Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth, Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. 1995 bastelte er sich eine Homepage bei Compuserve, um eine Emailadresse zu bekommen, die nicht aus einer wirren Zahlenfolge bestand – und weil er schon dabei war, versuchte er etwas aufzusetzen, das hinausging über das damals übliche «Das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge».

2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools» das erste Gadgetblog in Deutschland. 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreute als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit (und beim Bloggen) hört Wolf Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender. Ab und an führt er sich die Inhalte papierbasierter Datenträger zu Gemüte oder nimmt iPod und Kamera mit an die frische Luft.

Wolf ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 554 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf neuerdings:

Bose QC25 im Test:
Geschlossenes System plus Geräuschunterdrückung

Wenn man absolut genug von der Welt hat und endlich seine Ruhe will, ist ein geschlossener Kopfhörer die optimale Wahl. Der Bose QC25 ermöglicht diese Abschottung auch unterwegs.

High End 2015

Nach dem In-Ear-Kopfhörer QC20 mit aktiver Geräuschunterdrückung, der dank seines Tragekomforts mein Liebling für Musikgenuss unterwegs geworden ist, bringt Bose ein Modell mit ähnlicher Technik, doch die Ohren umfassenden Muscheln. So etwas hatte man bis vor ein paar Jahren nur zuhause in Gebrauch, unterwegs wäre man mit so einem Satz “Mickymausohren” zu sehr aufgefallen. Doch seitdem Kopfhörer für unterwegs auch in besonders knalligen Farben angeboten werden, zeigt mancher auch hier ungeniert, dass er den Größten hat…

Der QC25 kostet dasselbe wie der QC20: knapp 300 €. Dafür wiegt er 220 statt 42 g, ist also im Gepäck etwas schwerer und voluminöser. Statt eines Akkus wird er mit einer Microbatteriezelle betrieben, die in Alkali-Ausführung 35 Stunden halten soll. Das klingt jetzt erstmal ungünstiger, hat aber den Vorteil, dass man nicht plötzlich ohne Geräuschunterdrückung dasteht, wenn die Batterie leer ist, sondern eine andere einsetzen kann. Dies kann natürlich auch ein Akku sein.

Etwas irritierend nur die “Abschaltwarnung” bei sich leerender Batterie: Zunächst blinkt die Einschaltkontroll-LED, was eher die Umgebung des Musikhörers als jener selbst wahrnehmen wird. Wenn es ernst wird, wird dagegen nicht etwa nur die Geräuschunterdrückung abgeschaltet, sondern der Ton rhythmisch stummgeschaltet. Hört man ein Hörbuch oder einen anderern Wortbeitrag, stört dies, bis der aktive Zweig abschaltet oder man selbst den Schalter umlegt: Rein passiv ist der QC25 dann durchaus wieder zu gebrauchen, besser als der QC20, der passiv deutlich im Klang nachlässt.

Bose QC25 im Test (Bilder: W.D.Roth)
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High End 2015

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Datensicherung auf externe Festplatte im Test 2/2:
Was ist bei der Software zu beachten?

Wer größere Mengen an Daten sichern will, benötigt eine große externe Festplatte. Doch auch die richtige Software ist auszusuchen. Was wird hierzu benötigt?

Hauptprogrammfenster

An sich kann man einen Backup mit Windows-Bordmitteln durchführen. Nein, nicht dem Windows Explorer, mit diesem kann man zwar einzelne Dateien und Verzeichnisse kopieren, aber kein komplettes System. Zudem ist der Update schwierig, wenn mach spätestens einer Woche neu Hinzugekommenes oder Geändertes gesichert werden soll.

Aktuelle Windows-Versionen bieten jedoch eine Backup-Funktion, die den kompletten oder selektierten Inhalt des PCs auch im Betrieb sichern und das Backup nur durch Hinzufügen der Änderungen auch laufend aktualisieren können. Mancher Anbieter von USB-Festplatten liefert mit diesen ebenfalls ein entsprechendes Werkzeug, das dann aber oft tatsächlich nur mit dieser Festplatte zusammenspielt – ungünstig, wenn diese irgendwann durch ein größeres Modell eines anderern Herstellers ersetzt werden soll.

Noch besser sind Tools wie Acronis True Image oder Paragon Backup & Recovery Home: Hier übersteht ein Backup-Lauf auch eine versehentliche Unterbrechung der USB-Verbindung zur Festplatte, die schnell einmal passiert ist und unterstützt beim Anlegen eines Notfall-Mediums für einen nicht mehr startfähigen PC..

Backup-Software im Test (Bilder: Paragon Software)
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Datensicherung auf externe Festplatte im Test 1/2:
Was ist bei der Hardware zu beachten?

Dass Computer und ihre Festplatten kaputtgehen, wird meist erst wahrgenommen, wenn es zu spät ist. Datensicherung wird im Privathaushalt leicht vergessen. Wie macht man es richtig?

In Unternehmen wird der Inhalt der Netzlaufwerke meist automatisch auf Servern gesichert. Privat wird so etwas gerne vergessen, schließlich geht es ja vermeintlich nicht um Wertgegenstände. Doch spätestens wenn die Fotos der letzten drei Jahre nach einem Festplatten-Headcrash verloren sind, wird man dies anders sehen. Aber auch “nur” das Neuaufsetzen eines Rechners macht Arbeit und eventuell auch Probleme mit verlorenen/verbrauchten Softwarelizenzen.

Online-Backups sind eine elegante Lösung für Notebooks, aber bei Festplatten im Terabyte-Bereich und langsamen Online-Verbindungen nicht mehr wirklich praktisch, wenn der Backup erst nach Monaten endlich komplett wäre. Eine lokale Speichermöglichkeit ist hier dann doch geschickter.

Intenso 5 TB externe USB-Festplatte im Test (Bilder: W.D.Roth)
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BMW i3 im Test 5/5:
Ab in den Zoo!

Als Erst-Auto ist der BMW i3 nicht wirklich gedacht, sofern man auch mal längere Distanzen fahren muss. Aber wie macht er sich als Familien-Auto? neuerdings.com stürzte sich ins Karfreitags-Chaos um den Augsburger Zoo.

BMW i3

Will man mit dem i3 einkaufen, so ist der Platz im Kofferraum begrenzt, wenn dort schon das Schnelladekabel liegt, mit dem man am Bahnhof und an öffentlichen Strom-Zapfsäulen aufladen kann. Für Ikea oder C&C sicher nicht das richtige Fahrzeug. Für den Weg zum Bäcker dagegen schon, zumal dieser nur selten über einen Bergpaß führt, wie eine aktuelle SUV-Werbung spottet. Und auch die Familie findet darin Platz: Der Kinderwagen passt noch in den Kofferraum, wenn dieser gut faltbar ist und eine Isofix-Halterung für Kindersitze ist vorhanden. Hier ist die Türkonstruktion sogar von Vorteil: Der Kindersitz ist durch die fehlende B-Säule sogar leichter zugänglich als bei normal öffnenden Türen.

Nach etlichen stürmischen und regnerischen Tagen ging es also mit Sonne nach Augsburg in den Zoo. Dort wartete nämlich eine Elektro-Zapfsäule, die mit dem LWE-Auto benutzbar sein sollte.

test BMW i3, Bilder: W.D.Roth
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BMW i3 im Test 4/5:
Durch Orkan und Schneesturm

Mädels erschrecken kann man mit dem BMW i3 also. Aber kann man mit so einem “Sonderfahrzeug” auch vernünftig fahren, im Alltag zurechtkommen? neuerdings.com fuhr durch Sturm und Schnee.

BMW i3

Fährt man mit dem i3 so, wie bislang beschrieben, macht das zwar durchaus Spaß (zumindest dem Fahrer), aber das Vergnügen ist begrenzt: Die Akkus sind dann schon nach 60 km bedenklich entladen. Für ständige Spurts und vor allem schnelle Autobahnfahrten ist dieses Auto im Gegensatz zu den üblichen BMWs nicht gebaut, es ist eher für den täglichen Stadt- und Pendelverkehr auf Kurzstrecken gedacht. Und zugegeben, die meisten Autofahrten liegen unter 100 km.

Der Weg ins Büro allerdings nicht, weswegen dieser normalerweise auch öffentlich zurückgelegt wird. 160 bis 180 km soll der i3 zwar mit einer Akkuladung schaffen, aber dann nicht gerade auf der Autobahn und möglichst ohne Heizung oder Klimaanlage. Für Hin- und Heimweg etwas knapp.

Zunächst wurde daher mit einem Hotel in der Nähe des Arbeitsplatzes ein “Ladeparken” vereinbart, um am Abend wieder ein vollgeladenes Elektroauto zu haben. Doch dann bot LEW an, nach einer Woche den reinen Elektro-i3 gegen ein Modell mit Range Extender zu tauschen. Damit sollte in etwa der doppelte Weg möglich sein, bevor der “Saft” aus ist.

Test BMW i3, Bilder: W.D.Roth
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BMW i3 im Test 3/5:
Plattfuß in Landsberg

Nur von Windgeräuschen (und UKW-Radio) begleitet fuhr unser Tester eine halbe Stunde schwungvoll bis in die Altstadt von Landsberg. Da war der schöne BMW i3 ob der flotten Fahrweise dann aber auch schon kaputt und musste in die Boxengasse.

BMW i3

Ich traute mich nach einigen Beschleunigungsorgien und einer Autobahnfahrt mit Vollgasstrom freiwillig hinab in die Rushhour der Altstadt von Landsberg – mit einem Benziner mit Schaltgetriebe kein Vergnügen, Stau und starke Steigungen vermiesen einem die fast mittelalterliche Idylle und die Auspuffgase auch den Fußgängern und Straßenkaffeegästen. Mit dem i3 dagegen kein Problem. Dachte ich.

Doch plötzlich – “roter Alarm” – “Gefährlicher Druckverlust – halten Sie sofort vorsichtig an und überprüfen Sie die Räder”. Äh ja, ok, also anhalten, so man noch kann. Kann man natürlich mitten im Stau durch die Landsberger Altstadt ohne Ausweichoptionen nicht, wenn man nicht als Verkehrshindernis gelyncht werden will. Außerdem käme so auch keine Luft in die Reifen. Andererseits war ja mit gerade mal Schrittgeschwindigkeit kein Drama zu befürchten, wenn ich erstmal noch weiterfuhr. Nur die Warnmeldung mit Alarmton irritierte.

Test BMW i3, Bilder: W.D.Roth
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BMW i3 im Test 2/5:
Lautlos mit Raketenantrieb

14 Tage elektrisch fahren, das klang verlockend. Tatsächlich war es sogar noch viel interessanter als erwartet.

BMW i3

Mit Kupplung und Gangschaltung konnte ich mich nie wirklich anfreunden – klar kann man damit irgendwann auto-matisch umgehen, nur spätestens im allgegenwärtigen Stau bei der Ausfahrt aus dem Brudermühltunnel in München nervt es einfach saumäßig, 20 x hintereinander “Fahrschule, Stunde 4: Anfahren am Berg” üben zu müssen…und das womöglich noch mit einem Fahrzeug, dessen Motor sich beim Gasgeben gerne mal verschluckt und auch ohne Kommenlassen der Kupplung bereits abstirbt.

Automatik muss man ebenso mögen – dass ein Automatikauto “kriecht”, wenn man im Leerlauf nicht die Handbremse anzieht oder die Parkstellung einlegt, ist noch das kleinere Problem. Blöder sind die Verzögerungen aus dem Stand beim Gasgeben – eine Lücke im Kreisverkehr, man will einfahren, es tut sich nichts, nichts und immer noch nichts – und dann macht der Wagen einen Satz… – und die Macht der Gewohnheit, bei anschwellendem Motorengeräusch und steigender Drehzahl schalten zu wollen, also auf die Kupplung zu treten, die nun aber die Bremse ist…

All diese Probleme hat ein Elektroauto nicht. Dafür gilt es als Rentnerfahrzeug – “mit so einem Opa-Auto fahre ich nicht mit”, tönte die eigentlich zur Probefahrt eingeladene Dame. Klar, ein Elektroauto röhrt nicht, qualmt nicht, knallt nicht, stinkt nicht – das ist nichts für richtige Männer.

Aber andererseits – es war ein BMW…eine Automarke, die mir zugegeben eher suspekt ist, weil kaum mal ein solches Fabrikat “normal” fährt. Ja nicht einmal normal parkt – es muss schon mindestens im absoluten Halteverbot stehen, am besten auch noch so, dass dabei die Schienen der Straßenbahn blockiert werden. Andererseits richtet sich der i3 ja gerade nicht an typische BMW-Fahrer, sondern solche, die normal nicht BMW fahren würden…

Test BMW i3, Bilder: W.D.Roth
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BMW i3 im Test 1/5:
Bahnpendler-Projekt “E Plan B”

“Elektroautos sind noch nicht marktreif” – das hört man seit Jahren. Dabei gab es Elektroautos doch schon vor über 100 Jahren, und sie waren damals die Schnellsten. Wie fährt es sich heute elektrisch – und wo?

ePlanB

Für einen Stromversorger ist es natürlich interessant, wenn sich die Elektroautos vermehren. Es wurde auch bereits darüber nachgedacht, die Akkus von Elektroautos als Zusatzpuffer im Stromnetz einzusetzen, die nachts, wenn das Auto in der Garage steht und geladen wird, den Strom aufnehmen, der ansonsten gerade wenig verbraucht wird, so wie früher die Nachtspeicherheizungen.

Im Gegensatz zum Atomkraft-Zeitalter ist inzwischen allerdings gar nicht mehr nachts zuviel Strom in der Dose, der dann billiger verkauft werden muss, sondern tagsüber: Wenn die Sonne strahlt, wird zwar viel Solarstrom erzeugt, aber außerhalb der Mittagszeit in Privathaushalten eher wenig verbraucht: Entweder ist sowieso niemand zuhause oder derjenige kommt zumindest ohne künstliches Licht aus. Da steht aber das Elektroauto gar nicht in der heimischen Garage, sondern vor dem Arbeitsplatz – oder bei Bahnpendlern am Bahnhof. Gerade für diese ist ein Elektroauto nämlich sehr praktisch: Ein Benziner wird auf Kurzstrecken gar nicht warm, verbraucht viel Sprit und hat im Winter auch noch eiskalte Scheiben, die nach dem Freikratzen unter der Fahrt wieder zufrieren

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“Gedächtnis der Nation”:
Der “alte Ami” erzählt von AFN und RIAS

Gespräche mit Zeitzeugen als Videoaufnahmen sammelt das Projekt “Unsere Geschichte: Das Gedächtnis der Nation”. Dazu werden einerseits bereits bekannte “Gesichter” gefilmt, andererseits kann man auch selbst Videos einreichen.

Rik de Lisle ist ein amerikanischer Radio-DJ, dessen Karriere beim AFN begann. Dort machte er auch den Spruch “Rock’n Roll is just a state of mind” bekannt, mit dem seine Show “Old Gold Retold” endete. Später wechselte er zum RIAS und erlebte dort den Fall der Mauer.

In den Folgejahren arbeitete er als DJ bei Privatsendern und als Rundfunkberater.

Von den “Ami-Jahren”, der damals ebenso wie heute vorhandenen Diskriminierung, den unangenehmen, aber auch den lustigen Erlebnissen erzählt er nun in 18 Youtube-Videoclips. » weiterlesen

High End 2015:
Panasonic macht krumme Sachen und Nubert Verstärker

Zum guten Ton gehört auch ein gutes Bild. Und wenn schon die Lautsprecher mitunter sehr eigenwillig gebogen sind, so dürfen die Fernseher dem natürlich nicht nachstehen.

High End 2015

Panasonic präsentierte deshalb auf der High End 2015 seine neueste 4K-UHD-TV-Linie, darunter mit dem TX-55CRW434 das erste gebogene 4K-Gerät mit 55 Zoll Bildschirmgröße und 400 Hz Bildverarbeitung. Die Empfangsvielfalt mit HD Triple Tuner bietet Flexibilität, während das integrierte WLAN einen schnellen Zugriff auf vorinstallierte Apps, Webbrowser (Firefox) und HbbTV ermöglicht. Das Gerät soll samt Subwoofern knapp 1800 € kosten.

Weitere Modelle bieten mit Accurate Colour Drive durch die Verwendung von 8.000 Referenzfarbpunkten, die nicht nur die Grundfarben Rot, Grün und Blau kontrollieren, sondern ebenso Cyan, Magenta und Gelb mit einbeziehen, eine natürlichere Farbdarstellung und -reinheit mit brillanten und lebendigen Bildern. Der Prozessor mit 10 Bit Rechentiefe erzeugt 1024 Helligkeitsabstufungen und der 4K Studio Master Prozessor kann auch HDR (High Dynamic Range)-Content wiedergeben.

High End 2015, Bilder: W.D.Roth
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