Thema: Seniorenhandy

 

Alle 6 Artikel zum Thema Seniorenhandy auf neuerdings:

Emporia Elegance im Test:
Wie vertragen sich das “Senioren-Handy” und die Zielgruppe?

Die demografische Entwicklung macht nicht nur Sorgenfalten, wenn es um die Renten geht. Sie sorgt auch dafür, dass Produkte speziell für Senioren auf dem Vormarsch sind. Das ist ganz sinnvoll, denn der Markt wächst. Aber nur weil “Senior” draufsteht, muss es der Zielgruppe ja nicht unbedingt gefallen. Oder?

Wir hatten zwei Modelle von Emporia im Test, wobei ich mich etwas intensiver auf das Emporia Elegance für 59,99 Euro konzentriert habe. Eigentlich lautete der Plan, dass meine Mutter (70+) das Gerät testen würde. Sie hat sich leider sehr schnell geweigert, für eine Weile auf ihr geliebtes (und gleichermaßen verhasstes) Nokia 3710 zu verzichten. Mein taktischer Fehler war, nicht nur auf die Vorzüge und das nette Design hinzuweisen, sondern auch den Begriff “Senioren-Handy” fallen zu lassen.

Dazu kann man gleich mal anmerken: Nicht jeder aus der Zielgruppe möchte sich dieser zugehörig fühlen. Das ist sicher problematisch für das Marketing.

Opa Hoppenstedts neues Handy!
Schlaufe am emporia Elegance (Bild: gar)Emporia-Elegance-Vergleich-vorneEmporia-Elegance-untenEmporia-Elegance-Rueckseite
Emporia-Elegance-rechtsEmporia-Elegance-linksEmporia-Elegance-ContentsElegance
Emporia-Elegance-Akkufach-offen
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John’s Phone im Test:
Minimal-Handy – Ist weniger mehr?

Seit einigen Monaten ist John’s Phone erhältlich. Das Anti-Smartphone aus den Niederlanden behauptet, das einfachste Mobiltelefon der Welt zu sein. Mit diesem Anspruch hat es weltweit Freunde gewonnen. Wir haben es für Euch getestet.

John’s Phone Minimal-Handy - aber nicht eines der kleinsten

John’s Phone Minimal-Handy - aber nicht eines der kleinsten

Johns Phone verfolgt einen radikalen Ansatz: Es beherrscht ausschliesslich Telefonate und kann SMS weder empfangen noch versenden. Der Kurzwahlspeicher ist auf 10 Nummern beschränkt, die über einen längeren Druck auf die Tasten 0 – 9 aufgerufen werden. Ein internes Telefonbuch gibt es auch – es ist aus Papier und liegt in einem kleinen Fach mit durchsichtigem Deckel auf der Gehäuserückseite. Neue Nummern kann man dort notieren.

SMS? Fehlanzeige. Man kann zwar bei Prepaid-Karten sein Guthaben mit der gewohnten Tastenkombination *100# abrufen und erhält den aktuellen Guthabenstand auf dem Display angezeigt, aber SMS empfangen oder versenden funktioniert nicht.

So eine Beschränkung muss man wollen. Und so positioniert sich John’s Phone konsequent als Anti-Smartphone. Billige(re) Handys mit wenigen Funktionen gibt es schließlich schon genug. Was John’s Phone von diesen unterscheidet, ist die Philosophie dahinter. Wir haben uns das Minimal-Handy mal genauer angesehen.

John’s Phone im Test: Minimal-Handy - Ist weniger mehr? (Bilder: Frank Müller)
John’s Phone Minimal-Handy - Knopf im OhrJohn’s Phone Minimal-HandyJohn’s Phone Minimal-Handy - aber nicht eines der kleinstenJohns_Phone_06
John’s Phone Minimal-Handy - USB-Ladegerät und microUSB-AnschlussJohn’s Phone Minimal-Handy - FreisprecheinrichtungJohn’s Phone Minimal-Handy - mit Kuli und TelefonbuchJohn’s Phone Minimal-Handy - mit Kuli und Telefonbuch
John’s Phone Minimal-Handy - mit Männchen im Display

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Johns Phone:
Minimal-Handy mit Stift, Zettel
und 3 Wochen Stand-By

John’s Phone ist ein Handy, wie es reduzierter nicht sein könnte. Es ist besonders für Kinder, Senioren und Reisende gedacht und wurde von einer Amsterdamer Werbeagentur entworfen, die es in China bauen lässt.

Johns Phone - wenig Schalter

Johns Phone - wenig Schalter

Wir kennen alle Kinder- und Senioren-Handys, aber John’s Phone treibt es mit der Rückkehr zur Einfachheit wirklich auf die Spitze. Das geht so weit, dass nicht mal ein elektronisches Adressbuch vorhanden ist. Der Speicher reicht nur für 10 Kurzwahlen, auf jeder Zifferntaste eine.

Daneben gibt es nur ein analoges Adressbuch – ja, genau: Ein Stift und ein paar Blätter Papier, auf denen man weitere Nummern und Adressen notieren kann. Es verbirgt sich hinter einer durchsichtigen Klappe auf der Rückseite. Wer kommt auf die Idee, dass jemand so ein Handy kaufen könnte?

John's Phone - das einfachste Handy der Welt
Johns PhoneJohns Phone - wenig SchalterJohns Phone - reiner MinimalismusJohns Phone - Quadband
Johns Phone - minimal in schwarzJohns Phone - grassJohns Phone - ganz simpelJohns Phone - Display zeigt Anrufernummer
Johns Phone - BusinessJohns Phone - analoges Adresbuch

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Doro PhoneEasy 345 GSM im Test:
Generation Einfach

Grau ist alle Theorie: deswegen unterzogen wir das “Senioren-Handy” Doro PhoneEasy 345 GSM einem Test und gaben es einem Mitglied der “grauen” Zielgruppe. Die 86jährige Benutzerin testete es eine Woche lang gegen ihr bisheriges Handy, ein Nokia 3100.

Doro PhoneEasy 345 - Einfach und praktisch (Bild: Doro)

Doro PhoneEasy 345 - Einfach und praktisch (Bild: Doro)

Mit seinen großen Tasten ist das Gerät nicht nur der Hit bei älteren Menschen. Fast jeder zweite, der es zu Gesicht bekommt, sagte: Oh, das ist aber schön mit den großen Tasten, so eins will ich auch (und jeder zweite, der das gesagt hatte, meinte anschließend, es sei zu “uncool”). Die Knöpfe haben einen festen Druckpunkt, den die Gummitasten des Handys vermissen lassen (zudem sind diese auch nicht so eindeutig voneinander getrennt, so dass man sich häufig verwählt). Das klare, leuchtende Display sagt an, was man tun kann und muss. Die Struktur des Menüs ist einfach gehalten. Zwar gibt es auch hier verschiedene Profile, doch die braucht man ja nicht zu benutzen. Auf Knopfdruck ist das Gerät leise. Die Klingeltöne sind schön laut und ungewöhnlich – eigene sind nicht vorgesehen.

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Doro PhoneEasy 410gsm:
Elegant und einfach

Doro stellt ein besonders einfach zu bedienendes Handy im “Kirkhere”-Design vor.

Große Tasten und moderne Funktionen: Doro PhoneEasy 410gsm (Bild: Doro)

Große Tasten und moderne Funktionen: Doro PhoneEasy 410gsm (Bild: Doro)

Gute Bedienbarkeit, ergonomisches Design und sinnvolle Funktionen stehen beim Doro PhoneEasy-Handy im Vordergrund. Waren diese einfachen Geräte bisher meist nur in normaler Bauform erhältlich, gibt es mit dem 410gsm das erste “Senioren”-Mobiltelefon mit Klappgehäuse. So ist es trotz seiner kompakten Ausmaße erstaunlich bedienerfreundlich und handlich. Stolz ist der Hersteller auf das Äußere und lobt sein Produkt: “Das frische Design mit schwarzweißem Gehäuse und limonengrünen Akzenten hebt sich wohltuend von der Flut an anthrazitfarbenen Mobiltelefonen ab.” Es hat ein großes, übersichtliches Farbdisplay mit deutlich lesbaren Ziffern. Auch das Tastenfeld ist übersichtlich. Trotzdem muss der Anwender auf Funktionalität nicht verzichten. So ist unter anderem eine Bluetooth-Schnittstelle enthalten, so dass man das Gerät auch im Auto mit einer entsprechenden Freisprecheinrichtung nutzen kann. Das Handy ist darüber hinaus mit Induktionsschleifen für Hörgeräte kompatibel.

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Orgaphone S:
Individuelles Seniorenhandy

OrgaPhone präsentiert jetzt ein Seniorenhandy, das mit den Geräten, die normalerweise so tituliert werden, nur noch die Bezeichnung gemein hat.

Das OrgaPhone S lässt sich individuell konfigurieren (Bild: OrgaPhone)

Das OrgaPhone S lässt sich individuell konfigurieren (Bild: OrgaPhone)

Seniorenhandy, das klingt nach großen Tasten, großer Schrift, wenige Funktionen, damit die älteren Herrschaften nicht überfordert werden – doch viele “ältere Herrschaften” wollen gar kein solches Simpel-Mobiltelefon. Das OrgaPhone Modell S basiert auf einem Windows-Mobile Smartphone mit Touchscreen und bietet statt dessen eine individuell konfigurierbare Oberfläche. Der Anwender gibt vor, welche Oberfläche er haben möchte, und die bekommt er dann auch.

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