Popp until you drop

Schon in meiner Kindheit hatte ich eine gewisse Affinität zu einer bestimmten Sorte Umschläge, nämlich die mit der eingearbeiteten Luftpolsterfolie. Es macht ja auch einen unglaublichen Spaß, die einzelnen Luftbläschen aufknacken zu lassen. Leider ist es nur irgendwann mit dem Spaß vorbei und dann muss man ungeduldig auf die nächste Luftpolstersendung warten.

Bubble Wrap Toy

Bubble Wrap Toy

Bandai nimmt sich netterweise diesem Problem jetzt an. Und erfindet mit dem PuchiPuchi (das übrigens im Japanischen das kleine Pop-Geräusch beschreibt) endlich das Spielzeug für alle Luftpolsterfolie-Süchtigen. Das kleine Kästchen ahmt nicht nur den Ton, sondern auch das Gefühl des platzen lassens nach. Als kleines Extrafeature liefert das Spielzeug nach 100 mal “poppen” einen Soundeffekt, zum Beispiel das Bellen eines Hundes oder eine erotische Stimme.

Bevor ich mir das kleine Spielzeug anschaffe, werde ich allerdings wohl erstmal meinen Folienvorrat abarbeiten. Plop.

[via Gizmodo]

Proto Key und die Daten spielen Verstecken

Nimzy Proto Key

Nimzy Proto Key

IT-Sicherheit ist eigentlich ein Thema, bei welchem sich der Durchschnittsuser meistens sagt: “Ach, da wird schon nichts passieren”. Aber (und nun muss man sich einen erhobenen, Damian’schen Zeigefinger vorstellen): wenn mal doch etwas passiert, schmerzt es meistens gewaltig und kann im Extremfall auch ziemlich ins Geld gehen. Jedenfalls lungern auf meinem Computer einige Dateien herum, bei welchen es mir (oder vor allem meinem Chef) nicht gerade egal wäre, wenn jemand anderes diese in die Finger bekäme. Insofern finde ich den Proto Key von Nimzy eine erfrischende Sache. Steckt man das kleine Gerät in einen USB-Port, kann man gesicherte Ordner (oder auch nur einzelne Dateien) definieren, welche allesamt unsichtbar werden, sobald der Proto Key entfernt wird (ich glaube, die Idee ist nicht komplett neu. Mir ist, als hätte ich schon mal etwas ähnliches gesehen, kann es aber auf die Schnelle nicht finden).

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iSkoot:
Skype auf dem Handy

Voip-Anrufe funktionieren jetzt auch mit dem Handy. Dabei wird die Datenkommunikation nur für die Initiierung des Anrufs gebraucht – iSkoot nutzt ein raffiniertes System, das sogar eingehende Skype-Anrufe aufs Handy bringt – zu minimalen Gebühren.

Snap1

Ich wollte nur wissen, ob es denn für Symbian-, Palm und PocketPC-Handys Client-Software für die Chatprogramme wie Skype, MSN, Gtalk etc gibt. es gibt sie – Fring haben wir hier ja schon vorgestellt. Ich kam drauf, nachdem ich rausgefunden habe, dass auf dem iPhone Flash und Java offensichtlich genau deshalb gesperrt sind, weil die Kunden ansonsten statt teurer SMS kostenlose Skype-Messages verschicken würden. Und statt der noch teureren Gesprächsminuten gleich eine Videokonferenz im Webbrowser nutzen würden, wie sie von dieser Webseite ganz einfach via Flash angeboten wird.

Es gibt die Clients. Aber nicht nur das. Das Startup iSkoot bietet Unterstützung für eine ganze Reihe von Smartphones (Nokia, Motorola, Palm) für die Nutzung von Skype – inklusive Internetanrufen. Das funktioniert so:

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Versteckt sich UMTS im iPhone?

Neues aus der Gerüchteküche: Einige Fachjournalisten vermuten, dass Apple dem iPhone UMTS/3G-Fähigkeiten bereits in der Hardware mitgegeben hat und nur noch per Software aktivieren muss — beispielsweise als nettes Weihnachsgeschenk.

Vor dem Verkausstart jagten sich die Gerüchte darüber, was das iPhone alles können wird. Nun wissen wir es ja eigentlich, aber das reduziert die Spekulationen keineswegs. Wall-Street-Journal-Journalist Walt Mossberg, der normalerweise sehr gute Beziehungen zu Apple hat, mutmasst bereits, dass bald schon Flash-Fähigkeiten nachgeliefert werden könnten. Und die weltweite Hacker-Community vergnügt sich damit, ein Detail der iPhone-Software nach dem anderen aufzudecken, um dem grossen Ziel des SIM-Karten-Unlocking näherzukommen.

img_1279.jpgDer Spekulationswelle die Krone setzt nun der bekannte IT-Kolumnist Robert X. Cringely auf. Er vermutet, dass das iPhone eigentlich schon längst schnellen Datenverkehr beherrscht, aber dass Apple dieses Feature erst noch in der Software aktivieren muss.

Aber ist das überhaupt möglich? Nehmen wir diese Behauptung mal unter die Lupe.
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Bericht aus der Redaktion

Neuerdings.Com Test

Heute sitzt die neuerdings.com-Redaktion zusammen. Spricht miteinander, testet neue Gadgets und neue Bloggingtools. Alles für die Leser.
Da passiert es schon mal, dass ein Post ungewollt online geht. [Edit: ...und dass in der eilends geschriebenen Korrekturmeldung noch ein Tippfehler stehen bleibt. Der jetzt korrigiert ist. ]

Wir bitten unsere Leser um Entschuldigung.

Das neuerding.com-Team

Sony Ericsson expandiert ins Taschenrechner-Business

Sony Ericsson M610

Sony Ericsson M610

Natürlich expandiert Sony Ericsson nicht ins Taschenrechner-Business, aber was die Handyentwickler anscheinend unter dem Label M610 (logischerweise der Nachfolger des M600) auf den Markt bringen wollen, erinnert doch ziemlich stark an einen Taschenrechner (rechts ist ein “Spypic” zu sehen). Über die Tech Specs des M610 kann man bislang nur sagen, dass es, nebst den üblichen Features über UMTS und WLAN verfügen wird und dass es nicht nur via Tastatur (mit etwas speziellen Wippschaltern), sondern auch via Touchscreen gesteuert werden kann. Dafür muss man auf eine Kamera verzichten, womit das M610 schon mal garantiert nie auf meiner Einkaufsliste auftauchen wird. In den USA wurde das M610 bereits von der Kommunikationsbehörde zugelassen, es sollte also nicht mehr allzu lange dauern, bis Sony Ericsson den M600-Nachfolger offiziell ankündigen wird.

[via Engadget Mobile - Bild von Unwired View]

iPhone schon geknackt?

Jon Johansen ist bekannt, weil er massgeblich beteiligt war, den Kopierschutz der DVD auszuhebeln. Jetzt will er das iPhone geknackt haben. Es telefoniert zwar nicht, aber es tut alles andere – ohne At&T-Vertrag.

L1010139Johansen beschreibt auf seinem Blog mit dem vielsagenden Namen “So sue me” (“dann verklagt mich halt”) die technischen Details zur Aktivierung eines neuen iPhones ohne Vertrag mit AT&T. Die Phones werden mit eingelegter Simkarte in den Apple- und AT&T – Shops verkauft und erst zu Hause an iTunes angemeldet und dann via Apple und AT&T-Webservice freigeschaltet. Johanson behauptet einen Weg gefunden zu haben, dies ohne Telefonvertrag zu erreichen. “Das Telefon telefoniert zwar nicht, aber iPod und Wifi funktionieren!”, schreibt Jon, der auch für seine Software, die den Kopierschutz aus Songs löscht, die via iTunes gekauft werden (funktioniert nicht mehr mit neuen iTunes-Versionen), ausserdem hat er Apple-TV dazu gebracht, Videoformate abzuspielen, die es eigentlich nicht beherrscht.

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Freeloader:
Mobile Solarstromerzeugung im Test

In Zeiten von Umweltschutz und Schonung von Ressourcen lasse ich aktuell keine Möglichkeit aus, meinen Beitrag dazu zu leisten. Energiesparlampen sind schon länger ein Muss, die Standbygeräte werden bei Nichtbenutzen herausgezogen. Dank dem Freeloader habe ich nun endlich die Möglichkeit, meinen eigenen Strom zu produzieren.

Bisher kannte ich Solarzellen nur als Energieerzeuger für Hausdächer oder im Kleinsteinsatz bei Taschenrechnern. Es gibt mittlerweile aber auch Solarzellen für den Hausgebrauch, mit denen man Handys, MP3-Player und diverse andere Handheld-Geräte betreiben kann.

Freeloader Solarladegerät

Das Solar-Freeloader-Ladegerät (Affiliate-Link) ist ein unscheinbares, silbergraues und dennoch formschönes Kästchen, das sich mit ein paar Handgriffen in Betrieb nehmen lässt. Generelles Konzept: Zwei Solarpanels speisen einen Lithium-Ionen-Akku, mit dem man dann mittels Anschlussadapter ein Gerät nach Wahl aufladen kann. Sollte mal keine Sonne vorhanden sein, kann man den Akku auch per USB aufladen und ihn als mobile Stromquelle nutzen.

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iPhone:
Eine Million verkauft, aber in der Schweiz und Österreich erst 2008?

Langsam werden die iPhone-Erfolgsmeldungen ja schon ziemlich eintönig. Das neuste Gerücht besagt, dass schon über eine Million der Apple-Telefone in Betrieb sind.

Das Blog waitingforiphone.com meldet, dass AT&T bereits über eine Million iPhones aktiviert hat. Die Meldung beruft sich hierbei auf einen anonym bleibenden Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters. Trotz der inoffiziellen Quelle ist die Meldung durchaus konsistent mit Analystenschätzungen, die vor einigen Tagen bereits die Runde machten.

Diese Zahl würde bedeuten, dass vom iPhone in sechs Tagen erheblich mehr Stück verkauft wurden als vom bisher erfolgreichsten Telefon (dem Motorola RAZR) im ganzen ersten Monat. Dem Börsenkurs von Apple schadet’s nicht: Heute gewann die Aktie schon wieder 3%.

Weiterhin unklar ist, welche Anbieter das iPhone in Europa vertreiben werden. Die aktuellsten Gerüchte besagen, dass das Gerät im November nur in Deutschland (T-Mobile), Grossbritannien (O2) und Frankreich (Orange) erscheinen wird. Schweizer und Österreicher müssen sich aller Voraussicht nach also leider noch bis nächstes Jahr gedulden.

Ey, dein USB-Stick krümelt!

USB Biscuit

USB Biscuit

Sollte demnächst mal wieder jemand davon reden, dass der Rechner ein reiner Speicherfresser ist, dann könnte es daran liegen, dass der Input so lecker ist.

Designer Chris Ollis hat das Standard-Gehäuse eines USB-Sticks einfach durch Kekse ersetzt, und ihnen damit ein besonders leckeres Äußeres verpasst. Irgendwie schon zum Anbeißen, aber nach einem Gebrauch sicher nicht mehr zum Verzehr geeignet. Sofern er nicht schon beim ersten Transport in der Tasche zerbröselt.

[via getusb]