Thema: Wissenschaft

 

Alle 14 Artikel zum Thema Wissenschaft auf neuerdings.com:

Elektro-Fahrrad MIT Copenhagen Wheel:
Mit Bremsenergie bergauf

Frank Müller, 19. Dezember 2009 um 13.48 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Zur Klimakonferenz in Kopenhagen haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Universität in Cambridge das Rad neu erfunden. Ihr Copenhagen Wheel setzt Bremsenergie in Antrieb um und kommuniziert mit dem Smartphone des Fahrrad-Fahrers .

Die Kopenhagener Klimakonferenz ist gleichzeitig passender Anlass und Namensgeber für die neueste Entwicklung der MIT Wissenschaftler: Das Copenhagen Wheel. Dieses Kopenhagen-Rad kann bei jedem beliebigen Fahrrad eingebaut werden und verwandelt es in eine Art Hybrid-Fahrrad, das Bremsenergie speichert und bei Bedarf in Antriebsenergie umsetzt. Dann sorgt ein Elektromotor für den nötigen Schub. Außerdem verfügt es über einen GPS-Sensor, der auf der Fahrt gesammelte Daten per Bluetooth an ein Smartphone funkt.

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Bigshot Digitalkamera:
3D-Fotos mit der Selbstgebauten

Frank Müller, 13. November 2009 um 10.15 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Columbia University hat mit der “Bigshot” eine Digitalkamera entwickelt, die als Bausatz gekauft wird und zuerst zusammengesetzt werden muss. Sie soll besonders Kinder über den Umweg der Fotografie für Technik und Wissenschaft begeistern.

Die Bausatz-Digitalkamera Bigshot verfolgt eine hohes Ziel. Der Entwickler Shree Nayar vom Computer Vision Lab der Columbia University wollte eine günstige Kamera für Kinder entwickeln, die mehr ist als ein Spielzeug. Sie sollte besondere Eigenschaften besitzen, die andere Kameras nicht aufweisen können und erzieherisch wertvoll sein. Und das Experiment Bigshot scheint durchaus gelungen zu sein.

Bigshot - Baukastenkamera mit erzieherischem Wert
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)

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Solarbetriebene Microbots:
Invasion der Miniroboter

Kai Zantke, 2. September 2009 um 8.34 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt alles ausspähen können.

Schwarmintelligenz ist in aller Munde, wenige einfache Regeln, angewendet von vielen einzelnen Individuen kann zu einer komplexen und Arterhaltenden Reaktion führen. Man beobachtet sie bei Fischschwärmen, bei Vogelschwärmen, Insektenschwärmen. Kurzum alles, was sich ein paar simple Regeln “merken” und sich anhäufen kann, kann auf einen Beobachter intelligent wirken – so auch Roboter. Europäische Wissenschaftler, unter anderem auch aus Deutschland, haben ihre Prototypen von weniger als 4 Millimeter großen Robotern vorgestellt.

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Technology Related Anger:
Wenn die Mäuse tief fliegen

Thomas Jungbluth, 28. Februar 2009 um 11.36 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

TRA (Technology Related Anger, übersetzt etwa “technikbedingte Wut”) gefährdet unsere Hardware. Wer länger als 30 Stunden pro Woche am Computer verbringt, kann leicht handgreiflich werden.

Wut über Software gefährdet die Hardware (Bild: M. Brinks)
Wut über Software gefährdet die Hardware (Bild: M. Brinks)
Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Sozialwissenschaftlerin Marleen Brinks in einer Studie. Sie belegt: Wer über 30 Stunden pro Woche am PC sitzt, ist stark gewaltgefährdet. Zum Glück richtet die sich meist nicht gegen Menschen, sondern gegen unschuldige Peripherie. So weiß die Forscherin, dass schon 31 Prozent aller Anwender mal ihre Maus geworfen oder auf den Tisch gepfeffert sowie 15% den Bildschirm oder das Gehäuse getreten haben. Das bleibt nicht ohne Folgen.

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Olympus Space Project:
Fotos von der ISS

Wolf-Dieter Roth, 28. Februar 2009 um 9.31 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Erde und den Weltraum aus der Internationalen Space Station zu fotografieren – bestimmt ein Traum so manches Fotografen. Zum 90. Jubiläum von Olympus wird er nun Realität.

Was gab es nicht schon alles von der ISS: Funkgespräche mit Kindern, Weihnachtsgrüße mit schwereloser Bescherung, Sanitärprobleme – und nun Urlaubsfotos aus dem All?

Naja, etwas ernsthafter ist es schon, was Olympus zusammen mit der JAXA (Japanese Aerospace
Exploration Agency, das japanischen Äquivalent der NASA) zum 90. Geburtstag des Konzerns (Olympus, nicht JAXA) plant:

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GPS-Konkurrenz Glonass:
Auf den Hund gekommen

Peter Sennhauser, 19. Oktober 2008 um 13.46 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Das Russische GPS-Pendant Glonass soll mit staatlichen Mitteln endlich einsatzbereit gemacht werden. Putins Hund jedenfalls lässt sich bereits orten.

Was tut der Zar, wenn sein Hund immer wieder davonläuft? Er erschiesst ihn lässt das staatliche Satelliten-Navigationssystem GLONASS aus der Sowjetzeit endlich auf einen funktionalen Stand ausbauen. Bisher ist es zwar theoretisch fertig und es sind alle nötigen Satelliten in der Umlaufbahn – aber eben nur theoretisch, denn im Minimalausbau lässt sich das Netz nicht vernünftig und vor allem nicht global nutzen.

Diese Woche hatte Premier Vladimir Putin offenbar Gelegenheit, die teilweise funktionierende Ausrüstung an seinem Labrador Koni zu testen:

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Abenteuer Forschung:
Dr. Harald Lesch im ZDF

Wolf-Dieter Roth, 2. September 2008 um 9.27 Uhr , 9 Kommentare Kommentare

Während in den USA Wissenschaftler durchaus angesehen sind und im Fernsehen auftreten, ist dies im “Land der Dichter und Denker” eher selten. Mittwoch um 22.15 ist eine der raren Ausnahmen: Astrophysiker Dr. Harald Lesch spricht über höchst irdische Probleme.

Professor Harald Lesch ist ein Erlebnis; er gehört zu den Menschen, die nicht nur Ahnung haben von dem, über das sie berichten, sie können sie auch wunderbar vermitteln. Über das Weltall, die schwarzen Löcher und den ganzen Rest hat Dr. Harald Lesch dies jahrelang auf dem leider kaum beachteten Bildungskanal BR alpha gemacht. Nur mit der Minimalausrüstung wie alten Schulbänken und einer Kreidetafel als (leerem) Hörsaal – eigentlich ein Patentrezept zum schnellen Einschlafen. Doch nicht so bei Dr. Lesch:

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ReWalk:
Hoffnung für Querschnittgelähmte

Don Dahlmann, 28. August 2008 um 12.31 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

ReWalk ist eines der beeindruckensten Entwicklungen, die ich seit langer Zeit gesehen. Die Technologie hilft Querschnittgelähmten, wieder gehen zu können.

Rund 1.000 Menschen erleiden alleine in Deutschland pro Jahr eine Querschnittlähmung. Meist ist man den Rest seines Lebens an einen Rollstuhl gefesselt, kann keine Treppen benutzen und am alltäglichen Leben nur unter bestimmten Umständen teil nehmen. Doch was da eine israelische Firma entwickelt hat, gibt vielen Gelähmten die Hoffnung auf ein “normales” Leben. Mittels eines Exoskelettes und viel Technologie sollen Paraplegiker wieder gehen können. Das wirklich bemerkenswerte an der Erfindung: sie ist fast serienreif und kostet vergleichsweise wenig, wenn man bedenkt, welchen Gewinn an Lebensfreude man mit dem Exoskelett wieder erhält.

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Dehnbare Platinen aus Stoff:
Taschentuch-PC der Zukunft

Martin Wisniowski, 15. August 2008 um 9.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

An der Universität Tokyo wurde ein neues Material entwickelt, das Strom leiten und somit Daten übertragen kann.

Eine Art “Soft-Platine” kann man mit dem neuen Material herstellen. Zu diesem Zweck wurde ein Carbon Nanotube-Polymer entwickelt, das man bis auf 1,7 mal der ursprünglichen Größe dehnen kann.

Wissenschaftler haben in den letzen Jahren große Fortschritte darin gemacht, Carbon Nanotubes, die selbst eine hohe Leitfähigkeit aufweisen, mit elastischem Material zu kombinieren. Leider hat sich Gemisch verklumpt und erhärtet, wenn man es gedehnt hat.

An der Universität Tokyo jetzt wurde unter der Leitung von Assistenzprofessor Takao Someya ein neues Material entwickelt, dass sich problemlos dehnen lässt und weiterhin den Strom überträgt. Es soll sich für den Einsatz von Kleidung eignen, die mit Technik versehen den Alltag elektronisch Upgraden:

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DelFly micro:
Spionage-Libelle

Peter Sennhauser, 24. Juli 2008 um 6.02 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

DelFly Micro ist die kleinste Version eines ferngesteuerten, durch Flügelschlag fliegenden Roboters mit Funkkamera.

Die DelFly micro ist ferngesteuert und hat eine Funkkamera dabei - die perfekte Spionage-Libelle
DelFly micro der Uni Delft in den Niederlanden (Bild Keystone)

Laut der Website des DelFly-Projekts handelt es sich bei der elektronischen Libelle mit Kamera namens “DelFly” lediglich um ein Wissenschaftliches Projekt der niederländischen Uni Delft, das mehrere Disziplinen verbindet.

Aber die erstaunlichen Demos der Spionage-Libelle im Video (weiter unten) lassen ahnen, dass in so mancher Staatsschutz-Zentrale und in vielen Pentagon- und sonstigen Militärdenkstuben Strategen und Taktiker bereits nach der DelFly lechzen, die futuristischen Computerspielen oder der Harry-Potter-kammer der fliegenden Schlüssel entflogen scheint:

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