Martin Weigert

 

Alle 28 Artikel von Martin Weigert auf neuerdings:

Alltagserledigungen:
Ich freue mich auf die Automatisierung

Alltägliche Erledigungen erfordern eine Vielzahl Interaktionen mit anderen Menschen. Manche davon sind kaum notwendig. Zeit, dass Technologie übernimmt.

(Bild: Polycart, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

(Bild: Polycart, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

Mit anderen Menschen zu kommunizieren, kann bereichernd sein und viel Freude bereiten – sofern man dies freiwillig gewählt und sich die Personen selbst ausgesucht hat. Viele Male pro Tag sind wir jedoch zu Interaktionen mit anderen Menschen gezwungen, ohne dass ein Interesse aneinander besteht. Diese Vorgänge bieten keinerlei der Vorteile des sozialen Austauschs, dafür aber viele Nachteile. Meist sind sie zudem hochineffizient und rauben Zeit. Früher oder später wird Technologie diese Aufgaben übernehmen. Ich freue mich darauf. Hier sind vier Beispiele:

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Über ein Dutzend smarte Geräte steuern:
IFTTT wird zur Schaltzentrale für das Internet der Dinge

2011 ging IFTTT als Dienst an den Start, um verschiedene Online-Apps miteinander interagieren zu lassen. Heute unterstützt der Service eine schnell steigende Zahl an smarten, internetfähigen Geräten. IFTTT wird zur zentralen Plattform für das Internet der Dinge.

„Rezepte“-Sammlung zum Internet der Dinge auf IFTTT.

„Rezepte“-Sammlung zum Internet der Dinge auf IFTTT.

Außenstehenden prägnant zu erklären, was genau IFTTT macht, ist nicht leicht. Ich benutze in Artikeln zu dem US-Dienst gerne die Analogie des „digitalen Klebebands“. Dass jemand ohne Vorwissen anhand dessen aber versteht, was man mit IFTTT anstellen kann, erwarte ich natürlich nicht. Womöglich erübrigt sich das Thema jedoch bald. Denn immer deutlicher wird, in welche Richtung sich das Angebot entwickelt: zum Steuerungsorgan aller mit dem Internet verbundenen Geräte; zur zentralen Plattform für das Internet der Dinge (IdD).

Im Laufe der letzten Monate hat das Unternehmen die Zahl der mit dem persönlichen IFTTT-Konto verknüpfbaren Smart Devices und IdD-Produkte kontinuierlich erhöht. Weiterhin lässt sich der Service natürlich auch dafür nutzen, um reine Web- und Smartphone-Apps zusammenzuschalten und automatisiert miteinander interagieren zu lassen. Doch je vielfältiger das in unserem Alltag vorkommende Spektrum an digitalen, mit dem Internet verbundenen Geräten ist, desto stärker rücken bei IFTTT Einsatzszenarien in den Vordergrund, bei denen ausgelöste Aktionen nicht allein die konventionelle Nutzung von PCs, Smartphones oder Tablets betreffen.

Die folgende Zusammenstellung von mit IFTTT steuerbaren und zusammenschließbaren IdD-Produkten verdeutlicht, wie weit die Metamorphose von IFTTT zur Schaltzentrale für das Internet der Dinge bereits vorangeschritten ist.

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Foto-App GoCam mit Gestenerkennung:
Schwedisches Startup perfektioniert den Selfie

Gelungene Selfies erfordern einiges an Arm- und Daumen-Einsatz. Das schwedische Startup Crunchfish hat mit GoCam eine kostenfreie iOS-App veröffentlicht, die Selbstporträts per Gestensteuerung erlaubt.

GoCam

GoCam

2014 ist zweifelsohne das Jahr des Selfies. Dem durch Smartphones populär gemachten Selbstporträt-Phänomen wurde vor einigen Monaten gar ein eigener Song gewidmet. Dessen Musikvideo konnte in rund 150 Tagen sage und schreibe 160 Millionen Views bei YouTube anhäufen. Neuerdings dient der Selfie auch als Vorlage für eine Sitcom.

Doch bis die Evolution mit der technischen Entwicklung gleichzieht und Menschen mit längeren Armen beglückt, bleibt bei Selfies gewisses Potenzial ungenutzt, was Perspektive, Motive sowie die Anzahl der abgebildeten Personen angeht. Crunchfish, ein Startup aus dem südschwedischen Malmö, hat nun eine spezielle Selfie-Applikation entwickelt, die das spontane Selbstporträt auf die nächste Entwicklungsstufe hebt: GoCam erlaubt Schnappschüsse, ohne dass dazu das Smartphone oder Tablet in der Hand gehalten werden muss. Gestenerkennung und -steuerung machts möglich.

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Vernetztes Haus:
Apples HomeKit ist kein Erfolgsgarant, aber die bislang kraftvollste Initiative

Apples Framework für das intelligente Haus, HomeKit, hat gute Voraussetzungen, das smarte Heim endlich salonfähig zu machen. Eine Garantie für Erfolg gibt es nicht. Vieles hängt davon ab, ob sich Gadget-Hersteller ködern lassen – und ob es Apple wirklich ernst ist.

Apples Softwarechef Craig Federighi stellte „HomeKit“ während der WWDC-Keynote vor.

Apples Softwarechef Craig Federighi stellte „HomeKit“ während der WWDC-Keynote vor.

Als Apple auf seiner Entwicklerkonferenz in der vergangenen Woche die Smart-Home-Plattform HomeKit präsentierte, war das keine Überraschung: Eine entsprechende Meldung machte bereits im Vorfeld ihre Runde durch die Presse. Nun, einige Tage nach der offiziellen Ankündigung, bleibt erst einmal offen, inwieweit HomeKit, das als Teil von iOS 8 im Herbst veröffentlich wird, sich zu einem Turbolader für das intelligente Heim entwickeln kann. Vieles hängt davon ab, ob Hersteller von smarten Haushaltsgeräten und Gadgets Apples HomeKit-APIs unterstützen werden.

Das ist durchaus wahrscheinlich. Denn sie können davon ausgehen, dass der Computerhersteller die neuen Möglichkeiten zur Steuerung des Hauses über Apps in seinem Marketing hervorheben wird. Wenn dies geschieht, dürfen die Hersteller von vernetzten Glühbirnen, Waagen, Steckdosen und Klimaanlagen auf eine erhöhte Nachfrage hoffen. Genau deren Fehlen gehörte bislang zu den entscheidenden Hindernissen, was den Aufstieg des Smart Homes anging: Für Konsumenten mangelt es an Anreizen, sich ernsthaft mit dem Theme auseinanderzusetzen und Geld in Geräte zu investieren. Mit einem (oder zwei) Giganten, die in die Bekanntmachung des Themas investieren, würde sich all dies sehr wahrscheinlich ändern.

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Dash:
Was ein Lebensmittel-Onlinekäufer von Amazons neuem Handscanner hält

Mit Dash hat Amazon in den USA einen Handscanner für die einfache Onlinebestellung von Lebensmitteln veröffentlicht. Ob Kunden von dem Gadget tatsächlich Gebrauch machen, ist für den Konzern aber zweitrangig.

Amazon Dash

Amazon Dash

Ende der vergangenen Woche präsentierte Amazon für die Kunden seines in den USA angebotenen Online-Lebensmittel-Angebots Fresh einen WLAN-fähigen Handscanner namens Dash. Zu Anfang war ich unentschlossen, ob es sich bei dem kostenfrei über eine Einladungsliste angebotenen Gadget um eine kleine Revolution oder ein überflüssiges Stück Plastik handelt. Mittlerweile glaube ich, dass nichts davon zutrifft.

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TV-Streaming:
Zattoo-Konkurrent Wilmaa veröffentlicht eigene Hardware-Box

Mit Wilmaa bringt der erste reine TV-Streaming-Anbieter eine Hardwarelösung auf den Markt. Der auch in Deutschland verfügbare Konkurrent Zattoo will sich lieber auf die Erschließung existierender Plattformen konzentrieren.

Wilmaa Box

Wilmaa Box

In diesem Jahr werden eine Reihe von neuen, rein internetbasierten TV-Boxen für Furore sorgen. Gerade erst hat Amazon in den USA mit Fire TV eine Allround-Lösung vorgestellt, die Videoinhalte des Onlinehändlers sowie Content zahlreicher anderer Dienste streamt. Googles Antwort lässt nicht lange auf sich warten, glaubt man diesem Exklusivbericht von The Verge: Mit Android TV will der Internetgigant nach dem gefloppten Google-TV-Projekt erneut versuchen, der Fernsehlandschaft näher zu kommen. Angesichts dieser Vorstöße wäre es kein Wunder, wenn auch Apple seine Settop-Box Apple TV in den nächsten Monaten erneuert. Immerhin hat sich das Gadget für das Unternehmen nach und nach zu einem Milliardengeschäft entwickelt.

Aus der Schweiz kommt nun eine Meldung, die zum Trend separater Settop-Boxen von IT- und Webfirmen passt, aber dennoch aus dem Rahmen fällt: Denn der Zattoo-Konkurrent Wilmaa hat in der Alpenrepublik nach einiger Verzögerung eine eigene Hardware-Lösung auf den Markt gebracht.

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Zwei Milliarden Dollar für Oculus VR:
Facebook wandelt auf den Spuren von Google

Für zwei Milliarden Dollar übernimmt Facebook das Virtual-Reality-Startup Oculus VR. Wie Rivale Google zeigt der Konzern damit, dass er sich nicht vor gewagten Investitionen mit einem extrem langfristigen Zeithorizont scheut.

Oculus Rift DK2

Oculus Rift DK2

Die Zeiten, in denen sich die weltweit führenden Internetfirmen bei Akquisitionen auf Teams, Lösungen und Technologien konzentrierten, die für ihr Kerngeschäft unmittelbar oder in naher Zukunft Nutzen haben, sind vorbei. Nachdem schon Google seit längerem darauf setzt, sich Firmen einzuverleiben, von deren Know-how und Netzwerk es frühestens in einigen Jahren ernsthaft profitieren würde, scheint sich auch Facebook mit einer derartigen Investitionsstrategie anzufreunden. Der Kauf von WhatsApp beispielsweise bringt dem sozialen Netzwerk vorläufig gar nichts, könnte allerdings auf lange Sicht wichtige Marktanteile sichern und Erlösquellen erschließen, hofft Facebook. Wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Akquisition des Messengers für bis zu 19 Milliarden Dollar schlägt Mark Zuckerberg erneut zu und kauft das zwei Jahre alte Virtual-Reality-Startup Oculus VR für zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien.

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Smartes Automobil:
Ekoio will per App beim Spritsparen helfen

Das sächsische Startup Ekoio entwickelt einen Stick fürs Auto, der per Bluetooth Fahrdaten an eine Smartphone-App sendet und auf Basis dieser Informationen Autofahrern beim Spritsparen helfen soll.

"Hunderte Liter Kraftstoff" soll man durch Ekoio sparen.

“Hunderte Liter Kraftstoff” soll man durch Ekoio sparen.

Ein Auto zu besitzen, verursacht allerlei Kosten. Manche davon lassen sich stärker beeinflussen als andere. Ein Aspekt, der zwar in der Theorie offensichtlich erscheint, in der Praxis aber leicht vernachlässigt wird, ist die wenigstens aus der Fahrschule bekannte “vorausschauende Fahrweise”. Ein frisch gegründetes Startup aus Sachsen namens Ekoio glaubt, mit einem intelligenten Fahrassistenz-System Kfz-Besitzern dabei helfen zu können, jedes Jahr “hunderte Liter” Kraftstoff und damit viel bares Geld zu sparen.

Das von einem studentischen Gründerteam entwickelte Produkt besteht aus einem Stick, der mit der in allen neueren Autos befindlichen OBD-2-Diagnosebuchse verbunden wird und der die Fahrgewohnheiten analysiert, sowie einer Smartphone-App. Diese empfängt per Bluetooth die Daten vom Stick, wertet diese aus und gibt Fahrern daraufhin Ratschläge, wie sich sich möglichst ökologisch und kosteneffizient auf der Straße bewegen.

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Roboter übernehmen Alltagstätigkeiten:
Mensch oder Maschine, das ist hier die Frage

Wer in den USA den Kundenservice großer Organisationen anruft, bekommt den Eindruck, mit Robotern zu sprechen. Die Unterscheidung, ob sich auf der anderen Seite des Hörers ein Mensch oder eine Maschine verbirgt, wird immer kniffliger.

Symbolfoto Roboter

Foto: JohnGreenaway, flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Es ist ein bedrückendes Erlebnis, mit einem Menschen zu sprechen, der nicht in der Lage ist, frei auf Aussagen und Kommentare zu reagieren, der nicht über Witze lacht und der jede Art von emotionaler Reaktion grundsätzlich vermeidet. Derartiges durfte ich jüngst im Zusammenhang mit Service-Anliegen erleben, für die ich mit den amerikanischen Hotlines von T-Mobile USA und der US-Post Kontakt aufnehmen musste.

Während beider Anrufe wurde ich jeweils einmal verbunden, sprach also insgesamt mit vier Supportmitarbeitern/innen. Zwar erhielt ich auf meine Anliegen einigermaßen kompetent Hilfe, doch etwas störte mich während der Dialoge erheblich: Die roboterhaften Antworten der Personen auf der anderen Seite des Telefonhörers. Es war offensichtlich, dass sie stur dem ihnen vorgegebenen Gesprächsfaden folgten und ganz genau darauf achteten, ja keine Komponente einzubringen, die der Konversation etwas Menschliches verleihen würde. Ein oder zwei Witze von mir wurden ignoriert, als wären sie nie aus meinem Mund gekommen. Mit Ironie biss ich ebenfalls auf Stein. Nicht einmal ein höfliches Schmunzeln konnte ich ihnen entlocken. Auch Versuche eines kurzen Smalltalks, um Wartezeit zu überbrücken, schlugen fehl. Dabei sind Amerikaner ja eigentlich Meister des ungezwungenen Geplauders. Das einzige, was mir signalisierte, dass mir dennoch zugehört wurde, war das regelmäßige Wiederholen und Zusammenfassen meiner der Lösung des Sachverhalts dienenden Schilderungen und Fragen. “So you want to change your plan effective from today instead of December 26. Is that correct, sir?”.

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Repräsentative Studie:
Besitzer von iPad- und Android-Tablets ticken unterschiedlich

27 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland nennen mittlerweile einen Tablet-PC ihr Eigen, die Hälfte davon ein iPad. Eine Untersuchung von Fittkau & Maaß zeigt, in welchen Punkten sich die Besitzer von Apples Tablet von denen von Android- und Windows-Geräten unterscheiden.

iPad Mini und Asus MemoPad HD 7

iPad Mini und Asus MemoPad HD 7

Die rege Kommentardiskussion mit knapp 100 Beiträgen zu meinem Artikel “Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe” hat gezeigt, dass es bei der Gegenüberstellung der zwei Betriebssysteme schnell zu emotionalen Reaktionen kommt. Hartgesottenen Android-Fans, die iOS bereits kurz vor dem Ende sehen, und Eric Schmidt, werden die Ergebnisse einer internet-repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß vermutlich nicht schmecken. Nach dieser sind Besitzer von iPads nämlich im Vergleich zu Inhabern von Geräten mit Android und Windows gebildeter, mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild bedacht, wohlhabender und aktiver im Netz.

Für seinen aktuellen Mobile-Commerce-Bericht hat das Unternehmen 62.781 Internet-Nutzer aus Deutschland zu ihrem mobilen Einkaufsverhalten befragt. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht es einige der Ergebnisse und fokussiert sich dabei auf die Unterschiede zwischen Besitzern von iPads und anderen Tablets. Folgende Erkenntnisse treten dabei unter anderem zu Tage:

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