Ganz grüne Peripherie

Oscar und Lili vom Vereinigten Pfeffer (Designstudio united pepper) sind nicht nur “süss”, sondern auch grün: Der Octopus Lili (der mit seinen fünf Armen eigentlich eher der Familie der Penta-irgendwas zugerechnet werden müsste) ist eine einfache Webcam mit 1.3 Megapixel, und Oscar ist ein ebenso simpler USB-Hub (ebenfalls der Familie der penta-busse zuzuordnen, wenn ich richtig gezählt habe).

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Mit Mediacenter fern-fernsehen

Die eigenen TV-Aufnahmen per Internet überall auf der Welt angucken – Diese Funktionalität brachte bisher vor allem die Slingbox. Jetzt hat Microsoft seine Media-Center-Software mit einem Modul namens WebGuide nachgerüstet, das ähnliche Möglichkeiten bietet. Die Software steht seit kurzem kostenlos zur Verfügung.

Sie soll nicht nur ermöglichen, von überall her auf den eigenen PC zuzugreifen (Windows ermöglichte das schon lange mit dem integrierten Paket Remoteaccess). Dabei war es allerdings nie möglich, auf einem entfernten Media-Center-PC fern zu sehen. Die kostenlose Software Webguide macht jetzt nicht nur das zur Standard-Anwendung:

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Grüner Daumen:
Null oder eins

USB Greenhouse

Wir Geeks haben ja meistens nicht gerade einen grünen Daumen – eventuell könnte das ja daran liegen, dass in der Pflanzenwelt alles so “undigital” abläuft. Meister Brando aus Hong Kong (wer sonst) sorgt nun dafür, dass sich dies ändert. Sein USB Greenhouse (auf Deutsch etwa USB Gewächshaus) hat ein ganz besonderes Feature zu bieten:

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Space Invaders fürs Treppenhaus

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Ein echter Geek zeigt seine Insignien mit Stolz! Und deshalb kommt nach der Space-Invaders-Tasche, welche die Zugehörigkeit zum Reigen der technikverliebten Verrückten in die grosse, weite Welt propagiert, der Space-Invaders-Fussabtreter.

Und so wie es für Technik, die was auf sich hält, üblich ist, fährt dieser Fussabtreter mit einigen Spielereien auf: Die “Aliens” sind aus grünen LEDs gefertigt. Wenn sich eine Person der Tür nähert, schlägt der Fussabtreter mittels eines Bewegungssensors Alarm, das Mönsterchen bewegt sich bedrohlich von links nach rechts und wieder zurück.

Wer also schon immer dem Resozialisierungstherapeuten bereits auf der Türschwelle zeigen will, dass schwierige Arbeit auf ihn wartet, für den gilt: zugreifen, bzw. die Kreditkarte mit 69.99$ belasten!

ThinkGeek Online Shop

Schnelles kühles Blondes

Es gibt Dinge, die sind einfach eine Geschmackssache. An pinken Gadgets zum Beispiel scheiden sich gerne mal die Geister. Auch bei Bier ist das nicht anders: Manche mögen es nur leicht gekühlt, für andere ist eine kräftig gekühlte Gerstenkaltschale der wahre Hochgenuss. Aber ein wirklich eiskaltes Bier bekommt man doch beim besten Willen nicht herunter, oder?

Auf -4,5°C kühlt der “Cold Cavern”-Kühlschrank die darin befindlichen Getränke herunter. Platz darin finden insgesamt 5 Kästen Bier. Das Gerät selbst wiegt übrigens schlappe 45 Kilo und kostet sparsame 1000 Dollar. Klingt viel? Klar, aber immerhin ist das Ding mit einem digitalen Thermostat ausgestattet, das ist doch was, oder? Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: Wohl bekomms…

[Gefunden bei Summit Appliance]

Nokia und Co bringen den universalen Speicherchip

Flashspeicher gibts inzwischen in rund einem Dutzend Formaten und ein paar, die eigentlich ausgestroben sein sollten. Auf Compact Flash folgte Compactflash II, auf die Multimediacard SD, auf den MemoryStick der MemoryStick Duo, auf die SD die Micro SD und irgendwann musste dann ja auch noch irgendwer XD einführen.

Das alles soll jetzt zu einem Ende gebracht werden. Nokia und einige der grössten Hersteller von Flash-Speicher sollen sich auf ein neues, universales Format der Speicherchip geeinigt haben.

Es wird phantasievollerweise Universal Flash Storage heissen und soll nicht vor dem Jahr 2009 aus der Produktion kommen.

Und wir können nicht sagen, dass wir darüber sonderlich unglücklich wären – besteht doch eine gute Wahrscheinlichkeit, dass dabei gar nichts universelles, sondern einfach das dreizehnte Speicherkartenformat bei rauskommt.

Via [The Register}

Digitales Malen wie auf Papier

Im Mai angekündigt, jetzt erhätlich – Wacoms neues “Schreibtablett”, das Bamboo.

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Wer auch nur einen ganz minimen Ansatz an kreativen Ambitionen hat und seine schöpferischen Fähigkeiten auf die digitale Art ausüben möchte, merkt schnell, dass mit einer Maus die künstlerische Freiheit aus Gründen manglendenr Bewegungsfreiheit des Maus-auf-dem-Tisch-herumschiebens stark beschränkt ist.

Wacom produziert schon seit Jahrzehnten qualitativ hochwertige Grafiktabletts für diese Sparte Kunstschaffender in den binären Sphären. Einerseits decken sie mit ihrer Intuos-Linie den professionellen Markt ab, andererseits boten sie mit der Graphire-Lösung ein mehr Home-User-orientiertes Produkt an.

Nun wurde der Markenname “Graphire” über den Haufen geworfen. Wacoms Einsteiger-Tabletts nennen sich nun “Bamboo”. Mit einem neuen Namen kommen im Idealfall neue Fähigkeiten und zum Glück ist dies beim Bamboo der Fall.

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Ruhestand? Wiiso?

Gute Zeiten für Nintendo: Insgesamt 9 Millionen Exemplare der Wii haben sie in Japan, den USA und Deutschland mittlerweile verkauft. Aus welchen Altersstufen die Wii-willigen stammen, wurde dabei nicht ermittelt – es sind Mutmaßungen, wonach es vor allem jüngere Leute sein sollen.

Wii für Rentner

Dass sich aber auch ältere Semester für das fuchteln mit Wiimote und Nunchuck begistern können, beweist ein Fall aus Birmingham, Großbritannien. Im Sunrise Home-Altersheim sind die Bewohner des Hauses eher zufällig an eine Wii gekommen- der Küchenmeister brachte eine mit ins Haus. Was er dabei nicht ahnen konnte: Die mitunter sehr rüstigen Rentner fanden direkt gefallen an Golf, Tennis und Bowling und lassen seitdem gerne mal Strickwerk und Häkeldeckchen links liegen. Wie stark der Ehrgeiz der Bewohner ist, lässt sich an einer konkreten Tatsache besonders gut beurteilen: Heimleiterin Jayne Naylor muss sich mittlerweile um die hauseigenen Wii-Ligen kümmern.

[The Sun via Engadget]

Der 188-Dollar Laptop

Tja, war nichts mit dem 100-Dollar-Laptop. Die One-Laptop-Per-Child-Gruppe hat eine weitere Preiserhöhung von 176 auf 188 Dollar und, abhängig vom Land, in das geliefert wird, allenfalls sogar noch mehr bekanntgegeben. In Uruguay zum Beispiel soll das Notebook für Kinder schon über 200 Dollar kosten, aufgrund einer exklusiven Zusammenarbeit mit einer lokalen Firma.

Vielleicht müssen die Entwicklungsländer eben doch auf den EEE von Asus warten…

Reuters UK – Story

Die Zahl der Woche MIDs auf dem Vormarsch

90’000’000

In unregelmässigen Abständen tauchen UMPCs in den Medien auf und werden uns als DIE Geräte der Zukunft angepriesen (ich habe übrigens erst einen UMPC “im Feldeinsatz” gesehen und das war in einer S-Bahn in Hannover – während der CeBIT …). Wie nun aber ABIresearch prognostiziert, werden sogenannte Mobile Internet Devices (MID), also Geräte à la Nokia N800 oder auch Multimedia-Smartphones wie das iPhone, die wahren Gewinner sein. In den nächsten fünf Jahren sollen nämlich über 90 Millionen dieser MIDs über die Ladentische gehen – bei den UMPCs rechnet ABIresearch “bloss” mit knapp 5 Millionen Stück. Ich bin ja mal gespannt …

Mobile Internet Devices and UMPCs