Thema: Buch
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Amazon Kindle2 im Test:
Der Vorleser
Das Ebook von Amazon, der Kindle2, ist simpel zu bedienen und beherrscht das, wofür er bestimmt ist. Allerdings ermöglicht er nicht nur das Lesen, er liest auch vor. Und zwar beeindruckend gut. Tonprobe weiter unten.
Der Kindle2 ist nicht nur schöner als sein Vorgänger, das neue Ebook-Lesegerät von Amazon hat neben dem eingebauten Datenfunk jetzt einen weiteren Trumpf gegen die Konkurrenz von Sony und Co unter der Abdeckhaube. Er kann vorlesen.Als ich nach der Präsentation des Kindle2 von Protesten der Verleger gegen die Vorlesefunktion hörte, hielt ich das zuerst für typische Technologie-Panik. Nachdem ich den Kindle2 gehört habe, denke ich, die Verleger – wenigstens die von Hörbüchern – haben Grund zur Sorge.
Denn sie haben in den USA einen beträchtlichen Markt, weil hier viele der Autopendler die Stunden im morgendlichen Stau mit dem Anhören der nicht ganz billigen Hörbücher verbringen.
Der Kindle2 macht nun aus jedem Buch, nein, aus jedem (englischen) Text ein Hörbuch. Vielleicht nicht ganz so angenehm anzuhören wie das, was ein Schauspieler oder Radiosprecher aus einem Buch macht. Aber die Sprachausgabe des Kindle gehört dennoch zum Besten, was ich bisher an synthetischer Massenware gehört habe. Abgesehen von gelegentlichen Fehlbetonungen oder mangelnden Pausen an Satzenden liest der Kindle2 beeindruckend lebhaft und verständlich. Mal reinhören?
Sony E-Book-Reader PRS-505:
Im März auf dem Markt
Sony bringt seinen E-Book-Reader PRS-505 nun auch in Deutschland auf den Markt. Der Preis ist allerdings happig.
Neulich habe ich mich mit einer Bekannten über die Vorteile eines E-Book-Readers unterhalten. Ihr Kommentar am Ende “Wenn es Mücken töten kann, ist es brauchbar.” Ich habe keine Ahnung, ob der E-Book-Reader PRS-505 dazu in der Lage ist, nehme aber stark an, dass er nicht genau dafür konstruiert wurde. Stattdessen soll man damit natürlich lesen, weswegen er erstaunlicherweise auch nicht über Elektrofachmärkte vertrieben wird, sondern über den Buchhandel:Sony PRS-505 Ebook im Test (Teil II):
Ebooks und ihre Fesseln
Sonys “Portable Reader System” ist seit einigen Wochen auch in Europa verfügbar. Wir haben die ältere (und bessere) Version des Ebooks, das System 505, ausgiebig getestet.
Von Michael Sennhauser
Der Reader liest und indiziert die auf den internen Speicher transferierten Files ebenso wie jene auf einer frisch eingelegten Speicherkarte, dafür braucht er ein wenig Zeit, vor allem bei grösseren SD-Karten (die maximale Kartengrösse habe ich noch nicht ermitteln können, Sony macht dazu keine verbindlichen Angaben auf der Website und ich habe hier im Urlaub keine grösseren Karten bei mir. Ich schätze aber aufgrund des Entwicklungsalters der Hardware, dass die Obergrenze bei 2GB liegen dürfte, vielleicht sogar darunter).Sony PRS-505 Ebook im Test:
Der alte E-Reader ist der bessere
Sonys “Portable Reader System” ist seit einigen Wochen auch in Europa verfügbar. Wir haben die ältere (und bessere) Version des Ebooks, das System 505, ausgiebig getestet.
Von Michael Sennhauser
Dutzende von Büchern in einem einzigen, taschenbuchgrossen Gerät mit einem Bildschirm, der fast so gut zu lesen ist wie eine richtige gedruckte Seite, das bietet der Sony eReader. Endlich kann ich meinen Dickens, meinen Moby Dick, den ganzen Shakespeare oder auch (längere Zeit tote) Deutsche immer mit mir herumtragen.Lebende Autoren sind auch verfügbar, aber kostenpflichtig und mit den üblichen unerträglichen Einschränkungen von DRM, darauf komme ich noch zurück.
Der Sony PRS-505 ist das zurzeit eleganteste und leichteste Gerät auf dem Markt – und schon nicht mehr ganz taufrisch, mit dem PRS-700 hat er sogar bereits einen hausinternen Konkurrenten erhalten (der sich allerdings kaum wird durchsetzen können, auch dazu später mehr).
Ein E-Reader, also ein Lesegerät mit einem eInk-Display, stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste:
How to Be a Geek Godess:
Wie Frauen Technologie lernen
No Starch Press und O’Reilly bringen mit “How To Be a Geek Godess” – Wie man eine Geek-Göttin wird – die Anleitung für Frauen, wie sie mit Technologie umgehen können. Oder Männer beeindrucken.
So ganz ernst gemeint scheint das Buch dem PR-Text nach nicht zu sein. Dafür spricht auch, dass der Verlag “No Starch Press” sich für “das Beste in Geek-Unterhaltung” anpreist.Frauen interessieren sich nun mal weniger für Schnittstellen und APIs. Das beweist, das sie das klügere Geschlecht sind. Irgendein Geek wird das Problem immer lösen.
Insofern liegt einige Ironie darin, dass Autorin Christina Tynan-Wood mit dem Werk versucht, was bisher Millionen von Männern in den Wahnsinn getrieben hat:








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