Irgendwann werden Smartwatches den klassischen Armbanduhren vielleicht den Rang ablaufen. Bis dahin aber werden wir genauso sicher noch einige interessante Zeitmessgeräte am Handgelenk tragen, die völlig unvernetzt sich nur auf das eine beschränken: Zeit zeigen.
Devon Tread 1
Wahre Luxusgüter sind edel, teuer und gut und um ein solches Luxusgut muss es sich bei der Devon Tread 1 handeln. Die Devon Tread 1 ist eine Armbanduhr, die mit den herkömmlichen Zeitdarstellungsmethoden bricht: Statt Zeigern und Ziffernblatt oder gar einem digitalen Display verwendet sie Riemen, die die zeitanzeigenden Ziffern in einem grandiosen Ballett unter der transparenten Front dahingleiten lassen. Das sieht verdammt gut und edel aus, womit zwei der drei Kriterien eines wahren Luxusgutes bereits erfüllt sind. Ob das letzte Kriterium “teuer” auch erfüllt wird, möge jeder selbst entscheiden – manch einer legt hier ja ganz eigene Maßstäbe an. Rund 19.000,- US-Dollar sind im Shop von Watchismo für die Devon Tread 1 anzulegen.
Während wir hierzulande den neuesten Gadgets hinterherjagen, gibt es auf der Welt sehr viel dringendere Probleme. Die “1-Face”-Armbanduhr will nun beides verbinden: Wer sich die minimalistisch gestaltete Uhr kauft, unterstützt damit je nach Gehäusefarbe einen bestimmten guten Zweck.
Die sechs Farben der "1-Face"-Armbanduhr unterstützen unterschiedliche Organisationen.
Dass der Reichtum auf der Welt ungleichmäßig verteilt ist, mag an sich keine Neuigkeit mehr sein. Dass die Hälfte der Menschheit aber von weniger als 2,50 US-Dollar pro Tag und Person lebt, macht das dann etwas greifbarer. Und wenn man dann noch verfolgt, wie erschüttert manche Menschen hierzulande sind, weil ihr Smartphone einen Kratzer hat, wird es geradezu absurd.
Natürlich könnte jeder von uns etwas von seinem Reichtum abgeben, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aber am ehesten erreicht man Menschen nun einmal, wenn man ihnen darüber hinaus noch etwas anbietet. Ein Beispiel dafür ist die Aidshilfe-Aktion “Product Red”, bei der zahlreiche Hersteller rote Versionen ihrer Produkte herausbringen und einen Teil der Einnahmen daraus für den guten Zweck abzweigen. Genauso soll die “1-Face”-Armbanduhr funktionieren: ein schönes Gadget, mit dem man auch noch etwas Gutes tun kann.
Die QLOCKTWO ist eine schicke, originelle, doch auch nicht billige Wand- und Tischuhr. Im Herbst soll nun auch eine Armbanduhrvariante kommen.
Das Thema “originelle Uhr” und speziell “originelle Armbanduhr” ist unerschöpflich – und wieder top aktuell seitdem “originelles Handy” als Thema eigentlich durch ist – von überformatigen Senioren- oder Retromodellen mal abgesehen.
Bei der Armbanduhr ist mir persönlich eigentlich nur wichtig, dass sie genau geht und einfach abzulesen ist – schließlich muss ich sie beim Sprint zum Zug ablesen können, ohne dabei gegen irgendwelche Hindernisse zu laufen. Die zahlreichen “Binärcode-Rätseluhren” sind da weniger mein Fall und Funksteuerung ist sehr sinnvoll.
Das Projekt “Pebble” schlägt hohe Wellen auf der Plattform Kickstarter und erhielt innerhalb von 28 Stunden bereits 1 Million US-Dollar. Worauf stürzen sich die Leute hier so sehr? Wir haben einmal genauer hingeschaut.
Pebble Watch - (Bild: Pebble Technology)
Armbanduhren, die mehr als nur die Zeit anzeigen, gibt es schon länger. Früher gab es auch Uhren, die einen eingebauten Taschenrechner oder eine TV-Fernbedienung besaßen, doch richtig durchgesetzt haben sie sich nicht. Auch Bluetooth-Uhren, die mit dem Smartphone eine Verbindung aufbauen, fristen ein Schattendasein. Das Interesse ist aber eindeutig da, denn das Kickstarter Projekt Pebble läuft erst seit wenigen Tagen und hat das Ziel von mindestens 100.000 US-Dollar inzwischen weit übertroffen. Den Beweis ihrer Fähigkeiten hatten die Entwickler immerhin auch bereits mit ihrem ersten Projekt InPulse angetreten.
Das kalifornische Unternehmen Devon Works bezeichnet sich selbst als Design Labor, das innovative Luxusgüter entwirft. Neben einem Muscle Car und einem Motorrad hat Devon Works jetzt die Devon Tread 1 entwickelt, eine Uhr, die wirklich ganz anders (und viel teurer) ist als Uhren im Allgemeinen.
Ziffernblatt und Zeiger? Von gestern. LCD, LED oder E-Ink? Ebenfalls. Bei der Devon Tread 1 liest man die Uhrzeit von Riemen ab, auf welche die Zahlen aufgedruckt sind. Ist das jetzt Steampunk, High Tech oder beides? Die selbsternannte Neuerfindung der Uhr hat auf jeden Fall von beidem etwas.
So sind die Zahnräder und Riemen im Inneren der Devon Tread deutlich sichtbar, die Technik ist aber alles andere als antiquiert. Vier extrem kompakte Micromotoren treiben das System aus Riemen an, auf dem die Digitalzahlen aufgedruckt sind.
Das sieht schon auf dem Foto ziemlich interessant aus, wird aber erst in Bewegung wirklich faszinierend, wie man im folgenden Video sehen kann.
Devon Tread 1: Digitaluhr mit vier Riemen und Motoren
Die G-Shock war eine der Uhren der 80er und 90er Jahre: Jeder der hipp und cool sein wollte, trug eine gelbe oder rote am Arm. Auch heute hat sie nichts von ihrer Faszination eingebüsst und schmückte zum Beispiel in Mission Impossible III den Hauptdarsteller. Auch Casio geht mit der Zeit und so hat es die GB-6900 endlich auf den Markt geschafft, wahrscheinlich aber nur den japanischen.
Die geekverliebten Asiaten werden ab dem 16. März 2012 nicht nur eine SMS-Benachrichtigung auf ihrem Uhrendisplay sehen können, sondern auch den Wecker am Smartphone einstellen und mit einem Tastendruck das Smartphone in den Vibrationsmodus schalten – das alles über die Uhr, versteht sich. » weiterlesen
Die Binäre Armbanduhr macht es dem Träger zu Beginn etwas schwerer, die Zeit abzulesen als andere Uhren. Kopfrechnen ist angesagt, wie sich in unseren Test zeigt.
Binäre Armbanduhr Bilder: frm)
Die binäre Uhr ist etwas für jene, die 4 Bier bestellen wollen, wenn sie dem Wirt dem Mittelfinger zeigen, die Menschen also, die das Dualsystem im Schlaf beherrschen und im Alltag einsetzen, ohne über allfällige Missverständnisse nachzudenken, die im Kontakt mit «Dezimalisten» entstehen können. Vielleicht wird die Uhr aber auch jene Zeitgenossen ansprechen, die bei jedem Blick auf die Uhr ganz nebenbei ein wenig Kopfrechnen üben wollen.
Denn wozu braucht man heutzutage noch eine Armbanduhr? Die Zeit zeigen doch alle möglichen anderen Geräte: der Rechner, vor dem man sitzt oder das Smartphone zum Beispiel. Ganz klar, eine Uhr ist heutzutage Schmuck mit Zusatzfunktion. Sie muss schon etwas Besonderes haben, ein tolles Design oder eine clevere Funktion. Die binäre Uhr von GetDigital zeigt die Zeit in zwei Reihen an. Die obere zeigt die Stunden an, die untere die Minuten.
Lust auf eine ganz besondere Uhr? Eine Uhr mit Röhrentechnik? Steve Wozniak hat so eine und ist davon begeistert.
Nixie-Armbanduhr (Bild: Cathoderaycorner.com)
Wer erinnert sich noch an die allerersten Digitaluhren, die noch nicht mit LCD-, sondern mit roten LEDs die Zeit anzeigten? Die konnte sich damals kaum jemand leisten. Ein Nachbau ist nun für knapp EUR 13 zu haben und wurde von uns getestet.
Wem LEDs als Anzeige noch immer zu modern erscheinen, dem kann jetzt geholfen werden. Der Vorläufer der LEDs? Nixie-Röhren. Mancher erinnert sich vielleicht noch an die Fahrkartenautomaten, die mit diesen orange glühenden Anzeigen ausgestattet waren.
Man könnte vermuten, diese Anzeigetechnologie sei zu klobig, um in einer Armbanduhr verstaut zu werden… David Forbes aus Tucson, Arizona sah das anders und konstruierte eine Nixie-Röhren-Armbanduhr!
I’m Watch ist eine Armbanduhr mit Android-Betriebssystem, die als perfekte Schnittstelle zum iPhone und anderen Smartphones dienen soll.
I’m Watch Android-Smartwatch
Aus Italien kommt der neueste Versuch, einen Rechner in Form einer Armbanduhr zu kreieren. I’m Watch ist eine – von ihren Erfindern so genannte – Smartwatch. Kein Handy am Handgelenk, sondern die ultimative Schnittstelle zum Smartphone – ganz egal, ob iPhone 4, Android Geräte, Black Berry oder Windows Phone 7.
Neben der Uhrzeit in analoger oder digitaler Form zeigt das 1,54 Zoll große Touchscreen Display jede Menge Informationen, die es über Bluetooth vom Smartphone abruft. Zum Beispiel das aktuell gespielte Lied, die Kontakte des Adressbuchs, SMS-Nachrichten, eMails, Facebook-Nachrichten und einiges mehr. Die Fähigkeiten der I’m Watch kann man ausbauen, indem man sich mit dem Android App Store verbindet und weitere Anwendungen herunterlädt.
Android-Smartwatch am Handgelenk (Renderings: I'm Watch)
Allerta InPulse sieht aus wie eine Uhr, ist aber mehr ein mit Bluetooth ausgestatteter Mini-Computer mit Touchscreen am Handgelenk, zu dem es auch ein paar Uhr-Applikationen gibt.
Allerta InPulse mit Ping Stat
Wer eine Allerta Inpulse am Handgelenk trägt, dürfte sich damit gleich als Freund der gepflegten Selbstprogrammierung zu erkennen geben. Zwar kann man schon eine Reihe fertiger Anwendungen herunterladen, aber der Spaß beginnt doch erst, wenn man mit Hilfe des ebenfalls herunterladbaren InPulse-Simulators und des Software Developer Kits etwas Eigenes bastelt.
Die InPulse verfügt über einen ARM7 Microcontroller, ein 96×128 AMOLED Farbdisplay, Bluetooth, einen Vibrationsgeber sowie über insgesamt 32kB Speicherplatz und 8kB RAM. Der 150mAh Lithium-Ionen-Akku wird über microUSB geladen.