Mit dem Phaser gegen schlechte TV-Sender ankämpfen

Phaser-FernbedienungNachdem letzte Woche alle Star Trek Fans bei sich zu Hause den Star Trek Lichtdimmer installiert haben und das Licht in bester Captain Picard-Manier ein- und ausschalten, können sie nun den Fernseher in bester Captain Kirk-Manier steuern. Diese wahre Schönheit von einer Multifunktions-Fernbedienung sieht nämlich genau so aus wie die Phaser auf der ursprünglichen Enterprise und wenn James Tiberius damit Klingonen bekämpfen konnte, können wir sicherlich damit gegen schlechte Fernsehsender ankämpfen. Die Phaser-Fernbedienung kann man für verschiedene Geräte (Fernseher, DVD-Player etc.) programmieren und kommt mit vielen lustigen Sounds (da diese einem wohl spätestens nach zehn Minuten auf die Nerven gehen, kann man sie auch ausschalten). Wem die Liebe zu Star Trek gut ?50 wert ist, kann die Fernbedienung hier bestellen (sie sind zwar gerade ausverkauft, aber Phone Phun versucht, noch mehr Exemplare aufzutreiben).

Added Value:
Phone Phun

[via Gizmodo]

Gedankensteuerung für Nerds

Was sind die beiden aussichtsreichsten Märkte für neue Technologien? Richtig – Waffen und Spielzeug (OK, und Pornographie). Kein Wunder also, dass nach dem Erfolg der Wii Remote auch die Gedankenles-Technologie aus der Medizin in den Videospielbereich hinüber schwappt.

Emotiv heißt der Hersteller dieses eleganten Kopfschmucks, der gleich drei verschiedene Spielsteuerungen in einem einzigen vereint: Project Epoc mit angeblich die ersten Erkenntnisse aus der Neurologie in die Welt der Hard core Gamer. Die “Bewusstseins-Suite” bietet Entwicklern gewissermaßen Schnittstellen zur Stimmungslage, zu dem Gedanken, oder zum Ausdruck des Spielers, welcher den Helm trägt.

In Zukunft werden wir also wieder zu den absoluten Couchpotatoes, die vor den Bildschirmen mit Videospielen sitzen und sich buchstäblich nicht mehr bewegen.

Und wenn wir dann krank, fett und unbeweglich geworden sind, werden uns Ärzte in Hightech-Spitälern mit genau der gleichen Technologie wieder auf die Beine helfen.

[via Medgagdet]

PS: Die etwas ungelenk wirkenden “stilistischen Eigenheiten” dieses Texts – sprich Grammatik-Fehler – sind darauf zurückzuführen, dass ich seit ein paar Tagen nicht mehr tippe, sondern diktiere. Schönstes Missverständnis der Software bis jetzt: Syrien-Schleim Inhaber = Führerscheininhaber”. Bericht mit vielen netten Beispielen folgt später…

Dinge die ich hasse:
kalter Kaffee und nicht genügend USB-Ports

HubuccinoUnd für beides gäbe es ja bereits Lösungen: USB-Hubs gibts inzwischen bei Tschibo für 14,95 und verschiedenste Anbieter haben bereits USB-Heizplatten für Tassen im Angebot (z.B. hier). Was macht also der findige Produktentwickler? Er kombiniert diese beiden Gadgets und gibt der Sache einen lustigen Namen: Hubuccino. Damit bleibt der Cappucino garantiert warm und im 4-fach USB-Hub finden USB-Sticks, Digicams oder PDAs immer einen freien USB-Port. Für knapp ?20 kriegt man die nackte Standardversion bereits. Etwas billiger wird es wohl, wenn bei CustomUSB gleich eine grössere Menge bestellt und dabei auch noch das Firmenlogo aufdrucken lässt. Wer weiss, vielleicht gibts schon bald solche Hubuccinos als neuerdings.com-Werbegeschenke…

Added Value:
CustomUSB
USB Cup Warmer & Hub

Halbkompakte mit 10-fach-Zoom

Fujifilms FinePix S5700 bringt 7 Megapixel, 10fach Zoom, Bildstabilisator und ein batteriefach für 4AA Zellen

Ich bin inzwischen zwar ein Fanboy von Nikon – und muss das auch sein, angesichts einer offenen Bestellung für das unbeschreibliche 18-200-VR-Objektiv, das seit einem Jahr kaum lieferbar ist und das ich bis Juni zum Listenpreis von 800$ statt der 1100, die auf Ebay anfallen, zu kriegen hoffe – aber in Jahren des Herumspielens mit Digitalkameras hat mich Fujifilm immer wieder mit ihrem Underdog-Dasein und den qualitativ hochwertigen Kameras verblüfft.

Ich habe die neue Generation der Finepix’ noch nicht in den Fingern gehabt, aber weitaus frühere Modelle kamen bereits nah an ein Spiegelreflex-Feeling heran. Die neue Finepix 5700 scheint mir zwar optisch etwas gewöhnungsbedürftig, aber die technischen Daten lassen hoffen, dass es sich um ein überzeugendes Exemplar der Kategorie der “halbkompakten” Kameras handelt. Sieben Megapixel sind absolut genug für Posterfotos, das Zehnfach-Zoom erlaubt Tierfotografie und der Bildstabilisator auch Aufnahmen in der Dämmerung.

Dass Engadget sich über den Einsatz von 4AA-Zellen statt eines proprietären Akkus nervt, kann ich nicht nachvollziehen: Ich habe immer den Standpunkt vertreten, das Kompaktkameras zu Stromsparzwecken einen Sucher haben und für den Einsatz auf Reisen oder Wanderungen, wo vielfach ein Kiosk mit Batterien, aber kein Platz im Gepäck für Ladegerät und Zweitakkus vorhanden ist, eine Ausweichmöglichkeit auf Wegwerf-Strom aufweisen sollten.

Dazu hat beispielsweisweise der Batteriegriff meiner Nikon D200 auch einen Halter, in den statt der beiden LiIon-Akkus sechs AA-Zellen passen.

Für die Finepix 5700 ist noch kein Preis feststehend, in den USA kommt sie Ende März in den Handel.

[via Engadget]

Wenn
“kompakt” zum Nachteil wird

Canons TX1 macht Sanyos Xacti Konkurrenz: HD-Video im Winz-Format für hochaufgelöste Wackel-Filme

Mit einer ultrakompakten 7-Megapixel Video- und Fotocam macht Canon demnächst Sanyo Feuer unterm Hintern: Die TX1 schiesst Videos in High-Definition zu einem unschlagbaren Preis.

Der kleine Tausendsassa erinnert irgendwie ein bisschen an die kompakten Super8-Kameras aus den siebziger Jahren, hat allerdings einiges mehr auf dem im Kasten. Zur Auflösung von 1280*720 Bildpunkten bei einer Framerate von bis zu 30 Bildern pro Sekunde gesellt sich ein 10fach Zoom und ein Sucher-LCD mit 115’000 Pixeln.

Gefilmt wird auf die kleinen SD-Speicherkärtchen, und hier beginnt die Kritik an dem neuen, preisbrecherisch günstigen Gerät, das für rund 500 Dollar zu haben sein soll: Es speichert Filme als Motion-JPEG mit unkomprimiertem WAV-Stereoton.

Das kommt wohl der Kamera und vielleicht beim Bearbeiten dem einen oder andern Benutzer entgegen – den dieses Film-Format (bestehend im Wesentlichen aus einer Aneinanderreihung von JPG-Fotos) braucht nicht zu viel Prozessorleistung bei der Aufnahme und lässt sich relativ leicht “schneiden”. Laut Wikipedia ist das Format allerdings umstritten, weil es erstens keinen absoluten Standard für JPEG mehr gibt und weil Motion-JPEG schlecht komprimiert, will heissen: Die Filme werden in wesentlich grösseren Dateien abgespeichert als beispielsweise beim modernen MP4-Format, das aus Haupt- und Bewegungsbildern besteht, auf denen nur jene Bildteile enthalten sind, welche sich bei der Aufnahme bewegt haben – was zwar den Schnitt komplizierter macht, sich aber in wesentlich kleineren Filmdateien äussert.

Als einer der ersten Hersteller hat Sanyo das Feld der kompakten Videokameras mit einer heute noch rund 700 Dollar teuren High-Def-MP4-Kamera beglückt: Die “Xacti HD1A” war bereits vor rund einem Jahr erhältlich. Sie ist ebenso winzig wie das neue Teil von Canon und verfügt ebenfalls über ein 10-fach Zoom und einen Bildstabilisator.

Die Xacti habe ich vergangenen Frühling zwei Wochen lang testen können, und dabei kam ein unerwarteter Kritikpunkt ans Tageslicht (mal abgesehen von dem, dass die Kamera fast nur in diesem – dem Tageslicht – zu gebrauchen ist): Das Gerät ist ZU kompakt. Und das gleiche dürfte demnach auch für Canons kleine Wunderkanone aus der Powershot-Serie gelten.

Es ist nämlich schon schwierig genug, eine herkömmliche, klobige Videokamera für die Ferienaufnahmen bei einem Vergrösserungsfaktor von vielleicht zwei oder vier einigermassen ruhig zu halten, wie wir alle aus den Seekrankheit verursachenden Urlaubsstreifen des Nachbarn wissen. Multipliziert man das Geschüttel mit fünf (auf ein 10-fach-Zoom) und zieht meinetwegen dank Bildstabilisator zwanzig Prozent davon wieder ab, dann kriegt man noch immer grundsätzlich eine Erdbeben-Dokumentation, wann immer längere Brennweiten fürs Videofilmen angewandt werden.

Das wahre Problem dabei besteht allerdings darin, dass selbst ein Stativ nicht wirklich hilft. Die Winzkameras sind nämlich dermassen leicht, dass die Schwenks selbst mit einem gut geölten 25-Kilo-Dreibein zu ruckartigen Vogelkopf-Bewegungen werden – ganz abgesehen davon, dass auf dem Stativ der Bildstabi ausgeschaltet werden muss.

Mein Fazit zur Xacti jedenfalls lautete: Tolle Technik – kaum zu gebrauchen. Der einzige Umstand, der die Canon vor dem gleichen Urteil retten könnte, wäre, wenn sie ungefähr drei Kilo wöge.

Tut sie aber nicht. Sie wiegt 220 Gramm ohne Akku.

Neue Version von Parallels:
Mac- und Windows-Applikationen endlich vereint

Jetzt wächst zusammen, was eigentlich nicht zusammen gehört. Aber viele wird’s freuen: Mac-User können jetzt Windows-Programme direkt in ihrer gewohnten OS-X-Oberfläche benutzen. Möglich macht das die neue Version der Virtual-Machine-Software Parallels Desktop für Mac OS X, die heute erschienen ist. Bisherige Kunden dürfen sich über einen kostenlosen Upgrade freuen, für Neukunden kostet der Spass ca. $80.

Parallels erlaubt wie bisher auch schon, fremde Betriebssysteme als Virtual Machine unter dem Mac OS laufenzulassen. Der häufigste Anwendungsbereich ist es dabei natürlich, Windows-Applikationen auch unter dem Mac zu benutzen. Aber auch diverse Linux-Varianten und sogar Solaris laufen unter Parallels.

In der neuen Version bietet diese clevere Software nun ein besonders schönes Feature an: Während bisher das Gast-Betriebssystem in einem eigenen Fenster laufen musste, können sich Windows-Applikationen jetzt dank dem Feature “Coherence” nahtlos in die Mac-Oberfläche einfügen.

Parallels1

Parallels1

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr praktisch: Mac- und Windows-Applikationen auf dem gleichen Screen

Parallels2

Parallels2

Hand in hand we stand: Sogar auf dem Dock zeigen sich die Programme in einträchtiger Harmonie

Wer also auf dem Mac häufig auf Windows-Applikationen zurückgreifen muss, wird sich darüber sicher freuen, denn das lästige Umschalten zwischen den OS-Fenstern entfällt. Auf etwas Feintuning muss man sich allerdings einstellen. In der Default-Einstellung zeigt Coherence die Windows-Taskleiste (mit dem Start-Button) direkt oberhalb des Mac-Docks an, was ziemlich verwirrend ist. Und wenn auf dem Gast-Windows der Screensaver anspringt, verdunkelt der auch gleich den ganzen Mac-Screen. Aber mit etwas Basteln findet man schnell die richtige Einstellung. Nur die Tastaturbedienung ist manchmal ein Stolperstein: Dass man Dinge auf dem Mac mit Command-C, aber auf dem PC mit Control-C kopiert, vergisst man schnell, wenn alle Fenster so schön vereint auf dem gleichen Desktop zugänglich sind.

Auch sonst hat Parallels Desktop einige angenehme neue Features: Mit dem “Transporter” lassen sich komplette Konfigurationen von alten Windows-PCs einfach eins zu eins auf den Mac überspielen. Da wird der Systemwechsel wirklich einfach gemacht. Endlich werden auch Geräte mit USB 2.0 unterstützt, und auch Vista wird jetzt als Gast-OS berücksichtigt.

Für Mac-User, die auch gern mal die besten Programme aus anderen Betriebssystemwelten nutzen, ist Parallels schon lange unverzichtbar. Und in dieser neuen Version ist die Software nochmal um einiges nützlicher geworden. Für den nächsten Release ist sogar angekündigt, dass Hardware-Beschleunigung für Grafikkarten unterstützt wird, womit Parallels dann auch für Spiele und Multimediaanwendungen nutzbar wird.

Gadget für Fascho-Eltern

Kinderkontrolle, amerikanische Art: Snoopstick liefert Spyware für Erziehungsberechtigte (und neugierige Arbeitskollegen?)

Aus der Produktbeschreibung des Herstellers:

“Verbinden Sie einfach den SnoopStick mit dem Computer, den Sie überwachen wollen. Starten Sie danach das Setup-Programm, um die Software zur Überwachung zu installieren. Der ganze Vorgang dauert weniger als 60 Sekunden. Die Programmkomponenten sind vollständig verborgen, und es gibt keinerlei Hinweise, dass der Rechner überwacht wird.

Jetzt können Sie den SnoopStick entfernenund mitnehmen. Wann immer sie sehen wollen, welche Web-Seiten ihre Kinder oder (sic!) Angestellten besuchen, mit wem sie chatten, und worüber sie reden, stecken Sie einfach den SnoopStick in irgend einen Windows Rechner mit einer Internetverbindung und einem USB Anschluss ein. SnoopStick wird sich automatisch mit dem Ziel-Computer verbinden.

Überwachen Sie beide Seiten von IM-Unterhaltungen in Echtzeit. Oder lassen Sie sich von SnoopStick sämtliche Aktivitäten auf dem Zielrechner anzeigen. Überprüfen Sie den Absender und Empfänger jeder E-Mail, die empfangen oder verschickt wurde. Sie können sogar jeden Benutzer vom betroffenen Rechner ausschließen, die Internetverbindung beenden oder zeitliche Beschränkungen einstellen. Sie können auch dem Computer ausschalten. Und all dies mit dem SnoopStick von irgendeinem anderen Computer aus.

Einfach anzuwenden! Es gibt keine Befehle, die Sie sich merken müssen, keine Passwörter- SnoopStick muss nur eingesteckt werden.”

Nicht ganz so prominent macht die Herstellerfirma darauf aufmerksam,dass das nette kleine Teil für $59.95 (für drei Computer)ebenfalls eine jährliche Abogebühr in Höhe von $14.95 kostet.

Und was die Firmaausserdem verschweigt, ist der Umstand, dass solche Anwendungenin den meisten europäischen Ländern illegal sind.

Sony bringt bezahlbaren Blu-Ray-Player

Der BDP-S300 von Sony soll “nur” 600 Dollar kosten

Im Krieg um das neue HD-Format für Videos lanciert Sony die nächste Schlacht. Dieser Blu-Ray – Discplayer soll demnächst für $599 auf den Markt kommen.

Das Gerät soll die gleichen Fähigkeiten haben wie das teuere BDP-1 für $999. Es ist offenbar ein Schuss vor den Bug von Toshiba,die ihre Player für das rivalisierende HD-DVD Format für knapp $500 auf den Markt geworfen hat. Der neue billig-Player wird im Gegensatz zu seinen teuereren Bruder auch Audiocds abspielen.

[via SeattlePi]

MacBook als Kugelfang

Ein echter Qualitätsbeweis für Apple: MacBooks sind nicht nur weniger virengefährdet als Windows-Notebooks, sie stecken neben Soft- auch recht Harte Ware ganz einfach weg: Der Besitzer dieses brasilianischen Geräts kam während eines bewaffneten Raubüberfalls mit dem Schrecken davon. Sein MacBook nicht – es kriegte eine Kugel ab. (Die Geschichte macht so jedenfalls die Runde im Netz).

Und es startet weiterhin brav auf…

[via Cult of Mac]

Apple TV verschoben

Vor Mitte März gibts kein Apple-TV

Entweder hat Apple Probleme, seine Fernseh-Box im Mac-Mini-Format in irgendeinem Billiglohn-Land rechteztig zu produzieren, oder die Gesellen aus Cuppertino basteln grad noch “one more thing” in das Teil rein, das die Schweizer allerdings ohnehin bisher nicht grade aus den Socken zu reissen vermochte. Jedenfalls hat das Stammhaus heute diverse Pressesprecher den genau gleichen Satz von sich geben lassen. Unter anderem hat Reuters berichtet, dass “wir ein paar Wochen länger brauchen, um Apple TV einzupacken” und es deshalb – in den USA – Mitte März werden wird, bevor das Gerät in den Läden ist.

[via Crunchgear]