Thema: Google Glass

 

Alle 18 Artikel zum Thema Google Glass auf neuerdings:

Datenbrille in schick:
Mode-Ikone Diane von Fürstenberg soll Google Glass schöner machen

Es scheint Ewigkeiten her, dass Google seine Datenbrille Glass das erste Mal angekündigt hat noch immer ist sie nicht endgültig auf dem Markt. Vor allem kämpft sie gegen das Nerd-Image. In Zusammenarbeit mit Designern wie Diane von Fürstenberg soll das nun alles besser werden – zum Premiumpreis.

Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Modelle.

Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Entwürfe.

Jetzt musste ich doch direkt einmal nachsehen: Vor über zwei Jahren hatte Google erstmals einen Ausblick auf „Project Glass“ gegeben. Seitdem hat sich für den interessierten Normalsterblichen nicht viel getan – außer, dass die anfängliche Begeisterung doch stark abgeflaut ist und unfeine Begriffe wie „Glasshole“ in die Welt gesetzt wurden. Und ehrlich: Auch nach zwei Jahren habe ich mich nicht wirklich daran gewöhnt, jemanden mit Google Glass im Gesicht zu sehen. Allerdings gibt es ja weiterhin nur die 1.500 Dollar kostende „Explorer-Edition“ – die darf immerhin nun jeder kaufen, der so viel Geld dafür übrig hat.

Schnell wurde aber klar: Einigermaßen annehmbar sieht Google Glass aus, wenn man es mit einer Brille kombiniert. Dann hat man schließlich eh schon etwas im Gesicht. In Zusammenarbeit mit Designern wie Diane von Fürstenberg will Google nun das Image seines Langzeitprojekts wieder aufpolieren und zielt damit nicht zuletzt auf Frauen als Kundschaft.

Diane von Fürstenbergs Designs für Google Glass
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dvf-google-glass-02Diane von Fürstenberg mit einem ihrer Entwürfe.dvf-google-glass-08dvf-google-glass-09
dvf-google-glass-10Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.Google Glass auf einer Modenschau von Diane von Fürstenberg 2012.
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Skully Helmet:
Tony Stark würde diesen Motorradhelm kaufen

“Wir sind wie Google Glass, nur dass wir dein Leben retten können”, hatte Skully-CEO Marcus Weller auf dem Tech-Event SXSW in Austin gesagt. Seine Firma arbeitet an einem Motorradhelm mit vielen nützlichen Augmented-Reality-Features.

Unauffällig im Design, aber man sieht hier schon die rückseitige Kamera. (Alle Bilder: Skully Helmets)

Unauffällig im Design, aber man sieht hier schon die rückseitige Kamera. (Alle Bilder: Skully Helmets)

Die Idee zu Skully Helmets war Marcus Weller nach einem Motorradunfall gekommen. Er war abgelenkt gewesen, weil er ein Straßenschild entziffern wollte, und fuhr auf ein vor ihm abbremsendes Auto auf. Er dachte sich später: Wenn er einen Helm gehabt hätte, der ihm seine Route ins Sichtfeld einblendet, wäre das nicht passiert. Er suchte danach, fand aber nichts. Was sagt man als Mensch mit Gründergenen in einer solchen Situation? Richtig: Prima, eine Marktlücke – dann mache ich das eben selbst.

Den aktuellen Stand der Entwicklung hatte Marcus Weller nun auf dem Technologie-Festival SXSW Interactive präsentiert und damit den Preis für das beste Startup im Bereich “Wearable Tech” abgestaubt. Das folgende Promovideo erklärt, was sie vorhaben:

Skully Helmet
Unauffällig im Design, aber man sieht hier schon die rückseitige Kamera. (Alle Bilder: Skully Helmets)Blick durchs Visier mit eingeblendetem Kamerabild.skully-helmets-03skully-helmets-04
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Schlaue Kontaktlinse:
Google kämpft gegen Diabetes und schlechte Publicity

Google arbeitet an einer vernetzten Kontaktlinse, um gegen Diabetes zu kämpfen. Diese gute Nachricht kommt sicher nicht zufällig jetzt. Mitten in eine Zeit der Datenschutzskandale, in der auch Google zunehmend in die Kritik gerät, lautet die frohe Botschaft: Seht her, mit den Daten, die wir täglich sammeln, lässt sich auch etwas Gutes anstellen.

Smarte Technik soll Diabetikern helfen. Bild: Google

Smarte Technik soll Diabetikern helfen. Bild: Google

Erst die schlaue Brille, jetzt eine vernetzte Kontaktlinse. Google hat es unser Sehapparat offenbar angetan. Der Hintergrund der neu vorgestellten smarten Kontaktlinse ist allerdings nicht die Kommunikation mit sozialen Netzwerken oder die Aufnahme von Bildern. Die Linse soll den Blutzuckerspiegel sekündlich überwachen und den Träger über eine LED bei Auffälligkeiten warnen.
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Lifelogger:
Gegen diesen Datenschutz-Alptraum wirkt Google Glass harmlos

Mit einem kleinen Gadget, das in gewisser Weise sogar Google Glass in den Schatten stellt, machte die Firma Lifelogger auf der Elektronikmesse CES auf sich aufmerksam: Es ist eine Videokamera, die man an seiner normale Brille befestigt, und mit der man in der Folge sein Leben noch genauer dokumentieren kann. Datenschützern wird dies Alpträume bereiten.

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Lifelogger fällt kaum auf

Es hat die Größe eines USB-Sticks, erinnert optisch ein wenig an eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, aber was sich dahinter verbirgt, könnte Datenschützern den kalten Angstschweiß auf die Stirn treiben: “Lifelogger” macht genau all das, vor dem so mancher bei Google Glass Angst hat. Es nimmt HD-Videos von der Umgebung des Trägers auf, kann Gesichter erkennen (wenn auch nicht allein identifizieren), speichert Ort und Blickrichtung mit ab, erkennt Gespräche und kann diese in schriftliche Form umwandeln und erkennt zu guter Letzt außerdem Text in Videos.

Lifelogger
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GlassUp:
Google-Glass-Konkurrent aus Italien jetzt vorbestellbar

Ein Team aus Italien will Google Glass gleich in mehreren Kategorien schlagen: Ihr GlassUp ist beispielsweise jetzt schon vorbestellbar und vor allem sieht es (weitgehend) aus wie eine normale Brille. Dank passender Investoren wird das Indiegogo-Projekt auf jeden Fall Wirklichkeit.

GlassUp

GlassUp ist Google Glass auf den ersten Blick ähnlich, ist genauer betrachtet dann aber doch ein ganz anderes Gerät.

In Hamburg traf ich neulich Bowei Gai, der für seinen World Startup Report derzeit in neun Monaten kreuz und quer über den Globus reist. Was aber daneben die Besucher seines Events im Betahaus interessierte, war sein Google Glass. Was ich persönlich noch interessanter fand: Wenn Bowei Gai im Gespräch war, schob er Google Glass nach oben auf den Kopf, wie manche es mit ihrer Sonnenbrille tun, wenn sie sie nicht brauchen oder wenn sie ihrem Gesprächspartner gegenüber höflich sein wollen. Schließlich könnte man mit Google Glass heimlich Statusupates lesen (wobei man dazu immer nach rechts oben schauen muss) und Googles Gadget kann Fotos und Videos machen, ohne dass man das unbedingt mitbekommt. Der jetzt vorgestellte italienische Konkurrent GlassUp hat zumindest in der ersten Version keine Kamera eingebaut und macht auch sonst einiges anders.

GlassUp
glassup_render_001Entwickler sollen passende Apps für Android, iPhone und Windows Phone entwickeln können.005_businessmanAuch Fahrrad- und Motorradfahrer haben die Macher als Zielgruppe im Blick.
003_runner002_turistGlassUp
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Google Glass Teardown:
Googles “Wunderbrille” auseinandergenommen

Die interessantesten neuen Gadgets bis zum letzten Schräubchen auseinander zu nehmen, hat eine besondere Fasziniation und Googles Datenbrille Glass macht da keine Ausnahme. Scott Torborg und Star Simpson haben sich herangewagt und im Zuge des “Teardowns” das vieldiskutierte Gerät nachhaltig beschädigen müssen.

Google Glass in die einzelnen Komponenten zerlegt. (Quelle: catwig.com)

Google Glass in die einzelnen Komponenten zerlegt. (Quelle: catwig.com)

Was Google Glass ist, muss man wohl keinem Leser von neuerdings.com mehr erklären, denn der Mini-Android-Computer in Brillenform gehört zu den mit größter Spannung erwarteten und am meisten diskutierten Neuheiten der letzten Jahre. Dabei zieht sich die Einführung schon eine Weile hin. Ein Jahr ist es nun her, dass wir erstmals über “Project Glass” berichteten, wie Google es damals noch nannte. Inzwischen haben zumindest einige Auserwählte ein Vorab-Modell bekommen. Die Allgemeinheit wird es sich wohl Ende dieses Jahres oder spätestens Anfang 2014 kaufen können. Was drinsteckt, hatte Google dabei lange geheimgehalten. Einige Informationen hatten sie nun kürzlich herausgerückt. Aber wie es wirklich im Innern des futuristischen Gadgets aussieht, kann nur ein “Teardown” zeigen.

Google Glass Teardown
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battery-pod-prying-3glass-teardown-exploded-topGoogle Glass in die einzelnen Komponenten zerlegt. (Quelle: catwig.com)
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Meta:
Augmented-Reality-Brille erfolgreich über Kickstarter finanziert

Die Augmented Reality Brille “Meta” wurde erfolgreich über Kickstarter finanziert. Die benötigten 100.000 Dollar wurden nicht nur erreicht, sondern auch schon zwei Wochen vor Ablauf der Aktion um fast 50.000 Dollar übertroffen – trotz des hohen Preises.

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“Meta 1″ mit integrierter Kamera

Augmented Reality steht für die erweiterte Realität. Dabei werden Realität und virtuelle Inhalte vermischt und interagieren miteinander. Anfänge sehen wir bereits bei Apps für das Smartphone oder das Tablet, bei dem die Umgebung mit der Kamera festgehalten wird und auf dem Display des Geräts zusätzliche Informationen in Echtzeit angezeigt werden.

Meta, die Augmented Reality Brille
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Meta Augmented Reality Brille (6)

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Google Glass, Smartwatches & Co:
Unsere Zukunft als Cyborg

Wearable Computing – mit diesem eher unspektakulären Ausdruck wird eine spezielle Nische in der IT bezeichnet, die uns seit einiger Zeit beschäftigt. “Tragbare Technik” könnte man auf Deutsch sagen, aber “tragbar” steht hierbei nicht für das geringe Gewicht des Gadgets, sondern dafür, dass es am Körper getragen wird. Jüngste Beispiele sind Google Glass und zahlreiche Smartwatch-Konzepte.

Beispiele für Wearable Computing

Beispiele für Wearable Computing

Die Idee von Gadgets, die man am Körper trägt, ist nicht neu. Zahlreiche Science-Fiction-Geschichten leben bereits jetzt die Aussichten, die uns bevorstehen könnten. Erwartet den Menschen eine Zukunft als Cyborg? Das klingt vielleicht absurd und witzig, aber die Mischung aus Mensch und Maschine ist gar nicht mehr so fern, wie wir es vielleicht vermuten. Das Technik-Upgrade des Menschen steht bereits vor der Tür, braucht aber noch etwas Entwicklung, bis es serienreif ist. Einige Konzepte sind im vergangenen und in diesem Jahr vorgestellt worden, doch woher kommen diese Entwicklungen und wie sieht ihre Zukunft aus? Sind wir schon bereit für Google Glass, Smartwatches und andere Produkte?

Tragbare Gadgets
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k-mb_jawbone_up_lifestyle_sleeptshirtos-10Pebble Smartwatchpebble-06
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oculus-rift-ifixit-05oculus-rift-ifixit-06Schuhe mit GPSsutherland
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Datenbrille:
Viele Details zu Technik und Features von Google Glass veröffentlicht

Jetzt, wo die ersten Vorab-Exemplare der Datenbrille Google Glass verschickt werden, gibt es auch endlich mehr Details zur Technik und den Funktionen. Zudem veröffentlichte Google die passende Android-App und die Richtlinien für Entwickler.

Designbeispiel für eine Glass-App.

Designbeispiel für eine Glass-App.

Es dürfte wohl nur wenige Geräte geben, auf die die Techwelt so gespannt wartet, wie auf Google Glass. Die Datenbrille verspricht uns immerhin eine neue Ära. Anstatt immer auf unsere Smartphones zu schauen, bekommen wir alles Wesentliche in unser Sichtfeld eingeblendet, können dabei auch Fotos machen und Videos aufnehmen und SMS einfach per Sprachbefehl verschicken.

Bisher aber fehlten viele Detailinformationen darüber, wie Google Glass funktioniert und was die Augmented-Reality-Brille kann.

16 Bilder: Google Glass, MyGlass-App, Designbeispiele für Glassware
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google-glass-ui-05google-glass-ui-06google-glass-ui-07Designbeispiel für eine Glass-App.
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Cyberbrillen:
Die Technologie der Zukunft erzwingt globale Gesetze

Sofern sich ethisch korrekte Normen der Nutzung von Cyberbrillen wie Google Glass nicht von selbst entwickeln, wird der Gesetzgeber nachhelfen müssen. Doch auf Ebene einzelner Länder bringt das nichts. Digitale Technologie erzwingt globale Gesetze.

Sergej Brin mit Google Glass

Sergej Brin mit Google Glass

Meine zwei jüngsten Artikel zu Google Glass haben für intensive und teils hitzige Kommentardiskussionen gesorgt. Kein Wunder, immerhin gibt es derzeit wohl keine an Endnutzer gerichtete Technologie, bei der die Beurteilung von Potenzialen und Risiken in ihrer Dramatik so stark von Betrachter zu Betrachter variiert. Leser Andreas Roedl hat in einem Kommentar schön pointiert erläutert, wie jede weitreichende Einführung einer neuen Technologie – etwa das Automobil – irgendwann diese regulierende Gesetze nach sich zog. “Mit der Einführung neuer Technologien werden Regeln im Umgang mit diesen Technologien notwendig. Nicht etwa, weil es einzelne Menschen gibt, die einem die Freiheit rauben wollen, sondern weil es Menschen gibt, die sich anderen Mitgliedern der Gesellschaft gegenüber rücksichtslos verhalten.”

Er widerspricht der von einigen Glass-Fans erklärten Vorstellung, die ethisch und moralisch korrekte Nutzung von Cyberbrillen würde sich von ganz alleine regeln. Nicht, weil nicht Personen mit gesundem Menschenverstand auch ohne Gesetze abwägen könnten, wann sie mit der eingebauten Kamera ihre Umgebung filmen und wann nicht, sondern als “Handhabe gegenüber jenen, die über keinen gesunden Menschenverstand verfügen”.

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