Thema: Wissenschaft

 

Alle 18 Artikel zum Thema Wissenschaft auf neuerdings:

PowerFelt:
Verwandelt Wärme in Elektrizität

Nur durch Wärme einen MP3-Player aufladen? Angeblich ist das bald möglich mit «Power Felt» der Wake Forest University.


Wake Forest Uni - Durch Nanoröhren Wärme in Strom umwandeln {Wake Forest Uni;http://news.wfu.edu/2012/02/22/power-felt-gives-a-charge/}

Wake Forest Uni - Durch Nanoröhren Wärme in Strom umwandeln (Quelle: Wake Forest Uni)

Neben all den Windrädern, Geothermie-Anlagen und Solarfarmen vergisst man ganz, dass jeder zuhause ständig Energie «verschwendet»: Abwärme. Sei es beim Kochen, beim Lüften der Wohnung oder beim Tragen eines T-Shirts. Wie? T-Shirt-Tragen ist Energieverschwendung? Wenn der Prototyp des thermoelektrischen Stoffes «Power Felt» bald massentauglich wird schon! » weiterlesen

Oxford Nanopore DNA-Sequenzer:
USB-Stick rein, DNA-Code raus

Mit dem Oxford Nanopore Technologies DNA-Sequencer, einem Gadget von der Grösse eines USB-Sticks, kann sich bald jeder seine DNA ansehen.


Oxford Nanopore Tech. MinION - Der DNA auf der Spur {Nanopore Oxford Tech.;ttp://www.nanoporetech.com/news/press-releases/view/39}

Oxford Nanopore Tech. MinION - Der DNA auf der Spur (Quelle: Nanopore Oxford Tech.)

Wissenschaftler untersuchen seit Jahrzehnten den genetischen Code des Menschen. Seit Mendel seine berühmten Erbsenexperimente durchführte, weiss die Menschheit, dass bestimmte Eigenschaften nicht nach der Geburt erlernt, sondern dem Menschen «in die Wiege gelegt» werden. Damit, und etwas Hintergrundwissen zur Biologie, begann das Streben nach Unsterblichkeit. Angeblich haben wir den entsprechenden Teil der DNA ausfindig gemacht, der für die Selbstzerstörung der Zellen zuständig ist. Was man jetzt noch braucht, ist die eigene DNA um die «tödlichen Stellen» zu markieren. Oxford Nanopore Technologies bietet für USD 900 einen entsprechenden Sequencer an, den «MinION». » weiterlesen

My Keepon:
Tanz, Roboter, tanz!

Ursprünglich war der soziale Roboter Keepon entwickelt worden, um Autismus und die soziale Entwicklung von Kindern zu studieren. Unverhofft wurde der kleine Roboter zu einem Internetstar – und soll ab Oktober für jedermann zu haben sein.


My Keepon {mykeepon.com;http://mykeepon.com/}

My Keepon (Quelle: mykeepon.com)

Als Dr. Hideki Kozima und Dr. Marek Michalowski mit dem Keepon Pro das Verhalten von Kindern mit Autismus studierten, hätten sie wohl kaum gedacht, dass der Roboter, mit dem sie arbeiteten, zu einem Internetpromi werden sollte. Anfangs wurde der Keepon Pro von den Forschern benutzt, um unter Aufsicht eines Therapeuten den jungen Patienten soziale Interaktion zu erleichtern sowie die Therapiesitzungen für Analysezwecke aufzuzeichnen. Doch schon bald sollte der Keepon eine Karriere jenseits des akademischen Betriebs starten.

Die Kozima und Michalowski beschlossen nämlich, den Keepon auf Youtube zu den Beats der Indie Rock Band Spoon’s tanzen zu lassen. Das Video wurde ein beachtlicher Erfolg, bis dato wurde das Video über 2,7 Mio Mal angeschaut. Die Begeisterung der Massen brachte die beiden Robotiker auf eine Idee.
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Anti Sleep Pilot:
Die richtige “Dose” Sicherheit

Der Anti Sleep Pilot soll die Sicherheit beim Autofahren erhöhen, indem es die Fahrpausen angibt.

Anti Sleep Pilot

Anti Sleep Pilot

Im Winter geht die Sonne bereits gegen 17 Uhr oder früher unter und erhöht das Risiko für Autounfälle ungemein. Schlechte Sicht, glatte Straßen, die Autoclubs warnen genug. Doch genauso wie bei Zugangscodes am PC sitzt die Gefahr meist hinter der Scheibe: der Nutzer. Das Risiko hinter dem Steuer einzuschlafen, kann man mit dem «Anti Sleep Pilot» minimieren.

Beim Anti Sleep Pilot handelt es sich um eine interessante Idee mit simpler Umsetzung. Es ist eine runde Dose, die den Fahrer warnt, wenn seine Konzentration zu sinken droht und die Gefahr für Unfälle ansteigt. In der Dose befinden sich drei Sensoren: Einer für die Beschleunigung, die Helligkeit und den Lautstärkepegel, dazu gibt es eine farbige Anzeige und ein Touchpad. » weiterlesen

Elektro-Fahrrad MIT Copenhagen Wheel:
Mit Bremsenergie bergauf

Zur Klimakonferenz in Kopenhagen haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Universität in Cambridge das Rad neu erfunden. Ihr Copenhagen Wheel setzt Bremsenergie in Antrieb um und kommuniziert mit dem Smartphone des Fahrrad-Fahrers .

Copenhagen Wheel im Alltag

Copenhagen Wheel im Alltag

Die Kopenhagener Klimakonferenz ist gleichzeitig passender Anlass und Namensgeber für die neueste Entwicklung der MIT Wissenschaftler: Das Copenhagen Wheel. Dieses Kopenhagen-Rad kann bei jedem beliebigen Fahrrad eingebaut werden und verwandelt es in eine Art Hybrid-Fahrrad, das Bremsenergie speichert und bei Bedarf in Antriebsenergie umsetzt. Dann sorgt ein Elektromotor für den nötigen Schub. Außerdem verfügt es über einen GPS-Sensor, der auf der Fahrt gesammelte Daten per Bluetooth an ein Smartphone funkt.

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Bigshot Digitalkamera:
3D-Fotos mit der Selbstgebauten

Die Columbia University hat mit der “Bigshot” eine Digitalkamera entwickelt, die als Bausatz gekauft wird und zuerst zusammengesetzt werden muss. Sie soll besonders Kinder über den Umweg der Fotografie für Technik und Wissenschaft begeistern.

Bigshot - 3 Linsen, 3 Sucher

Bigshot - 3 Linsen, 3 Sucher

Die Bausatz-Digitalkamera Bigshot verfolgt eine hohes Ziel. Der Entwickler Shree Nayar vom Computer Vision Lab der Columbia University wollte eine günstige Kamera für Kinder entwickeln, die mehr ist als ein Spielzeug. Sie sollte besondere Eigenschaften besitzen, die andere Kameras nicht aufweisen können und erzieherisch wertvoll sein. Und das Experiment Bigshot scheint durchaus gelungen zu sein.

Bigshot - Baukastenkamera mit erzieherischem Wert
Bigshot - 3 Arten FotosBigshot - Frontansicht (Bilder: Bigshot)Bigshot - Farbpalette (Bilder: Bigshot)Bigshot - 3 Linsen, 3 Sucher
Bigshot - InnenlebenBigshot - Digitalkamera als Bausatz

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Solarbetriebene Microbots:
Invasion der Miniroboter

Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt alles ausspähen können.

Microbots - Kleiner als ein USB-Port, alleine hilflos, im Schwarm intelligent (Bild: Edqvist und Kollegen)

Microbots - Kleiner als ein USB-Port, alleine hilflos, im Schwarm intelligent (Bild: Edqvist und Kollegen)

Schwarmintelligenz ist in aller Munde, wenige einfache Regeln, angewendet von vielen einzelnen Individuen kann zu einer komplexen und Arterhaltenden Reaktion führen. Man beobachtet sie bei Fischschwärmen, bei Vogelschwärmen, Insektenschwärmen. Kurzum alles, was sich ein paar simple Regeln “merken” und sich anhäufen kann, kann auf einen Beobachter intelligent wirken – so auch Roboter. Europäische Wissenschaftler, unter anderem auch aus Deutschland, haben ihre Prototypen von weniger als 4 Millimeter großen Robotern vorgestellt.

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Technology Related Anger:
Wenn die Mäuse tief fliegen

TRA (Technology Related Anger, übersetzt etwa “technikbedingte Wut”) gefährdet unsere Hardware. Wer länger als 30 Stunden pro Woche am Computer verbringt, kann leicht handgreiflich werden.

Wut über Software gefährdet die Hardware (Bild: M. Brinks)Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Sozialwissenschaftlerin Marleen Brinks in einer Studie. Sie belegt: Wer über 30 Stunden pro Woche am PC sitzt, ist stark gewaltgefährdet. Zum Glück richtet die sich meist nicht gegen Menschen, sondern gegen unschuldige Peripherie. So weiß die Forscherin, dass schon 31 Prozent aller Anwender mal ihre Maus geworfen oder auf den Tisch gepfeffert sowie 15% den Bildschirm oder das Gehäuse getreten haben. Das bleibt nicht ohne Folgen.

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Olympus Space Project:
Fotos von der ISS

Die Erde und den Weltraum aus der Internationalen Space Station zu fotografieren – bestimmt ein Traum so manches Fotografen. Zum 90. Jubiläum von Olympus wird er nun Realität.

Space shuttle vor dem Andocken an die ISS (Bild: NASA)

Space shuttle vor dem Andocken an die ISS (Bild: NASA)

Was gab es nicht schon alles von der ISS: Funkgespräche mit Kindern, Weihnachtsgrüße mit schwereloser Bescherung, Sanitärprobleme – und nun Urlaubsfotos aus dem All?

Naja, etwas ernsthafter ist es schon, was Olympus zusammen mit der JAXA (Japanese Aerospace
Exploration Agency, das japanischen Äquivalent der NASA) zum 90. Geburtstag des Konzerns (Olympus, nicht JAXA) plant:

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GPS-Konkurrenz Glonass:
Auf den Hund gekommen

Das Russische GPS-Pendant Glonass soll mit staatlichen Mitteln endlich einsatzbereit gemacht werden. Putins Hund jedenfalls lässt sich bereits orten.

Koni, Vladimir Putins Labrador, mit Satelliten-Tracking-Halsband. (Bild Keystone)

Koni, Vladimir Putins Labrador, mit Satelliten-Tracking-Halsband. (Bild Keystone)

Was tut der Zar, wenn sein Hund immer wieder davonläuft? Er erschiesst ihn lässt das staatliche Satelliten-Navigationssystem GLONASS aus der Sowjetzeit endlich auf einen funktionalen Stand ausbauen. Bisher ist es zwar theoretisch fertig und es sind alle nötigen Satelliten in der Umlaufbahn – aber eben nur theoretisch, denn im Minimalausbau lässt sich das Netz nicht vernünftig und vor allem nicht global nutzen.

Diese Woche hatte Premier Vladimir Putin offenbar Gelegenheit, die teilweise funktionierende Ausrüstung an seinem Labrador Koni zu testen:

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