Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth, Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. 1995 bastelte er sich eine Homepage bei Compuserve, um eine Emailadresse zu bekommen, die nicht aus einer wirren Zahlenfolge bestand – und weil er schon dabei war, versuchte er etwas aufzusetzen, das hinausging über das damals übliche «Das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge».

2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools» das erste Gadgetblog in Deutschland. 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreute als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit (und beim Bloggen) hört Wolf Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender. Ab und an führt er sich die Inhalte papierbasierter Datenträger zu Gemüte oder nimmt iPod und Kamera mit an die frische Luft.

Wolf ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 533 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf neuerdings:

Sony Xperia Z3 im Test 3/3:
Der gute Klang

Das Sony Xperia Z3 als leistungsfähiges Smartphone und wohlklingende Soundmaschine – klappt das? Ja, es kann durchaus die Kombination aus einfachem Smartphone und Ipod ersetzen. neuerdings.com zeigt, wie.

Weihnachtshaus 2014, Sony Xperia Z3

Zunächst einmal ist der relativ simple Android-Musikspieler bei Sony durch die App “Walkman” ersetzt. Diese kann wahlweise nach Tags die Musiktitel sortieren oder die Datenstruktur anzeigen. Leider startet sie gerne in einer Ansicht, die eher zum Kauf neuer Titel verleiten soll, statt die vorhandenen anzuzeigen.

Hat man sie jedoch einmal auf eine richtige Musikplayer-Ansicht umgeschaltet, ist sie gut zu gebrauchen. Hinzu kommen beim Sony-Smartphone Klangoptimierungs-Optionen. Das groß angepriesene “ClearAudio+” ist hier weniger interessant – es macht den Sound nur laut, aber nicht gut. Der Equalizer mit fünf Schiebereglern von 400 Hz bis 16 kHz plus Bassregler schafft jedoch durchaus einen guten Sound, der angenehmerweise allen Audioprogrammen zugute kommt, nicht nur dem Sony-eigenen. Andere Optionen wie “Surround” sind wieder überflüssig.

Ärgerlich dagegen, dass nur 16 Lautstärkestufen verfügbar sind. Damit ist die Musik leicht einmal entweder zu laut oder zu leise. Dies ist ein generelles Problem von Android-Smartphones: Mehr ist seitens des Betriebssystems einfach nicht vorgesehen, auch wenn die Hardware mehr kann. Spezielle Apps wie “Fine Volume Control” zeigen, dass eine exaktere Einstellung möglich ist, doch solange man sie nicht über ihr Menü steuert, sondern die normale Lautstärke-Wippe verwendet, fällt die Einstellung wieder auf 16 Stufen zurück. Hier sollte Sony eine eigene Lösung vorsehen und könnte sich so von allen anderen Android-Smartphones absetzen.

Sony Xperia Z3, Bilder: W.D.Roth
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Weihnachtshaus 2014, Sony Xperia Z3Weihnachtshaus 2014, Sony Xperia Z3

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Sony Xperia Z3 im Test 2/3:
Vandalöse Fotografie und Lade-Tücken

Das Xperia Z3 ist das aktuelle Smartphone-Flaggschiff von Sony. Neuerdings.com hat es getestet. Wie gut meistert es die üblichen Smartphone-Aufgaben?

Jeder hat seine eigenen Prioritäten bei einem Smartphone. Die wichtigste Funktion für mich ist nicht einmal das Telefonieren, das das Z3 aber allen Unkenrufen zum Trotz bestens beherrscht, sondern E-Mail. Hier hat es sogar zwei Lösungen zu bieten: Das normale Mailprogramm, das POP3, IMAP und Microsoft Exchange beherrscht und mehrere Accounts zusammenfassen kann, sowie die Gmail-App, die neben Gmail-Accounts aber auch IMAP- und POP-Accounts abrufen kann. Sie ist in Handling und Features jedoch der “normalen” App unterlegen, die im Gegensatz zu anderen Smartphones auch Push-Mail bei IMAP erlaubt.

MS Exchange konnte ebenfalls brauchbar verwendet werden, mit einer Störung im Laufe des Tests: Es wurde plötzlich tagelang nichts mehr aktualisiert. Dies konnte später wieder behoben werden, soll aber gelegentlich vorkommen, wenn man Foreneinträgen zum Gerät glauben kann.

Ungeschickt ist allerdings, dass die Symbole für “Zurück” und “Beantworten” praktisch identisch und direkte übereinander angeordnet sind: Man öffnet immer wieder ungewollt eine Antwortmail, wenn man doch eigentlich nur wieder raus aus der aktuellen Mail möchte.

Die Wortergänzungs-Automatik beim Tippen auf der Bildschirm-Tastatur ist dafür durchaus brauchbar und kann zumindest teilweise über das seit einigen Smartphone-Generationen durchgehende Fehlen einer echten Tastatur hinwegtrösten.

Sony Xperia Z3, Bilder: W.D.Roth
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Pizza Boss 3000 im Test:
Pizzasäge für harte Männer und Pizzen

Die Pizza ist wegen nicht artgerechtem Aufwärmens in der Mikrowelle zäh wie Kaugummi und läßt sich nicht mehr zerteilen? Diese Kreissäge schafft Abhilfe!

Für Weihnachten übergab mir eine Anzeigenverkäuferin Ende Dezember ein kleines Päckchen. Es klapperte beängstigend und signalierte damit “Vorsicht, zerbrechlich”, also trug ich es lieber erstmal nicht heim. Doch diese Vorsicht wäre überflüssig gewesen, zerbrechlich war der Inhalt keinesfalls. Vorsichtig transportieren sollte man “Pizza Boss 3000″ allerdings trotzdem, wenn man keine Verletzungen davontragen will.

Es ist ein merkwürdiges Phänomen, dass spezielle Pizzaschneider oft noch viel schlechter Pizza schneiden als selbst das stumpfeste Messer. Diese “Pizzasäge für richtige Männer” hat dagegen gleich Kreissägenformat (allerdings nicht deren Größe). Und etliche Warnhinweise, dass dies kein Spielzeug und nur etwas für Erwachsene sei (sind denn nicht die meisten Dinge “nur für Erwachsene” Spielzeuge?). Es erinnerte etwas an die Macho-Magneten.

Pizza Boss 3000, Bilder: W.D.Roth
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Sony Xperia Z3 im Test 1/3:
Das Musik-Telefon

Der Ipod tut nicht mehr. Einen Nachfolger gibt es nicht. Was nun? Ein neuer MP3-Spieler oder gleich ein Smartphone? Neuerdings.com hat sich das Sony Xperia Z3 als mögliche Alternative eingehend angesehen.

Der Ipod classic wurde von Apple eingestellt. Die Mini-Festplatten sind nicht mehr Stand der Technik, Flash-Speicher ist besser und ein Iphone kann auch telefonieren und mailen.

Leider mit Einschränkungen:

  • Nicht jeder will ein Gerät, das auch außerhalb von Musik nur über Itunes zugänglich ist
  • Nur das neueste Modell des Iphone ist mit 128 GB Speicher lieferbar und damit zumindest nahe an einem Ipod classic der letzten Generation mit 160 GB, doch zu einem stolzen Preis. Alle anderen Geräte sind mit weit weniger Speicher ausgerüstet.

Eine gute Alternative ist ein mobiler HiFi-Spieler. Allerdings schleppt man dann typischerweise drei oder vier Geräte mit sich herum: Einen E-Book-Leser, einen einfachen Fotoapparat, einen Musikspieler und ein Telefon. Eigentlich soll einem ein Smartphone das ja ersparen, doch zumindest bei Fotos und Büchern kann es den “richtigen” Geräten nicht ganz das Wasser reichen. Geht es zumindest beim Abspielen von Musik? Immerhin hätte da ein Gerät für beides taktische Vorteile: Man muss nicht mehr bei einem Anruf die Kopfhörer aus den Ohren ziehen oder umstöpseln!

Sony Xperia Z3, Bilder: W.D.Roth
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Esto Move LED-Lese-Tischlampe im Test:
Warm oder kalt umschaltbar

Wer eine Leselampe sucht, musste sich bislang entscheiden: Tageslicht oder Glühlampenlicht? Jetzt kann er beides haben.

Am Abend hat man gerne gemütliches, warmes Licht, wie es bislang Glühlampen lieferten. Das Licht von Energiesparlampen war hier nie wirklich zufriedenstellend, mit LEDs bekommt man es dagegen durchaus hin.

Tagsüber allerdings ist solches Warmtongefunzel eher lästig, hier benötigt man etwas, das sich mit dem mitunter unzureichenden Tageslicht von draußen verträgt und einen nicht müde macht. Abends würde einen so ein Licht dagegen vom späteren Schlaf abhalten.

Will man eine Lampe, die sowohl tagsüber als auch abends von Nutzen sein soll, so waren bislang zwei verschiedene Exemplare notwendig. Doch nun gibt es ein Modell zum Umschalten:

Esto Move bei Sonnenschein, Bilder: W.D.Roth
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CES 2015:
Von Bildschirmen eingekreist…

Flachbild-Fernseher? Das war einmal! Inzwischen sind die Bildschirme wieder krumm – wenn auch anders als einst mit den Röhrenfernsehern…

Ein großes Thema auf der CES 2015 in Las Vegas sind UHD-Fernseher mit der vierfachen Auflösung des heutigen HDTV. Doch die Bilder dazu muss man bislang selbst aufnehmen. Selbst eine Actioncam, welche bekanntermaßen ja eher verzerrte Fischaugenbilder liefert, soll deshalb nun in UHD-Auflösung aufnehmen, die Sony FDR-X1000V für knapp 450 €. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht wie die UHD-fähigen Sony Xperia-Z-Smartphones im 4K-Modus wegen Überhitzung nach kurzer Zeit abschaltet.

Immerhin: Panasonic präsentiert auf der CES einen Blu-Ray-Spieler, der echte UHD-Bilder liefern kann, nicht nur hochgerechnete. Wann dieser serienreif ist – und vor allem, wann auch die zugehörigen BluRays lieferbar sind – ist noch offen.

Vorbei die Träume davon, den Flatscreen an die Wand hängen zu können, er krümmt sich nun in den Raum und nimmt dort Platz weg. Gebogene Fernseher gab es schon letztes Jahr auf der CES zu sehen. Dieses Jahr kommen bei Samsung mit den Curved Soundbars 8500, 6500 und 6000 auch die passenden gebogenen Lautsprecher dazu, die man unter die Fernseher montiert, damit deren Ton nicht so flach ist wie ihr Bild.

Krumme Flachbildschirme
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CES 2015:
Alles redet miteinander

Das Motto der aktuellen Consumer-Electronic-Messe CES 2015 in Las Vegas ist offiziell “IoT”, Internet of Things, das Internet der Dinge. Über 900 Aussteller widmen sich diesem Thema.

“Internet der Dinge” bedeutet nicht, dass die Geräte nun auch im Web herumsurfen. Es bedeutet, die Haushaltsgeräte, aber auch die mobile Elektronik, “redet miteinander”. Allerdings wird nicht der Fernseher mit dem DVD-Spieler über den schlechten Filmgeschmack ihres gemeinsamen Besitzers ablästern oder das Auto mit dem Smartphone über dessen überdenkenswerte Fahrkünste. Vielmehr geht es darum, das Haus zu automatisieren und mit dem Smartphone oder Tablet zu vernetzen, um unter anderem die berühmte Frage “Habe ich eigentlich den Herd abgeschaltet?” aus Mallorca auch ohne Hilfe der Nachbarn klären zu können.

Bewegtes Internet der Dinge
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Arctic P614 im Test:
Eiskalter Studiokopfhörer mit Kabelanschluss

Der Kühlsystem-Anbieter Arctic bietet nun auch einen Satz heiße Ohren an – Kopfhörer mit und ohne Kabel. Nach der Drahtlos-Variante testet neuerdings.com heute das Modell mit Kabelanschluss.

Gegenüber seinem großen Bruder, dem Arctic P614 BT, fehlt dem P614 die Bluetooth-Funktion. Das muss kein Nachteil sein, denn so muss er auch nicht aufgeladen werden – wobei der Arctic P614 BT stolze 30 Stunden mit einer Ladung funktionieren soll – und kann auch an Geräte angeschlossen werden, die kein Bluetooth bieten, wie Heim-Stereoanlagen oder klassische iPods.

Und auch da, wo Bluetooth wie aller Funk ohnehin unerwünscht ist – im Flugzeug – ist man mit dem Arctic P614 besser dran. Es wird auch ein Adapter für die im Flugzeug üblichen Spezial-Doppel-Klinkenstecker mitgeliefert, sodass man das Bordprogramm dann mit dem eigenen Kopfhörer genießen kann statt dem billigen Leihmodell der Fluggesellschaft.

Arctic P614, Bilder: W.D.Roth
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Arctic P614 BT im Test:
Eiskalter Bluetooth-Studiokopfhörer

Von Arctic gibt es demnächst ein Bluetooth-Headset im Stil eines Heimkopfhörers. neuerdings.com konnte es vorab testen.

Arctic ist bislang vor allem als Anbieter von PC-Kühlsystemen bekannt. Diese müssen möglichst leise arbeiten – und kühl. Ein Kopfhörer soll dagegen sogar Geräusche erzeugen, wenn auch nur innerhalb der Ohrmuscheln. Ein Bluetooth-Headset enthält außerdem noch ein ebenfalls drahtloses Mikrofon. Wie gut ist Arctic der Einstieg in diesen neuen Markt gelungen?

Arctic P614 BT, Bilder: W.D.Roth
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Electronica 2014:
The need for more speed

Wie sollen die immer höheren Datenmengen übertragen werden? Diese Frage stellte sich auch auf der Profi-Elektronikmesse Electronica 2014 in München. neuerdings.com hat ein paar interessante Exponate angesehen.

Die immer komplexeren Computer- und Elektronik-Anwendungen mit kontinuierlich steigenden Datenraten fordern ihren Tribut – ob nun immer höhere Auflösungen der Fernsehtechnik oder der Bus im Auto, der mittlerweile nebenbei auch noch Monitorbilder höchster Auflösung übertragen soll.

Die Fraunhofer-Institute zeigten mögliche zukünftige Entwicklungen im Forschungsstadium, wie einen “Wake-up-Receiver”, der mit nur 2 µA Standby-Strom eine Fernsteuerung von Geräten auf 868 MHz oder 2,4 GHz ermöglichen soll, ein Feuchtemess-System, für das eine passive Einheit in Gemäuer eingelassen und dann über Funk wie ein RFID-System ausgelesen wird, oder eine Datenübertragung mit über 10 GBit/s über ein einfaches Twisted-Pair-Telefonkabel von bis zu 15 m Länge mit weniger als einem Watt Leistungsbedarf für Sende- und Empfangseinheiten. Diese Technologie ist dann für Bussysteme im Auto ebenso geeignet wie in der Medizin oder im Broadcasting-Bereich. Vorausgesetzt, die Sache ist stabil und störstrahlungsfest.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Electronica 2014

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