Während die ganz Grossen der Branche an der CES 2012 kaum für Überraschungen gut waren, warteten Nischenplayer mit wirklich bemerkenswerten Gadgets auf. Herausragendes Beispiel: Hersteller von 3D-Druckern. Sie wollen der breiten Masse eine Technologie zugänglich machen, die bisher kaum bekannt ist – und enorme Sprengkraft birgt.
Naturgemäss sind es die gigantischen Stände, mit denen die Branchenriesen wie Microsoft – die Firma hat mich freundlicherweise nach Las Vegas eingeladen, um über die CES zu berichten –, Sony, LG, Samsung et cetera Aufsehen erregen an der Consumer Electronics Show. Wer abseits der grossen Massen durch die Hallen des Las Vegas Convention Center flaniert, stösst auf weitgehend unbekannte Hersteller, deren Produkte ein ungleich grösseres disruptives Potenzial haben als Tablets und 3D-Bildschirme – oder riesenhafte Messestände. Beispielsweise 3D-Systems mit dem Cube und MakerBot mit dem Replicator (letzteren konnte ich leider nicht selbst begutachten), beides kommerzielle 3D-Drucker, die verhältnismässig preiswert und leicht zu bedienen sein sollen.
Nun sind 3D-Drucker, die Objekte erstellen, indem sie unzählige feinste Schichten geschmolzenen Kunststoffs übereinanderlegen, per se nichts Neues. Neu ist aber, dass die Hersteller Kurs nehmen auf die Wohn- und Kinderzimmer dieser Welt; die neuen Geräte sehen weniger abenteuerlich aus und sind einfach in der Handhabung. » weiterlesen
Die Sitecom Router mit Cloud Security sorgen nicht nur für Netzwerkverbindung, sondern auch für Sicherheit mit Viren-, Malwareschutz und Firewall.
Sitecom Cloud Security WLAN-Router X6 (Quelle:
Sitecon)
Viren, Phishing, Trojaner – das Internet ist ein Schlachtfeld. Und jeden Tag gibt es neue Bedrohungen. Als versierter Surfer kennt man die vielen Gefahren und reagiert entsprechend. Doch was ist mit den Grosseltern? Den Kindern? Laien? Oft genug musste ich das Betriebssystem neuinstallieren, weil irgendwelche Software-Dialoge nicht durchgelesen, sondern einfach nur abgenickt wurden. Mit verschiedenen Cloud-basierten Virenscannern kann ich das aus der Ferne administrieren, doch es muss für jeden Rechner eine Extralizenz erstanden werden. Mit der neuen Sitecom Cloud Security könnte das der Vergangenheit angehören. Sie wird mit den neuen Router-Modellen X4, X5 und X6 mitgeliefert und baut den Schutzwall direkt am Router auf.
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Die EscapeCapsule von Catalyst ist aus einem Kickstarter-Projekt hervorgegangen, das auf grosse Resonanz gestossen ist. Die durchsichtige Kunststoffhülle schützt das iPhone vor Wasser, Sand, Kratzern und Stürzen – ideal für den nächsten Urlaub.
Catalyst EscapeCapsule (Quelle:
Catalyst)
EUR 629 kostet das iPhone 4S in der günstigsten Variante ohne Vertrag. Und ein kleiner Sturz ins gefüllte Waschbecken kann das kostbare Gerät in nutzlosen Elektroschrott verwandeln. Davor soll die EscapeCapsula, also Rettungskapsel, von Catalyst schützen – ein durchsichtiges Gehäuse aus Polycarbonat mit Silikondichtungen.
Auf Kickstarter hat das junge Unternehmen genug Geld gesammelt, um die wasserfeste Hülle für das iPhone 4S produzieren zu können. Momentan gibt es nur die nette Website und einen Film, in dem anhand eines Prototypen der EscapeCapsula gezeigt wird, was man alles gefahrlos mit dem iPhone machen kann, wenn es entsprechend geschützt ist. Aber seht selbst.
Catalyst EscapeCapsule: Rettungskapsel für das iPhone
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Asus stellt einen All-in-one-PC mit etwas mehr Diagonale vor: statt üblicherweise 23 hat dieser 27 Zoll und damit schon fast Wohnzimmertaugliche Masse.
Asus All-in-One PC ET2700 (Quelle:
pd Asus)
Wer einen All-in-one-PC ins Wohnzimmer stellen will, wo er die dumme Glotze ersetzen soll, der braucht ein Gerät, das auch von den schieren Abmessungen her dieser Aufgabe gerecht wird. Und seien wir mal ehrlich: auf einem 23-Zöller kommt nicht gerade Kinoathmosphäre auf, vor allem nicht, wenn man zu mehreren davor sitzt. Da sind 27 Zoll das absolute Minimum.
Das findet auch Asus und stellt deswegen jetzt den Alleskönner-PC mit der etwas sperrigen Modellbezeichnung ET2700INKS-B005C vor (wieso können Computer nicht einfache Namen haben? Bei Autos geht das doch auch…). Der hat die genannte Diagonale und ist mit MVA-Technik ausgestattet. Das ist die Abkürzung für Multidomain Vertical Alignment und sorgt mit einer hohen Reaktionszeit dafür, dass das Bild so schnell ist wie der bewegte Inhalt. Zudem sieht es auch von der Seite noch gut aus – wichtig, wenn das Gerät im Wohnzimmer steht, wo meist ein grösseres Publikum dem Geschehen der intelligenten Mattscheibe folgt.
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Casio zeigte auf der CES den Prototypen eines Android-Smartphones, das mit dicker Aussenhaut zehn Meter Wassertiefe und eine Tonne Druck aushält.
«The cult is back». Harder. Stronger. Und ausgefallener. In den 90er Jahren war die G-Shock ein Statement. Sie schaffte es gar an das Handgelenk Keanu Reeves’ in «Speed» oder Tom Cruises aus «Mission Impossible». Entweder bin ich alt oder ich stehe auf so unförmiges Zeugs, denn G-Shock steht nicht nur für fast unzerstörbare Uhren, sondern auch klobiges Design. Das stellt Casio mit dem neuesten Prototypen klar unter Beweis.
Das G-Shock Smartphone wurde auf der CES als «proof of concept» vorgestellt, sozusagen eine Machbarkeitsstudie ohne konkrete Absicht auf Serienproduktion. Die technischen Daten sind entsprechend mit Vorsicht zu geniessen, bis zu einem eventuellen Verkaufsstart kann sich noch viel daran ändern. » weiterlesen
Sony erweitert seine X-Serie um vier weitere Docking-Stationen für Smartphones und Tablets und verspricht kabellosen Musikgenuss über AirPlay und Bluetooth. Vom Akku-versorgten gartentauglichen Gerät bis hin zur 200-Watt-HiFi-Station für das Wohnzimmer zuhause, gibt es für jeden Anwendungszweck das passende Gerät.
Sony stellt zwar selbst eine ganze Reihe eigener Smartphones her, kann es sich aber nicht verkneifen auch im Geschäft mit Zubehör für Apples iDevices mitzumischen. So gibt es unter anderem schon eine recht ansehnliche Anzahl an Docking-Stationen für die iPhones, -Pods und -Pads der -Welt. Bot man in diesem Segment bisher schon zehn verschiedene Modelle an, scheint Sony der Meinung zu sein dem wäre noch nicht genug und so wurden nun vier weitere Modelle der Sony X-Serie präsentiert.
Neue Dockingstationen für iDevices von Sony: Sony X-Serie
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Der Toshiba Tegra R850-1HG lockt mit einer interessanten Garantie, während der Satellite Pro L770-144 mit einem 17-Zoll-Display den Multimedia-Riesen mimt.
Kurz nach der CES stellt Toshiba bereits zwei neue Laptop-Modelle vor: Den
Tecra R850-1HG (Affiliate-Link) und den
Satellite Pro L770-144 (Affiliate-Link). Bis auf das L770-Modell bleibt der grosse Jubel jedoch aus, denn neu heisst nicht unbedingt besser.
Den Anfang soll der Tecra R850 machen. Windows 7 Professional wird von einem Intel Core i5-2450 mit 2,6 GHz befeuert. Für das Kurzzeitgedächtnis gibt es 4 GB RAM und das «Langzeitgedächtnis» verfügt über 500 GB Festplattenspeicher. Allerdings traue ich meinen Augen nicht, wenn ich lesen muss: mattes Display mit 15,6 Zoll Diagonale und HD-Auflösung, denn hinter dem schönen HD-Kürzel verbergen sich nur 1366 x 768 px. Die Auflösung habe ich schon auf einem 13-Zöller gesehen oder dem Supermarkt-Kracher für EUR 300. In einem aktuellen Business-Laptop mit so grossem Bildschirm dagegen ist das fast schon ein Witz. Immerhin passt das Display zur Intel HD 3000 Grafikkarte und ermöglicht 7,5 h Akkulaufzeit. » weiterlesen
Nikons Coolpix AW-100 soll man ohne lange nachzudenken in die Tasche stecken und auch beim stärksten Schauer bedenklos hervorholen können. Wir haben die Outdoor-Nikon für Euch getestet.
Einige der spannendsten Fotos werden wahrscheinlich aus Angst um die Kamera nie geschossen. Bevor man sie aus der dick gepolsterten Schutztasche geholt hat, ist die einmalige Situation schon wieder vorbei. Oder man traut sich nicht, das empfindliche Stück Elektronik aus der Tasche zu holen, um diesen unglaublichen Regenguss festzuhalten, in dem man steht. Bei der Nikon AW-100 kann man solche Bedenken vergessen.
Die Kamera ist in verschiedenen Designs erhältlich (wir hatten passenderweise ein Testexemplar im Camouflage-Look), soll einen Fall aus einer Höhe von 1,5 m aushalten und auch Tauchgänge bis 10 m Tiefe überstehen. Und tatsächlich, nimmt man die Nikon AW-100 in die Hand, fühlt sich das ganz anders an als bei herkömmlichen Kompaktkameras.
Sie wirkt mit ihren 178 g schwer und solide, man hat überhaupt nicht das Gefühl, vorsichtig mit ihr umgehen zu müssen. Um das staub- und wassergeschützte Fach öffnen zu können, in dem Anschlüsse, Akku und SD-KArte untergebracht sind, reicht es nicht, einfach einen Schieber zu betätigen.
Dazu muss man viel mehr einen Knopf auf einem gerändelten Metallrad drücken, und dieses dann drehen, dann erst öffnet sich das Fach und man kann Akku und SD-Karte einlegen. Ein Druck auf den Ein- und Ausschalter, die Nikon startet blitzschnell.
Nikon Coolpix AW-100 im Test: Die immer-dabei-Kamera
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Wie überlebt man Kurztrips am besten? Welche Ausrüstung benötigt man dafür? In unserer Serie «Das mobile Büro» geben wir Hilfestellung. Im ersten Teil geht es um den Transport.
Reisen mit Gadgets kann ganz schön anstrengend sein: Die Klapptische sind viel zu klein für den 15-Zoll-Laptop, die Steckdose wird von Mitreisenden belegt und all die Gerätschaften wirken doppelt so schwer in der Umhängetasche. Hätte man sich doch etwas besser vorbereitet, kurz überlegt, was wirklich mit auf die Reise muss… Doch keine Sorge, in unserer Serie «Das mobile Büro» könnt Ihr nachlesen, worauf es bei Kurztripps ankommt. Die brennenden Fragen: Was muss ich bei der Auswahl der Tasche beachten? Rucksack oder Trolley? Wo kriege ich Strom her? Welches Smartphone macht auch auf langen Reisen fernab von Steckdosen nicht schlapp? Diese und viele andere Fragen rund um die Mobilität mit der Elektronik beantworten wir Euch.
Dicota Mobile Traveler
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Das junge kalifornische Unternehmen Poldera bietet bisher noch eine recht überschauliche Produktpalette. Power Bank ist erst das dritte Produkt. Dafür punktet Power Bank aber auch gleich mit zwei Funktionen.
Poldera Power Bank (Quelle:
Poldera)
Im gold- oder silberfarbenen Aluminiumgehäuse der Power Bank stecken zwei Geräte, die man immer wieder mal gut gebrauchen kann. Am einen Ende des 107,4 mm langen und 23,7 mm dicken Zylinders befindet sich ein USB-Anschluss mit 5 V/1 A zum Laden von Gadgets, am anderen Ende eine LED mit 1 W Leistung. Dazwischen ein Akku mit 2200 mAh, der über einen microUSB-Anschluss geladen wird. Die ganze Power Bank wiegt gerade mal 73 g.
Die Taschenlampe wird durch einen mindestens zwei Sekunden langen Druck auf den Ein- Ausschalter betätigt. Ist die Power Bank eingeschaltet, leuchtet eine blaue LED auf. Lädt sie ein anderes Gadget, blinkt dieselbe, und wird sie selbst geladen, erkennt man das an einer roten LED. Nach ungefähr fünf Stunden erlischt diese LED, und man weiss, dass der Akku der Power Bank gefüllt ist.
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