Video-Harddisk in der Handfläche

Gemäss Panasonic waren die HDC-SD5 und die HDC-SX5 im Juli dieses Jahres die kleinsten Full-HD-Camcorder der Welt – sie sollen angeblich in eine Handfläche passen.

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Der Miniaturisierungswahn macht selbstverständlich auch vor Videokameras nicht Halt. Nichtsdestotrotz scheinen es diese verhältnismässig kleinen Dinger in sich zu haben: Während beide Modelle die Aufnahmen auf SD/SDHC-Karten speichern können, beherrscht das ein wenig beleibtere SX5-Modell ebenfalls das Aufzeichnen auf Mini-DVDs mit 8cm Durchmesser.

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Nokia 6301 mit UMA Internet-Telefonie am Handy

Nokia 6301

Das Nokia 6300 ist ein Renner. Nun hat Nokia das 6301 angekündigt, welches man jedoch nicht als Nachfolgemodell sehen darf. Das 6301 sieht nämlich nicht nur haargenau gleich aus wie das 6300 – es hat auch noch dieselben technischen Daten.

Mit einer Ausnahme: Das 6301 ist UMA-fähig, wodurch man nicht nur über das normale GSM-Netz, sondern auch via WLAN (und damit günstiger) telefonieren kann. Nokia erklärt das hier auf Deutsch, lässt aber dabei ein paar Fragen offen:

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Kleine Platte, stilechter Auftritt

Hersteller externer Festplatten geben sich schon seit geraumer Zeit immer mehr Mühe damit, ihre Geräte auch optisch ansprechend zu gestalten. Vorreiter in Sachen Gehäusedesign ist LaCie , die mittlerweile ein buntes Arrangement an verschiedenen Optiken anbieten.

Little Disk

Möglich ist das oft durch das Arrangement weltweit anerkannter Designer. Diesmal war es Sam Hecht, der Hand angelegt hat an das Design der “Little Disk”-Reihe. Sie sind vielleicht nicht die schnellsten, aber schön anzusehen auf jeden Fall.

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Retro-Gaming für wenig Geld

Das YOBO NEWS Clone System bringt NES-Spiele auf den Bildschirm – für Jäger und Sammler, die wohl die Konsole, aber nicht die Spiele weggeschmissen haben.

Angesichts hochmoderner Technik und aberwitziger Spielekonsolen wünsche ich mir manchmal die Zeiten zurück, als man sich auf C64, NES und Co. mittels Joystick oder einfachem Controller durch simpel programmierte Welten bewegte. Manche brauchen sich diese Zeiten gar nicht zurückwünschen, sie gehen einfach in den Keller und schnappen sich ihre alten Konsolenschätzchen und zocken eine Runde. Oder auch zwei.

Yobo NES

Was aber tun, wenn man im Überschwang irgendwann einmal die alten Geräte verschrottet oder verschenkt hat?

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“Wer Linux nutzt, frisst auch kleine Kinder!”

Mit wenig kann man in Internetforen soviel Aufruhr veranstalten wie der Frage, ob Linux besser als Microsoft Windows sei. Besonders Freitag nachmittags, wenn sich die gelangweilten Admins aufs Wochenende einstimmen, können “Einwürfe” wie “Mit Linux wär das nie passiert!” stundenlange Nonsense-Diskussionen auslösen, bei denen der Normalleser nur erstaunt zuschauen kann.

Jetzt allerdings hat sich die ARD bei den Linux-Fachleuten unbeliebt gemacht. Tatort: Sonntag, 20.15, ebendaselbst, nämlich in der TV-Krimi-Serie “Tatort”:

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Zune 2 kommt am 16. Oktober – aber nicht nach Europa

Microsofts iPod-Killer, der mobile Player Zune, soll am 16. Oktober in einer Version 2 auf den Markt kommen. Den Weg nach Europa findet der Zune aber wohl frühestens nächstes Jahr.

Zune2

Eines haben die Microsoft-Marketingleute von Apple gelernt: Um ein neues Produkt erfolgreich zu launchen, muss man vorgängig einige Spekulationen ins Internet lecken lassen. Es wundert also nicht, dass Gizmodo seit einigen Tagen stolz ein Bild der neuen MS-Musikanten publiziert und Zunescene deren Authentizität von einer “Source”, also einem Insider bestätigen lässt. Dieser plaudert dann in einem subskribierten Interview auch gleich aus, dass Zune 2 am 16. Oktober gelauncht wird. Schamvoll muss er eingestehen, dass maximal 80 Gigabyte in den neuen Zune passen, beim iPod ist es das Doppelte. Dafür beschert Microsoft der Welt ein squircle, eine quadratische Vierwegwippe mit runden Ecken.

Nach Europa wird es de Zune aber vorläufig nicht schaffen. Wie Steve Balmer gegenüber der Wirtschaftswoche erklärte, verliert Microsoft mit dem Zune Geld und weiss nicht, wann ein Europa-Launch stattfindet.

Handies, bitte einreihen!

Micro-USB-Anschlüsse für alle, und wirklich alle Mobiltelefone: Das fordert eine Industrievereinigung – die allerdings vor allem aus Telekom-Firmen besteht.

ImageWas Haben wir uns gefreut, als USB eingeführt wurde: Der Universale Serielle Bus, oder, in Verbrauchersprache: Der Einheitsstecker zum Verbinden elektronischer Geräte. Er liefert Strom und Daten übers Kabel und lässt das jeweilige “Gastgeber”-Gerät den angehängten “Kunden” erkennen. Manchmal funktioniert das sogar. Auf jeden Fall ist die Welt dank dem blechernen Rechteck wieder etwas kleiner geworden. Die Welt der Computer-Geeks, jedenfalls.

Die der Handybenutzer hingegen nicht. Die schlagen sich noch immer mit X verschiedenen Anschlüssen und Ministecker-Adaptern und “Universal-Ladegeräten” mit ganzen Halftern voller Wechselköpfe herum.

“Schluss damit!”, verlangt jetzt eine Industrievereinigung namens “Open Mobile Terminal Plattform” und kommt, nach vielen Sitzungen, Absprachen, Verhandlungen und dem Verfassen eines 15-seitigen Dokuments zum Schluss:

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iPod nano:
Küssen oder verbrennen?

Die einen küssen ihn, die anderen verfluchen ihn. Apples neuer iPod nano teilt die Welt. Wer allerdings an Weihnachten keinen Stress haben will, sollte sich vorsichtshalber einen der Mini-Musikanten sichern.

07nano silverhand“Mein Gott ist der süss”, schrie meine Liebste und grabschte sich mit weiblicher Schnelligkeit den iPod nano, der eigentlich einem seriösen Test hätte unterzogen werden sollen. Für die nächsten zwei Stunden gab es keine Chance mehr, das zu gross geratene High-Tech-Teil im Edel-Schokotäfelchen-Design wieder in die eigenen Finger zu kriegen.

“Ach nein, ich glaub es nicht”, seufzte die technisch total Uninteressierte beim Anblick des 5-Zentimeter-Farbbildschirmchens. Der sieht zwar mit seinen 200 dpi Auflösung gestochen scharf aus und brilliert mit hellen Farben. Aber eigentlich ist das Display ein technischer Hochstapler, denn es löst lediglich die mässigen 320 x 240 Bildpunkte auf, die schon der alte iPod beherrschte. Aber kleiner ist nun mal einfach schärfer, so jedenfalls die bewundernde Meinung der unautorisierten Testerin. Dummerweise hatte ich bereits ein paar Video-Podcast-Folgen von “Kassensturz” und “Sendung mit der Maus” auf den 8-Giga-Speicher kopiert. Nach drei Klicks hatten die weiblichen Finger die Maus rausgelockt; Weib und nano verschwanden mit “Ach, wie niedlich” aus dem Blickfeld.

Das gab mir Zeit, all die Internetforen durchzuklicken, in denen Linux-Anhänger und andere iTunes-Abstinenzler wütend über den neuen nano herfallen.

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iPhone ab dem 9. November bei T-Mobile

Was wir eigentlich schon länger “gewusst” haben, wurde heute definitiv bestätigt: das iPhone wird in Deutschland ab dem 9. November bei T-Mobile in den Regalen stehen. Allen Gerüchten und Mutmassungen zum trotz wird es jedoch nicht mit UMTS ausgerüstet sein. Deutsche iPhone-Besitzer werden sich also mit EDGE und WLAN begnügen müssen.

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Die 8GB-Version (4GB gibts ja nicht mehr) wird bei T-Mobile mit einem 2-Jahresvertrag für ?399 zu haben sein. Die Vertragstarife sind jedoch noch nicht bekannt gegeben worden. In Grossbritannien hat übrigens O2 das Rennen gemacht und die Österreicher und wir Schweizer müssen uns scheinbar noch etwas gedulden.

T-Mobile: iPhone
Pressemitteilung
Alles übers iPhone

USB 3.0 wird schnell

Die USB-Arbeitsgruppe, bestehend aus Microsoft, Hewlett-Packard, Texas Instruments, NEC und NXP Semiconductors, hat die Spezifikationen für den USB-Standard 3.0 enthüllt.

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Neu sollen mit dem neuen Standard, der voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres RFC-gerecht definiert wird, Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 4.8 Gigabit/Sekunde erreicht werden. Wie wir wissen, ist ein Byte 8 Bits, also entspricht der Wert einem Datendurchsatz von ca. 600 Megabytes/Sekunde, was wiederum im Vergleich zu USB 2.0 eine Leistungssteigerung um das Zehnfache bedeutet. An USB 3.0 neu ist neben der klassischen Kupferkabelverbindung die zusätzliche Implementierung optischer Signale als zusätzliches Datenübertragungsmittel .

Gemäss Pat Gelsinger, dem Geschäftsführer Intels “Digital Enterprises”-Gruppe, werden die ersten Geräte 2009-2010 zu erwarten sein, wobei anscheinend die aktuellen USB 2.0-Geräte weiterhin mit der neuen Hardware verwendet werden können. Kein Grund zur Beunruhigung also, der Gang zur nächsten Bank für eine Eröffnung eines Kleinkredites zur Anschaffung neuer Hardware bleibt uns noch für ein Weilchen erspart.

[Via Crave]