Geht’s ein bisschen puristischer?

Wir bei neuerdings lieben Neuigkeiten, manche von uns lieben Autos und alle lieben wir unsere Sprache. Aber bei Audi wird zur Zeit das Fahrzeugdesign und die Sprache mit Füßen getreten.
audi tt clubsport

audi tt clubsport

Von diesem Schock müssen wir uns erst einmal erholen. Audi fährt zum Tunerfestival an den Wörthersee, präsentiert einen TT mit abgeschnittenem Dach und Macho-Accessoires und schreibt dazu:

Der Audi TT clubsport quattro vereint Fahrleistungen eines Sportwagens mit einer einzigartigen Designsprache. Der aufgeladene Vierzylinder leistet über 300 PS, die permanent auf alle vier Räder übertragen werden. Domstrebe und Rennluftfilter prägen den Motorraum, aus der Abgasanlage erklingt echter Rennsportsound. Eine Fahrmaschine reinsten Wassers.

Wird Audi jetzt die Aufsteigermarke für Leute, denen GTIs zu schlicht sind? Und werden wir auf der Audi-Website mehr Texte im Stil bunter Stadtrand-Möbelmärkte lesen müssen?

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Google lanciert Streetview

Suchmaschinengigant Google bietet ab sofort 3D-Foto-Strassenansichten von ausgewählten Städten – zu betrachten ohne Zusatzsoftware direkt im Browser.

Blick von den Twin Peaks auf Downtown San Francisco

John Hanke, Gründer von keyhole (heute Google Earth), hat soeben den Start des neuen Dienstes an der Where 2.0 – Konferenz in San Jose bekanntgegeben. Demnach wird der Suchgigant seine Kartenanwendung Google Maps nach und nach mit lückenlosen, also 360-Grad betrachtbaren Strassenansichten aller wichtigen Quartiere grösserer Städte der Erde ausstatten.

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Tonlandschaften im Internet

Mit “Soundscapes” schafft es eine dritte Dimension in die Flache Welt des Internets: Google Earth wird mit Tausenden von geographisch korrekten Sounddateien angereichert.

Der Klang eines Ortes hängt von drei Schichten ab, sagt Bernie Krause von “Wild Sanctuary”: Den Klang der Landschaft, den Klang der Tierwelt an diesem Ort, und die Lärmkulisse der Menschen an diesem Ort. Krause besitzt nach eigenen Angaben die grösste Sammlung von “Ortsklängen” der Welt: 3500 Klangproben von verschiedenen Orten. Er nennt sie Soundscapes, und sie sind als neue Dimension der virtuellen Welt von Google, Google Earth, abrufbar – jeweils am Ort, wo sie aufgenommen wurden.
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Ein simples, pures Handy

Die Koreaner von LG geben sich ja meistens nicht mit einer einfachen Seriennummer zufrieden, sondern suchen sich gerne ziemlich attraktive Bezeichnungen für ihre Handys aus: Chocolate, Shine, Wine. Die Handys sehen dann auch meist dementsprechend sexy aus. Beim Simpure L2 vermag mich aber weder der Name noch das Design aus den Socken zu hauen. Dass Simpure eine Mischung zwischen “simple” und “pure” sein könnte, leuchtet in Anbetracht des recht simplen Design eigentlich sein, aber hatten wir solche Handys nicht schon mal in den 80er90er-Jahren? Zu den Specs: UMTS, ein 2.2 Zoll Display mit einer Auflösung von 220 x 176 Pixel und eine 1.3 Megapixel Kamera gehören zum Lieferumfang. Da das Simpure L2 aber primär in Japan auf den Markt kommen soll, wird uns dieser Backstein (das Simpure ist auch in weiss und gold erhältlich) aber wohl eher selten begegnen.

LG Simpure

LG Simpure

Pressemitteilung mit Fact-Sheet

[via CrunchGear]

Fujitsu Fab PC:
Ein MacBook-Herausforderer?

Fujitsu Fab PCAuch hier wieder eine Warnung vor dem eigentlichen Post: es handelt sich leider bloss um ein Designkonzept! Der Fab PC von Fujitsu wird also, genau so wie der Intel Mobile Metro, in näherer Zukunft sicher nicht in dieser Form in den Regalen stehen (irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass sich die beiden Entwürfe ziemlich ähneln). Cool und vor allem schön ist der Fab PC aber dennoch. Der Clou an der Sache: das Display soll, im Gegensatz zu heutigen Modellen, biegbar sein. Dadurch kann man das Notebook wie eine Aktenmappe zuklappen (siehe unten). Auch wenn dies dem User nicht unbedingt einen grossen Mehrnutzen bringt – eine schicke Idee ists allemal.

Fujitsu Fab PC 2

[via Tech Digest]

Segway-Mamma

Segway-Mamma
Irgendwie hört man in letzter Zeit nicht mehr viel vom famosen Weltverbesserungsvehikel Segway.
Es ist ja auch nicht so, dass irgendjemand dieses Fahrzeug wirklich braucht. Aber wenn man den Elektroroller dann mal besitzt, versucht man wahrscheinlich auch, ihn für alle möglichen Anlässe zu nutzen. Zum Beispiel, um das Kind in den Kindergarten zu bringen, so wie diese Mutter in Seattle.

Unsere Bitte an mögliche Segway-Besitzer unter den Lesern: Bitte nicht nachmachen.

Via: cycleliciou.us
Via: Crunchgear

Magnet-Armband für Bastler

Keinerlei esoterischen Zwecken, sondern ganz einfach als Schrauben- und Kleinteilehalter dient der “MagnoGrip”.

Ich hätte dieses Zubehörteil schon mehrfach gut gebrauchen können, wenn ich jeweils mit dem Vorsatz, “nur schnell” etwas an meinem Motorrad zu richten, eine Stunde und eine abmontierte Vollverschalung später auf allen Vieren den Hinterhof nach den weg gerollten Schrauben absuchte.

Der “MagnoGrip” hält diese teils doch recht teuren Bauteile immer in Reichweite und vereinfacht auch die Suche, sollte sich dennoch eins der Schraubenwesen auf dem unübersichtlich grauen Garagenboden verschlaufen wollen – einfach mit ausgestrecktem Handgelenk über den vermuteten Flucht-Perimeter kriechen, und schon kommen die Nuts’n Bolts (und jeglicher anderer metallischer Dreck) angehüpft.

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neuerdings – der Wochenrückblick

Jeden Sonntag picken wir einige der interessantesten Posts der vergangenen Woche heraus und lassen die News der letzten Tage Revue passieren.

Woche vom 21. Mai 2007 bis zum 27. Mai 2007

Der Inhalt dieses Wochenrückblicks dürfte für die Leser keine Überraschung mehr sein. Da wir unser Theme etwas optimiert haben, kann nun jeder die populärsten Artikel auf neuerdings.com sehen. Und da dieses Tool erst gerade eingeführt wurde, sind die aufgelisteten Posts automatisch auch gleich die populärsten Posts der vergangenen Woche. Ich werde nun aber darauf verzichten, auf jeden einzelnen Beitrag einzugehen, und bloss einige interessante Posts herauspicken. Den Rest kann man ja problemlos im Archiv nachlesen.

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Die Zahl der Woche

80%

Gemäss Schätzungen handelt es sich bei 80% aller E-Mails um Spam, wobei die meisten dieser nervigen Nachrichten aus den USA, Russland oder China (!) verschickt werden. Einerseits erstaunt mich der eigentlich recht tiefe Anteil (ohne Spamfilter wäre der Anteil bei mir eher bei 95%) und andererseits finde ich es überraschend, dass China ein Key Player ist.

[via Migros Magazin]

iPod-Shuffle im Headset

Die Redundanz unter den iPod-Zubehörteilen ist gewaltig. Aber dieses Shuffle-integrierende “iFreePlay”-Kopfhörerset von Monster hat was für sich.

Dem Namen (einer eingetragenen Trademark…) wäre noch “cordless” anzufügen – aber die Abbildung spricht ja wohl Bände. Wer da noch nach dem Kabel sucht, ist selber schuld.

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