Wolf-Dieter Roth

Wolf-Dieter Roth, Dipl. Ing. Nachrichtentechnik und Redakteur, ist Funkamateur und Elektronikbastler seit seiner Kindheit. 1995 bastelte er sich eine Homepage bei Compuserve, um eine Emailadresse zu bekommen, die nicht aus einer wirren Zahlenfolge bestand – und weil er schon dabei war, versuchte er etwas aufzusetzen, das hinausging über das damals übliche «Das bin ich, das ist mein Haus, mein Hund und meine Frau, und zwar in dieser Reihenfolge».

2004 entwickelte er für den Heise-Verlag mit «Telepolis Geektools» das erste Gadgetblog in Deutschland. 2007 wurde er Autor und Redakteur bei Blogwerk und betreute als Gadget-Experte und Fotograf unter anderem neuerdings.com und fokussiert.com.

In seiner rar gewordenen Freizeit (und beim Bloggen) hört Wolf Radio Caroline auf Astra 28,2° Ost oder macht Sendungen für den ehemaligen Piratensender. Ab und an führt er sich die Inhalte papierbasierter Datenträger zu Gemüte oder nimmt iPod und Kamera mit an die frische Luft.

Wolf ist unter wolf-dieter.roth@blogwerk.com erreichbar.

 

Alle 486 Artikel von Wolf-Dieter Roth auf neuerdings:

Von Pascaline bis Apple I:
Historische Computertechnik zu verkaufen

350 Jahre Computertechnik kommen unter den Hammer! Handelt es sich etwa um Fälschungen aus dem fernen Osten? Nein, keine Sorge, nicht der Vorschlag-, sondern der Auktionshammer wird in Aktion treten: Meilensteine – und auch Stolpersteine – der Computertechnik sind im Angebot.

Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)

Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)

Das Versteigerungshaus Auction Team Breker, das sich auf antiquarische Technik und hochwertige Spielsachen spezialisiert hat, konnte letzten November einen Original Apple-I-Computer für 492.000 Euro versteigern. Nach diesem Erfolg hat Breker für den 25. Mai eine noch weit reichhaltigere Computersammlung zur Versteigerung angesetzt:

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Sichler Fensterputz-Roboter im Praxistest:
Mehr Durchblick auf Knopfdruck?

Beim Fensterputzen ist schon so mancher von der Leiter und aus demselben gefallen. Außerdem sehen Geeks Fensterputzen oft als eine Tätigkeit unter ihrer Würde an, solange es sich nicht um Bildschirmfenster handelt. Deshalb war es interessant, einen speziellen Fensterputzroboter zu testen: Schafft er den ersehnten Durchblick?

Sichler Fensterputzroboter (Bild: W.D.Roth)

Sichler Fensterputzroboter (Bild: W.D.Roth)

Während die Staubsauger-Roboter wie der von uns getestete (ebenfalls von Sichler) gar nicht saugen, sondern nur kehren, saugt der Fensterputz-Roboter tatsächlich, und zwar ziemlich lautstark. Allerdings nicht zur Reinigung, sondern um nicht herunterzufallen! Dazu ist er auf das Fenster aufzusetzen und einzuschalten – dann startet der Saugmechanismus und man kann loslassen.

Sichler Fensterputz-Roboter
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Digitales Fernglas Sony DEV-50V:
Fern sehen und aufnehmen

Ferngläser sind bislang meist rein optische Produkte – von Nachtsichtgeräten einmal abgesehen. Sony bringt nun ein digitales Fernglas auf den Markt, das von allem etwas hat: Feldstecher, Nachtsichtgerät, Video- und Fotokamera. Und das bei Bedarf auch noch in 3D.

Sony DEV-50 (Bild: Sony)

Sony DEV-50 (Bild: Sony)

Das Sortiment an Ferngläsern beginnt beim billigen Opernglas, das nur älteren Benutzern etwas bringt, weil es zwar vergrößert, dies aber so schlecht, dass Menschen mit guter Fernsicht ohne besser sehen als mit. Doch man landet schnell bei Produkten mit Preisen im vierstelligen Bereich, wenn es um professionelle Gläser für Jäger und Naturbeobachter geht. Während es für Teleskope auch Kameraanschlüsse gibt, sind diese beim zweiäugigen Fernglas nicht zu finden. Lediglich Geräte mit elektronischer Verstärkung sind noch bekannt – Nachtsichtgeräte.

Das neue DEV-50V von Sony vereint deshalb eine ganze Reihe derartiger Produkte auf sich: Es ist ein digitales Fernglas.

Digitales Fernglas Sony DEV-50V
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Motorola MBP28 Babyphone im Test:
Big Mother is watching you!

Babyphones gibt es schon länger, mit denen man nicht im Kinderzimmer bleiben muss, um zu hören, ob das Baby weint. Motorola liefert nun auch das Bild zum Ton.

Motorola MBP28 Sende- und Empfangseinheit (Bild: W.D.Roth)

Motorola MBP28 Sende- und Empfangseinheit (Bild: W.D.Roth)

Wer nachts gut durchschlafen kann, hört ein hungriges Baby erst schreien, wenn auch die Nachbarn bereits entnervt an die Wände hämmern. Sitzt man im Garten oder ist im Urlaub am Strand, nicht einmal dann. Dafür wurden Babyphones erfunden, die über CB-Funk oder Stromnetz das Babygeschrei drahtlos übertragen. Was die CB-Funker meist verärgert, manchmal aber auch erheitert, wenn die Eltern vor der Produktion des nächsten Babys vergessen, das Gerät abzuschalten…

Abhilfe schafft der Babyphone-Modus gängiger DECT-Telefone: Da hört sonst niemand mit und die Reichweite ist auch noch für die Übertragung vom Hotelzimmer bis an den Hotelpool geeignet. Bleibt allerdings das Problem, von jedem Gluckser des Babys aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Motorola MBP28
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MBP28
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Doro PhoneEasy 740 im Kurztest:
Androide für Senioren

Senioren-Handys bieten meist nur ein Minimum an Funktionen. Doch nicht jeder “Silver Ager” ist senil – inzwischen kennen auch Senioren das Internet und wollen es im Handy nutzen. Das Android-Smartphone 740 von Doro will diese Kundschaft zufriedenstellen. Gelingt das?

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Startbildschirm des Doro 740 (Bild: W.D.Roth)

Beim Auspacken ergab sich zunächst eine Enttäuschung: Das Doro PhoneEasy 740 war mir eigentlich als erstes Doro-Telefon angekündigt worden, das auch jüngere Kunden anspricht, die beispielsweise hörbehindert sind und deshalb auf die Hörgerätekompatibilität der Seniorentelefone Wert legen, aber ansonsten – gerade, weil sie dann ja die Internet-Funktionen vermehrt nutzen wollen – volle Smartphone-Funktionalität haben möchten.

Für diese dürfte das Doro 740 eine Enttäuschung sein: Auch wenn es ein Android-Smartphone ist, können keine Apps von Google Play oder direkt von Entwicklern geladen werden – auch .apk-Dateien werden nicht erkannt -, sondern nur die, welche Doro im Rahmen der “Doro Experience” vorgesehen hat. Dazu gehören momentan unter anderem die Bild-Zeitung und der Fahrplan der Deutschen Bahn, aber beispielsweise nicht die Amazon-Kindle-E-Book-Lese-App.

Sehbehinderte dürften dagegen mit dem Doro 740 zufrieden sein, und ebenso die Zielgruppe Senioren.

Doro PhoneEasy 740
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Phone Easy 740
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Amazon Kindle Paperwhite im Test:
Weißer als weiß geht doch!

Bislang gab es entweder selbstleuchtende Tablet- und Handy-Displays zum E-Book-Lesen – oder aber E-Book-Reader mit grauem “Papier”. Der Amazon Kindle Paperwhite kombiniert nun E-Paper mit Beleuchtung. neuerdings.com hat den Zwitter getestet.

Kindle Paperwhite (links) im Vergleich mit Vorgängermodell Kindle 4 (rechts), jeweils in Schutzhüllen (Bilder: W.D.Roth)

Kindle Paperwhite (links) im Vergleich mit Vorgängermodell Kindle 4 (rechts), jeweils in Schutzhüllen (Bilder: W.D.Roth)

Ich hatte zugegeben meine Zweifel über die Vorzüge der neuen Kindles, auch wenn mich die wechselnde Beleuchtung beim Lesen im Zug öfters störte – ob nun auf den bisher üblichen E-Book-Readern oder normalem Papier. Zudem hatte der Kindle Paperwhite vor Weihnachten deutliche Lieferprobleme (deshalb erscheint der Test auch erst jetzt – inzwischen liefert Amazon binnen Tagen) und auch technische Probleme soll es bei den ersten Geräten gegeben haben. Auf einem Tablet wollte ich jedoch unterwegs nicht lesen, wo ich doch schon den ganzen Tag im Büro an einem Bildschirm sitze und es mir schon reicht, ein Smartphone täglich laden zu müssen.

Doch als das Testgerät schließlich eintraf, überraschte es – und zwar in fast jeder Hinsicht positiv. Negativ fiel lediglich das gestiegene Gewicht auf: Gegenüber dem Standard-Kindle (ohne Touch) der 4. Generation lag der Neue deutlich schwerer in der Hand – eher wie ein Papierbuch oder ein Tablet.

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Muse ML-30 im Test:
Buntes Brüll-Ei mit Lichtweckfunktion

Lichtwecker gibt es mittlerweile in etlichen Varianten. Dabei wird meist an sanftes Erwachen gedacht. Der Muse ML-30 ist dagegen auch für sicheres Erwachen nur durch Licht geeignet und dabei nicht allzu teuer.

Muse ML-30 als Stimmungslicht (Bild: W.D.Roth)

Muse ML-30 als Stimmungslicht (Bild: W.D.Roth)

Philips hat einst die Gattung der Lichtwecker ins Leben gerufen: Radiowecker, die platzsparend gleichzeitig auch als Nachttischlampe dienen können und einen neben Geräuschen auch mit Licht aus dem Land der Träume holen. Das soll dann sanfter und erfrischender sein als nur mit dem Tuut-Tuut-Tuut eines Standard-Weckers oder den Flachwitzen eines Radiomoderators.

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alterdings:
Philips D1680 – Radio hören in der S-Bahn

In der Rubrik alterdings beleuchtet neuerdings.com gelegentlich Novitäten von einst. Heute ist das Thema ein Taschen-Kopfhörer-Radio, wofür es einst diente – und warum es heute leider niemand mehr braucht.

Philips Taschenradio D1680 (Bild: W.D.Roth)

Philips Taschenradio D1680 (Bild: W.D.Roth)

In meiner Schulzeit hörte ich unterwegs, beim Spazieren oder in Freistunden gerne den AFN auf Mittelwelle. Dazu diente ein Mini-Radio in der Größe einer Streichholzschachtel mit dem Chip ZN414 und einem Ohrhörer, das mit Knopfzellen betrieben wurde, die ich schnell durch zwei wiederaufladbare NiCd-Zellen ersetzte. Die hingen dann zwar außen am Gerät, doch war es immer noch klein – und es sah ja normalerweise niemand.

Und dann kam der Walkman…

Das Radio war ein simpler Geradeausempfänger mit geringer Trennschärfe, doch das kam dem Klang zugute, der so deutlich besser war als bei üblichen Mittelwellenradios. Natürlich konnte man so aber auch nur naheliegende Mittelwellenstationen gut empfangen – den bayrischen Rundfunk und eben AFN. Der Ohrhörer war zudem unauffällig. Doch dann baute Sony die Erfindung eines deutschen Ingenieurs, den Walkman. Und auf einmal liefen alle mit Kopfhörern durch die Gegend. Da wurde es mir auf einmal zu peinlich, mit Kopfhörer herumzulaufen. » weiterlesen

Simvalley Mobile Kinder-Handy KT-612 im Test:
Nach Hause telefonieren

Dem Nachwuchs zur Sicherheit ein Handy mit in die Schule geben, ohne nachher Jamba-Klingelton-Abos und Beschwerden der Lehrer am Hals zu haben? Das geht mit einem speziellen Kinder-Handy. Wir haben uns das Simvalley Mobile KT-612 einmal angesehen.

Grün wie E.T.: Simvalley Mobile Kinder-Handy KT-612 (Bild: W.D.Roth)

Grün wie E.T.: Simvalley Mobile Kinder-Handy KT-612 (Bild: W.D.Roth)

Für Senioren gibt es inzwischen spezielle Handys, die einfach bedienbar sind und Notruffunktionen haben: Komplizierte Menüs und kleine Tasten und Displays sind für viele ältere Menschen nur hinderlich, das Handy jedoch als Sicherheitsfaktor durchaus nützlich. Hier findet ihr einen Testbericht von Kollegin Gabriele Remmers zum Emporia Elegance.

Ähnlich ist es bei ganz jungen Menschen: Kinder haben zwar kein Problem mit kleinen Tasten und Anzeigen, doch zumindest Erstklässler dürften noch Schwierigkeiten mit komplizierten Menüs haben – danach können sie es vermutlich besser als die Eltern.

Allerdings gibt es einen zweiten Grund, Kindern nur ein Handy mit begrenztem Funktionsumfang mitzugeben: Sonst ist mit hohen Telefonrechnungen, lästigen Abzock-Abos und Ärger mit den Lehrern zu rechnen, weil der Filius im Unterricht am Handy spielt. Von der Gefahr, das gute Stück “abgezogen” zu bekommen, ganz zu schweigen.

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Revolt Mehrfachsteckdose:
Die Macht des Saftes

Das ganze iZeugs führt zur Steckdosenknappheit, weil kaum eins der modernen Tatsch-Gadgets auch nur einen Tag ohne Strom-Nabelschnur durchhält. Als Alternativen zu Sechs- oder Neunfach-Steckdosenleisten hat neuerdings.com eine Vierfach-Leiste mit eingebautem USB-Netzteil getestet, die den “Saft” gleich passend ausgepresst liefert.

Revolt-Mehrfachsteckdose mit Stark- und Schwachstrom (Bild: W.D.Roth)

Revolt-Mehrfachsteckdose mit Stark- und Schwachstrom (Bild: W.D.Roth)

Eigentlich hatte ich in der Diele etliche Steckdosenleisten mit und ohne Schalter auf dem Schuhregal angelegt, um dort meine Akkus aus Kameras, Navigationsgeräten, Telefonen und anderen Geräten laden zu können, ohne dabei Kabelsalat im Wohnzimmer anzurichten.

Eine weitere lange Leiste versorgt Lampen und Telefone rund um den Couchtisch. Video- und Audio-Systeme werden dezenter mit sauber in Kabelschächten verlegten wild hinter die Regale geschmissenen Stromleitungen versorgt. Es soll im Wohnzimmer ja nicht ausschauen wie in einem Testraum.

Doch blieb die Stehlampe an der Wohnzimmertür immer häufiger dunkel, weil in die dort platzierte Dreier-Verteilerdose statt ihres Anschlusses Ladeteile von Handys, Smartphones und Nintendos gestöpselt waren. Eine leuchtorange Werkstatt-Steckdosenleiste mit sechs Ausgängen in vernünftigem Abstand wäre eine mögliche Lösung gewesen, doch eine optisch höchst fragwürdige. In eine wohnzimmertauglichere kompakte braune Sechsfach-Steckdosenleiste gingen wiederum nur drei Stecker-Netzteile rein, weil die “Netzklöpse” sofort die restlichen Steckdosen blockierten. Geht es nicht etwas eleganter?

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