Im Schatten des hölzernen Luxus

Suissa Shadow

Suissa Shadow

“Luxusgadgets” aus mehr oder weniger edlen Materialien wie zum Beispiel Holz sind en vogue.

Die externe Festplatte “Shadow” von Suissa Computer ist genau so ein Gadget – einfach mit dem grossen Unterschied, dass sich über Geschmack bekanntlich streiten lässt.

Neben ihrem Aussehen bringt die “Shadow” eine 750 MB Harddisk, zwei nicht näher bezeichnete Audio-Buchsen (Kopfhörer und Mikrofon?), und sie operiert nebenbei auch gleich als USB-Hub für vier zusätzliche Geräte, die allesamt über einen USB-Anschluss zum Rechner durchgeschlauft werden.

Kein Glück also für Leute, welche die Holzroulade zu Weihnachten (kurz vorher für zwischen 530 und 650 Euro erhältlich) geschenkt kriegen und auf die Nutzung der Zusatzanschlüsse nicht verzichten wollen: Sie können den “Schatten” wohl nicht so leicht in demjenigen von etwas weniger Umstrittenen verstecken…

Suissa Shadow

[via Übergizmo]

Blutzuckermessung mobil

Handys werden immer funktionaler: MP3-Player, Kamera, Uhr, Kalenderfunktion, Internet – es gibt kaum etwas, was das Mobiltelefon heutzutage nicht kann. Ein amerikanisches Unternehmen geht jetzt noch einen Schritt weiter und präsentiert mit dem Glucophone einen Handyzusatz mit Mehrwert für Diabetiker.

Glucophone

Glucophone

Das Messgerät lässt sich an ein bereits bestehendes Handy andocken und sich als reguläres Blutzuckermessgerät nutzen. Mit einer zusätzlichen Software kann man die Messwerte direkt in das Handy übertragen und hat so immer einen genauen Überblick über die Werte. Falls nötig, lassen sich die Werte vom Handy auch direkt in ein Onlinesystem übertragen und sind von dort abrufbar für Arzt und Angehörige.

Zur Zeit ist das Gerät nur mit dem LG5200 kompatibel, soll aber bald auch für andere Modelle verfügbar sein.

[via OhGizmo]

LG U990 macht auf Zeitlupe

LG U990

LG U990

Es ist zwar erst August, ich präsentiere aber dennoch bereits etwas für die Wunschliste zu Weihnachten. LG hat nämlich mal wieder eine wahre Augenweide eines Handys auf Lager. Das LG U990 ist sozusagen der “weltliche” Nachfolger des Super-Edel-Handys LG KE850, welches LG in Zusammenarbeit mit dem Luxuslabel Prada entwickelt hat. Besonders augenfällig ist natürlich der grosse Touchscreen, welcher mit einer Auflösung von 240 x 400 Pixel brilliert.

Ebenfalls mehr als erwähnenswert ist die 5-Megapixel-Kamera, welche nicht nur Fotos schiessen, sondern auch Videos mit bis zu 120 Frames pro Sekunde aufnehmen kann (letzteres natürlich nicht mit 5 Megapixel). Eine so hohe Framerate erscheint zwar auf den ersten Blick ziemlich unsinnig, ermöglicht aber Zeitlupenvideos (über deren Sinn und Unsinn sich natürlich auch streiten lässt). HSDPA-Unterstützung ermöglicht blitzschnelles Surfen im Internet, und die 170MB interner Speicher dürften fürs Erste auch ausreichen (bei Bedarf kann man diesen via microSD erweitern).

Ab Herbst soll das LG U990 in Grossbritannien erhältlich sein. Insofern können wir auf dem Kontinent davon ausgehen, das schicke Touchscreen-Handy spätestens zu Weihnachten in den Läden bzw. unter dem Christbaum vorfinden zu dürfen.

[via Akihabara News ]

Mehr Komfort mit dem Laptop

Vor zwei Monaten haben wir hier schon über das Logitech Alto berichtet, einen Laptopständer für den bequemeren Gebrauch des Laptops. Logitech hat nun ein Update für die Alto-Linie präsentiert.

Logitech Alto Cordless

Wichtigste Neuerung in der Reihe ist das Alto Cordless, das nicht nur für einen angenehmeren Blickwinkel auf das Laptopdisplay sorgt, sondern dank dazugehöriger Funktastatur den Händen etwas mehr Ergonomie bietet. Der im Ständer eingebauten USB-Hub ermöglicht außerdem das Anschliessen zusätzlicher Geräte.

 

Zum Transportieren kann man das Gestell und die Tastatur platzsparend zusammenklappen.

Ins Büro zu holen ist das Alto Cordless ab Mitte September für knapp 115 Euro.

[Quelle: Logitech]

6000 Sender im Biederlook

Tangent Quattro

Tangent Quattro

Je mehr ich mich hier bei neuerdings.com mit DAB und Internetradio beschäftige, desto eher kann ich mir vorstellen, wieder ins Lager der Radiohörer zu wechseln bzw. überhaupt erst damit zu beginnen – ich war bislang nämlich noch nie ein wirklich grosser Radiohörer. Das Tangent quattro vermag mich zwar nicht mit seinem prüden Bieder-Retrolook zu verzücken; was es so auf dem Kasten hat, finde ich aber umso interessanter.

Das kleine Ding, welches in mehreren Farben erhältlich ist, kann via WLAN bis zu 6’000 Sender empfangen, wodurch sicherlich jede und jeder eine Station finden sollte, die ihm oder ihr genehm ist. Zudem kann es auch MP3-Files direkt vom PC streamen (via uPnP), was aber sehr wahrscheinlich in der Produktbeschreibung einfacher und bequemer tönt, als es in Tat und Wahrheit ist.

Zudem stelle ich mir die Verbindung mit einem verschlüsselten WLAN auch nicht gerade einfach vor – irgendwo muss man ja schliesslich den Netzwerkschlüssel eintippen.

Ein Lautsprecher mit 5 Watt Ausgangsleistung ist übrigens eingebaut, zudem besteht die Möglichkeit, auch externe Lautsprecher anzuschliessen, bzw. das Tangent quattro an eine Stereoanlage anzuhängen. Für 200 Euro gibt es das WLAN-Radio bei Amazon und für 490 Schweizer Franken bei K55 in Zürich.

Amazon.de: Tangent quattro

K55: Tangent quattro

[via geeksugar]

Das neue Nokia 6555 – Designerstück für wenig Geld

Und einmal mehr dürfen wir Nokia für eine weitere Schönheit aus Skandinavien danken. Das gestern angekündigte 6555, in Sachen Tech Specs zwar keine Sensation, vermag aber in Sachen Design kräftig zu punkten.

Nokia 6555

Nokia 6555

Vor allem die analoge Uhr auf der Kamera-Seite kommt einem Trend der Zeit entgegen: Immer weniger Menschen tragen eine Uhr am Handgelenk und nutzen als Zeitzeiger ihr Mobiltelefon. Das können sie jetzt mit Stil tun.

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Äussere Bildschirm-Werte

Swarovski Viewsonic

Manchmal hat man den Eindruck, als gäbe es im Unterhaltungs-Elektronik-Business zwei goldene Regeln. Eine lautet: “Biete dein Produkt in Pink an und es wird erfolgreich sein”, die andere “Dekoriere dein Produkt mit Swarovski-Steinen und es wird erfolgreich sein” (man kann die beiden Regeln übrigens auch kombinieren).
Display-Hersteller ViewSonic befolgt letztere. Das High-End Display VX2255wmb (schwarz) bzw. VX2255wmh (weiss) wird auf Wunsch (und natürlich gegen Aufpreis) mit Swarovski-Steinen veredelt, wobei man sowohl auf vorgefertigte Designs als auch auf Eigenkreationen zurückgreifen kann. Ein Richtpreis steht noch nicht fest, aber billig dürfte es kaum sein.

» Viewsonic VX2255

[via Tech Digest]

Ich packe in meinen Rucksack …mein Keyboard!

Keyboard Quiver

Keyboard Quiver

Ich will ja niemanden mit trockener Theorie nerven, aber ich habe irgendwann mal gelernt, dass im Geschäftsleben zuallererst eine Chance bzw. ein Markt existieren muss bevor man sich in die Hände spucken und damit Geld scheffeln kann. Mir scheint es, als hätte Dust-Off diesen Schritt irgendwie übersprungen. Denn dass die Welt nur darauf gewartet hat, mit einer Keyboard-Umhängetasche durch die Gegend zu flanieren, kann ich mir nämlich irgendwie nicht vorstellen (aber vielleicht bin ich auch einfach nur ignorant). Keyboard Quiver fasst nicht nur eine Tastatur, sondern auch Zubehör wie Kabel, Kopfhörer und Energy Drinks (wohl für die LAN-Party), womit der mobile Gamer, bis auf den eigentlichen Computer, immer das nötigste dabei haben sollte. Da die Tasche erst ab Oktober erhältlich sein wird, muss sich der geneigte Geek jedoch noch etwas gedulden. Die Keyboard Quiver soll dereinst für circa ?55 in den Regalen stehen.

Keyboard Quiver inside

[via Engadget]

Lego erobert den Kühlschrank

Lego Eiswuerfel

Wir alle haben in unserer Kindheit mit LEGO-Steinen gespielt (einige von uns wohl auch über ihre Kindheit hinaus). Und nun, wo wir schon etwas älter sind und Bacardi Havana-Cola schlürfen dürfen, kommt ein LEGO-Revival in Form von Eiswürfeln doch mehr als gelegen. Dank dieser Form fürs Gefrierfach kann sich das Kind im Geek so richtig austoben.
Kostenpunkt: $8.
Haken: nur in den USA erhältlich …

» LEGO Store

[via geeksugar]

Windows schuld am Skype-Ausfall

Am Donnerstag fühlten sich sicher viele Menschen weltweit ihrem liebsten Kommunikationsmedium beraubt: Aus unerklärlichen Gründen war das Netzwerk mehr als 1 1/2 Tage unerreichbar oder nur rudimentär zu benutzen.
Gestern kam endlich der Grund zu Tage, warum Millionen von Usern der Zugang zum Netzwerk verwehrt wurde: Die Windows-User waren schuld.

Eine große Anzahl an Neustarts zwang den Anmeldeserver in die Knie. Jeden zweiten Dienstag im Monat ist im Normalfall bei Windows der “Patch Tuesday”, an dem Softwareupdates veröffentlicht werden. Nach diesen Software-Updates ist normalerweise ein Neustart vorgesehen, der zeitlich gesehen bei den meisten dann am Donnerstag stattfindet. Diese Umstände haben in Anbetracht des kurzen Zeitabstands das Skype-Anmeldesystem in die Knie gezwungen.

Normalerweise hat das Peer-to-Peer-Netzwerk von Skype eine eingebaute Selbstheilungsfunktion, durch dieses Ereignis trat jedoch ein bisher unbekannter Softwarefehler innerhalb des Algorithmus zur Verteilung der Netzwerkressourcen zu Tage. Dieser verhinderte eine schnelle Selbstheilung.

Ich bin schon überrascht, wie massiv der Einfluss von Software-Updates auf ein Anmeldesystem sein kann. Allerdings bin ich auch überrascht, wie viele Menschen mittlerweile nicht mehr ohne Skype leben können: In meinem Freundeskreis waren es nämlich nicht wenige, die wie Junkies auf Entzug frustriert vor ihrem Rechner saßen…

[Quelle: Skype-Blog]