bezahlbar, einfach zu fliegen und mit jedem iPhone steuerbar. Das konnte die Industrie für Luftaufnahmen nicht auf sich sitzenlassen: Der Weltmarktführer (nach eigenen Angaben) für kleine Kamera-Luftfahrzeuge, DJI, hat mit dem Phantom sein Arsenal an Multicopter-Kameraträgern um ein preiswertes Amateur-Gerät ergänzt, das sich neben dem Preis durch kinderleichte Bedienung und ausgeklügelte Elektronik auszeichnen soll. Der Phantom ist praktisch aus der Schachtel heraus betriebsbereit. Und der Quadcopter ist für den Einsatz mit einer Gopro-Hero-Kamera vorbereitet – sogar die Kamerahalterung wird mitgeliefert.
Die finnische Softwareschmiede Jolla hat das erste Smartphone mit dem neuen Sailfish OS vorgestellt. Noch fehlen viele Details, Jolla stellt aber einen Liefertermin für Ende des Jahres und einen Preis nicht höher als 399 Euro in Aussicht. Wird das reichen, um verwöhnte Europäer zu einem Wechsel von iOS und Android zu bewegen? Jollas Vorteil: Android-Apps sollen darauf laufen – allerdings wohl nur mit Einschränkungen.
Bunt, mit austauschbarem Cover: das erste Jolla-Phone
Geht es um den Verkauf, wird der an einen Späthippie erinnernde Jolla-CEO Marc Dillon im Video plötzlich ernst: “Ich bin so begeistert, euch das erste Phone mit Jolla OS vorzustellen. Aber damit es ein Erfolg wird, brauchen wir eure Hilfe.” Die Interessenten sollen zeigen, dass es einen Markt für Jolla gebe. Blogger werden gebeten, darüber zu schreiben, App-Entwickler und Designer werden aufgerufen, Apps und Designs für Sailfish OS zu entwerfen. Wer Interesse an dem Gerät habe, solle die Vorbestellkampagne unterstützen. Und das wichtigste von allem: “Jolla ist eine Bewegung”, so Dillon. “Tretet dem Stamm bei!”
Stamm? Bewegung? Moment mal. Auch Jolla ist ein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht. Das verwendete System Sailfish OS ist größtenteils Open Source. Trotz allem stellt sich die Frage nach den Vorteilen, die die Nutzer damit hätten. Und kann Jolla wirklich eine Bewegung auslösen?
Auf der Maker Faire in der Nähe von San Francisco wurde jetzt der Arduino Robot vorgestellt. Das Selbstbaukit soll den Einstieg in die Robotik ermöglichen und dabei wie von Arduino gewohnt vielseitig anpassbar sein.
Arduino Robot auf der Maker Faire. (Bild: Make Magazine)
Noch wissen wir nicht, ob die Zombie-Apocalypse oder die Roboter-Herrschaft zuerst kommt, aber wer seinen Teil zum Aufstand der Maschinen beitragen will, kann sich am neuen Roboter-Selbstbaukit von Arduino versuchen. Hierzu haben sich die Arduino-Macher mit dem Team Complubot Robotics zusammengetan, das bereits vier Mal den Fußball-Robocup gewinnen konnte. Der Arduino Robot richtet sich dabei sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene.
EarHero ist ein Hersteller von In-Ohr-Kopfhörern, die im Ohrkanal getragen werden und Außengeräusche nicht blockieren sollen. Die Version earHero Pro ist für Sicherheitspersonal gedacht, die schweißresistenten earHero Sport für Sportler.
Manche Kopfhörer sind so auffällig gestaltet, dass man sie sofort bemerkt, andere – wie die earHero Pro – sollen eben gerade nicht auf den ersten Blick entdeckt werden.
earHero Pro sind als Kopfhörer für Sicherheitspersonal entwickelt worden. Klar, dass man besonderen Wert auf Diskretion legt. Und darauf, dass der Knopf im Ohr das Hören von Außengeräuschen nicht blockiert. Bei den earHero Pro liegt der Schwerpunkt natürlich auf der Kommunikation mit Kollegen, nicht auf Musikhören. Anders bei den earHero Sport.
Denn nicht nur Sicherheitspersonal ist darauf angewiesen, alle Außengeräusche mitzubekommen. Auch für Läufer und andere Sportler, die unterwegs Musik hören, ist es deutlich sicherer, wenn sie den Wagen hinter sich trotz des trainingsunterstützenden Soundtracks hören können.
Das folgende Video zeigt die Vorteile des earHero Pro anhand von Szenen die sich offensichtlich an Agentenfilme anlehnen.
Die Lampen von TRoweDesign auf Etsy strahlen in der Regel einen gewissen Steampunk-Charme aus. Eine jedoch bringt vor allem die Augen der Fans von Mario, Luigi, Yoshi und Co. zum Leuchten.
Bei Donkey Kong hieß er noch Jumpman, aber seit 1983 das Spiel Mario Bros. herauskam, kennen Gamer auf der ganzen Welt den kleinen Klempner als Mario. Zusammen mit seinem Bruder Luigi sucht er sich seinen Weg durch die Röhren der Kanalisation. Oder er dient als Zugschalter an der handgemachten Lampe von TRoweDesign.
Die ist stilgerecht aus eisernen Rohrleitungen zusammengeschraubt, der Lampenschirm besteht aus einem gebrauchten Glass-Isolator. Mario (nach Wunsch auch Yoshi, Luigi oder Toad) schwebt an einer Kette über der Öffnung eines zweiten Rohrs. Zieht man an dieser Kette, schaltet man damit das Licht an oder aus.
Trotz zahlreicher Initiativen, die uns das papierlose Büro versprechen, türmen sich immer noch Papierberge auf unseren Schreibtischen. Ein wichtiger Schritt hin zu Lösung des Problems könnte ein Gadget sein, mit dem Aufräumen plötzlich Spaß machen würde: eine Kombination aus mobilem Scanner und Aktenvernichter mit WLAN und intelligenter OCR-Software. Es müsste nur noch jemand erfinden.
Ist dieses Gerät von Hyundai ein Aktenvernichter oder ein Scanner? Warum eigentlich nicht beides? Bilder: Hersteller
Es wird soll noch kommen, das papierlose Büro. Im Gespräch ist es etwa so lange, wie es die E-Mail gibt. Doch es kam nicht, dafür kam noch mehr Papier und der Gedanke, das Papier für immer abzuschaffen, rückte in weite Ferne. In jüngster Zeit nimmt eine zweite Welle wieder Wind auf: Startups, viele davon aus Deutschland, sagen dem Papier erneut den Kampf an. Doch Doo sucht noch nach dem täglichen Use Case, Smarchive scheint für immer in der Erprobungsphase gefangen zu sein, ebenso wie fileee. Doctape hat sich längst ein anderes Geschäftsfeld gesucht und sich zum intelligenten Cloudspeicher gewandelt. Und noch immer sind wir das Papier nicht los.
Immerhin: Es gibt immer bessere Möglichkeiten, das, was an Papier noch kommt, zu digitalisieren. Wir haben viel gesehen und ausprobiert in den vergangenen Jahren: Natürlich Scan-Apps für das Smartphone und Mobile Scanner, die Einzug in die Elektronikmärkte gehalten haben. Sie kommen eigenständig daher, integriert in Tastaturen oder in Form eines Stiftes. Intelligente mobile Scanner wie Doxie oder Iriscan gehen noch einen Schritt weiter und speichern Eingescanntes direkt in der Cloud. Ein echtes Killergerät ginge einen Schritt weiter und würde noch eine Funktion integrieren: einen Aktenvernichter.
350 Jahre Computertechnik kommen unter den Hammer! Handelt es sich etwa um Fälschungen aus dem fernen Osten? Nein, keine Sorge, nicht der Vorschlag-, sondern der Auktionshammer wird in Aktion treten: Meilensteine – und auch Stolpersteine – der Computertechnik sind im Angebot.
Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)
Das Versteigerungshaus Auction Team Breker, das sich auf antiquarische Technik und hochwertige Spielsachen spezialisiert hat, konnte letzten November einen Original Apple-I-Computer für 492.000 Euro versteigern. Nach diesem Erfolg hat Breker für den 25. Mai eine noch weit reichhaltigere Computersammlung zur Versteigerung angesetzt:
LGs aktuelles Spitzen-Smartphone ist das 4,7 Zoll große Optimus G mit LTE. Mit seinen vier Kernen à 1,5 GHz ist es einerseits stark motorisiert, aber auch softwareseitig hat LG es mit einigen Spielereien ausgestattet. Dabei herausgekommen ist ein starkes Smartphone, bei dem eigentlich nur ein Detail besonders heraussticht: die todlangweilige Optik.
Besonders “greifbares” Display, farbenfroh: LG Optimus G. Bilder: neuerdings.com, LG
Worüber soll man eigentlich noch schreiben, wenn man heute ein Smartphone der gehobeneren Klasse mit Android im Test hat? Sehen sie sich nicht eh alle ähnlich und bieten mehr oder weniger das gleiche? Was das LG Optimus G angeht, habe ich selten ein solideres und doch unauffälliges Smartphone getestet. Optisch wirkt das Modell wie von der Stange und im Vergleich zu den auffälligen Konkurrenzmodellen wie dem HTC One, dem Blackberry Z10, dem iPhone 5, dem Nokia Lumia 920 oder selbst dem Google Nexus 4 aus eigenem Hause reichlich gesichtslos. Man könnte es aber auch anders ausdrücken: das Optimus G perfektioniert ein Design, das nahezu Standard geworden ist.
Denn das Gehäuse ist durchgehend gut verarbeitet. Die Hauptkamera, die aus dem Gehäuse ragt, ist mit einem Metallrahmen verstärkt. Bei vielen Smartphones ist eben das der Schwachpunkt und ein Magnet für Staub und Kratzer – dem Optimus G scheint das keine Probleme zu bereiten. Die SIM-Karten-Schublade links ist dezent ins Gehäuse eingelassen, der Micro-USB-Port an der Unterseite fällt nicht sonderlich auf. An den Lautsprechern setzt sich kaum Staub ab, das Display überzeugt mit Farbtiefe, Auflösung und Detailtreue. Der Gehäuse-Rücken aus Hartplastik wirkt stabil und kratzfest. Kurzum: LG hat bei der Verarbeitung alles richtig gemacht. Die Motorisierung spielt ebenfalls im oberen Drittel mit. Akzente will LG also vor allem durch die Software, ja, Software setzen.