Das neueste Sony Ericsson Handy gibts in … Polen!

Das hatten wir doch schon einmal: im Internet kursieren Gerüchte über ein neues Handy von Sony Ericsson. Auf einer polnischen Auktionsseite ist unter der Produktbezeichnung X123i ein angeblicher Prototyp eines Sony Ericsson Handys aufgetaucht, welcher glatt als Nachfolger des (erst vor kurzem angekündigten) W580 durchgehen könnte. Die einizigen Polnisch sprechenden Personen, die ich kenne, sind zur Zeit leider nicht verfügbar also müsst ihr leider mit meinen Polnischkenntnissen vorlieb nehmen. Sollte sich das Handy nicht als Fake herausstellen, käme es mit einer 2 Megapixel Kamera auf den Markt, hätte einen MemoryStick Micro Slot und wäre bloss 1cm dick. Ob es sich wirklich um einen Prototypen oder bloss ein Fake handelt, kann man zur Zeit nicht sagen. Würde es sich jedoch tatsächlich um eine Fälschung handeln, wäre sie äusserst gelungen. In meinen Augen schaut das Handy auf dieser polnischen Page nämlich äusserst echt aus.

sony-ericsson-x123.jpg

Added Value:
X123i Walkman JEDYNY NA ALLEGRO ?ód?

On the Road to Santa Rosa

Was Apple bislang noch nicht geschafft hat, scheint bei Lenovo schon gang und gäbe zu sein. Nach den vor einigen Wochen angekündigten Modellen mit Santa Rosa Prozessoren soll nun auch ein Tablet PC mit Intels neuester Centrino-Plattform ausgerüstet werden. Aufgrund eines internen Fehlers wurde ein Entwurf der Pressemitteilung des im Juni erscheinenden ThinkPad X61 bereits auf der Firmen-Homepage veröffentlicht. Der X61 soll die Nachfolge des X60 antreten und sieht dem populären Tablet-ThinkPad äusserst ähnlich. Die Tech-Specs können sich absolut sehen lassen: Core 2 Duo Prozessor L7300 mit 1,4GHz, bis zu 2GB RAM, maximal 160GB Festplattenspeicher, WLAN bis 802.11n und ein 12.1 Zoll Diplay mit einer Auflösung von bis zu 1400 x 1050 Pixel – und all dies bei einem Gewicht von bloss 1.7kg! Ein Preis ist zwar noch nicht bekannt, billig dürfte der Spass jedoch keineswegs sein (der X60 kostet mindestens ?1’800).

Lenovo X61 Tablet PC

Small = sexy

enano

enano

Für mich gilt schon seit längerer Zeit in mancher Hinsicht: je kleiner, desto besser. So wird mein nächster Laptop sicherlich keinen 15.4 Zoll Screen mehr haben und auch wenn ich mir mal ein Smartphone zulege, wird es ganz sicher kein Backsteinformat aufweisen. Lange Rede kurzer Sinn: small = sexy. Insofern finde ich den enano Desktop-Computer ein absout gelungenes Gerät. Der enano ist nicht viel grösser als ein A5-Blatt (dafür mit 4cm natürlich etwas dicker), kann aber alles, was ein durchschnittlicher User von einem Computer erwartet. Je nach Ausstattung kriegt man für sein Geld entweder einen enano mit Celeron M Prozessor, 1GB RAM und 80GB Festplatte (für umgerechnet ?480) oder aber eine Powermaschine mit 2,16GHz Core 2 Duo Prozessor, 2GB RAM und 160GB Festplatte (Preis: knapp ?1500). Die insgesamt fünf verschiedenen erhältlichen Varianten haben alle entweder einen CD-Brenner mit DVD-Leser bzw. einen DVD-Brenner eingebaut und verfügen über den üblichen Schnickschnack à la WLAN, Ethernet, Bluetooth, SD-Kartenleser und S-Video-Ausgang. Insofern eignet sich ein enano sowohl als schlanker Desktop-Computer oder dank dem TV-Tuner bei der High-End Variante auch als Media-Center fürs Wohnzimmer (vorausgesetzt, man kann Geräte via DVI an den Fernseher anschliessen). Besonders cool: mit einer (separat erhältlichen) Aufhängevorrichtung, kann man den enano an der Rückseite des Displays befestigen, wodurch man auf dem Schreibtisch nochmals Platz sparen kann (eine CD einzulegen, dürfte dann aber etwas schwieriger werden). Schade nur, dass der enano hierzulande vorerst nicht erhältlich ist.

Engadget lässt Apples Aktienkurs purzeln

Da soll noch einer sagen, Blogs hätten keine Relevanz. Ryan Block von Engadget hat nämlich gestern mit einem Post bei der Aktie von Apple einen kleinen Kurssturz herbeigeführt. Nachdem er kurz vor 12 Uhr (EST) den Wortlaut eines internen E-Mails von Apple veröffentlicht hatte, reagierte die Börse prompt und die Apple-Aktie büsste knapp 5% ihres Wertes ein (innerhalb von sechs Minuten von $107.89 auf $103.42). Inhalt des E-Mails, welches Engadget von einer angeblich zuverlässigen Quelle zugespielt wurde: der iPhone-Launch werde in den Oktober verschoben – Mac OS X Leopard erscheine sogar erst im Januar 2008. Der Haken an der Sache: obwohl das E-Mail scheinbar von einer “richtigen” Apple-Adresse aus versendet wurde, war es gefälscht (also liebe Fanboys: sowohl das iPhone als auch Leopard erscheinen planmässig). Nachdem Apple reagiert hatte, änderte Block dann auch den Titel des Posts in “False alarm: iPhone NOT delayed until October, Leopard NOT delayed again until January” und die Aktie erholte sich wieder etwas (sie schloss dann auf $107.34). Beeindruckend: bei rund 850 Millionen ausgegebenen Aktien entspricht der Kurssturz einem Wertverlust von knapp $4 Millarden – und all dies bloss wegen einem kleinen Eintrag in einem Blog…

Apple Aktienkurs

Added Value:
False alarm: iPhone NOT delayed …

Google holt die Daten aus seinen Spezial-Silos

Der Suchmaschinengigant bringt eine Reihe kleiner, grosser Neuerungen: Herausragend ist die Umstellung auf die «universale» Suche in allen Datenkategorien (Web, Video, Bilder etc) zugleich.

PS vom 18. Mai: Weiterführende Analyse auf medienlese.com

google (1 of 1)

google (1 of 1)

Google hat seine Homepage vollständig umgekrempelt. Jedenfalls nach Google-Standard: Beim wohl berühmtesten Internet-Brand mit der anorexischen Startseite braucht es ja offenbar drei Jahre Planung, um einen neuen Link – zum Beispiel den auf den nach der Suche meistgenutzten Dienst, Gmail – zu plazieren.

Diesen Eindruck erweckten jedenfalls heute die Ausführungen von Marissa Mayer, der vorzeige-Vizepräsidentin für Suche und Benutzererfahrung. Sie zeigte, dass es bisher rund ein halbes Dutzend Klicks brauchte, bis ein Benutzer von der Google-Homepage via Untermenu “Mehr” zu seinem Gmail-Konto gelangte. Das war auf die gnadenlos auf Tempo und Schlankheit ausgereichtete Homepage zurückzuführen, die mit keinerlei Schnörkeln überladen werden soll. Daran hat sich nichts geändert, aber immerhin sind die bisher hinter dem «mehr»-Link versteckten Zusatzdienste jetzt in einem Navigationsmenu im Seitenkopf in beinahe allen Google-Diensten ausklappbar – und Gmail hat einen eigenen Link.

Sehr viel mehr Aufwand hat der Suchmaschinenfirma allerdings die grösste Neuerung abverlangt, die heute vorgestellt wurde: Die integrale oder nach Google-Wording «universale» Suche: Ab sofort werden bei Suchanfragen nicht mehr nur Webseiten oder Bilder oder Videos oder Bücher oder eine der andern Kategorien von Daten durchsucht, sondern alle. Die Ausgabe erfolgt kunterbunt gemischt, aber nach Relevanz absteigend. Wer “I have a dream” sucht, erhält bereits an fünfter Stelle einen Link auf ein Video der berühmten Rede von Martin Luther King.

» weiterlesen

“Bamboo” erfindet den Stift neu

Werden wir alle unsere Computer mit dem Stift bedienen? Werden wir die versteckten Möglichkeiten nutzen, die Microsoft in Windows eingebaut hat? Werde ich nach Jahren wieder Freudentränen weinen über jedes Wort, das die Handschrifterkennung erkennt?

wacom-bamboo.jpg
(Kunststoff ist das neue Bambus)

Wenn es nach Wacom geht schon, denn Wacom nennt das Gerät mit Absicht nicht Grafiktablett, sondern Stifttablett und hat auch eine Erklärung für den Namen parat.

» weiterlesen

Aktuellster meebo-Release:
Chaträume für alle und überall!

Chatten, Kontakte pflegen, kurzfristig Termine abklären- über Instant Messenger geht das schnell. meebo bietet insgesamt sechs auf einen Schlag und geht seit heute noch einen Schritt weiter.

Für mich als Mensch, der viel unterwegs ist und gerne auch mal zwischen verschiedenen Orten pendelt, stellte sich oft schon nach kürzester Zeit eine Frage: Wie bekomme ich möglichst einfach all meine Instant Messenger unter einen Hut, ohne diverse und vor allem zumeist unpraktische Webapplets benutzen zu müssen? Vor allem in Bereichen, wo Firewalls oder geblockte Ports den Weg versperren oder keine Programme installiert werden dürfen (z.B. Uninetzwerke oder Bibliotheken), hat man oft keine andere Wahl, als auf die Messenger zu verzichten.
» weiterlesen

Der Memory Stick-Toaster

Kartenleser gibts wie Sand am Meer (eventuell gibts sogar noch mehr davon…), insofern finde ich neue Geräte dieser Art nicht mehr wirklich eine Sensation. Den Toastit von boynq finde ich jedoch wirklich witzig: statt im normalen IT-Design sieht dieser Cardreader wie ein Toaster aus. Nebst den populären SD/MMC-Karten kann der Toastit auch Memory Sticks, xD-Karten und Compact Flash-Cards lesen. Irgendwie schick, andererseits ist der Cardreader so klein, dass der Toasterlook gar nicht richtig rüberkommt … Na ja, für knapp ?25 gibts den Toastit und wer an solchem Design Gefallen findet, muss sich unbedingt mal die anderen Produkte von boynq anschauen – alles sehr stylisch!

boynq toastot

Added Value:
boynq
Toastit @ Megagadgets

[via Tech Digest]

Apple:
Neue MacBooks noch ohne Santa Rosa

neue MacBooks schwarz und weiß

Apple hat seine MacBooks erneuert, wie von den einschlägigen Gerüchteseiten erwartet. Schnellere Prozessoren, mehr Speicher und niedrigere Preise aber noch kein Santa Rosa.

Hier die Details:

  • MacBook, weiß mit 2GHz (80GB Festplatte) oder 2,16GHz Core 2 Duo-Prozessor (mit 120GB Festplatte).
  • MacBook, schwarz mit 2,16GHz und 160GB Festplatte.
  • Alle MacBooks jetzt mit 1GB RAM (2×512MB).
  • Alle MacBooks ab sofort zum gleichen Preis verfügbar (noch nicht überprüft, AppleStore ist noch nicht online).

Na, aufregend ist was anderes.

Update: Eben ist der Store wieder online gegangen. Dort hat das _kleine_ MacBook (2,0 GHZ) immer noch 512 MB Arbeitsspeicher. Mal abwarten, ob sich da noch etwas ändert.

Inspiration für Apple:
Dieter Rams und Jonathan Ive

 Braun Radio Apple iPod
(Links: Braun T3 Taschenradio von 1958-1960, rechts Apple iPod, zusammengestellt von Flankenlauf)

Jan Moryson hat das gemacht, was jeder designinteressierte Betrachter wahrscheinlich schon vor seinem inneren Auge getan hat: Er hat Designentwürfe von Dieter Rams und Jonathan Ive nebeneinander gestellt. Mein Fazit: Herr Ive hätte sich wahrlich schlechtere Vorbilder aussuchen können.

Jan erklärt die Inspiration folgendermaßen (ist das ein Zitat oder eine Mutmaßung?):

Irgendwann in den 70ern hat sich der kleine Jonathan mal dermaßen das Knie wund geschlagen an einem dieser kantigen Bauhaus-Design-Dinger seiner Eltern. Aber anstatt Trost zu bekommen, hörte er seinen Vater nur rufen ?Nicht der teure Rams!?.

Das blieb ihm irgendwie im Kopf.

[Via Flankenlauf]