Erst ein Update macht die neue Tastatur funktionstüchtig

Zusammen mit dem neuen iMac hat Apple letzte Woche auch ein neues Keyboard auf den Markt geworfen, das man entweder automatisch mit jedem neuen iMac bekommt oder eben auch einzeln kaufen kann. Neu dabei: Die speziellen Steuerungstasten für iTunes, das Dashboard und diverses andere.

Wer bereits so ein Keyboard besitzt und bisher nicht das aktuellste Keyboard Software Update installiert hat, sollte das schnell mal nachholen, denn sonst sind die tollen neuen Funktionstasten unnütz. Veröffentlicht wurde das Update erst am Freitag, also schlappe vier Tage nach der Markteinführung…

Apple macht in Socialnetworking

“My iTunes” ist eine Sammlung von Webseiten-Widgets, mit denen iTunes-Kunden der Welt mitteilen können, was sie an Musik gekauft haben.

Ähnliche Dienste gibts zwar schon zu Hauf , aber die Ursprungsmarke setzt sich mit der Kopie dann ja doch meistens durch. Apple hat eine Serie von Widgets bereitgestellt, mit denen Blogger und andere Webseiten-Inhaber ihren Musikgeschmack, ihre Besprechungen von Alben oder ihre Sammlung von Interpreten mit der Welt teilen können.

Die drei Widgets bedienen sich dabei aus dem Datenbestand des iTunes-Kundenkontos – genau so, wie das diverse andere sogenannte “Social Music Networks” bisher taten.

Wir würden die heatmapartigen Wolken hier gerne vorzeigen – aber als strikte DRM-Verweigerer haben wir alle keine iTunes-Konti mit ausreichend Einkäufen für ein vernünftiges Widget.

Apple: My iTunes Widgets

[via Techcrunch]

Schlankes Shuffle-Ladegerät

iSlim ChargerSobald ich mal für ein paar Tage länger das Haus verlasse, schlage ich immer die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der Mengen an Kabel, die in meine Tasche wandern. Dank diverser Gadgets sammelt sich doch immer eine ganze Menge. Aus dem Grund bin ich immer ganz froh, wenn es Alternativen zum Kabel gibt.

Zum verkabelten iPod shuffle-Dock besteht sie im Monster iSlim Shuffle USB Charger. Kompakter hätte dieses Ladegerät wohl nicht ausfallen können: Ein Ende kann man an den USB-Port anschließen, das andere direkt an den Kopfhöreranschluss. So schick kann einfach sein. Kostenpunkt: $14,95. Da ist meine einzige Sorge nur, dass das Ding irgendwo in meiner Tasche verschwindet – definitiv, in irgendeiner Ritze.

[via Crave]

“Cheese” – die Auferstehung des Sofortbildes

Jeder erinnert sich wohl noch an sie, die Polaroid-Kamera. Heute findet man das analoge Stück nur noch auf Flohmärkten oder auf eBay. Zink bringt einen Nachfolger mit dem eingängigen Namen “Integrated Digital Camera and Printer”.

Der Hersteller Zink, Tagline ‘Zero Ink’, verspricht auf Ende 2007 das Revival der Polaroid. Und die Integrated Digital Camara/Printer kann sich von den Features her durchaus sehen lassen:

  • 7 Megapixel CCD
  • 3-fach optischer Zoom
  • unterschiedliche Voreinstellungen für Szenen und Kamera-Blitz
  • 2.0″ Farbdisplay auf der Rückseite
  • SD Memory-Karten Speicher
  • 2″ x 3″ integrierter Drucker (entspricht 5cm x 7.6cm)
  • Zink Papier zum Drucken wird vorausgesetzt

Zink digitale Kamera und Drucker

Wie mit jeder digitalen Kamera können die Fotos zunächst auf dem 2″ Farbbildschirm betrachtet und ggf. gelöscht werden. Am Ende kommen 5cm x 7.6cm grosse, rahmenlose Papierfotos heraus – ganz ähnlich denen, die wir von der Polaroid her kennen.

Zink nennt bisher keinen Preis für den/die Integrated Digital Camera and Printer, sondern lediglich Ende 2007 als Lieferzeitpunkt.

Zum Schulanfang:
Fingerprint

Was wünschen sich amerikanische Highschoolers am meisten als Gadget für den Ernst des Lebens, der heute auch in den USA wieder anfängt? Ein Vorhängeschloss mit Fingerabdruck-Erkennung.

Teenage Research Unlimited in Illinois hat die Schüler nach ihren sehnlichsten Wünschen für den “Back-To-School” Einkauf befragt und ist auf den Trend zugunsten elektronischer Schlösser gestossen.

TRU-Direktor Rob Callender sagte, diese Idee entspreche einem deutlichen Wunsch der Kids, aber er geht davon aus, dass ein entsprechendes Gerät “unerwünscht teuer” sein würde.

Amerikanische Schüler wünschen sich das Schloss zum verschliessen der für Highschools typischen persönlichen “Lockers”, aber auch für Fahrräder und andere Dinge.

Eine Sprecherin des Schlossherstellers Kryptonite erklärte der San Jose Mercury News, ihres Wissens sei kein solches Schloss auf dem Markt, wollte die Idee aber aufgreifen.

[via San Jose Mercury News]

neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 26

Wieder eine Woche um, und es war mal wieder eine Woche mit einigen neuen Produkten und Gadgets. Was die Technikwelt bewegte: Das neue Officepaket von Apple, die neuen iMacs, aber auch Produktverwirrungen bei Logitech.

Woche vom 6. August bis 12. August

Vermutlich will den Firmennamen mittlerweile keiner mehr hören, aber zumindest in dieser Woche kommen wir nicht drumherum. Apple bzw. Steve Jobsimac-images-gallery-imac-2-20070807-tm.jpg hat am Dienstag bei einem kleineren Apple Media Event den neuen iMac vorgestellt. Neuerungen zum alten Modell: Schnellere Prozessoren, größere Festplatten, Hochglanzdisplays und der neue Aluminium-Look. Letzterer ist sicher nicht jedermanns Sache, macht aber im direkten Vergleich mit dem Äußeren des iPhone sicher was her.

Neben neuer Hardware stand bei der Präsentation auch das Update des Office-Pakets iWork im Vordergrund. Neben kleineren Verbesserungen gab es auch die Premiere von Numbers, dem neuen Tabellenkalkulationsprogramm von Apple: “Tabellenkalkulation für jedermann” lautet die Devise. Dass Apple entwicklungstechnisch mittlerweile auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, bewiesen erste Bugs, die bei den Heimanwendern auf reichlich Unzufriedenheit stießen. Dabei hatten doch alle gehofft, dass das Safari-Desaster keine Wiederholung findet…

iwork1-1-tm.jpg

Dank der angebotenen 30-Tage-Test-Version konnte sich Kollege Andreas Göldi bereits einen ersten Eindruck von iWork 08 machen. Das Fazit: Es ist nicht in allen Belangen perfekt, lässt sich aber leicht bedienen und ist tauglich genug für den normalen Heimanwender.

Dass die länderübergreifende Informationspolitik nicht immer funktioniert, mussten wir diese Woche bei Logitech feststellen. Nicht genug, dass sie ein neues Gamer-Keyboard unter einem bereits existierenden Namen auf den Markt brachten: Im Gegensatz zur US-Homepage war auf der deutschen Seite noch nichts zur neuen Version zu finden. So entstand eine gewisse Informationsverwirrung, die sich nach einiger Zeit aber wieder lösen ließ. Zum Glück.

Nokia 7500Neuigkeiten diese Woche auch bei Nokia: Ab Herbst soll die Prism-Linie verfügbar sein. Vor ein paar Monaten schon hatten wir erste Fotos vom 7500 hier gepostet. Das Handy mit dem Funkellook hat sicher keine überragenden Funktionen, sondern lässt sich eher mit den meisten aktuellen Handys vergleichen. Einzig und allein das Design macht da den Unterschied. Zu ihm gesellt sich außerdem das Nokia 7900, dessen OLED-Display ein weites Farbspektrum zulässt. Wie benutzbar die Tasten der Handys ist, sei jetzt mal dahingestellt.

Zum Schluss noch die Laptop-Neuheiten der Woche im Überblick. Lenovo setzt ab sofort bei seinen Laptops auch auf Linux als Betriebssystem. Ab Jahresende soll man sein ThinkPad auch mit SUSE Linux vorinstalliert bekommen können. sony_tz11_tn.jpgWeniger mit neuem Betriebssystem als eher mit neuem Leistungsspektrum präsentiert sich das neue Sony VAIO-Notebook. Zwar hat Sony mit der Größe gespart (das neue VAIO hat ein 11-Zoll-Display), aber nicht an der Leistungsfähigkeit. Glaubt man den Sony-eigenen Angaben, dürfte man rund 7 Stunden kabellose Freude mit dem Gerät haben. Sofern man den Preis von knapp 2000 Euro für das kleinste Modell übrig hat.
Eine reine Designveränderung bietet zu guter Letzt das ASUS U1F. Außen Klavierlack, innen Leder fürs bequeme Hand ablegen: Stil muss der Laptopuser haben.

Die Zahl der Woche:Kommentarspam für alle!

2 Millionen Betroffene

Etwa 2 Millionen Blogs “erreiche” man als “Werbender” mit der Kommentar-Spam-Software “Blog-Blaster” angeblich, wenn man alles richtig macht. Ebensoviele Blogger sollen laut Herstellerangaben zugestimmt haben, dass sie diese Art von Spam auch haben wollen. Unter den Betroffenen befinden sich nicht nur die hiesigen A-Blogger, sondern auch unzählige Privatblogs. Von denen vermutlich niemand zugestimmt hat. Wohl dem, der einen effizienten Kommentar-Spam-Filter laufen lässt.

Wir alle haben Kommentarspam zugestimmt, sagt Sebastian Foss

Politisch korrekter Mediaplayer

Derzeit ist viel vom ökologischen Fussabdruck die Rede. Ein Weg, um diesen erheblich zu verkleinern, ist dieser Kurbel-Medienplayer.

Eco media player

Der Erfinder des Kurbelradios, Trevor Baylis, hat diesen ebenfalls per Kurbel aufladbaren Media-Player mitentwickelt. Er bietet eine ungemein wohltuende Unabhängigkeit vom nächstgelegenen Stromanschluss.

Die eierlegende Wollmichsau der umweltverträglichen MP3-Spieler – der Markt ist im Augenblick denn auch nur auf dieses eine Produkt beschränkt – liefert mit seinem auf 2 GB limitierten, aber mit SD-Karten erweiterbaren Speicher mannigfaltige Funktionen.

Sollten also die ganzen Mühen zur Erhaltung unseres Planeten umsonst sein, bietet diese letzte Bastion der Unterhaltung im Falle einer nuklearen/ökologischen Katastrophe alles, was der Überlebende zur Zerstreuung braucht. Abgesehen von den obligaten MP3-Dateien kann das Gerät Videos auf seinem 1.8 Zoll grossen Bildschirm anzeigen; es hat ein FM-Radio, kann die postapokalyptischen Gedanken des Besitzers übers eingebaute Mikro festhalten, das ohnehin obsolete Handy aufladen, die geretteten e-books anzeigen und es fungiert als Speichergerät sowie als Taschenlampe.

Ob Weltuntergang oder Umweltfreundlichkeit: ab dem 27. August ist das Gadget zur Unterstützung eines guten Gewissens für 169.99 Britische Pfund beim Ethical Superstore erhältlich.

[Via Hippyshopper]

Frischfleisch-Sensor für Geeks

Jedes Mal, wenn ich mir ein neues Küchengerät zulege, überlege ich vorher ausgiebig, ob ich das Gerät auch wirklich brauche. Bei diesem bin ich mir relativ sicher, dass ich es nie benutzen werde – es sei denn, ich verliere einmal meinen Geruchssinn.

Sensor Fresh

Sensor Fresh übernimmt nämlich das Schnüffeln an Frischfleisch, um festzustellen, ob eben jenes noch essbar ist oder nicht. Das Gerät hat einen Sensor eingebaut, der innerhalb einer Minute die Gaszusammensetzung der Luft überprüft. Mittels Farben wird dann angezeigt, ob das Fleisch noch genießbar ist (grün) oder besser in die Tonne getan werden sollte (rot).

Bei einem Preis von umgerechnet rund 80 Euro traue ich lieber weiter meinem eigenen Riechkolben.

[via Cooking Enthusiast]

Die eigene Radiostation fürs Auto

Mittlerweile gibt es diverse MP3-Player, welche bereits mit Radiosender-Funktion ausgeliefert werden. Wie der hier von Maplin.

FM MP3 TransmitterVor einiger Zeit habe ich überlegt, mir das Harman-Kardon Drive and Play System zu kaufen, mit Hilfe dessen man das Audiosignal eines beliebigen Abspielgerätes (MP3-Player, Discman) über das Autoradio abspielen kann. Funktionsweise: Das Gerät funkt das Audiosignal als temporäre Radiostation und benutzt eine beliebige FM-Frequenz.

An diesen MP3-Player kann man eine Antenne anschließen und das Gerät damit zum Sender machen. Je nachdem, in welchem Umfeld man sich befindet, muss man sich allerdings auf starken Qualitätsverlust einstellen: Je weniger Frequenzen frei sind, desto schlechter wird auch die Qualität der Übertragung. In Städten mit engem Frequenzband und wenig Abstand zwischen den normalen Radiostationen dürfte es schwierig sein, eine freie Frequenz zu finden.

Neben dem Sender hat der Player alle üblichen Funktionen: 1 GB bzw 2 GB Speicherplatz (je nach Modell), Equalizer, Aufnahmefunktion mit eingebautem Mikro, diverse Abspielmodi, integrierter Akku. Die maximale Nutzungsdauer mit einer Akkuladung wird vom Hersteller mit 10 (ohne FM-Nutzung) bzw 5 Stunden (mit FM-Nutzung) bezeichnet. Kostenpunkt: 29,99 bzw 39,99 Pfund.

[Bezugsquelle: Maplin]