Top Wearables:
zukünftiger Milliardenmarkt oder Spielerei?

Eine Uhr am Handgelenk ist für viele seit Jahren überflüssig geworden. Wenn es nicht gerade um ein wertvolles Familienerbstück geht, hat das Smartphone in der Tasche die Armbanduhr überflüssig gemacht. Wearables wie Smart Watches wollen den frei gewordenen Platz dank neuer Funktionen zurückerobern. Ob das gelingt?

Samsung Gear S (Fotos: Maurizio Pesce)Fotos: Maurizio Pesce

Glaubt man den Medien, liegen Wearables voll im Trend und sind ein potenzieller Milliardenmarkt. Intel schreibt einen Wettbewerb für Entwickler aus mit dem Titel Make it Wearable, bei dem eine tragbare Selfie-Drohne den Hauptpreis erhält.

Apple stellt mit viel Tamtam die Apple Watch vor, die aber weniger in Richtung Innovation als vielmehr Modeartikel geht – genau wie die Samsung Gear S-Modelle. Und die Datenbrille Google Glass verliert zwar laut aktuellen Berichten langsam an Fahrt, hat aber schon jede Menge Aufmerksamkeit erregt. Die Umsatzprognosen für Wearable Technology in Europa sehen ziemlich positiv aus.

Samsung Gear S (Fotos: Maurizio Pesce)
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Samsung Gear S
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Test Nokia 130:
Das letzte seiner Art

Jemand möchte ein Handy haben und benutzen, aber kein Smartphone. Das gibt es öfter als man glauben mag, und ebenso mag man nicht glauben, dass ausgerechnet Microsoft für diese Klientel das Nokia 130 auf den Markt bringt. Wir haben jemand begleitet und berichten über die Erfahrungen außerhalb der Welt der Apps. Fast jedenfalls, denn ein paar kleine Progrämmchen sind selbst auf diesem Gerät zu finden.

iPhone 6
Wer der Traditionsmarke Nokia anhängt und dieser Tage ein Handy mit diesem Aufdruck im Geschäft sieht, sollte zugreifen, denn lange wird es sie nicht mehr geben. Der neue Eigner Microsoft lässt nach und nach die Erinnerungen an die Traditionsmarke verschwinden, und das dürfte über kurz oder lang auch die Geräte treffen, die man klassischerweise mit “Nokia” verbindet: Solide, einfache, preiswerte, wenn auch nicht zu billige Handys. Das Nokia 130 ist ein solches. Für nur knapp 30 Euro bekommt man es im Handel, und es kann dafür eine ganze Menge.

Nokia 130 - Fotos: Thomas Jungbluth
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Electronica 2014:
The need for more speed

Wie sollen die immer höheren Datenmengen übertragen werden? Diese Frage stellte sich auch auf der Profi-Elektronikmesse Electronica 2014 in München. neuerdings.com hat ein paar interessante Exponate angesehen.

Die immer komplexeren Computer- und Elektronik-Anwendungen mit kontinuierlich steigenden Datenraten fordern ihren Tribut – ob nun immer höhere Auflösungen der Fernsehtechnik oder der Bus im Auto, der mittlerweile nebenbei auch noch Monitorbilder höchster Auflösung übertragen soll.

Die Fraunhofer-Institute zeigten mögliche zukünftige Entwicklungen im Forschungsstadium, wie einen “Wake-up-Receiver”, der mit nur 2 µA Standby-Strom eine Fernsteuerung von Geräten auf 868 MHz oder 2,4 GHz ermöglichen soll, ein Feuchtemess-System, für das eine passive Einheit in Gemäuer eingelassen und dann über Funk wie ein RFID-System ausgelesen wird, oder eine Datenübertragung mit über 10 GBit/s über ein einfaches Twisted-Pair-Telefonkabel von bis zu 15 m Länge mit weniger als einem Watt Leistungsbedarf für Sende- und Empfangseinheiten. Diese Technologie ist dann für Bussysteme im Auto ebenso geeignet wie in der Medizin oder im Broadcasting-Bereich. Vorausgesetzt, die Sache ist stabil und störstrahlungsfest.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Electronica 2014

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Pip:
Winziger GPS-Tracker mit langer Akku-Kapazität für Hund und Katze

Mittlerweile gibt’s zahllose Lösungen, um sein Haustier zu überwachen, wenn es irgendwo draußen in der Pampa seinen Spaß hat. GPS-Tracker besitzen in der Regel monatliche Grundgebühren, andere Ansätze sind unpräzise oder zählen höchstens die Schritte des Vierbeiners. Pip möchte hier alles besser machen als die Konkurrenten.

Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)

Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)

Wie es sich für ein Startup gehört, besitzt Pip natürlich eine schöne Hintergrundgeschichte. So entlief namensgebender Pip, der junge Hund des Gründers. Die Familie war erschüttert. Als sie ihn dann müllfressend irgendwann einmal fand und einige Zeit später auch die Katze ausbüchste, stand fest: Ein GPS-Tracker musste her.  Und der wurde – selbstverständlich – selbst entworfen. Herausgekommen ist ein winziges Gerät, das in der Tat einige Vorzüge besitzt.

Pip
Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)Activity Tracker fehlt nicht. (Foto: Pip)Genaue GPS-Ortung. (Foto: Pip)Klein und vielseitig. (Foto: Kickstarter)
Mehrere Farben geplant. (Foto: Pip)
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Electronica 2014:
Labor-Ausstattung

neuerdings.com besuchte statt den einschlägig bekannten Consumer- und Anwendungsmessen diesmal eine Messe für elektronische Bauteile und Baugruppen, die Electronica. Dort gab es ebenfalls so einiges Interessantes zu sehen.

Auch mit Digitaltechnik lässt sich nicht alles per Software erledigen. Daher sind Labortische immer noch gefragt, wenn man profesionell entwicklt und repariert. Hier zeigte Hera einige neue Modelle.

Leuchtlupen sind im SMD-Zeitalter ebenfalls eine unverzichtbare Laborausrüstung, wobei am Stand von LICO in Farbwiedergabe der LEDs und Qualität der von 3 bis 5 Dioptrien wählbaren Vergrößerungslinsen deutlich über dem Standard liegende Modelle zu sehen waren – allerdings zu Preisen von knapp über 700 Euro. Diese sind auch in Elektronik-Fertigungen bei der Qualitätskontrolle im Dauereinsatz verwendbar, ohne die Augen der Mitarbeiter zu überanstrengen. Für gelegentliche Reparaturen bei Bastlern (neudeutsch: Makern) sind selbstverständlich auch preisgünstigere Varianten lieferbar.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Powerlace:
Schuhe schnüren ohne Hände

Powerlace ist ein System zum automatischen, freihändigen Schuhe schnüren. Es soll ohne Batterien, Akkus oder Motoren funktionere, allein durch das Gewicht des Anwenders. Auf Kickstarter sammeln die Entwickler Geld für die Finanzierung der Produktion.

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Die meisten von uns lernen im Kindergartenalter, sich die Schu zu binden. Wenn wir in die Schule gehen, beherrschen wir diese Kunst mehr oder minder gut. Für alle, die nicht in der Lage oder zu faul sind, beide Hände zu benutzen, will das kanadische Unternehmen Powerlace jetzt einen Schuh produzieren, der sich selbst bindet.

Das System wird im folgenden Video genau erklärt. Es benötigt keine anfällige Elektronik und keine Batterien, sondern funktioniert rein mechanisch. Ohne Zahnräder oder Sprungfedern, sondern allein durch das Gewicht des Anwenders und ein ausgeklügeltes Seilzugsystem sollen sich die Powerlace-Schuhe von selbst schnüren.

Powerlace
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RHA T10i Im-Ohr-Kopfhörer:
Edelstahl, wechselbare Filter und jede Menge Zubehör

Der schottische Kopfhörerspezialist RHA hat mit dem Modell RHA T10i sein neues Spitzenmodell auf den Markt gebracht. Die Kopfhörer punkten neben ihrem guten, individuell anpassbaren Klang durch weitere interessante Eigenschaften, die nicht jeder Im-Ohr-Kopfhörer bietet.

RHA T10i (Bilder: Frank Müller)

Bei den RHA T10i steht Rot für rechts und Blau für links. Die Kopfhörer sind farbig gekennzeichnet, so dass man nicht lange nach R und L suchen muss, wenn man sie anlegen will. Diese Markierungen finden sich allerdings auch auf den Edelstahlgehäusen, die im Metallspritzgussverfahren hergestellt werden.

Die handgefertigten Treiber dynamischen Treiber (Model 770.1) sollen für alle Genres geeignet sein und über das ganze Klangspektrum klare, naturgetreue Wiedergabe ermöglichen.

Eine Besonderheit der RHA T10i sind die sogenannten Tuning Filter. Diese können einfach abgeschraubt und gegen andere ausgetauscht werden, ein Merkmal, das man ich nur von deutlich teureren Kopfhörern kenne.

Von Haus aus sind die silbernen Refenrenz-Filter eingeschraubt, die mit ihrem flachen Frequenzgang darauf ausgelegt sind, möglichst alle Genres detailreich, ausgewogen und präzise wiederzugeben.

RHA T10i Im-Ohr-Kopfhörer
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EWaste:
Der 3D-Drucker aus alten Elektronikteilen im Eigenbau

Was tun mit alten, womöglich defekten Elektronikteilen vom PC oder Laptop? Verkaufen lohnt sich für viele gar nicht mehr, meist wandert solcher Schrott in den Sperr- oder gar Restmüll. Dabei könnte man doch beispielsweise einen vollständigen 3D-Drucker aus diesen bauen?!

Der Frosch aus dem selbstgebauten Drucker. (Foto: Instructables)

Der Frosch aus dem selbstgebauten Drucker. (Foto: Instructables)

Der Instructables-Nutzer mikellc präsentiert mit seinem 3D-Drucker ein funktionsfähiges Gerät, das zum einem aus nicht mehr benötigten PC-Komponenten besteht. Zum anderen möchte er auf die Verschwendung von Rohstoffen aufmerksam machen. Recht hat er, man denke nur an die Schrottberge in Afrika mit ihren fatalen Folgen. Im Fall des EWaste-Printers wird einmal mehr ersichtlich, was man mit nicht ganz taufrischer Hardware anstellen kann.

EWaste
Die Anleitung gibt's im Netz. (Foto: Instructables)Teile aus alten Laufwerken. (Foto: Instructables)Motoren und Kabel. (Foto: Instructables)Ein PC-Netzteil war auch noch nötig. (Foto: Instructables)
Der Frosch aus dem selbstgebauten Drucker. (Foto: Instructables)
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Lenmar Chugplug:
Reserveakku für MacBooks bis 13 Zoll

ChugPlug ist ein Reserveakku speziell für MacBook Pro und MacBook Air mit 11 und 13 Zoll Bildschirmdiagonale. Der Akku mit 4.000 mAh wird an das Originalnetzteil angekoppelt und verlängert die Laufzeit des Rechners um rund 3 Stunden.

Lenmar ChugPlug (Bilder: Frank Müller)

Einer der großen Vorteil von Klapprechnern gegenüber Desktop-Systemen ist die Unabhängigkeit von der Steckdose. Man muss sich zum Surfen oder Arbeiten nicht zwangsläufig in der Nähe einer Steckdose platzieren, sondern kann den Platz wählen, der einem am besten gefällt. Allerdings nur so lange, bis der Akku leer ist.

Der ChugPlug von Lenmar verlängert die Unabhängigkeit von der Steckdose um rund drei Stunden. Das reicht, um zum Beispiel einen Film mehr auf dem Rechner zu sehen, oder um einiges an Arbeit zu erledigen.

Allerdings profitieren nur Besitzer eines MacBook Pro oder MacBook Air mit Bildschirmen bis 13 Zoll davon. Denn nur diese sind mit einem kompatiblen Netzteil (45 W bzw 60 W) ausgestattet.

Lenmar Chugplug Reserveakku
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Bluesmart:
Ladegerät, Waage, Location Tracking und mehr – dieser smarte Koffer ist ein Tausendsassa

Er sagt, wie schwer und wie weit er gereist ist und kann das Smartphone laden: Der innovative Reisekoffers „Bluesmart“ ist eine eierlegende Wollmilch-Sau, dessen Konzept auf Indiegogo schon über 800.000 US-Dollar gesammelt hat.

Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)

Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)

Wer für eine Reise seine Sachen packt, der hat meist ein großes Problem: Man kämpft mit Übergewicht. Um dem einfach entgegen zu wirken, haben wir derletzt schon eine Lösung vorgestellt: den Koffer TUL. Der hat eine eingebaute Waage und zeigt auf einem kleinen Display das Ladegewicht an.

Die Entwickler von Bluesmart greifen die Idee der integrierten Waage auf, erweitern sie aber um einige „intelligente“ Features, wie man sie von smarten Devices kennt.

Bluesmart Koffer
Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)
Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)
Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)Bluesmart (Bild: Indiegogo / Bluesmart)

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