Zuse-Museum Hünfeld Teil 2/2:
Als Computer noch Zahnräder und Drehstromanschluss hatten
Ein Heimatmuseum, das für Technikfreaks interessant ist? Doch, das gibt es – das Zuse-Museum Hünfeld. Es hat zwar nur zwei Räume voller Computertechnik – doch die haben es in sich.
Konrad Zuses Rechenmaschinen stehen in Hünfeld nicht nur kommentarlos in der Gegend herum, wie in anderen Museen, sondern werden von den Mitarbeitern mitunter – zumindest teilweise – in Betrieb genommen. Vorsicht, dann wird es teils ziemlich laut, auch wenn keine Computer mit Dampfantrieb darunter sind! Ausserdem werden einige der Röhren- und Transistor-Schaltelemente einzeln erklärt.Die Sammlung beginnt bei einem von Horst Zuse, dem Sohn Konrad Zuses erstellten funktionsfähigen Nachbau des Z3. Leider wurde das Original dieses ersten funktionsfähigen Computers im zweiten Weltkrieg vernichtet. Ausserdem ist der noch mit Schrittschaltern und Relais aufgebaute Z11 zu sehen, von dem immerhin 48 Stück hergestellt wurden. Des Weiteren sind der erste Zuse-Röhrenrechner Z22 und der erste Zuse-Transistorrechner Z23 zu sehen. Schliesslich noch ein Z25 und ein Z31.
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