Toshiba setzt auf grosse Karten

Willkommen in der Zukunft. Langsam muss man ernsthaft drüber nachdenken, warum man weiterhin kleine Festplatten mit sich herumschleppt, um Musik zu hören.

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Toshiba präsentiert ihre neueste Generation an SD-Karten, welche die Speicherkapazität auf grosszügige 32 GB hochschrauben. Da gibt’s eigentlich nichts daran zu bemängeln, ausser vielleicht den Preis – sagenhafte 500 Euro wird dieser Spass kosten. Doch Branchenkundige werden wissen, dass jener nicht in Stein gemeisselt ist.

Einen weiteren Haken hat die Geschichte aber. Mit diesen neuen Speichermonstern sind auch neue Geräte nötig, welche mit solch grossen Kapazitäten auch umgehen können. Abwarten empfiehlt sich demnach auf jeden Fall.

Eins ist sicher: In ein paar Jahren werd ich mich kichernd darüber amüsieren, dass ich hier 32-GB-Speicherkarten als “Speichermonster” bezeichnet habe.

Artikel bei Yahoo News UK
[Via Sci Fi Blog]

iPhone-Hacker stoppt Auktion, plant live-Verkauf auf CNN

Nachdem die Ebay-Auktion für “geohot” alias George Hotz’ zweites sim-entfesseltes iPhone aufgrund zahlloser Spass-Gebote geplatzt ist, bietet der Teenager dem Käufer einen Auftritt auf CNN.

Anfangs dürfte er noch mitgefiebert haben, aber dann wird sich der 18jährige George Hotz (im Bild: Ein George Hotz als Finalist der Intel-Wissenschaftsmesse 2005, damals 15jährig, aus NJ – Ident. nicht gesichert) nur noch über seine Ebay-Auktion für sein zweites freigeschaltetes iPhone geärgert haben – gegen 16 Uhr liefen die Gebote am Freitag bis auf 99 Mio Dollar hoch.

Inzwischen bietet der junge Hacker ernsthaften Kaufinteressenten an, ihn telefonisch zu kontaktieren. Das höchste Gebot bis heute Samstag Nachmittag um 15 Uhr (21 Uhr in Europa) erhält den Zuschlag, Hotz bietet zudem an, das Handy vor laufenden Kameras des Nachrichtensenders CNN zu übergeben. Für Bieter aus Kalifornien ist es bereits zu spät, einen Flug an die Ostküste zu buchen…

Er habe nie geglaubt, dass jemand Millionen für das Telefon bezahlen würde, schreibt Hotz in seinem Blog. Aber mit einem ansehlichen Betrag scheint er doch gerechnet zu haben:

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Alternative Waschmethoden, die zweite

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus: Dass zum idealen umweltschonenden Waschglück die Zugabe von Wasser & Energie weggespart werden sollte, hatten wir ja schon. Nun wird vielleicht schon bald das Element Wasser aus dem Reinigungszyklus fallen.

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Im Moment klingt das noch wie Zukunftsmusik. Da Forschungswettbewerbe aber oft tatsächlich einen Blick in künftige Errungenschaften erlauben, könnte sich dies eines Tages als die Waschmethode des 21. Jahrhunderts durchsetzen. An den dänischen INDEX-Design- & Innovationsawards gewann das Studentenprojekt “Airwash” einen der Hauptpreise.

Verständlicherweise mit Electrolux’ Rückendeckung verspricht uns dieses mögliche Modell eines umweltfreundlicheren Trockenreinigungssystems Flecken & Unreinheiten mittels negativ geladenen Ionen & Druckluft zu entfernen.

Sinnigerweise lautet das Motto des Konzepts “Die wasserlose Waschmaschine für das Heim im Jahr 2020″. Eine grosse Frage bleibt da jedoch ungeklärt: Werden wir in 13 Jahren sämtliche tolpatschigen Verhaltensmuster abgelegt haben? Oder kann mir jemand erklären, wie man Kaffeeflecken aus einer rein weissen Garderobe ohne Wasser und Reinigungsmittel entfernen soll?

Die Zukunft wird’s jedenfalls zeigen.

INDEX-Awards
[Via Inhabitat]

Sprayen mit dem Handy

Werbekonzept der Extraklasse, ausgebrütet in der Design Factory International, in Hamburg: In diesem Konzept für eine Werbeaktion des Klamottenladens Ecko können Passanten mit ihren Bluetooth-Handies herumstehende LCD-Bildschirme “besprühen”.

Leider dient dabei aber offensichtlich nicht das Handy selbst als “Spraydose”, sondern es muss der Cursor auf dem Handy-Display benutzt werden.

Aber vielleicht ist das besser so, damit die echten “Tagger” an den Bildschirmen von den virtuellen unterschieden und am echten Zusprayen der teuren Displays gehindert werden können.

Beschreibung Ecko-Kampagne

[Via Engadget]

Rollkabel von Seidio im Test:
Zweite Generation ist solide

Seidios Selbstaufroll-Kabel bewähren sich im Alltag. Das gilt nicht unbedingt für die Kopfhörer und Stecker an ihren Enden.

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Es ist eine so naheliegende Idee, dass man nur staunen kann, dass vor dem texanischen Handy-Zubehörhersteller Seidio niemand ein Riesengeschäft mit selbstaufrollenden Kopfhörerkabeln gemacht hat.

Vor rund einem Jahr habe ich mir Seidios System endlich gegönnt, nachdem ich eine ganze Busfahrt lang damit beschäftigt war, die Kabel-Sprechgarnitur zu entwirren. Statt dank Kopfhörern ein etwas weniger öffentliches, hatte ich, bis der Bus an meiner Haltestelle ankam, noch überhaupt kein Gespräch geführt.

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Unlocked iPhone:
Versteigerung auf Ebay
und Hack-Software

Ein siebzehnjähriger Teenager aus New Jersey hat das Simlock des iPhone geknackt. Jetzt versteigert er sein zweites Testgerät auf Ebay – als ein Stück “Handy-Geschichte”. >>Update: Reiner Software-Hack macht US-iPhones europatauglich.

Es sei das zweite gehackte iPhone, sagt George Hotz, ein Teenager aus dem Bundesstaat New Jersey – das erste werde er für sich behalten. Hotz beschreibt in seinem Blog haareklein, wie das iPhone vom ausschliesslichen Gebrauch mit dem amerikanischen GSM-Dienstanbieter At&T befreit werden kann.

Das zweite Telefon, welches er für seine Demonstration auf seinem Blog geknackt hat, bietet er jetzt auf Ebay zum Verkauf an – der Preis steigt im Minutentakt, steht derzeit bei über 10’000 Dollars, und Hotz sagt selber:

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Acer bringt günstige Stromlinienform

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Die bereits veröffentlichten, recht schicken Laptops aus Acers Aspire-Serie haben ein Einsteigermodell als neues Familienmitglied spendiert bekommen. Das von der amerikanischen BMW Design Group gestaltete Notebook kommt nicht an die Leistung der Centrino Duo-Maschinen ran, jedoch zielt dieses Produkt auch nicht den Poweruser an.

Der Windows Vista-Laptop ist mit einem AMD Turion 64 X2-Prozessor und einer nVidia 8400M G-Grafikkarte, welche mit 128 MB RAM betrieben wird, ausgestattet. Ausserdem bietet das Notebook ein 15.4 Zoll grosses Guckloch ins System und einen Dual-Layer-DVD-Brenner. In Sachen Speicherkapazität schluckt das Gerät bis zu 4 GB RAM und kann eine Festplatte mit bis zu 250 Gigabytes Grösse betreiben. Des weiteren ist kabellose Kommunikation wie’s sich gehört per 802.11b/g-WLAN und Bluetooth möglich.

Dieser Einstieg zu portabler Produktivität ist um günstige 1000$ erhältlich, was die Leistungseinbussen doch rasch vergessen lässt.

Produkteseite auf acer.com
[Via Gadgetizer]

Matsushita bekennt sich zum Sündenbock

Kurze Rückblende: Vor zwei Wochen informierte Nokia deren Anhänger über sich überhitzende Akkus. Schon damals wurde vermutet, dass ein Produktionsfehler bei Matsushita für die Fehlfunktion verantwortlich war.

Nun scheint sich der japanische Zulieferer dazu entschlossen zu haben, alle anfallenden direkten Kosten der Rückrufaktion zu übernehmen, was einem grossen Schuldbekenntnis gleichkommt. Wenn man nun alle defekten Einheiten, die sich im Umlauf befinden zu 10$ das Stück hochrechnet, ergibt sich da ein heftiges Sümmchen einer halben Milliarde US-Dollar.

Bleibt in diesem Moment wohl für alle Anleger im Kreise der Leserschaft zu hoffen, dass sie nicht auf Matsushita-Aktien sitzenbleiben mögen.

Pressemitteilung Nokia
Rückrufsaktions-Website
[Via Wired Blog]

 

Nimm den Shuffle ans Handgelenk

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Der iPod shuffle hat ein grosses Problem: das Gerät ist so klein, dass es entweder verloren geht, oder aber irgendwo störend in der Gegend herumhängt. Zumal der Clip auch nicht für unseren urbanen, mehrschichtigen Look konzipiert ist, da er nicht so viel Stoff fixieren kann, wie Otto Stadtmensch sich überwirft.

Die Leute von usbfever wollen uns nun diesbezüglich aushelfen und bieten die iPod shuffle-Hülle an, welche es uns ermöglicht, den MP3-Player ums Handgelenk zu schnallen.

Diese kleine Portabilitätshilfe in 6 knalligen Farben, welche aber eher zum Strand-Outfit denn zum metropolitanen Chic passen, ist für magere 9.99 $ erhältlich.

usbfever Online-Shop
[Via Technabob]

Die Olympus µ 1200 sorgt für lustige Gesichter

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Im Rahmen der IFA ist Olympus einem richtiggehenden Produktelaunch-Wahn verfallen. Das Vorzeigekind der präsentierten Kameras ist die µ 1200.

In einem hochwertig anmutenden Metallgehäuse verpackt, offenbaren sich dem Benutzer dieser 12-Megapixel-Kamera mit 3-fachem optischem Zoom einige Funktionen, die bisher nur von fortgeschritteneren Geräten bekannt waren. So bietet der Screen mit 6.9 cm Bildschirmdiagonale genügend Platz, um soeben geschossene Bilder zu begutachten, ohne dass das Augenlicht allzustark in Anspruch genommen würde.

Makroaufnahmen sind ab einem Abstand von 10 cm zum gewünschten Objekt scharf. Kein schlechter Wert, aber ob dies der beworbenen Eigenschaft “Supermakro” gerecht wird, sei der Volksmeinung überlassen. Wie auch Kameras anderer Hersteller verfügt dieses Modell über einen erweiterten Dynamikumfang, um Details in hellen oder dunkleren Bildbereichen hervorzuheben, was ein realistischeres und zufriedenstellenderes Foto in extremen Lichtsituationen produziert.

Zur Auflockerung der ewig gleichen Gruppenfotos hat Olympus das “Funny Face”-Programm in der Kamera integriert. Damit kann man die, dank der Gesichts- und Lächeln-Erkennung, optimierten Porträts wieder nach Herzenslaune verunstalten.

Die µ 1200 ist ab Oktober für 429 Euro im Handel erhältlich.

Die Pressemitteilung bei Olympus