Alle 3 Artikel zum Thema Nexus 7 auf neuerdings:
Apple hat beim heutigen Event erwartungsgemäß die kleinere Ausgabe des Bestsellers iPad vorgestellt: das iPad mini. Noch konnten wir es nicht testen, aber wir vergleichen einmal für euch, wo die Unterschiede zwischen dem iPad mini und den Konkurrenten Amazon Kindle Fire HD und Asus Nexus 7 liegen. Und die sind größer, als man auf den ersten Blick denken könnte.

iPad mini im Größenvergleich
Das iPad ist für Apple ein enormer Erfolg, woran die immer zahlreicher und immer besser werdende Konkurrenz bislang nichts ändern konnte. Das Bild droht sich aber zu wandeln, seitdem Amazon mit dem Kindle Fire HD (Affiliate-Link) einen geradezu mörderischen Preiskampf entfacht hat. Den kann nur mithalten, wer genug Geld an anderer Stelle verdient. Google zog mit und warf gemeinsam mit Asus das Nexus 7 als Konkurrenten für den Kindle Fire HD auf den Markt. Beide sind ab 200 Euro zu haben.
Wie die Seite Macstories gerade kürzlich aufzeigte, ist aber weder Amazon noch Google führend, wenn es um die weltweite Verbreitung des eigenen Ökosystems angeht. Apple hat hier dank des iTunes Stores einen mehrjährigen Vorsprung und bei Musik, Filmen und TV-Inhalten die Nase vorn. Apple könnte es sich also leisten, das iPad mini ebenfalls zum Kampfpreis anzubieten. Wie wir seit heute wissen, ist das wenig überraschend nicht der Fall: 329 Euro kostet das kleinste Modell des kleinen iPads.
iPad mini, Kindle Fire HD, Nexus 7 im Bild
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Seit rund drei Wochen habe ich das Google Tablet Nexus 7 im Praxistest. Nachdem ich mich vor kurzem vom iPad 2 getrennt habe, ist das mein zweiter Versuch in der Tabletwelt – eine Nummer kleiner.
Millionen von Menschen sind begeistert von ihrem iPad – mir ist es zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Als Lesegerät für Bücher konnte es meinem Kindle nie gefährlich werden – dafür ist der E-Reader zu leicht, die Batterie hält drei Wochen und das Kindle-Display eignet sich hervorragend zum Lesen. Gleichzeitig sind zehn oder elf Zoll Textbreite einfach zu viel – nicht besonders lesefreundlich für Websites, E-Papers oder PDFs.
Ein vernünftiges Tablet für 200 Dollar?
Zum Surfen im Web, RSS lesen oder Twitter gucken nutzte ich dann doch lieber mein Smartphone, egal ob iPhone oder aktuell das HTC One X. Gerade mit dem 4,7-Zoll-Display des HTC lesen sich RSS Feeds oder die Facebook Timeline ganz formidabel, egal wo ich bin. Für mich gab’s keinen vernünftigen Use Case für ein 10-Zoll-Tablet. Nach drei Wochen kann ich allerdings sagen: Mit 7 Zoll sieht die Welt ganz anders aus. Und vor allem zu den von Google festgelegten Kampfpreisen von 200 Euro (8 GB-Version) bzw. 250 Euro für 16 GB Speicher ist das Nexus 7 ein verlockendes Angebot. In Deutschland kann das Google Tablet ab heute bestellt werden.
Präsentation des Nexus 7 auf der Google I/O
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Während Android den Smartphone-Markt dominiert, halten sich die Erfolge von Googles mobilem Betriebssystem im Tablet-Bereich in Grenzen. Das hauseigene Tablet Nexus 7 soll dies ändern. Erste Indizien legen nahe, dass dies klappen wird.

Das Google Nexus 7 Tablet wurde auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2012 offiziell vorgestellt.
Das Android-Betriebssystem ist ohne Zweifel ein Erfolg, sofern man den Marktanteil bei Smartphones als Grundlage nimmt. Speziell in Europa findet sich Googles mobiles OS auf immer mehr Mobiltelefonen wieder.
In Spanien laufen ganze 84 Prozent aller Smartphones mit Android, in Deutschland 69 Prozent und in Italien 50 Prozent. Der weltweite Marktanteil von Android im Smartphone-Segment
lag im ersten Quartal 2012 bei 56,1 Prozent, gefolgt von iOS mit 22,9 Prozent. In Apples-Heimatmarkt USA ist Android auf 51,8 Prozent der High-End-Handys
installiert.
Soweit, so gut. Aus Sicht von Google weniger rosig sieht die Situation jedoch im Tablet-Markt aus. Zwar waren bereits 39 Prozent aller im vierten Quartal 2011 verkauften Tablets Android-Geräte – doch das populärste Android-Tablet ist das seit November vergangenen Jahres erhältliche “Kindle Fire” von Amazon. Im Januar attestierte das Marktforschungsunternehmen Flurry diesem einen Marktanteil von 36 Prozent. Im April kam das eng mit Amazons Medienshop verknüpfte 200-Dollar-Tablet bereits auf 54,4 Prozent - und das, obwohl das Gerät nur in den USA erhältlich ist. So richtig freuen kann sich Android-Schutzherrin Google über den Erfolg des Amazon-Tablets nicht: Denn der Onlinehandelsriese drängt das Betriebssystem so weit wie möglich in den Hintergrund und verzichtet gar auf die Integration des Android-App-Ladens “Google Play”. Stattdessen hat Amazon einen eigenen, streng kontrollierten Shop für Anwendungen aufgesetzt.
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