Thema: Digitalradio

 

Alle 12 Artikel zum Thema Digitalradio auf neuerdings:

Noxon dRadio 110:
Guter Ton für Blinde und Sehbehinderte

Radio ist das logische Medium für Sehbehinderte und Blinde, doch moderne Geräte plagen den Nutzer mit immer mehr komplizierten Menüs, teils nur am Fernseher einzusehen, oder gar Touchscreenbedienung. Schon für Sehende mitunter schwer zu durchblicken, werden diese für Blinde zu einem Menü mit sieben Siegeln. Als Abhilfe wird von Terratec ein Blindenradio mit Sprachmenü kommen.

Noxon Digitalradio dRadio 100: Basis des Blindenradios dRadio 110 (Bild: Noxon)

Noxon Digitalradio dRadio 100: Basis des Blindenradios dRadio 110 (Bild: Noxon)

Es fiel mir an den sonst ausgezeichneten Digitalradios von Pure Digital bereits unangenehm auf: Die Bedienungsmenüs sind mitunter lästig kompliziert. Den Wecker vor Fronleichnam abzuschalten, weil dies ein Feiertag ist, ist mit so vielen Menüscrollereien und Tastendrücken verbunden, dass ich lieber einfach am Vorabend den Netzstecker lupfe, und mich auch morgens an einem Arbeitstag nach dem Aufstehen nicht damit aufhalte, das Gerät über die vorgesehenen Menüeinstellungen abzuschalten – es geht nach einer Stunde auch so wieder aus, aber das manuelle Abschalten erinnert an die ersten Winword-Versionen (“Wollen Sie ausschalten?” – “Wollen Sie wirklich ausschalten?” – “Warum wollen Sie ausschalten?”) und ist in halbwachem Zustand ein Ding der Unmöglichkeit.

Terrratec dRadio 110
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JVC RV-NB90 BoomBlaster:
Jetzt mit Digitalradio und Bluetooth

Der “Ghettoblaster für die Generation iPhone” wurde von JVC auf den neuesten Stand der Technik gebracht und versteht sich jetzt auch mit beliebigen anderen Gadgets, vorausgesetzt sie senden ihre Audiosignale per Bluetooth.

JVC BoomBlaster RV-NB90 (Quelle: pd JVC)

JVC BoomBlaster RV-NB90 (Quelle: pd JVC)

Mehr Wumms geht fast nicht für iPhone & Co.: Zwar hat Kollege Frank Busch gleich 11 Sound-Docks auf einen Streich gezeigt. Doch so vielseitig und gleichzeitig klangstark wie der JVC RV-NB90, genannt “BoomBlaster”, ist wohl kaum einer der Kandidaten. Immerhin vier Verstärker treiben je einen eigenen Schallwandler an – zwei davon mit 5 und zwei mit 15 Watt. Der neue BoomBlaster folgt unmittelbar auf den RV-NB70, der vor etwas über einem Jahr vorgestellt worden war und bereits ein iPod-Dock statt eines schnöden Kassettenrecorders bot.

Und JVC hat auch ein Einsehen, dass nicht nur Besitzer von iPhones und iPods solche Geräte kaufen: Die neueste Version des Ghettoblasters kann auch Musik von beliebigen Bluetooth-Quellen wiedergeben. Ach ja, und DAB+, also Digitalradio, beherrscht der BoomBlaster auch noch.

JVC RV-NB90 BoomBlaster
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JVC RV-NB90
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Terratec Noxon DAB-Radiostick im Test (2/2):
In Verlängerung gegangen

Beim letzten Test liess der Terratec Noxon-DAB-Radiostick in Sachen Empfangsempfindlichkeit schwer zu wünschen übrig. Ursache: Die Antenne. Inzwischen liefert Terratec eine neue Antenne aus. Hilft sie dem Digitalradio auf die Sprünge?

Neue Antenne zum Terratec Noxon DAB-Radiostick (Bild: wor)

Neue Antenne zum Terratec Noxon DAB-Radiostick (Bild: wor)

Bei DAB, nun DAB+, scheiden sich leider die Geister: Sonst wird für das albernste Gadget noch ohne Nachdenken Geld ausgegeben, doch hier wird seit Jahren geschimpft, das System sei überflüssig, es gäbe ja nun auch Internetradio, und Kollegen, die es noch wagen, über DAB zu schreiben und dieses dabei nicht in Bausch und Bogen verdammen, werden der Bestechlichkeit angeprangert durch eine angebliche «DAB-Lobby». Doch diese gab es vielleicht in den 80er-Jahren des letzten Jahrtausends, als die öffentlich-rechtlichen Sender dem Treiben der «Piratensender» aus Südtirol ein Ende bereiten wollten, heute hat DAB keine Lobby mehr.

Leider, denn das Radio hat dringend eine Runderneuerung nötig, der heutige UKW-Dudelfunk ist nicht mehr zu ertragen und das Soundprocessing bei den Sendern vollendet, was die Musikindustrie angefangen hat: Es klingt alles gleich laut, von wo an BAPs «Verdamp’ lang her» losrockt, kann man auf einer heutigen UKW-Ausstrahlung kaum mehr erahnen, es plätschert alles gleich laut und einförmig vor sich hin.

Auch Terratec hatte wie andere deutsche Hersteller den Bettel hingeschmissen und DAB aufgegeben. Doch mit DAB+, der Wiederbelebung des Systems mit einem aktualisierten, effizienteren Codec, mit dem nun die doppelte Anzahl Sender in die Kanäle passen, hat man wieder einige DAB(+)-Geräte ins Sortiment genommen und mit dem DAB-Stick einen Preishit gelandet. Nur mit der Antenne gab es Probleme:

Nachtest mit Teleskopantenne: Terratec Noxon DAB-Radiostick (Bilder: wor)
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Terratec Noxon DAB-Radiostick im Test (1/2):
Das neue Digitalradio am PC

Digitalradio startet neu durch – mit der Variante DAB+, welche die iPod-Musik-Kompressionstechnik AAC+ in den Digitalrundfunk überträgt. Der Noxon DAB-Stick von Terratec kostet nur knapp 20 Euro. Kann er vollwertigen DAB-Empfang bieten?

Noxon DAB-Stick verpackt (Bild: wor)

Noxon DAB-Stick verpackt (Bild: wor)

Bislang hatte das Digitalradio DAB schlechte Karten: Zu wenige Programme, zu viele Streitigkeiten zwischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkintendanten und kommerziellen Senderchefs (vergleiche zum Beispiel hier oder hier), zu teure Geräte.

Mit Letzterem ist es nun definitiv vorbei: Eigenständige DAB+-Radios sind ab EUR 50 im Handel, der am PC nutzbare DAB-Stick von Terratec schon für knapp EUR 20. Damit kann man zwar nur am Computer Digitalradio hören, doch das, ohne die Internetverbindung zu belasten. Praktisch für die, die sowieso immer am Rechner sitzen oder auf Reisen sind – und billiger als viele normalen TV-/Radio-Sticks.

Angenehm im Vergleich zu Software für andere Digitalradio-Verfahren wie DRM: Die Rechner-CPU-Belastung durch die DAB-Software hält sich in Grenzen – der Lüfter soll ja am Notebook nicht die empfangenen Programme übertönen, der Akku nicht in 15 Minuten leer sein und der Desktop nicht nur noch halb so schnell laufen, sobald man Radio hört.

Der Stick der rockt (Bilder: wor)
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Kenwood Autoradio KDC-DAB41U im Test (4):
Wenn der Alles-Empfänger nichts empfängt

Der Kenwood KDC-DAB41U hat sich im Test bereits als sehr vielseitiger Rundfunkempfänger erwiesen. Was aber, wenn man unter all den UKW-, DAB-, DAB+, LW- und MW-Programmen trotzdem nichts Erträgliches findet – oder durch einen Tunnel ohne Empfang fährt? Kein Problem: Das Gerät spielt auch jede Menge Gespeichertes ab!


iPod am Kenwood KDC-DAB41U (Bild: wor)

iPod am Kenwood KDC-DAB41U (Bild: wor)

Zunächst einmal kann der Kenwood KDC-DAB41U natürlich CDs abspielen – auch selbstgebrannte. Und MP3-CD-ROMs – wie jedes moderne Autoradio. CDs mit Kopierschutz dafür vermutlich nicht – MP3-fähige Laufwerke werden von der Musikindustrie da ja bewusst aufs Glatteis geführt. Glücklicherweise sind diese Un-CDs, die schon so manchen Werkstattbesuch erforderlich gemacht haben, jedoch bei aktuellen Titeln nicht mehr zu finden.

Doch auch ein iPod oder ein iPhone können angesteckt werden, um die Titel darauf auszuwählen und abzuspielen. Der iPod kann dabei sowohl an diesem selbst als auch – beim Fahren üblicherweise praktischer – am Autoradio bedient werden.

Sound von iPod, USB & Co. (Bilder: wor)
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Wie letzteres funktioniert, zeigen diese beiden Videos:

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Kenwood Autoradio KDC-DAB41U im Test (3):
Vielseitig von Langwelle bis iPod

Der Umbau hat bestens geklappt – wie schlägt sich das DAB+-Autoradio Kenwood KDC-DAB41U nun im täglichen Betrieb?

DAB-Sendefrequenz Rockantenne (Bild: wor)

DAB-Sendefrequenz Rockantenne (Bild: wor)

Eigentlich war nur der Umstieg von DAB auf DAB+ und die Möglichkeit, den iPod direkt anschliessen zu können, für den Autoradiowechsel ausschlaggebend. Doch der Kenwood KDC-DAB41U überzeugt auch durch viele weitere nette Eigenschaften und macht sich schnell unentbehrlich.

Zunächst interessiert natürlich der DAB-Empfang – zumindest in meinem Fall, wo dies ja der konkrete Anlass zur Anschaffung des Geräts war. Dieser funktioniert mit dem alten “Bayern”-DAB-Paket auf Kanal 12D an der vorhandenen Blaupunkt-Antenne tadellos, wenn auch geringfügig schwächer als zuvor am Blaupunkt-Gerät. Dies fiel nur auf, als bei der jährlichen Autowäsche ohne angeschraubte Antenne kein Empfang mehr möglich war – der Blaupunkt hatte hier auch in der Waschstrasse noch gespielt. So merkt man aber zumindest sofort, wenn die Antenne gestohlen wurde.

DAB+ bietet Infos satt von Ihrem Lieblingssender (Bilder: wor)
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Kenwood Autoradio KDC-DAB41U im Test (2):
DAB+-Radiotausch in der Praxis

Der Tausch eines Autoradios erfordert kein Ingenieurstudium, doch der Teufel liegt meist im Detail, vor allem wenn neueste Technik wie DAB+ hinzukommt. Wie klappt der Einbau des Kenwood?


Kenwood KDC-DAB41U in Betrieb (Bild: wor)

Kenwood KDC-DAB41U in Betrieb (Bild: wor)

Wir erinnern uns: die Autobeschallung war wegen Umstellung des Lieblingssenders von DAB auf DAB+ aufzurüsten. Dazu sollte ein Kenwood KDC-DAB41U (Affiliate-Link) anstelle des bisherigen Blaupunkt Woodstock DAB 54 dienen. Es gibt momentan im deutschen Fachhandel etwa vier bis fünf DAB+-Autoradiomodelle fernöstlicher Herkunft zu Preise zwischen € 160 und € 200. Zugegeben günstiger als das deutsche Blaupunkt-Radio, das selbst via “elektronischer Bucht” fast doppelt soviel gekostet hatte.

Meine Wahl fiel auf den Kenwood KDC-DAB41U, weil dieser auch einen iPod mit steuern können sollte. Am Blaupunkt hatte ich diesen zwar mit einem Spezialkabel (serienmässig hatte er keinen externen NF-Eingang) auch anschliessen können, doch war eine sichere Bedienung anschliessend unter der Fahrt undenkbar, auch wenn dies – im Gegensatz zur Bedienung eines Handys – erlaubt wäre.

Im Gegensatz zum letzten Radioumbau wollte ich diesmal selbst zu Werke gehen: Eine DAB-taugliche Antenne und alle nötigen Anschlüsse waren ja nun vorhanden und den eigentlichen Autoradio-Umbau hatte ich früher auch immer selbst vorgenommen.

Autoradio-Umbau (Bilder: Kenwood/wor)
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Kenwood Autoradio KDC-DAB41U im Test (1):
DAB+ im Auto nachrüsten

DAB+ ist seit August deutschlandweit verfügbar. Doch obwohl Digital Audio Broadcast ursprünglich für den Empfang im Auto optimiert wurde, ist der Umstieg auf das digitale Radio ein schwieriges Unterfangen. neuerdings.com liess sich davon jedoch nicht abschrecken.

Kenwood KDC-DAB41U (Bild: Kenwood)

Kenwood KDC-DAB41U (Bild: Kenwood)

Wer mit dem üblichen UKW-Rundfunkprogramm – “die heissesten Hits aus den 50er, 60ern, 70ern, 80ern, 90ern und von heute – von allem etwas, von nichts genug”, dazwischen Flachwitze und das Wetter, nicht glücklich wird, muss CDs hören. Oder sich ein Radio einbauen, das auch DAB empfängt. Da gibt es nämlich statt der Musikmixe für jeden auch Spartenprogramme mit eigenen Musikrichtungen, ob Jazz, Rock oder (wer’s mag) auch Schlager und Volksmusik. Und – jedenfalls bislang – weniger nervigem Gequassel.

Autoradios für das erweiterte DAB+ gibt es dagegen noch kaum, da zumindest die deutschen Autohersteller den Einbau von Fremdradios kaum mehr zulassen, indem sie mutwillig Funktionen des Bordcomputers mit dem Werksradio verknüpfen. Ein BMW oder Mercedes ist mit dem Ausbau des Werksradios mittlerweile so schwer gehandicapt, dass man von so einer Umrüstung nur abraten kann. Doch jeder weiß: Werksradios sind wiederum nicht nur überteuert, sondern oft auch weniger leistungsfähig als Nachrüstgeräte, auch wenn sich das über die Jahre etwas gebessert hat. DAB oder gar DAB+ findet man hier jedoch sehr selten, weil die Automobilkonzerne alles Zubehör langfristig planen und auf automobile Robustheit und Zuverlässigkeit prüfen und es daher gut 10 bis 20 Jahre benötigt, bis neue Technologien hier serienmässig Einzug halten.

DAB+-Autoradio frisch ausgepackt (Bilder: Kenwood/wor)
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Pure One Elite Series II:
Digitalradio mit “PVR-Funktion”

TV-Receiver, ob terrestrisch (DVB-T), Kabel (DVB-C) oder Satellit (DVB-S), haben heute oft eine Festplatte integriert oder verfügen über einen Anschluss für externe Platten, um Sendungen zwischenspeichern zu können («Personal Video Recorder», PVR). In Radioempfängern ist diese Funktion dagegen rar. Pure hat nun ein neues Modell mit «Aufnahmetaste» vorgestellt.

Pure One Elinte Series II: Mit Zwischenspeicher (Bild: Pure)

Pure One Elinte Series II: Mit Zwischenspeicher (Bild: Pure)

Der Pure One Elite Series II wird vom Hersteller stolz unter dem Motto «Verpassen Sie nie mehr Ihre Lieblingssendung im Radio» angepriesen: Er kann Rundfunksendungen digital zwischenspeichern!

Da es sich um ein «DAB+»-Digitalradio handelt, ist dies technisch nicht so aufwendig, wie es sich anhört: Es muss nur der Datenstrom auf eine Speicherkarte geschrieben werden, auf den dann später wieder zugegriffen werden kann. Pure hatte auch bereits solche Radios im Sortiment, in die man direkt SD-Speicherkarten einschieben konnte. Genial: wie in alten Zeiten mit dem Kassettenrekorder einfach die Musik aus dem Radio aufnehmen, ohne Tauschbörsen und Abmahngefahr, und doch kostenlos! Blaupunkt hatte sowas auch als Autoradio im Programm.

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Terratec Noxon DAB-Stick:
Neustart für Digitalradio

Terratec stellt mit dem Noxon einen USB-Stick vor, mit dem man digital terrestisch Radio in bester Klangqualität empfangen kann.


Terratec Noxon DAB Stick

Terratec Noxon DAB Stick

Ab August soll das neue Digitalradio-Zeitalter beginnen – dann starten insgesamt 14 Radiosender die digitale Ausstrahlung. Nachdem dieser Standard lange Zeit vor sich hin krebste, versucht man jetzt einen Neustart. Das Bouqet besteht aus privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern.

Mit dem Terratec Noxon DAB Stick empfängt man via Antenne digitales Radio DAB / DAB+ am PC – und das in bester Qualität, verspricht der Hersteller. Dazu muss man einfach den NOXON DAB Stick in den USB-Port des Rechners (Notebook, Netbook, PC, etc.) stecken, die beiliegende Software installieren und kann loshören. Laut Terratec stören den Empfang kein Rauschen und Knistern. Auch die Frequenzsuche soll überflüssig sein, sondern die gerade empfangbaren Radioprogramme werden übersichtlich präsentiert.

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