Thema: Test

 

Alle 222 Artikel zum Thema Test auf neuerdings:

Toshiba X770-11 im Test (1/2):
Geballte 17-Zoll-Ladung!

Das Toshiba X770-11 ist gross, schwer und stromhungrig – kein Wunder, denn da steckt geballte Leistung drin.


Toshiba Qosmio X770 - (Bild: Toshiba)

Toshiba Qosmio X770 - (Bild: Toshiba)

Lässt man die 15-Zoll-Klasse hinter sich, so stellt sich bald die Frage: «Davig gegen Goliath», «17-Zoll-Desktop-Replacement gegen ausgewachsenen PC». Auf lange Sicht ist ein vollwertiger PC meist kostengünstiger, doch weniger mobil. Toshiba sandte uns den X770-11 in die Redaktion, einen Gamingboliden vom Feinsten.

So kann man sich täuschen

Privat hatte ich bisher keine positiven Erfahrungen mit Toshiba gemacht und auch im Bekanntenkreis hält sich die Begeisterung in Grenzen. Um so schwerer hatte es der X770-11 bei der ersten Begutachtung. Mit dem «Plastik fantastik»-Gehäuse war das natürlich Wasser auf meine Mühlen. Auch der ganz eigene Stil mit den roten Farbverläufen ist nicht jedermanns Geschmack. Dafür folgt der X770 der langen Kooperations-Tradition mit Harman-Kardon, denn das Gewicht von 3,4 kg kommt nicht von ungefähr: Neben den kräftigen Stereolautsprechern brummt ein Subwoofer auf der Unterseite voluminöse Bässe hervor. Soviel «Rumms» erwartet man von einem Laptop wahrlich nicht, nur das feine Lautsprechergitter gibt einen Hinweis darauf.

Toshiba Qosmio X770 - Trotz Größe sitzt die Brille angenehm (Bild: kaz)Toshiba Qosmio X770 - Das Auge fürs Detail (Bild: kaz)X770-11Toshiba Qosmio X770 - (Bild: Toshiba)
Toshiba Qosmio X770 - Feurig rote Beleuchtung (Bild: kaz)Toshiba Qosmio X770 - (Bild: Toshiba)
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SIStech Solarfold Chepre:
Solarpower für unterwegs

Für meine Weltreise-Vorbereitungen teste ich diverse Gadgets, die mir das Leben erleichtern sollen. Diesmal: Solarpanels von SIStech. Auch bei Solarpower für unterwegs gibt es erhebliche Unterschiede.

Das Solarpanel SIStech Solarfold Chepre 18V18W Solarpanels sind nicht nur beim Hausbau ein boomender Markt, auch im mobilen Einsatz greift man gerne auf die Kraft der Sonne zurück. Der Kauf will gut überlegt sein: Das beginnt schon bei der Tatsache, dass es eine ganze Reihe verschiedener Solarzellen-Technologien gibt, die unterschiedliche Eigenschaften und Einsatzgebiete haben. Ich habe das SIStech Solarfold Chepre von SIStech getestet. Die verwendeten Solarzellen gehören zu den modernsten, die man für Geld zurzeit kaufen kann.

Erhebliche Unterschiede

Gewisse Solarladegeräte, die man für wenig Geld in Versandkatalogen kaufen kann, eignen sich knapp, um eine Taschenlampe zu laden oder versagen gänzlich den Dienst, wenn die Sonne nicht gerade um die Mittagszeit im rechten Winkel darauf brennt. Das dreilagige «Triple Junction»-Solarpanel von SIStech absorbiert die verschiedenen Lichtfrequenzen nacheinander und verspricht eine Effizenzrate von 30 %, was für ein Solarpanel ausgesprochen viel ist. Dabei bleiben die Panels etwa im Gegensatz zu den siliziumbasierten Panels der ersten Generation flexibel und liefern auch bei leicht bewölktem Himmel noch Strom. Dies ermöglicht SIStech nicht nur falt- und biegbare Panels herzustellen, sie sind auch extrem leicht und dünn und darüber hinaus hundertprozentig wetterfest. Schliesslich sind sie auch sehr temperaturresistent und funktionieren laut Hersteller von -40 bis +90°C. Ältere Technologien bieten viele dieser Vorteile nicht. Mehr Infos zu den verschiedenen Solartechnologien findet ihr beispielsweise auf dieser Seite.

Das Ganze hat freilich auch seinen Preis: Das Chepre mit 18 V und 18 Wp (Watt peak) Leistung schlägt mit CHF 348 / EUR 299 ordentlich zu Buche.

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Playstation Vita im Test (2/2):
Handheld-Konsole im Praxis-Check

Bezogen auf die Hardware kann man über die Playstation Vita nicht klagen. Nur wie sieht es derzeit mit dem praktischen Nutzen aus? Der zweite Teil des Praxis-Checks.


«Uncharted: Golden Abyss» ist ein Vita-Toptitel. (Bild: pd)Nach etlichen Testtagen stellt sich kurioserweise noch immer die Frage: An wen richtet sich die Playstation Vita überhaupt? Bezogen auf die intuitive Touchscreen-Bedienung des Gerätes und dem spontanen, schnellen Laden von Apps, Spielen, Demos und sogar Filmen aus dem Playstation Store kann man feststellen: Sony ist gewillt, die Gelegenheitskonsumenten anzusprechen. Leider fehlt es hier noch an ausreichend Programmen und günstigen Titeln aus der «Angry Birds»-Kategorie. Spiele sind derzeit deutlich teurer als Unterhaltungssoftware aus dem Android Market oder Appstore. Das sollte und dürfte sich in absehbarer Zeit noch ändern. Dann könnten auch Anwendungen abseits von Spielen den Weg in den Playstation Store finden. » weiterlesen

Playstation Vita im Test (1/2):
Handheld-Konsole im Praxis-Check

1,2 Millionen Geräte konnte Sony von der neuen Handheld-Konsole Playstation Vita bereits absetzen. Der Konzern gibt sich zufrieden. Und wie sieht es aus dem Blickwinkel der Kunden aus? Hier die Vita im Praxischeck.


Schick, keine Frage. (Foto: Sony Computer Entertainment)Seit dem 22. Februar 2012 ist die Playstation Vita in der westlichen Welt erhältlich. Über 600’000 Geräte gingen allein in Europa und Nordamerika über den Ladentisch, die andere Hälfte der insgesamt 1,2 Millionen Konsolen entfällt auf Japan – wo sie bereits seit Ende des letzten Jahres verkauft wird.

Hightech vom Prozessor bis zur Bedienung

Mit Lieferengpässen hatte Sony trotzdem nicht zu kämpfen. Unverändert kann man die Vita für reguläre EUR 249 erwerben. Für den stolzen Preis erhält man ein wahres Technikmonster. Verbaut wurde in das schicke und an den Vorgänger PSP erinnernde Gehäuse ein Cortex-A9-Vierkernprozessor von ARM. Ihm zur Seite steht ein SGX 543MP-Grafikchip mit vier Kernen. Gemeinsam sollen sie das leuchtintensive OLED-Display (5 Zoll Diagonale) mit Bildern befeuern.

Und in der Tat: Hält man die Vita das erste Mal in der Hand, ist man positiv überrascht. Der Touchscreen sieht fantastisch aus und gibt keinen Grund zur Klage. Wer die Playstation Portable kennt, freut sich auch über den endlich vorhandenen zweiten Analogstick, der die Steuerung zum Beispiel bei Egoshootern und Action-Adventures künftig gravierend verbessern dürfte. Sonst ist alles gleich geblieben: Neben dem Steuerkreuz über dem linken Analogstick gibt es die vier typischen Playstation-Tasten über dem rechten Stick. Dazu gesellen sich die nicht ganz so einfach erreichbaren Start- und Select-Buttons sowie die fein placierten Schulterknöpfe. Und auf der Rückseite? Da integrierte Sony ein Touchpad. Mit diesem kann man Objekte oder gar Figuren in Spielen steuern – unauffällig durch das Darüberwischen mit den Fingern.

Playstation Vita: Praxischeck (1/2)
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Jokey Dampfdusche Supersteam Quad im Test (2/2):
“Shower me up, Scotty”

Eine elektrische Dampfdusche? Steampunk oder nützliches Haushaltsgerät? neuerdings.com hat kein Risiko gescheut und für Sie todesmutig mit 230 V / 16 A und 3 kW bei Licht und Musik geduscht.

Jokey Supersteam Quad Dampfdusche in Aktion, links in Vergrösserung rot leuchtend extern angeschlossener Funklautsprecher (oben) und FI-Schutzschalter (unten) (Bild: wor)

Jokey Supersteam Quad Dampfdusche in Aktion, links in Vergrösserung rot leuchtend extern angeschlossener Funklautsprecher (oben) und FI-Schutzschalter (unten) (Bild: wor)

Tückisch ist, dass eine Dampfdusche nur mit per Ionenaustauscher entkalktem oder von Natur aus weichem Wasser funktioniert, sonst ist der Dampfgenerator bei häufiger Nutzung schnell verkalkt und defekt. Derartige Entkalker sind aber teuer und für die Nutzung des Leistungswassers als Trinkwasser nicht gesund. Duscht – beziehungsweise dampfduscht – der Geek aber wirklich nur drei mal im Jahr, dann geht alles auch ohne Entkalker ein paar Jahre lang gut.

Normales Duschen ist bei der Supersteam Quad dagegen auch mit hartem Wasser kein Problem, die Kalkrückstände lassen sich aus den flexiblen Düsen leicht herauspulen, ohne diese zu verstopfen, wie es bei Standard-Duschen mit Metallsieben im Duschkopf der Fall ist.

Der Dampfgenerator ist mit 3 kW für eine Dampfdusche eher schwach – selbst für diese kompakte Kabine. Dementsprechend ist der Dampfbetrieb dann doch etwas kompliziert und enttäuschend: Die Dusche ist fast 20 Minuten vorzuheizen, wenn man sie als Dampfdusche nutzen und dabei nicht erst frierend in kalter Luft sitzen will. Allerdings ist so eben der Betrieb an einer normalen, mit 16 A abgesicherten Stromleitung möglich – grössere Dampfgeneratoren benötigen Drehstrom.

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Jokey Dampfdusche Supersteam Quad im Test (1/2):
Elektrisch duschen?

Entgegen manch bösen Gerüchten duschen Geeks durchaus öfters als dreimal im Jahr. Den Anreiz deutlich erhöhen kann man falls doch nötig mit einer Dusche mit «Light & Sound» wie der von neuerdings.com getesteten Dampfdusche «Supersteam Quad» von Jokey.

Jokey Supersteam Quad Dampfdusche (Bild: Jokey)

Jokey Supersteam Quad Dampfdusche (Bild: Jokey)

Wenn der Platz für eine Heimsauna nicht reicht, ist eine Dampfdusche, die Mini-Version des römischen Dampfbads, eine mögliche Alternative: Sie kann direkt den Platz einer normalen Duschkabine einnehmen – und auch deren Funktionen. Den Dampf gibt es zusätzlich.

Ich hatte mich nach etwas Derartigem umgesehen, weil die kalte Jahreszeit mir regelmässig massive Probleme mit der Nase bereitet, die nachts nach einigen Stunden in Streik tritt, zumacht und so die Nachtruhe beendet. Da klang eine Dampfdusche interessant, da sie die erwärmende und kreislaufbelebende Funktion einer Sauna mit dem atembefreienden Effekt eines Dampfinhalators kombinieren könnte.

Als es bei einem Unternehmen, das von mir sonst aufgrund seiner Feindseligkeit bezüglich der Internetnutzung in Bayern boykottiert wird, eine solche Dampfdusche, die Jokey Supersteam Quad, für weniger als EUR 800 gab, wurde der Entschluss gefasst, die vorhandene und gegenüber einer Wanne wenig geliebte Dusche gegen ein solches Gerät auszutauschen.

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TDK ST-700 im Test:
Satter Bass im 90er-Jahre-Look

Der Kopfhörer TDK ST-700 muss sich dem Hörtest unterziehen und überzeugt mit Umgebungsgeräusch-Abschirmung und satten Bässen.


TDK ST-700 (Bild: kaz)

TDK ST-700 (Bild: kaz)

Die Auswahl an Kopfhörern hat enorm zugenommen. Bügelkopfhörer, In-Ear, On-Ear, Nackenbügel oder lieber sportlich die Ohren umschlungen? Nachdem man fast alles bedient hatte, musste es dann grösser und «fetter» werden. Bei all der Liebe zum Design kommt bei den meisten Dingern aber nur Lärm heraus. Eine wohltuende Ausnahme stelle ich mit dem TDK ST-700 vor. Ist der kultig-zurückhaltende Kopfhörer seine EUR 100 wert?

TDK ST-700
TDK ST-700 (Bild: kaz)TDK ST-700 (Bild: kaz)TDK ST-700 (Bild: kaz)TDK ST-700 (Bild: kaz)
TDK ST-700 (Bild: kaz)TDK ST-700 (Bild: kaz)ST-700
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Kodak Hero 9.1 und Officehero 6.1 im Test (1/2):
Drucken von jedem Ort aus

Die beiden Drucker Kodak Hero 9.1 und Officehero 6.1 müssen sich unter Beweis stellen – lohnt sich der Kauf eines Komplettdruckers?


Kodak Officehero 6.1 - Guter Drucker ohne große Schwächen {Kodak;http://shop.kodak.de/store/ekconseu/de_DE/pd/HERO 9.1_All-in-One Drucker/productID.235649100}

Kodak Officehero 6.1 - Guter Drucker ohne große Schwächen (Quelle: Kodak)

Das papierlose Büro ist dank Laptop und Tablet ein bisschen realer geworden. Doch noch immer hält Papier einige Trümpfe im Ärmel: Auf einem Ausdruck kritzelt man beliebig herum, faltet, verschenkt und vergisst es auch manchmal… Was kostet schon ein Blatt Papier verglichen mit einem Tablet?! Und so gehört ein Drucker noch immer in jedes anständige Büro, um Briefe oder Fotos zu drucken. Dieser Test wird gleich zwei Vertreter dieser Gattung unter die Lupe nehmen: Den Kodak Drucker Hero 9.1 und den technisch fast baugleichen Officehero 6.1. » weiterlesen

Verflucht schnell:
Die Exilim ZR200 von Casio

Casio bringt mit der Exilim ZR200 eine Kompaktkamera auf den Markt, die mit Funktionsumfang, vor allem aber bemerkenswertem Arbeitstempo punkten kann. Wir haben die ZR200 für Euch getestet.


Weisse Casio ZR200: Kompaktkamera im «Storm Trooper»-Look (pd Casio)

Weisse Casio ZR200: Kompaktkamera im «Storm Trooper»-Look (pd Casio)

Wir hatten die Exilim ZR200 zum Kurz-Check: Die Kamera gibt es in verschiedenen Farben, und wir hatten das weisse Modell im «Storm Trooper»-Look in den Fingern. Über Design kann man ja streiten, und auf den Produktfotos wirkt die Kompakte eckig und ziemlich klobig. ABER – live und in Farbe macht das Gehäuse einen soliden Eindruck, und das Weiss mit dezentem Perlmuttschimmer gefällt sogar einem bekennenden «Star Wars»-Abstinenzler.

Was steckt drin?

Das Zoomobjektiv bewegt sich zügig zwischen 24 mm Weitwinkel und dem Telebereich bis 300 mm (12,5-fach Zoom), und auch der Autofokus macht einen sehr schnellen Eindruck. Casio ordnet die ZR200 ja der High-Speed-Produktgruppe zu, und wenn man nach dem Handling-Test geht: offenbar zu recht.

Exilim ZR200: Flinke Kompaktkaera aus dem Hause Casio
«Panorama»-Modus (Bild: gar)Referenzbild zu «HDRart»-Modus (Bild: gar)Referenzbild (24mm Brennweite) zu «Breitbild»-Modus (Bild: gar)«HDRart»-Modus (Bild: gar)
«Breitbild»-Modus (Bild: gar)Exilim ZR200 von Vorne (Bild: pd Casio)Exilim ZR200 von Hinten (Bild: pd Casio)

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Nokia Lumia 710 im Test (2/2):
Gut, aber nicht gut genug

Das Lumia zeigte sich im ersten Teil nicht gerade von seiner Schokoladenseite. Wie wird es sich im Kamera- und Audiobreich schlagen, dort wo Nokia bisher immer stark war?


Nokia Lumia 710 (Bild: kaz)

Nokia Lumia 710 (Bild: kaz)

Leinen los und ab in die rauhe See der Betriebssysteme: Das Nokia 710 löste mit seinem Auftritt, verhaltene Begeisterung aus. Das Display konnte so-la-la überzeugen und das Gehäuse war auch nicht unbedingt die Offenbarung. Kann es wenigstens die gefährlichen Klippen der «schrillen Sirenen» und «unscharfen Bilder» umschiffen oder wird es endgültig Schiffbruch erleiden? Ich würde sagen: «Volle Kraft voraus».

Nebelhorn

Reden wir nicht lange um den heissen Brei: Beim Klang gewinnt das Lumia 710 keinen Blumentopf. Besser als ein HTC ChaCha, aber selbst gegen die Multimedia-Langweiler von RIM kann das Nokia-Smartphone nicht mithalten. Verglichen mit den durchweg guten Leistungen anderer Nokia-Telefone kann das nur ein Tribut an die kurze Entwicklungszeit gewesen sein. Oder es war eine Preisfrage – übrigens, im Vergleich zum Lumia 800 reagiert auch der Lagesensor nicht besonders akkurat. Es kann natürlich auch an meiner Grobmotorik liegen, aber ich hatte das Gefühl, dass das Fahrzeug am Lumia 800 bei «Need for Speed Hot Pursuit» sich besser steuern liess, als am Lumia 710. » weiterlesen