Thema: Kunst

 

Alle 31 Artikel zum Thema Kunst auf neuerdings:

WaterColorBot 2.0:
Dieser Mal-Roboter macht einen zum (falschen) Künstler

Der WaterColorBot funktioniert ähnlich wie ein Plotter – mit der Besonderheit, dass er Gemälde mit Wasserfarben malt. Damit lassen sich eigene und fremde Kunstwerke leicht duplizieren.

WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)

WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)

Wenn man über Roboter spricht, dann denken die meisten Menschen spontan an Science-Fiction-Filme, wo die treuen Begleiter der Menschen spannende Abenteuer bestehen. Oder man denkt an gegenwärtige Industriehallen, wo Roboter im Akkord beispielsweise Autos montieren. Im Falle des WaterColorBot handelt es sich weder um das eine, noch das andere.

Eigentlich ist der WaterColorBot eine Art Plotter. Er malt am Computer erstellte Werke auf Papier. Mit dem großen Unterschied, dass der WaterColorBot Wasserfarben verwendet, was zu faszinierenden Ergebnissen führt. Und dass der „Bot“ aus einem Tisch-großen Holzrahmen, sowie aus Schrauben, Schnüren und etwas Elektronik besteht. Das kühle, blecherne Design, das man sonst mit Robotern verbindet, gibt es hier nicht.

WaterColorBot
WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)
WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)WaterColorBot (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)Das WaterColorBot Team (Bild: Evil Mad Scientist Laboratories)

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“Mein erstes Smartphone”:
Über die Psychologie des Touch-Screens

Wieso mögen die einen Smartphones mit Touchscreen und Windows 8, während die anderen nur über “dieses blöde, dauernde WISCHEN” schimpfen? Es könnte etwas mit der unzureichenden motorischen Befriedigung als Säugling zu tun haben, meint ein Professor an der Goethe-Universität Frankfurt.

Die Nutzung elektronischer Geräte mit Alltagspsychologie zu kombinieren, ergibt immer wieder putzige Erkenntnisse. Doch nicht nur ich erlaubte mir in meiner Jugend solche derben Scherze mit meinen musikhörenden Mitmenschen, die damals noch alles glaubten, was ich so veröffentlichte. Nein, ein gestandener Prof., nämlich Dr. Georg Peez vom Institut für Kunstpädagogik auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt, hat nun in einer wisssenschaftlichen Untersuchung das Verschmieren von Brei durch Babys mit der Bedienung von Smartphones durch Erwachsene verglichen:

Wenn Kinder zwischen acht und 13 Monaten beginnen, mit ihrem Zeigefinger den Brei auf der Tischplatte zu verschmieren, dann startet damit eine neue wichtige Erkundungsphase. Der Frankfurter Kunstpädagoge Prof. Dr. Georg Peez beobachtet, wie frühkindliche Bewegungsmuster mit der Bedienung eines Touchscreens korrespondieren.

Babys, Brei und Smartphones, Bilder: Goethe-Universität, Frankfurt
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Venus of Cupertino:
Stilvolle Docking-Stations für das iPad

Dieses iPad-Zubehör ist mehr als nur eine simple Halterung. Diese Figuren sind echte Kunstwerke und Hingucker. Und nichts, was sich jedermann leisten kann.

Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)

Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)

Für viele sind Apple-Produkte nicht nur schnöde, technische Produkte. Sie zählen als Offenbarung der Schlichtheit und des ausgefeilten Designs. Seltsamerweise verschwinden iPhone, iPod, iPad & Co. dann trotzdem in hässlichen Schutzhüllen. Oder sie werden mit billig wirkenden Plastik-Haltern positioniert.

Bei den Produkten der Venus Design Studios ist das anders. Hier wird ein iPad zum Kunstwerk erhoben. Und was braucht ein Kunstwerk? Einen passenden Rahmen. Oder eine andere stilvolle Art der Präsentation. Die sieht der Londoner Hersteller in seiner „Venus of Cupertino“-Reihe. Hierbei handelt es sich um nackte Figuren im Stil antiker Marmor-Statuen.

Venus of Cupertino
Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)
Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)
Venus of Cupertino (Bild: Venus.io)
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Steam Emporium:
Klingende Kunstwerke für Steampunk-Fans

Das Steam Emporium des Künstlers Ed Kidera bietet auf Etsy handgemachte Lautsprecherdocks an, die das Herz jedes Steampunk-Fans höher schlagen lassen dürften. Jedes Stück ist ein Unikat.

Steam Emporium Lautsprecher {Etsy;https://www.etsy.com/de/shop/edkidera}

Steam Emporium Lautsprecher (Quelle: Etsy)

Ed Kidera verwendet für seine Steampunk-Lautsprecher häufig Teile von Musikinstrumenten. Ein Waldhorn wird genauso verbaut wie eine Posaune oder Trompete. Jeder verstärkte Lautsprecher ist ein Unikat und wird von ihm in Handarbeit angefertigt.

Die Gehäuse schweißt er aus Stahl zusammen, der aber nicht makellos glänzt, sondern einen rostigen, antiken Charme verströmt. Im folgenden Video stellt der Künstler einige seiner Kreationen vor. Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich anhören, wie so ein Steampunk-Lautsprecher klingt.

Klingende Kunstwerke aus dem Steam Emporium
Steam Emporium LautsprecherSteam Emporium LautsprecherSteam Emporium LautsprecherSteam Emporium Lautsprecher
Steam Emporium LautsprecherSteam Emporium Lautsprecher
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Arduino-Projekt “Volume and Noise”:
Ein Antikradio, das Tweets vorliest

Man nehme ein altes Radio und mache es per Arduino zum Twitter-Empfänger – fertig ist der Rundfunk des 21. Jahrhunderts. Das Selbstbau- und Kunstprojekt “Volume and Noise” präsentiert den Kurznachrichtendienst einmal auf eine ganz andere Weise.

Sean Hatahways Twitter-Radio in Aktion

Sean Hatahways Twitter-Radio in Aktion

In den 1930ern Jahren war ein Radio noch ein besonderes Medium, das Menschen die Welt auf bis dahin unbekannte Art näher brachte. Man kann sicher behaupten, dass das Radio damals die Entsprechung zum heutigen Realtime Web war, wie wir es unter anderem durch Twitter kennen. Wenn etwas auf der Welt geschieht, erfährt man es oftmals zuerst da. Insofern ist es nicht nur eine witzige Idee, ein Radio dieser Ära mit Twitter zu verknüpfen, sondern es ist sogar auf interessante Weise logisch. Sean Hathaway hat das im Selbstbauprinzip mit Arduino und weiteren Bauteilen umgesetzt.

Das Twitter-Radio von außen und innen
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Rodrigo Alonso N+ew Hocker:
Sitzmöbel aus Elektroschrott

Wohin mit den ganzen technischen Überresten der letzten Jahre? Mit den beigefarbenen Tastaturen und veralteten Hauptplatinen? Den kabelgebundenen, unergonomischen Mäusen? Der chilenische Künstler Rodrigo Alonso zeigt mit seinen N+ew Hockerunikaten, wo es langgeht.

Rodrigo Alonso N+ew Hocker {Rodrigo Alonso;http://ralonso.com/?portfolio=new}

Rodrigo Alonso N+ew Hocker (Quelle: Rodrigo Alonso)

No More Electronic Waste lautet das Motto, oder kurz: N+ew! Das ist der Name einer Installation des Künstlers Rodrigo Alonso, die aus ungewöhnlichen Sitzmöbeln besteht. Auslöser war laut Rodrigo die traurige Tatsache, dass es in seinem Heimatland Chile sehr schwierig bis unmöglich ist, Elektroschrott zu recyceln. Einzig die Firma
Recycla, von der auch der Künstler sein Material erhalten hat, widmet sich dieser wichtigen Aufgabe.

Beim Betrachten der N+ew Hocker dürfte in vielen Geeks der Wunsch aufkommen, ihren sich auftürmenden Elektroschrott nicht zu entsorgen, sondern in Form zu bringen. Und zwar in die die Form einzigartiger Hocker.

Besitzen statt entsorgen lautet das Motto. Rodrigo Alonso hat Tastaturen, Kabel, CDs, Platinen, Taschenrechner und weitere elektronische Gerätschaften, die lange über ihr Ablaufdatum hinaus waren, zu einer Reihe faszinierender Sitzmöbel umgestaltet. Einzige Zutat ausser den elektronischen Bauteilen: Kunstharz.

Rodrigo Alonso N+ew Hocker: Sitzmöbel aus Elektroschrott
Rodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew Hocker
Rodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew HockerRodrigo Alonso N+ew Hocker

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Draw Top:
Aus Laptopdeckel mach’ Leinwand

Analoge Zeichenkunst trifft Digitale Technik: Mit Drawtop können Geek und Geekesse ihrer Kreativität freien Lauf lassen und zwar auf dem Laptopdeckel.


DrawTop - So wird der nutzlose Laptopdeckel zur Zeichenfläche {Draw Top;http://www.thedrawtop.com/}

DrawTop - So wird der nutzlose Laptopdeckel zur Zeichenfläche (Quelle: Draw Top)

Angeblich sind die besten Erfindungen und Entdeckungen der Wissenschaft die einfachsten gewesen. Und tatsächlich sind es die Kleinigkeiten die uns das Leben erleichtern und versüssen. Noch immer ist es schneller und bequemer Zeichnungen auf einem Papier zu bewerksstelligen und es später einzuscannen, anstatt sich extra ein teures Zeichenbrett anzuschaffen und dessen Bedienung zu erlernen. Sehr beliebt in langweiligen Konferenzen ist auch das Whiteboard, die leere Tafel an der Wand, die mit lustigen Zahlen und Zeichnungen gefüllt werden will. Wieso aber nur an die Wand hängen fragten sich zwei geschäftstüchtige Amerikaner und präsentieren das «Draw Top». » weiterlesen

Sascha Pohflepp Buttons:
Blinde Kamera schießt fremde Fotos

Der Künstler Sascha Pohflepp hat mit dem Kunstprojekt Buttons eine Art blinde Kamera entwickelt, die keine eigenen Bilder schießt, sondern ein zufälliges Bild aus Flickr anzeigt, das in dem Moment geschossen wurde, in dem man selbst den Knopf von Buttons gedrückt hat.

Buttons - blinde Kamera und Kunstprojekt

Buttons - blinde Kamera und Kunstprojekt

Warum schießt man Fotos? Unter anderem, um die Erinnerung an einen Moment festzuhalten. Sascha Pohflepps blinde Kamera Buttons verknüpft die Bilder unbekannter Fremder mit eigenen Erinnerungen.

Buttons hat kein Objektiv, nur einen Knopf und ein Display. Die Fotos, die ein paar Minuten nach dem Drücken des Auslösers auf diesem Display erscheinen, hat irgendwo auf der Welt ein unbekannter Mensch gemacht und auf Flickr hochgeladen.

Buttons ist also sozusagen ein Wurmloch in die Welt, das einen die Umgebung durch die Augen eines anderen sehen lässt – jedenfalls einen Augenblick lang.

Buttons: Blinde Kamera schießt fremde Fotos
Buttons - blinde Kamera und KunstprojektButtons - blinde Kamera und KunstprojektButtons - blinde Kamera und KunstprojektButtons - blinde Kamera und Kunstprojekt
Buttons - blinde Kamera und KunstprojektButtons - blinde Kamera und Kunstprojekt

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Manifold Wanduhr:
Die Uhr als kinetische Figur

Manifold ist eine in drei Designs erhältliche Wanduhr, welche im Verlauf der Tageszeit ihre Gestalt ändert, je nach Stellung der Uhrzeiger.

Manifolds Wanduhr

Manifolds Wanduhr

Die einfachen Ideen haben oft den größten Effekt, das beweist die Wanduhr Manifold sehr schön. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Wanduhr, die besonders Designer lieben werden, um ein schlichtes, kleines, weißes Gehäuse mit einem Uhrwerk, daran zwei ebenso schlichte Zeiger.

Das Besondere ist ein Stück Tyvek, eine Art synthetisches Papier, das besonders reißfest und haltbar ist, weshalb es unter anderem als Material für Versandhüllen, regenfeste Landkarten oder selbstgebaute Drachen verwendet wird. Und dieses Material macht aus der Manifold-Uhr eine ganz besondere, wie man im Video nach dem Klick sieht.

Manifold Wanduhr
Manifolds Wanduhr in der GruppeManifolds Wanduhr - in drei FarbkombinationenManifolds Wanduhr  - Schoenheit in EntfaltungManifolds Wanduhr  - kinetische Skulptur
Manifolds Wanduhr  - kinetische Figur

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Wafaa Bilal «The 3rd I»:
Soziale Invasiv-Optik

Ein Kunstprofessor befestigt sich für ein Jahr eine Kamera am Hinterkopf.

Wafaa Bilal "The 3rd I"

Wafaa Bilal "The 3rd I"

Wissenschaftler sind verrückt, so etwas belegen nicht nur bekannte Filme wie «Der verrückte Professor» oder berühmte Mediziner à la Werner Forßmann, der den ersten Herzkatheter an sich selbst ausprobierte, sondern auch ein Professor für Kunst und Fotografie: Er ließ sich eine Kamera an den Hinterkopf schrauben – hoffentlich ist bei ihm keine Schraube locker.

Professor Wafaa Bilal unterrichtet an der Tisch School of the Arts, NY und startete das Kunstprojekt The 3rd I für die Eröffnung des Mathaf: Arab Museum of Modern Art in Doha, Qatar. Zu diesem Zweck wurde eine Titanplatte an seinem Hinterkopf angebracht, ein Eingriff der unnötig ist und somit nicht von Ärzten durchgeführt wird. Deshalb fand die Befestigung des Metalls in einem Piercing Studio unter Lokalanästhesie statt. Man darf davon ausgehen, dass die Schädeldecke selbst nicht von diesem Laien angebohrt wurde, sondern die Kopfhaut das Gewicht ertragen muss. » weiterlesen