Alle 10 Artikel zum Thema Google Glass auf neuerdings:
Jetzt, wo die ersten Vorab-Exemplare der Datenbrille Google Glass verschickt werden, gibt es auch endlich mehr Details zur Technik und den Funktionen. Zudem veröffentlichte Google die passende Android-App und die Richtlinien für Entwickler.

Designbeispiel für eine Glass-App.
Es dürfte wohl nur wenige Geräte geben, auf die die Techwelt so gespannt wartet, wie auf Google Glass. Die Datenbrille verspricht uns immerhin eine neue Ära. Anstatt immer auf unsere Smartphones zu schauen, bekommen wir alles Wesentliche in unser Sichtfeld eingeblendet, können dabei auch Fotos machen und Videos aufnehmen und SMS einfach per Sprachbefehl verschicken.
Bisher aber fehlten viele Detailinformationen darüber, wie Google Glass funktioniert und was die Augmented-Reality-Brille kann.
16 Bilder: Google Glass, MyGlass-App, Designbeispiele für Glassware
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Sofern sich ethisch korrekte Normen der Nutzung von Cyberbrillen wie Google Glass nicht von selbst entwickeln, wird der Gesetzgeber nachhelfen müssen. Doch auf Ebene einzelner Länder bringt das nichts. Digitale Technologie erzwingt globale Gesetze.

Sergej Brin mit Google Glass
Meine zwei jüngsten Artikel zu Google Glass haben für intensive und teils hitzige Kommentardiskussionen gesorgt. Kein Wunder, immerhin gibt es derzeit wohl keine an Endnutzer gerichtete Technologie, bei der die Beurteilung von Potenzialen und Risiken in ihrer Dramatik so stark von Betrachter zu Betrachter variiert. Leser Andreas Roedl hat in einem Kommentar schön pointiert erläutert, wie jede weitreichende Einführung einer neuen Technologie – etwa das Automobil – irgendwann diese regulierende Gesetze nach sich zog. “Mit der Einführung neuer Technologien werden Regeln im Umgang mit diesen Technologien notwendig. Nicht etwa, weil es einzelne Menschen gibt, die einem die Freiheit rauben wollen, sondern weil es Menschen gibt, die sich anderen Mitgliedern der Gesellschaft gegenüber rücksichtslos verhalten.”
Er widerspricht der von einigen Glass-Fans erklärten Vorstellung, die ethisch und moralisch korrekte Nutzung von Cyberbrillen würde sich von ganz alleine regeln. Nicht, weil nicht Personen mit gesundem Menschenverstand auch ohne Gesetze abwägen könnten, wann sie mit der eingebauten Kamera ihre Umgebung filmen und wann nicht, sondern als “Handhabe gegenüber jenen, die über keinen gesunden Menschenverstand verfügen”.
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Googles sagenumwobene Cyberbrille Google Glass ist eine egoistische Technologie, weil die zusätzliche Freiheit des Trägers auf Kosten der Freiheit anderer Personen geht. In der Vergangenheit hat ein solches Merkmal Produktneuheiten nicht unbedingt am Erfolg gehindert, aber es verändert die Vorzeichen.
In den letzten Wochen dachte ich mehrmals, dass mit mir etwas nicht stimmt: Während in Kreisen von Netzapologeten und Geeks die Vorfreude auf Google Glass zunimmt, vermisse ich bei mir das Gefühl der Begeisterung im Bezug auf die revolutionäre Cyberbrille des Internetkonzerns. Dabei würde ich liebend gerne die gleiche Euphorie verspüren, die ich etwa bei der Einführung des iPhone oder iPad erlebte. Bedenkt man, dass Glass noch einen deutlich größeren technischen Evolutionsschritt darstellt, müsste meine Spannung eigentlich sogar noch ausgeprägter sein. Doch Fehlanzeige. Es dauerte einige Zeit, bis mir der Grund für meine distanzierte Haltung klar wurde. Das Lesen dieses Artikels half mir dabei, den von mir ausgemachten Schwachpunkt genauer vor mir zu sehen.
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Klobig aber vielversprechend ist der Prototyp der Augmented-Reality-Brille “Meta”, der jetzt vorgestellt wurde. Und obwohl das Gerät in einem ähnlichen Gewässer fischt wie Google Glass, ist die Umsetzung doch eine ganz andere.

Auch ohne Brille als nicht normale Brille zu erkennen: Meta-Prototyp.
Bei Augmented Reality geht es darum, unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit zu erweitern – und nicht etwa mit Hilfe von halluzinogenen Drogen, sondern mit Hilfe von Computern und dem Internet. Eine bestechende Idee, die unser Leben in vielerlei Hinsicht verändern könnte. Aber wie genau das passiert und wann, ist vollkommen offen. Schließlich muss die Technik gut genug umgesetzt sein.
Google hat sich hier mit seinem Projekt Google Glass bereits gekonnt in Szene gesetzt. In einem Überblick zu Augmented-Reality-Brillen hatten wir neulich schon gezeigt, dass Google aber weder die ersten noch die schnellsten sind. Und dieser Kreis der Hoffnungsvollen erweitert sich nun um die Brille “Meta”. Das Startup arbeitet unter anderem mit der Columbia University und Epson zusammen.
Meta Augmented-Reality-Brille
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Manche feiern Augmented Reality Brillen wie Google Glass als die Nachfolger der Smartphones, andere halten sie für eine lächerliche Erfindung, die sich niemals durchsetzen wird. Wir haben uns einmal angeschaut, was diese Brillen können und stellen uns die Frage: Wird das jemand haben wollen?

Keynote zum Thema Google Glass auf der Google I/O Entwicklerkonferenz 2012.
Als Google sein “Project Glass” vorgestellt hat, war die Aufregung groß. Vor allem der begleitende Werbefilm machte Lust auf eine Zukunft, in der wir wortwörtlich alles im Blick haben (siehe unten). Informationen, für die wir heute unser Smartphone zücken, bekommen wir künftig ins Blickfeld eingeblendet. Achja: Fotos und Videos nimmt die inzwischen Google Glass getaufte Brille auch noch auf. Voraussetzung ist natürlich, dass sie wirklich erscheint, denn davon ist das Unternehmen noch ein gutes Stück entfernt. Andere Brillen kann man hingegen schon kaufen oder zumindest bald vorbestellen. Manche wie Motorolas HC1 sind gar für den Einsatz in der Industrie gedacht – was man ihnen auch sofort ansieht.
Aber werfen wir doch mal einen Blick auf die Brillen.
Google Glass und die Konkurrenten
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Während die Augmented-Reality-Brille Google Glass noch länger auf sich warten lässt, will Spezialist Vuzix die Interessenten mit seinen “Smart Glasses” abholen. Das Vuzix M100 sieht aus wie ein überlanges Bluetooth-Headset und soll vieles von dem können, was auch für Googles futuristische Brille geplant ist und dabei schon bald erhältlich sein.

Vuzix M100 nimmt viel von dem vorweg, was Google Glass bieten soll. (Bild: Vuzix)
Wenn man die Fotos zu Google Glass oder jetzt zum
Vuzix M100 sieht, kann man sich noch nicht wirklich vorstellen, dass man das demnächst häufiger im Straßenbild sehen wird – oder sich gar selbst damit aus dem Haus traut. Aber gut, vor noch nicht all zu langer Zeit hatte man auch nicht dauernd ein Handy am Ohr oder ein Smartphone in der Hand…
Und genau das sollen Geräte wie das Vuzix M100 Headset grundlegend verändern: Mit ihnen hat man als Nutzer nicht nur die Funktion eines Bluetooth-Headsets, so dass man zum Telefonieren das Handy in der Tasche lassen kann. Darüber hinaus bietet es einen Bildschirm direkt im Blickfeld, was die Anwendungsmöglichkeiten enorm steigert. Eine Kamera für Fotos und Videos ist ebenfalls integriert.
Vuzix M100 und Google Glass
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Wer das kryptisch benannte Gerät Olympus MEG4.0 an seiner Brille befestigt, kann sich ähnlich wie bei der geplanten Augmented-Reality-Brille Google Glass Inhalte von seinem Handy ins Sichtfeld einblenden lassen. Olympus aber hat Googles Konzept nicht etwa geklaut. Als ihre Forschung begann, waren die Google-Gründer nicht einmal Studenten.

Olympus MEG4.0 Head Mounted Display
Mit den Video-, Internet- und Augmented-Reality-Brillen ist es vielleicht so wie mit den Tablet-PCs: Die Idee gibt es schon lange, Firmen haben auch schon diverse Modelle vorgestellt, aber der Durchbruch steht noch aus. Die Frage ist: Wer bringt zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt auf den Markt?
Olympus forscht schon seit vielen Jahren an solchen Brillen. Dieses Patent beispielsweise stammt von 1992. Und schaut man sich ein bisschen um, entdeckt man u.a. diesen Bericht von Engadget aus dem Jahr 2005. Da heißt es am Ende des Artikels so schön: “Und sagt uns dann bitte in ein paar Jahren bescheid, wenn das alles kleiner und kabellos ist.”
2008 hatte Olympus dann Mobile Eye-Track vorgestellt und zugleich angekündigt: 2012 soll das in Produktion gehen. Und passend dazu wird nun MEG4.0 gezeigt.
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Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zeigte Google seine bislang unter “Project Glass” bekannte Augmented-Reality-Brille in einer spektakulären Livedemo. Zudem können nun auch einige Entwickler eine “Explorer Edition” der Google-Brille vorbestellen.

Google CEO Sergej Brin trug während der gesamten Präsentation natürlich sein Modell der Google-Brille "Google Glass".
Selbst die beste Videokamera ist nicht immer dabei, wenn wir etwas Spannendes oder Lustiges erleben – so stellte Google seine Brille “Glass” vor. Sie beherrscht Augmented Reality und nimmt Videos nicht nur auf, sondern überträgt sie via WLAN oder 3G-Mobilfunkverbindung. Um zu zeigen, was mit einer solchen Videobrille möglich wird, sprang live während der Keynote eine Gruppe Fallschirmspringer aus einem Blimp und landete direkt auf dem Dach des Moscone Center, in dem die Google I/O stattfindet. Alle hatten Google Glass Brillen auf und ihre Bilder wurden in einem “Hangout”-Videochat auf Google+ zusammengeschaltet.
Präsentation Google Glass
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Google hat drei neue Patente im Zusammenhang mit der Augmented-Reality-Brille “Project Glass” zugesprochen bekommen. Sie zeigen, wie man ihre Funktionen mit Handgesten steuern könnte und dass Google mit seiner Brille noch einiges vor hat.

Google-Patent zu "Video Glasses". (Quelle: Patent Bolt)
Unter dem namen “Project Glass” hatte Google Anfang April 2012 seine Vision dazu vorgestellt, wie wir künftig mit dem Internet agieren. Gezeigt wurde eine Brille, die Informationen aus dem Internet ins eigene Blickfeld einspielt und sich beispielsweise mit gesprochenen Kommandos bedienen lässt.
In diesem Beitrag hatten wir die Google Brille alias Project Glass vorgestellt.
Die Seite Patent Bolt berichtet darüber, dass Google drei sehr interessante Patente passend zu Project Glass eingereicht und zugesprochen bekommen hat. Sie zeigen beispielsweise, wie man die Google-Brille mit Handgesten bedienen könnte und dass wir hier vielleicht den Nachfolger der Smartphones vor der Nase haben.
Wie immer ist bei solchen Patenten nicht klar, inwiefern sie tatsächlich umgesetzt werden. Aber sie geben interessante Einblicke in das, worüber die Ingenieure nachdenken.
Neue Patente für die Google-Brille 'Project Glass'
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Unter dem Namen “Project Glass” hat Google jetzt seine Vision einer Brille vorgestellt, die passende, hilfreiche und aktuelle Informationen aus dem Internet in unser Sichtfeld einblendet. Gesteuert wird sie per Spracheingabe. Statt Handy in der Hand also bald Augmented Reality auf der Nase?

Wie ein Designer-Brillengestell ohne Gläser sieht der jetzt präsentierte Entwurf von Googles "Project Glass" aus.
Das Thema “Augmented Reality” steht schon lange kurz vor dem Durchbruch. Gemeint ist mit dem Begriff die Erweiterung der Informationen aus unserer Umgebung um Informationen, die beispielsweise aus dem Internet kommen. Bislang muss man dazu in vielen Fällen sein Smartphone benutzen oder soll nach den Vorstellungen mancher Entwickler gar sein Tablet vor sich her tragen… Während das in entsprechenden Werbevideos durchaus nützlich aussieht, hat es sich bei mir in den meisten Fällen als unpraktisch und umständlich herausgestellt.
Viel bessere wäre es da doch, wenn wir nicht erst ein Gerät aus der Tasche kramen und uns vor die Nase halten müssten. Wir müssten einfach zusätzlich zur Umgebung weitere Informationen ins Sichtfeld eingeblendet bekommen – wie beim “Terminator”, nur in freundlich. Bevor die Technik soweit ist, dass sie uns dies alles direkt ins Sehzentrum im Gehirn einspeist, müssen wir uns wohl mit Brillen zufrieden geben. Googles jetzt vorgestellte Vision “Projet Glass” ist eine, die zumindest auf den Fotos und im Video eine gute Figur macht:
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