Alle 16 Artikel zum Thema Wissenschaft auf neuerdings.com:
Ursprünglich war der soziale Roboter Keepon entwickelt worden, um Autismus und die soziale Entwicklung von Kindern zu studieren. Unverhofft wurde der kleine Roboter zu einem Internetstar – und soll ab Oktober für jedermann zu haben sein.
Als Dr. Hideki Kozima und Dr. Marek Michalowski mit dem
Keepon Pro das Verhalten von Kindern mit Autismus studierten, hätten sie wohl kaum gedacht, dass der Roboter, mit dem sie arbeiteten, zu einem Internetpromi werden sollte. Anfangs wurde der Keepon Pro von den Forschern benutzt, um unter Aufsicht eines Therapeuten den jungen Patienten soziale Interaktion zu erleichtern sowie die Therapiesitzungen für Analysezwecke aufzuzeichnen. Doch schon bald sollte der Keepon eine Karriere jenseits des akademischen Betriebs starten.
Die Kozima und Michalowski beschlossen nämlich, den Keepon auf Youtube zu den Beats der Indie Rock Band Spoon’s tanzen zu lassen. Das Video wurde ein beachtlicher Erfolg, bis dato wurde das Video über 2,7 Mio Mal angeschaut. Die Begeisterung der Massen brachte die beiden Robotiker auf eine Idee.
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Der Anti Sleep Pilot soll die Sicherheit beim Autofahren erhöhen, indem es die Fahrpausen angibt.
Im Winter geht die Sonne bereits gegen 17 Uhr oder früher unter und erhöht das Risiko für Autounfälle ungemein. Schlechte Sicht, glatte Straßen, die Autoclubs warnen genug. Doch genauso wie bei Zugangscodes am PC sitzt die Gefahr meist hinter der Scheibe: der Nutzer. Das Risiko hinter dem Steuer einzuschlafen, kann man mit dem «Anti Sleep Pilot» minimieren.
Beim Anti Sleep Pilot handelt es sich um eine interessante Idee mit simpler Umsetzung. Es ist eine runde Dose, die den Fahrer warnt, wenn seine Konzentration zu sinken droht und die Gefahr für Unfälle ansteigt. In der Dose befinden sich drei Sensoren: Einer für die Beschleunigung, die Helligkeit und den Lautstärkepegel, dazu gibt es eine farbige Anzeige und ein Touchpad. » weiterlesen
Zur Klimakonferenz in Kopenhagen haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Universität in Cambridge das Rad neu erfunden. Ihr Copenhagen Wheel setzt Bremsenergie in Antrieb um und kommuniziert mit dem Smartphone des Fahrrad-Fahrers .
Die Kopenhagener Klimakonferenz ist gleichzeitig passender Anlass und Namensgeber für die neueste Entwicklung der MIT Wissenschaftler: Das Copenhagen Wheel. Dieses Kopenhagen-Rad kann bei jedem beliebigen Fahrrad eingebaut werden und verwandelt es in eine Art Hybrid-Fahrrad, das Bremsenergie speichert und bei Bedarf in Antriebsenergie umsetzt. Dann sorgt ein Elektromotor für den nötigen Schub. Außerdem verfügt es über einen GPS-Sensor, der auf der Fahrt gesammelte Daten per Bluetooth an ein Smartphone funkt.
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Die Columbia University hat mit der “Bigshot” eine Digitalkamera entwickelt, die als Bausatz gekauft wird und zuerst zusammengesetzt werden muss. Sie soll besonders Kinder über den Umweg der Fotografie für Technik und Wissenschaft begeistern.
Die Bausatz-Digitalkamera Bigshot verfolgt eine hohes Ziel. Der Entwickler Shree Nayar vom Computer Vision Lab der Columbia University wollte eine günstige Kamera für Kinder entwickeln, die mehr ist als ein Spielzeug. Sie sollte besondere Eigenschaften besitzen, die andere Kameras nicht aufweisen können und erzieherisch wertvoll sein. Und das Experiment Bigshot scheint durchaus gelungen zu sein.
Bigshot - Baukastenkamera mit erzieherischem Wert
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
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Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt alles ausspähen können.
Schwarmintelligenz ist in aller Munde, wenige einfache Regeln, angewendet von vielen einzelnen Individuen kann zu einer komplexen und Arterhaltenden Reaktion führen. Man beobachtet sie bei Fischschwärmen, bei Vogelschwärmen, Insektenschwärmen. Kurzum alles, was sich ein paar simple Regeln “merken” und sich anhäufen kann, kann auf einen Beobachter intelligent wirken – so auch Roboter. Europäische Wissenschaftler, unter anderem auch aus Deutschland, haben ihre Prototypen von weniger als 4 Millimeter großen Robotern vorgestellt.
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TRA (Technology Related Anger, übersetzt etwa “technikbedingte Wut”) gefährdet unsere Hardware. Wer länger als 30 Stunden pro Woche am Computer verbringt, kann leicht handgreiflich werden.
Wut über Software gefährdet die Hardware (Bild: M. Brinks)
Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Sozialwissenschaftlerin
Marleen Brinks in einer Studie. Sie belegt: Wer über 30 Stunden pro Woche am PC sitzt, ist stark gewaltgefährdet. Zum Glück richtet die sich meist nicht gegen Menschen, sondern gegen unschuldige Peripherie. So weiß die Forscherin, dass schon 31 Prozent aller Anwender mal ihre Maus geworfen oder auf den Tisch gepfeffert sowie 15% den Bildschirm oder das Gehäuse getreten haben. Das bleibt nicht ohne Folgen.
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Die Erde und den Weltraum aus der Internationalen Space Station zu fotografieren – bestimmt ein Traum so manches Fotografen. Zum 90. Jubiläum von Olympus wird er nun Realität.
Was gab es nicht schon alles von der ISS:
Funkgespräche mit Kindern, Weihnachtsgrüße mit schwereloser Bescherung,
Sanitärprobleme – und nun Urlaubsfotos aus dem All?
Naja, etwas ernsthafter ist es schon, was Olympus zusammen mit der JAXA (Japanese Aerospace
Exploration Agency, das japanischen Äquivalent der NASA) zum 90. Geburtstag des Konzerns (Olympus, nicht JAXA) plant:
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Das Russische GPS-Pendant Glonass soll mit staatlichen Mitteln endlich einsatzbereit gemacht werden. Putins Hund jedenfalls lässt sich bereits orten.
Was tut der Zar, wenn sein Hund immer wieder davonläuft? Er
erschiesst ihn lässt das staatliche Satelliten-Navigationssystem GLONASS aus der Sowjetzeit endlich auf einen funktionalen Stand ausbauen. Bisher ist es zwar theoretisch fertig und es sind alle nötigen Satelliten in der Umlaufbahn – aber eben nur theoretisch, denn im Minimalausbau lässt sich das Netz nicht vernünftig und vor allem nicht global nutzen.
Diese Woche hatte Premier Vladimir Putin offenbar Gelegenheit, die teilweise funktionierende Ausrüstung an seinem Labrador Koni zu testen:
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Während in den USA Wissenschaftler durchaus angesehen sind und im Fernsehen auftreten, ist dies im “Land der Dichter und Denker” eher selten. Mittwoch um 22.15 ist eine der raren Ausnahmen: Astrophysiker Dr. Harald Lesch spricht über höchst irdische Probleme.
Professor Harald Lesch ist ein Erlebnis; er gehört zu den Menschen, die nicht nur Ahnung haben von dem, über das sie berichten, sie können sie auch wunderbar vermitteln. Über das Weltall, die schwarzen Löcher und den ganzen Rest hat Dr. Harald Lesch dies jahrelang auf dem leider kaum beachteten Bildungskanal
BR alpha gemacht. Nur mit der Minimalausrüstung wie alten Schulbänken und einer Kreidetafel als (leerem) Hörsaal – eigentlich ein Patentrezept zum schnellen Einschlafen. Doch nicht so bei Dr. Lesch:
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ReWalk ist eines der beeindruckensten Entwicklungen, die ich seit langer Zeit gesehen. Die Technologie hilft Querschnittgelähmten, wieder gehen zu können.
Rund 1.000 Menschen erleiden alleine in Deutschland pro Jahr eine Querschnittlähmung. Meist ist man den Rest seines Lebens an einen Rollstuhl gefesselt, kann keine Treppen benutzen und am alltäglichen Leben nur unter bestimmten Umständen teil nehmen. Doch was da eine israelische Firma entwickelt hat, gibt vielen Gelähmten die Hoffnung auf ein “normales” Leben. Mittels eines Exoskelettes und viel Technologie sollen Paraplegiker wieder gehen können. Das wirklich bemerkenswerte an der Erfindung: sie ist fast serienreif und kostet vergleichsweise wenig, wenn man bedenkt, welchen Gewinn an Lebensfreude man mit dem Exoskelett wieder erhält.
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