WMF 1 – Kaffee “reduced to the max”

WMF 1b

WMF 1b

Ausnahmsweise möchte ich nun das Augenmerk nicht auf “brown goods” sondern auf “white goods” richten. Ich kenne nur wenige Leute, die ihr Leben ohne Kaffee bestreiten können (meine Mitbewohnerin gehört zum Beispiel zu dieser speziellen Sorte Mensch – die findet aber auch IE 5 besser als Firefox …). Ich bin kaffeemässig etwas unterprivilegiert und muss noch mit rudimentärsten Mitteln Kaffee machen. Deshalb habe ich mir schon oft gewünscht, den Morgenkaffee etwas schneller in meine Tasse schütten zu können. Nespresso ist mir aber zu teuer und irgendwie weder männlich noch geekig genug – beides Merkmale, welche die WMF 1 aufweist (na ja, mindestens semi-männlich ist sie schon – sozusagen die Margarine der Männlichkeit …). Man braucht nur eine Tasse Wasser in den Tank zu schütten und ein handelsübliches Kaffeepad einzulegen und nach 1 Minute hat man frischen Kaffee in der Tasse. Die Maschine ist wirklich so simpel wie nur möglich gehalten – schliesslich hat sie nur einen Knopf. Zwei Mankos hat die WMF 1: einerseits muss man diese ollen Kaffeepads verwenden und andererseits ist die Lieblingstasse wohl nicht mit der Aushöhlung kompatibel. Dafür ist die Kaffeemaschine schön klein und kann somit fast überall aufgestellt werden. Die WMF 1 ist in den Farben rot, grün, gelb und schwarz erhältlich und soll im Juni auf den Markt kommen – einen Preis konnte ich bislang noch nicht ausfindig machen.

WMF 1 a

Added Value:
WMF 1

[via CrunchGear]

Ein USB-Stick zum um den Hals hängen

usb-neck-strap

usb-neck-strap

Eine Zeit lang war es ziemlich “in”, Schlüssel und so an einem Lanyard um den Hals zu tragen (hierzulande vielleicht nicht so aber als ich 2000/2001 in den USA war, trugen vom Teenie bis zum Banker fast alle so ein Teil). Inzwischen mag es nicht mehr so der grosse Hit sein, aber an Messen oder Firmenevents sieht man immer noch einige Leute mit solchen Dingern rumlaufen. Mein Lieblings-Geek-Store Brando hat nun ein Lanyard mit integriertem USB-Stick auf den Markt gebracht. Auch wenn dies auf den ersten Blick wohl eher für Firmenkunden interessant erscheinen mag (man kann die Lanyards auch mit Logos etc. bedrucken lassen), dürfte das Teil für Privatuser auch nicht ganz unnütz sein. Da der USB-Stick in die Schnalle eingearbeitet wurde, nimmt er nicht wirklich viel Platz weg. Zudem hat man immer einen USB-Stick dabei (wer geht schon ohne Schlüssel aus dem Haus?), ohne aber ein klobiges Ding an seinem Schlüsselbund herumtragen zu müssen. Knapp ?30 muss man für das Lanyard mit 2GB Stick zahlen – schade nur, dass es nur in gelb erhältlich ist.

Brando

Added Value:
Brando USB Neck Strap

[via Übergizmo]

Flip – YouTube-Videos leicht gemacht

Flip

Flip

Eine Website namens YouTube soll ja ziemlich populär sein und den einen oder anderen Besucher anziehen. Wie das bei Community-Geschichten halt so ist, lebt YouTube jedoch davon, dass die User eigenen Content hochladen. In meinem konkreten Fall filme ich mein überaus spannendes Leben einfach mit meiner Handykamera – eine “richtige” digitale Videokamera ist mir einfach zu teuer bzw. mein Leben gibt nicht genug her, damit ich so einen Kauf legitimieren könnte. Genau hier setzt Pure Digital mit dem Flip an. Beim Flip handelt es sich um eine kleine Videokamera, welche für YouTube und Co. optimiert ist. Über die Auflösung konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen – gemäss Hersteller kann Flip in “TV quality” aufnehmen, womit jedoch kaum HDTV die gemeint sein dürfte. Flip zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl die Datenübertragung auf den Computer als auch die Bearbeitung äusserst einfach gelingen. In den USA ist es sogar möglich, den Flip einfach in ein Geschäft zu bringen und dann eine Stunde später eine DVD mit dem Filmmaterial abzuholen. Insofern ist es fraglich, ob der Flip auch hierzulande auf den Markt kommen wird. Bei einem Preis von umgerechnet ?85 für die 30-Minuten-Variante bzw. ?110 für die 60-Minuten-Version wäre es jedenfalls keine schlechte Sache.

Added Value:
TheFlip

[via Tech Digest]

Blogwerk-Gadgetblogcharts:
Ausgabe 1.0 der Top 10

Die Rangliste der meistbeachteten deutschen Gadget-Blogs ab sofort monatlich auf neuerdings: Der “Golem” ist nicht einzuholen, die deutsche Version von Gizmodo läuft ausser Konkurrenz – und “neuerdings.com” liegt auf Platz zwei.

blogwerkgbc1.jpg
Grün: Anzahl verlinkender Blogs; rot: Anzahl Links. (Hinweis: Golem.de hätte den Rahmen der Grafik gesprengt – genaue Daten siehe Tabelle im Haupttext.) Quelle: Technorati.com

Wir waren verblüfft: Die Deutsche Blogosphäre hat zwar Dutzende von Blogs zu Medienthemen aufzuweisen, aber ausgerechnet die so beliebten Gadgetblogs mit News und Bildern von neuen Produkten für die Technikverliebten sind schon fast an zwei Händen abzuzählen. Wir sind auf wenige mehr als zehn gestossen, als wir – analog zu den neuen “Medienblogcharts”, die wir auf medienlese monatlich präsentieren werden – die Rangliste nach Technorati-Relevanz auch für Gadgetblogs erstellten.

Weiter auffallend ist der riesige Abstand von “Golem” auf den zweiten Rang (den wir zu unserer Freude besetzen): Man kann sich darüber streiten, ob Golem.de nicht eher der Newsdienst ist, als den er sich im Untertitel bezeichnet, aber wir fanden, das Gefäss hat alle Charakteristika eines Blogs, von Kommentaren über die Registrierung bei Technorati bis zu den Tippfehlern.

Eindeutig ein Gadgetblog und zweifellos ein wichtiges ist die deutschsprachige Version von Gizmodo.com, aber leider ist die Publikation bei technorati nicht als eigenständiges Gefäss erfasst – und damit fällt es in unserer Rangliste (derzeit) noch durch die Maschen.
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Flash Survivor – der USB-Stick, der alles überlebt

Corsair Flash Survivor

Corsair Flash Survivor

USB-Sticks gibts ja viele doch der Flash Survivor von Corsair ist wohl der einzige, der das Zeugs hätte, um als “Ordonnanz USB-Stick 07″ durchzugehen (kleiner Schweizer-Witz am Rande, sorry). Im Gegensatz zu anderen Geräten mit ähnlichem Namen ist er jedoch nicht wirklich überteuert und ist dabei auch noch ziemlich belastbar (schon wieder so eine Andeutung …). Der Flash Survivor ist nämlich bis zu einer Tiefe von 200m wasserdicht (wenn ich 200m unter dem Meeresspiegel bin, habe ich mir schon einige Male gewünscht, einen USB-Stick dabei zu haben) und ist auch sonst ziemlich belastbar. Wer auch in der freien Wildbahn auf USB-Speicher angewiesen ist und kein Risiko eingehen will, dürfte sich für den Flash Survivor interessieren. Richtige Use Cases kommen mir aber so spontan gerade nicht in den Sinn. Die 4GB Version kostet umgerechnet ?45 während man für die 8GB Variante ?95 zahlen muss.

Added Value:
Corsair Flash Survivor

[via Übergizmo]

Feisty Fawn meets Dell?

ubuntu logoVor einem Monat haben wir hier bei neuerdings darüber berichtet, dass Dell in Zukunft Rechner ausliefern will, die statt Windows eine Linux-Distribution vorinstalliert haben. Damals war jedoch noch nicht bekannt, um welche Distribution es sich handeln wird. Wie Gizmodo nun aber in Erfahrung bringen konnte, will Dell Ubuntu vorinstallieren. Zumal Ubuntu eine der beliebtesten und am einfachsten zu bedienenden Distrubutionen ist (sogar ich habe schon damit herumgespielt), kommt Dells Entscheidung nicht ganz überraschend. Da es sich auch noch nicht wirklich um eine offizielle Information handelt, sind zur Zeit leider noch keine weiteren Informationen bekannt. Übrigens: sucht mal bei Google Image Search nach Ubuntu – interessante Logos gibts dort …

Added Value:
Ubuntu

[via Gizmodo]

Ein digitaler Bilderrahmen aus Rosenholz?

Aluratek

Aluratek

Digitale Fotorahmen sind inzwischen ja keine absolute Seltenheit mehr (obwohl ich noch nie einen in einer Wohnung gesehen habe) und wir haben bei neuerdings ja schon einige Male darüber berichtet. Das Modell von Aluratek finde ich dennoch erwähnenswert, weil es mit seinem, nennen wir es mal ziemlich rustikalen Design, deutlich anders ist als all die anderen, teilweise etwas futuristischen Fotorahmen. Mit seinem Rahmen aus Rosenholz, bzw. einer Rosenholznachbildung (so sieht er in meinen Augen jedenfalls aus) passt der ADMPF100 sicher auch gut auf die alte Wohnwand der Schwiegereltern oder die kleine Kommode, welche noch der Urgrossmutter gehört hat (wobei ich mir ja von meiner Mutter habe sagen lassen, dass gerade der Mix zwischen klassisch und modern interessant sei). Nebst einem internen Speicher von 256MB kann man SD/MMC- sowie xD-Karten in den Rahmen stecken und somit Fotos und Videos (JPEGs & AVIs). Anzeigen lassen. Das Display arbeitet mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel und dank einem eingebauten Lautsprecher kann man auch MP3s hören. Für knapp ?150 keine schlechte Sache nur haben die Kollegen von Übergizmo absolut recht, wenn sie die fehlende WLAN-Schnittstelle bemängeln.

Added Value:
Aluratek ADMPF100

[via Übergizmo]

Das olympische Notebook von Lenovo

Lenovo Olympic

Lenovo Olympic

Nachdem Lenovo vergangene Woche die Fackel für den olympischen Fackellauf für Peking 2008 vorgestellt hat, kommt nun das dazu passende Notebook. Damit bricht Lenovo zum ersten Mal mit der uralten IBM-Tradition, nur potthässliche Laptops herzustellen. Wie bei der Fackel auch, dominieren auf dem Notebook Spiralen, welche Wolken darstellen (in der chinesischen Kultur sind Wolken anscheinend ein häufig verwendetes Symbol). Tech Specs sind leider noch keine bekannt, Engadget geht jedoch von einem 12.1 Zoll Display und einem Core 2 Duo Prozessor aus. So wies ausschaut, hat die Merchandising-Schlacht um die Olympischen Spiele 2008 nun offiziell auch in der Geekwelt begonnen.

Lenovo Olympic 2

Added Value:
Peking 2008
Lenovo

[via Engadget]

neuerdings – der Wochenrückblick

Jeden Sonntag picken wir einige der interessantesten Posts der vergangenen Woche heraus und lassen die News der letzten Tage Revue passieren.

Woche vom 23. April 2007 bis zum 29. April 2007

the cloudKommen wir zuerst zu einer erfreulichen Meldung, die hoffentlich auch bald in anderen Teilen der Welt Schule macht: seit letzter Woche betreibt “The Cloud” im Finanzviertel von London nämlich ein flächendeckendes WLAN. Bis Ende Mai können dies die Bewohner von London noch gratis nutzen, danach wird das Angebot kostenpflichtig. Ein Monat kostet dann £12, also circa CHF30 und ist somit in meinen Augen ziemlich günstig (für ADSL zahle ich pro Monat ja CHF49), sofern denn die Bandbreiten nicht gerade ähnlich sind, wie anno 1997. Lustig finde ich, dass die Hotspots in Parkbänke und Strassenlampen eingebaut wurden. Gäbe es ein ähnliches Angebot in der Schweiz, würde ich jedenfalls sofort meinen ADSL-Anschluss künden und auf so was wechseln. Offline zu sein ist schliesslich gar nicht schön …

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Die Zahl der Woche

$14’400’000’000

Und wieder einmal mehr sind die Genossen aus Redmond hier in der Rubrik “Die Zahl der Woche” zu Gast. Oben stehende Zahl repräsentiert Microsofts Umsatz – nota bene im ersten Quartal 2007. Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 2006 bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 32%! Zum Vergleich: Weltherrschaftsanstreber Google konnte in den ersten drei Monaten “nur” $3.66 Milliarden Umsatz verbuchen. Logischerweise kann man die Umsatzsteigerung bei Microsoft mit dem Launch von Vista und den damit verbundenen Folgekäufen (Office etc.) erklären, aber eindrücklich ist die Zahl dennoch. Übrigens: unterm Strich resultierte für Microsoft noch ein Reingewinn von knapp $5 Milliarden