Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth, Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. 1995 bastelte er sich eine Homepage bei Compuserve, um eine Emailadresse zu bekommen, die nicht aus einer wirren Zahlenfolge bestand – und weil er schon dabei war, versuchte er etwas aufzusetzen, das hinausging über das damals übliche «Das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge».

2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools» das erste Gadgetblog in Deutschland. 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreute als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit (und beim Bloggen) hört Wolf Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender. Ab und an führt er sich die Inhalte papierbasierter Datenträger zu Gemüte oder nimmt iPod und Kamera mit an die frische Luft.

Wolf ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 564 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf neuerdings:

De’Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino im Test 2/2:
Der Latte-Automat

Die Entscheidung für eine neue Kaffeemaschine war nun gefallen. Erwies sie sich in der Praxis als die Richtige?

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Die Maschine mit dem unaussprechlichen Namen De’Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino hatte nicht nur alle gewünschten Funktionen, sondern wurde auch sehr gelobt. Auch wenn ich aus dem Hause De’Longhi schon weniger sinnige Produkte gesehen habe, doch von der Kaffeezubereitung verstehen sie offensichtlich etwas. Nur der Preis war nicht heiß: Im Sonderangebot ist dieses Gerät leider nirgends zu finden. Selbst als Vorführgerät war es nur für 799 € zu haben. Wobei Kaffeevollautomaten bis 2500 € im Handel sind.

Beim Auspacken war man angenehm überrascht: Es lag extra ein Kunststoff-Blatt mit zwei Handgriffen bei, um die Maschine aus ihrem Karton heben zu können und sie nicht wie sonst bei Elektrogeräten üblich, irgendwie mit Klopfen auf den Karton und Ruckeln an diesem über Kopf “auskippen” zu müssen.

De'Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino im Test, Bilder: W.D.Roth
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De’Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino im Test 1/2:
Technische Unterschiede

“Coffee to go – auch zum Mitnehmen” – diese unsinnige Verdoppelung kann man immer öfter lesen. Doch wie ist es, wenn man weder hektisch zum Zug laufend noch im Café sitzend, sondern gemütlich zuhause einen guten Kaffee trinken möchte, aber keinen Filterkaffee mag? Dann kann man entweder Barista werden – oder einen Vollautomaten kaufen. Die neueste Generation macht auch Getränke mit Milch. neuerdings.com hat den De’Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino getestet.

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Filterkaffee ist Geschmackssache. Mir schmeckt er nicht und er macht mich auch zu nervös. Espresso – in Spanien und Italien der Standard-Kaffee und langsam auch bei uns – ist bekömmlicher, eine einfache Sieb-Espessomaschine hatte ich schon in den 90ern.

Problematisch in einem normalen Haushalt ist das Säubern des Siebs nach jedem Brühvorgang – meist steht irgendwelches Geschirr in der Spüle, das dann mit Kaffeeresten übersät wird. Das Milchaufschäumen ist auch nicht einfach – normalerweise reicht die Energie der einfachen Haushaltsmaschinen nur zum Aufschäumen von Milch in Plastikgefäßen. Profimaschinen in der Gastronomie erfordern wiederum mindestens einen Dampflokführerschein II. Klasse zur Bedienung – wir brachten in meiner Jugend eine Bedienung im Café über dem Kino regelmäßig durch das Bestellen von Cappucino und Weißbier (das konnte sie, obwohl ohne Dampf zubereitet, auch nicht…) zur Verzweiflung.

De'Longhi ETAM 29.660.SB Autentica Cappuccino im Test, Bilder: W.D.Roth
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Fun-USB-Stick im Test:
“Liebe Lisa, ich BABBLING TO MYSELF Dich!”

NSA liest mit? Wer diesen USB-Stick am Computer hat, wird eher glauben, die NSA schreibt mit. Wobei der Stick durchaus auch der Polizei helfen könnte…

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Mehr oder weniger gehobener Blödsinn mit Elektronik war immer schon ein beliebter Spaß mit Risiko. Mit Computern läßt sich dies noch perfekter ausführen. So textete einst auf einer Party jemand eine Kurzgeschichte an einem C64 und entschwand auf Toilette. Doch die Partygäste langweilten sich und ergänzten das gerade am Bildschirm zu sehende Textende mit “oder aber nicht”. Das Ergebnis: Der junge Dichter grübelte etwa eine halbe Stunde, was er sich mit dem “oder aber nicht” wohl gedacht haben könnte und kam nicht weiter, bis er über dessen Fremdherkunft aufgeklärt wurde.

Der Playtastic Fun-USB-Stick “Fake-Unsinn” mit Zeitsteuerung – so die offizielle Bezeichung – tut für knapp 8 € unter anderem dieses: Er schreibt zufallsgesteuert spontan eigene Texte in das gerade offene Bildschirmfenster.

USB-Fun-Stick, Bilder: Pearl
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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 3/3

Der Flying Laptop, ein Kleinsatellit, der an der Universität Stuttgart entwickelt wurde, soll nächstes Jahr ins All starten. Wie kommen seine Daten auf die Erde – und können diese von jedermann gelesen werden?

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In der Satellitenkommunikation werden in der Regel zwei Bereiche unterschieden: das Telemetry, Tracking and Control (TT&C)-System und das Daten-Downlink-System (DDS). Das TT&C-System wird für die Übertragung der Housekeeping-Daten (Zustandsdaten des Satelliten), zum Empfang der Kommandos und zur Positions- bzw. Orbit-Bestimmung verwendet. Es muss äußerst zuverlässig arbeiten, benötigt dafür aber nur Datenraten von einigen KBit/s für den Uplink (Boden -> Satellit) und etwa 100 KBit/s für den Downlink (Satellit -> Boden). Das Daten-Downlink-System, das die Nutzlastdaten überträgt, muss nicht ganz so zuverlässig sein, doch höhere Datenraten erreichen.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 2/3

Die Universität Stuttgart hat unter dem Namen “Flying Laptop” einen Kleinsatelliten entwickelt, der voraussichtlich nächstes Jahr ins All starten und dann die Erde beobachten soll. Wie funktioniert dies im Einzelnen?

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Um Aufnahmen zu machen stehen drei verschiedene Lagekontrollmodi zur Verfügung: Der Inertial Pointing Mode (Mode 3), der Nadir Pointing Mode (Mode 4) und der Target Pointing Mode (Mode 5).

Im Target Pointing Mode ist der Satellit während des Überfluges auf ein festes Ziel auf der Erdoberfläche ausgerichtet. Die Drehrate ist maximal 1°/s und folgt einer nichtlinearen “Glockenkurve”. Dies ist der anspruchsvollste Modus im Hinblick auf die Kontrollalgoritmik und die geforderte Lagegenauigkeit.

Im Nadir Pointing Mode zeigen die Nutzlastkameras “senkrecht nach unten” (in Nadirrichtung) und im Inertial Pointing Mode können die Kameras (oder jede Seite des Satelliten) auf ein Ziel am Sternenhimmel, beispielsweise einen Stern, die Sonne oder den Mond, ausgerichtet werden. In diesem Modus dreht sich der Flying Laptop nicht, seine Lage wird inertial festgehalten. Die Sternenkameras, faseroptischen Kreisel, das GPS und die Reaktionsräder werden in den Pointing Modes verwendet. Die Magnetometer und Magnetspulen können optional hinzugeschalten werden, um die Reaktionsräder zu entsättigen.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 1/3

Große Aufmerksamkeit erzeugte, obwohl er am Ende kaum sendete, ein “aus der Raumstation geworfener Astronaut” – der Suit Sat war ein Amateurfunk-Sender im (leeren) Raumanzug. Nun soll als Nächstes also ein alter Laptop aus der Raumstation geworfen werden? Nein, so verhält es sich nicht ganz…

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Während Satelliten früher eher große Projekte waren, wird in den letzten Jahren versucht, gerade mit kleinen und günstigeren Lösungen zu punkten. So mit den vielen Cube-Sats, Mini-Satelliten, die gleich im Dutzend einer großen, bezahlten Nutzlast beigefügt werden und so viele, unabhängige Kleinexperimente erlauben. Ähnlich war der Gedanke beim Über-Bord-Werfen eines ausgedienten Raumanzugs mit einem Amateurfunksender an Bord, das keine großen Zusatzkosten verursachte. Allerdings können solch kleine Erdtrabanten leicht zu Weltraummüll mutieren, der dann andere Satelliten gefährdet.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Electrified World Record 2015:
Weltrekordfahrt mit Elektroauto geplant

Elektroautos sind zwar schnell, doch etwas für Kurzstrecken. Doch nun soll auf Veranlassung eines Kopfhörerherstellers eine Strecke von Spanien bis zum Nordkap mit einem Elektroauto zurückgelegt werden und damit ins Guiness Buch der Rekorde kommen. Hoffentlich hat der Fahrer eine Reservebatterie dabei…

Ja, elektrisch fahren macht Spaß und ist auch ökologisch, wenn die Versorgung mit Strom aus nicht fossilen Quellen gesichert ist und die Batterieproblematik weitere Fortschritte macht. Bislang allerdings ist es eher etwas für die Kurzstrecke, auch wenn zumindest ein Tesla mehrere 100 km mit einer Akkuladung schafft.

Der Kopfhörerhersteller Ultrasone nutzt bereits einen Tesla S als Firmenwagen und Michael Willberg, Vorstand der Ultrasone AG, hat nun einen Rekordversuch inittiert: Eben solche Tesla S – insgesamt vier Fahrzeuge – sollen ab dem 7. August im spanischen Tarifa starten und nach bereits 96 Stunden am Nordkap ankommen. Dazu müssen die Ladestopps auf den insgesamt 6600 km Fahrstrecke so kurz wie möglich gehalten werden.

Tesla S Weltrekordfahrt, Bilder: Dino Eissele
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Luminea LED-Automatik-Leuchte im Test:
Hände frei für die Wäschekörbe

Kellerbeleuchtung kann – weil gerne vergessen – ein wahrer Energiefresser sein. Energiesparlampen wiederum sind erst hell, wenn man längst wieder an der Erdoberfläche ist. Zudem hat man oft die Hände voll. Eine Automatik-Lampe mit LEDs ist die – wenn auch nicht billige – Lösung.

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Das Licht im Keller wird gerne mal vergessen und ist dann als Glühlampe schnell “durch” und zudem ein Stromfresser. Energiesparlampen wiederum benötigen oft Minuten, bis sie ihre richtige Helligkeit erreichen und werden deshalb – und weil billige Modelle beim häufigen Schalten schnell kaputtgehen – erst recht angelassen, womit sich die Energiesparabsicht ins Gegenteil verkehrt.

Neben dem unnötigen Stromverbrauch ist auch die “Birnenwechslerei” ein stetes Ärgernis: Aus unerfindlichen Gründen bilden sich die Designer von einfachen Kellerlampen nämlich ein, dass Schrauben ein sehr obszönes Bauteil sind, das sich nicht öffentlich zeigen darf. Die Schrauben, mit denen die Glaskuppel einer üblichen Kellerleuchte befestigt wird, sind daher stets so tief wie möglich unter diese zurückgezogen. Damit wird nicht nur jeder Leuchtmittel-Wechsel zu einer halbstündigen Aktion, bei der man mit dem Schraubenzieher in uneinsehbaren Regionen herumstochert; es ist auch kaum möglich, Energiesparlampen einzubauen, weil nur für Standard-“Birnen” Platz genug ist.

Eine mögliche Abhilfe ist eine Automatik-Leuchte wie die Luminea Deckenleuchte mit Mikrowellensensor zu 30 €. Dieser Sensor ist hoch empfindlich und im 5-GHz-Band aktiv, in dem auch WLAN übertragen wird, was sich aber nicht gegenseitig behindern soll. Einbauen kann man neben einer Glühlampe auch eine LED-Lampe – eine Energiesparlampe ist dagegen nicht sinnvoll, s.o.

Warum aber eine LED-Lampe einbauen und nicht gleich eine LED-Leuchte nehmen?

Luminea LED-Automatik-Leuchte, Bilder: W.D.Roth
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Spültischarmatur “Gloria” im Test:
Wenn’s “a weng eng” ist…

Wenn die Spüle einer Einbauküche vor ein Fenster gebaut wurde, ist der Wasserhahn dem Öffnen des Fensters im Weg. Dann gibt es dicke Luft in der Küche. neuerdings.com entdeckte eine interessante Alternative.

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Wer eine Küchenzeile in eine vorhande Küche einbaut, ist froh, wenn die wichtigen Arbeitsorte, wozu auch die Spüle zählt, ordentlich beleuchtet sind. Im Gegensatz zu Herd oder Arbeitsplatte kann über die Spüle oft keine Beleuchtung montiert werden. Deshalb ist es durchaus praktisch, wenn sie vor einem Fenster ist – allerdings nur, bis man dieses öffnen möchte. Dann ist der Wasserhahn plötzlich im Weg.

Im konkreten Fall hätte es schon gereicht, wenn der Wasserhahn ein paar Zentimeter weniger hoch gewesen wäre. Alternativ schlugen die Baumarkt-Mitarbeiter vor, ihn außerhalb der Spüle zu montieren. Dann wäre sein Anschluss aber durch den Geschirrschrank gegangen. Nicht sehr sinnvoll. Doch beim Stöbern im Baumarkt fand sich eine interessante Alternative, die zeigt, dass das Problem wohl öfter auftritt:

Spültischarmatur im Test, Bilder: W.D.Roth
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“Beam me up, Scotty”:
Der Communicator ist da!

Oft wird behauptet, der “Communicator” aus Raumschiff Enterprise sei Vorbild für die heutigen Mobiltelefone gewesen. Für einige Modelle trifft dies definitiv zu. Doch nun hat “The Wand Company” das “Original” zum Leben erweckt!

Käpt’n Kirk macht eine Bewegung mit dem Armgelenk, ein messingfarbener, durchlochter Deckel fliegt auf, ein zwitscherndes Geräusch ertönt – und die Funkverbindung zur “Enterprise” steht! Meist folgt nun ein “Scotty, beam me up” – es ist mal wieder brenzlig und Kirk muss die Fliege machen. Doch mit dem coolen “Communicator” wirkt dies stets ultra lässig, auch wenn der Expeditionscrew schon Laserstrahlen und geschmolzene Steine um die Ohren fliegen.

Viele Mobiltelefonhersteller haben versucht, dieses Feeling auszunutzen, ob Mokia mit dem “Communicator 9000” oder Motorola mit den “StarTac” (statt “Star Trek”)-Handys, den ersten Handys mit Klappdeckel, die seinerzeit fast zu Statussymbolen wurden.

Startrek Communicator, Bilder: The Wand Company
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