Martin Weigert

 

Alle 24 Artikel von Martin Weigert auf neuerdings:

Dash:
Was ein Lebensmittel-Onlinekäufer von Amazons neuem Handscanner hält

Mit Dash hat Amazon in den USA einen Handscanner für die einfache Onlinebestellung von Lebensmitteln veröffentlicht. Ob Kunden von dem Gadget tatsächlich Gebrauch machen, ist für den Konzern aber zweitrangig.

Amazon Dash

Amazon Dash

Ende der vergangenen Woche präsentierte Amazon für die Kunden seines in den USA angebotenen Online-Lebensmittel-Angebots Fresh einen WLAN-fähigen Handscanner namens Dash. Zu Anfang war ich unentschlossen, ob es sich bei dem kostenfrei über eine Einladungsliste angebotenen Gadget um eine kleine Revolution oder ein überflüssiges Stück Plastik handelt. Mittlerweile glaube ich, dass nichts davon zutrifft.

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TV-Streaming:
Zattoo-Konkurrent Wilmaa veröffentlicht eigene Hardware-Box

Mit Wilmaa bringt der erste reine TV-Streaming-Anbieter eine Hardwarelösung auf den Markt. Der auch in Deutschland verfügbare Konkurrent Zattoo will sich lieber auf die Erschließung existierender Plattformen konzentrieren.

Wilmaa Box

Wilmaa Box

In diesem Jahr werden eine Reihe von neuen, rein internetbasierten TV-Boxen für Furore sorgen. Gerade erst hat Amazon in den USA mit Fire TV eine Allround-Lösung vorgestellt, die Videoinhalte des Onlinehändlers sowie Content zahlreicher anderer Dienste streamt. Googles Antwort lässt nicht lange auf sich warten, glaubt man diesem Exklusivbericht von The Verge: Mit Android TV will der Internetgigant nach dem gefloppten Google-TV-Projekt erneut versuchen, der Fernsehlandschaft näher zu kommen. Angesichts dieser Vorstöße wäre es kein Wunder, wenn auch Apple seine Settop-Box Apple TV in den nächsten Monaten erneuert. Immerhin hat sich das Gadget für das Unternehmen nach und nach zu einem Milliardengeschäft entwickelt.

Aus der Schweiz kommt nun eine Meldung, die zum Trend separater Settop-Boxen von IT- und Webfirmen passt, aber dennoch aus dem Rahmen fällt: Denn der Zattoo-Konkurrent Wilmaa hat in der Alpenrepublik nach einiger Verzögerung eine eigene Hardware-Lösung auf den Markt gebracht.

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Zwei Milliarden Dollar für Oculus VR:
Facebook wandelt auf den Spuren von Google

Für zwei Milliarden Dollar übernimmt Facebook das Virtual-Reality-Startup Oculus VR. Wie Rivale Google zeigt der Konzern damit, dass er sich nicht vor gewagten Investitionen mit einem extrem langfristigen Zeithorizont scheut.

Oculus Rift DK2

Oculus Rift DK2

Die Zeiten, in denen sich die weltweit führenden Internetfirmen bei Akquisitionen auf Teams, Lösungen und Technologien konzentrierten, die für ihr Kerngeschäft unmittelbar oder in naher Zukunft Nutzen haben, sind vorbei. Nachdem schon Google seit längerem darauf setzt, sich Firmen einzuverleiben, von deren Know-how und Netzwerk es frühestens in einigen Jahren ernsthaft profitieren würde, scheint sich auch Facebook mit einer derartigen Investitionsstrategie anzufreunden. Der Kauf von WhatsApp beispielsweise bringt dem sozialen Netzwerk vorläufig gar nichts, könnte allerdings auf lange Sicht wichtige Marktanteile sichern und Erlösquellen erschließen, hofft Facebook. Wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Akquisition des Messengers für bis zu 19 Milliarden Dollar schlägt Mark Zuckerberg erneut zu und kauft das zwei Jahre alte Virtual-Reality-Startup Oculus VR für zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien.

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Smartes Automobil:
Ekoio will per App beim Spritsparen helfen

Das sächsische Startup Ekoio entwickelt einen Stick fürs Auto, der per Bluetooth Fahrdaten an eine Smartphone-App sendet und auf Basis dieser Informationen Autofahrern beim Spritsparen helfen soll.

"Hunderte Liter Kraftstoff" soll man durch Ekoio sparen.

“Hunderte Liter Kraftstoff” soll man durch Ekoio sparen.

Ein Auto zu besitzen, verursacht allerlei Kosten. Manche davon lassen sich stärker beeinflussen als andere. Ein Aspekt, der zwar in der Theorie offensichtlich erscheint, in der Praxis aber leicht vernachlässigt wird, ist die wenigstens aus der Fahrschule bekannte “vorausschauende Fahrweise”. Ein frisch gegründetes Startup aus Sachsen namens Ekoio glaubt, mit einem intelligenten Fahrassistenz-System Kfz-Besitzern dabei helfen zu können, jedes Jahr “hunderte Liter” Kraftstoff und damit viel bares Geld zu sparen.

Das von einem studentischen Gründerteam entwickelte Produkt besteht aus einem Stick, der mit der in allen neueren Autos befindlichen OBD-2-Diagnosebuchse verbunden wird und der die Fahrgewohnheiten analysiert, sowie einer Smartphone-App. Diese empfängt per Bluetooth die Daten vom Stick, wertet diese aus und gibt Fahrern daraufhin Ratschläge, wie sich sich möglichst ökologisch und kosteneffizient auf der Straße bewegen.

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Roboter übernehmen Alltagstätigkeiten:
Mensch oder Maschine, das ist hier die Frage

Wer in den USA den Kundenservice großer Organisationen anruft, bekommt den Eindruck, mit Robotern zu sprechen. Die Unterscheidung, ob sich auf der anderen Seite des Hörers ein Mensch oder eine Maschine verbirgt, wird immer kniffliger.

Symbolfoto Roboter

Foto: JohnGreenaway, flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Es ist ein bedrückendes Erlebnis, mit einem Menschen zu sprechen, der nicht in der Lage ist, frei auf Aussagen und Kommentare zu reagieren, der nicht über Witze lacht und der jede Art von emotionaler Reaktion grundsätzlich vermeidet. Derartiges durfte ich jüngst im Zusammenhang mit Service-Anliegen erleben, für die ich mit den amerikanischen Hotlines von T-Mobile USA und der US-Post Kontakt aufnehmen musste.

Während beider Anrufe wurde ich jeweils einmal verbunden, sprach also insgesamt mit vier Supportmitarbeitern/innen. Zwar erhielt ich auf meine Anliegen einigermaßen kompetent Hilfe, doch etwas störte mich während der Dialoge erheblich: Die roboterhaften Antworten der Personen auf der anderen Seite des Telefonhörers. Es war offensichtlich, dass sie stur dem ihnen vorgegebenen Gesprächsfaden folgten und ganz genau darauf achteten, ja keine Komponente einzubringen, die der Konversation etwas Menschliches verleihen würde. Ein oder zwei Witze von mir wurden ignoriert, als wären sie nie aus meinem Mund gekommen. Mit Ironie biss ich ebenfalls auf Stein. Nicht einmal ein höfliches Schmunzeln konnte ich ihnen entlocken. Auch Versuche eines kurzen Smalltalks, um Wartezeit zu überbrücken, schlugen fehl. Dabei sind Amerikaner ja eigentlich Meister des ungezwungenen Geplauders. Das einzige, was mir signalisierte, dass mir dennoch zugehört wurde, war das regelmäßige Wiederholen und Zusammenfassen meiner der Lösung des Sachverhalts dienenden Schilderungen und Fragen. “So you want to change your plan effective from today instead of December 26. Is that correct, sir?”.

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Repräsentative Studie:
Besitzer von iPad- und Android-Tablets ticken unterschiedlich

27 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland nennen mittlerweile einen Tablet-PC ihr Eigen, die Hälfte davon ein iPad. Eine Untersuchung von Fittkau & Maaß zeigt, in welchen Punkten sich die Besitzer von Apples Tablet von denen von Android- und Windows-Geräten unterscheiden.

iPad Mini und Asus MemoPad HD 7

iPad Mini und Asus MemoPad HD 7

Die rege Kommentardiskussion mit knapp 100 Beiträgen zu meinem Artikel “Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe” hat gezeigt, dass es bei der Gegenüberstellung der zwei Betriebssysteme schnell zu emotionalen Reaktionen kommt. Hartgesottenen Android-Fans, die iOS bereits kurz vor dem Ende sehen, und Eric Schmidt, werden die Ergebnisse einer internet-repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß vermutlich nicht schmecken. Nach dieser sind Besitzer von iPads nämlich im Vergleich zu Inhabern von Geräten mit Android und Windows gebildeter, mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild bedacht, wohlhabender und aktiver im Netz.

Für seinen aktuellen Mobile-Commerce-Bericht hat das Unternehmen 62.781 Internet-Nutzer aus Deutschland zu ihrem mobilen Einkaufsverhalten befragt. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht es einige der Ergebnisse und fokussiert sich dabei auf die Unterschiede zwischen Besitzern von iPads und anderen Tablets. Folgende Erkenntnisse treten dabei unter anderem zu Tage:

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Neues aus der App-Welt:
TVSmiles belohnt Aufmerksamkeit in Werbepausen

Das Berliner Startup TVSmiles hat eine App für iOS und Android veröffentlicht, die es aufmerksamen Fernsehzuschauern erlaubt, sich mit dem Betrachten von Werbespots Gutscheine und Sachprämien zu verdienen.

Website von TVSmiles

Website von TVSmiles

Auch wenn noch immer der Löwenanteil der Werbeinvestments von Firmen in TV-Spots fließt, hat diese klassische Form der Mediawerbung im Gegensatz zu Onlineanzeigen den entscheidenden Nachteil schlechter Messbarkeit. Unternehmen erfahren niemals genau, wie viele Menschen tatsächlich ihren 15- oder 30-Sekünder angeschaut haben, und wie viele davon zur anvisierten Zielgruppe gehören. TVSmiles, ein im Januar entstandenes Startup aus Berlin, möchte diesen Missstand beheben und glaubt, dies mit Hilfe des Second Screen bewerkstelligen zu können.

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Trotz Android-Dominanz:
9 Gründe, die Startups zu einem “iOS-First”-Ansatz bringen

Viele Jungunternehmen veröffentlichen zuerst Apps für iPhone und iPad – obwohl deutlich mehr Geräte mit Android verkauft werden. Doch andere Faktoren fallen mehr ins Gewicht. Wir fassen alle zusammen.

Android führt nach Marktanteilen, steht aber bei Apps trotzdem oft erst in der zweiten Reihe. (Bild: Kham Tran, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

Android führt nach Marktanteilen, steht aber bei Apps trotzdem oft erst in der zweiten Reihe. (Bild: Kham Tran, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

Sowohl bei Smartphones als auch bei Tablets ist Android klarer Marktführer. Dennoch entscheiden sich viele Startups, denen zu Beginn die Ressourcen für die Präsenz auf verschiedenen mobilen Systemen fehlen, noch immer für iOS als erste Plattform. Dieser scheinbare Widerspruch sorgt regelmäßig für Verwunderung in der Android-Gemeinde; zuletzt bei uns in den Kommentare zu unserem Artikel über Blogbox. Vor zwei Monaten hatten wir dieses Phänomen in einem Beitrag beleuchtet und verschiedene Startup-Gründer zu Wort kommen lassen. Heute möchten wir in einer kompakten Übersicht sämtliche Gründe zusammenfassen, die zahlreiche Jungunternehmen trotz der Android-Dominanz noch immer auf einen iOS-First-Ansatz setzen lassen.

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Apps:
Mysms erleichtert den Alltag von Menschen mit zwei Smartphones

Der österreichische Messagingdienst mysms hat eine App für iOS und Android veröffentlicht, die auf einem Smartphone eingehende SMS- und mysms-Chatnachrichten auf einem zweiten Mobiltelefon spiegelt.

Mysms hält die Nachrichten auf zwei Geräten synchron.

Mysms hält die Nachrichten auf zwei Geräten synchron.

Mir tun sie leid: Menschen, die gezwungen sind, zwei Mobiltelefone mit sich herumzutragen – ein privates Gerät und ein Diensthandy. Mancher mag dies im Gegensatz zu mir als weniger störend empfinden und schätzen, verschiedene Gadgets ausprobieren und die private sowie berufliche Kommunikation strikt trennen zu können. Doch in jedem Fall bedeutet der Besitz zweier Smartphones, dass man schnell wichtige Informationen wie etwa Textnachrichten verpasst, sobald man einmal ein Gerät nicht bei sich hat. Der österreichische Messaging- und SMS-Dienst mysms hat nun für alle, denen dies häufig geschieht, eine recht praktische Löschung entwickelt: eine App, welche eingehende Mitteilungen von einem Mobiltelefon auf ein anderes “spiegelt”.

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iOS 7:
Wie die Erwartungshaltung den ersten Eindruck beeinflusst

Die Erfahrungen der frühen iOS 7-Tester waren durchwachsen. Dank der daraus resultierenden niedrigen Erwartungshaltung wartet eine positive Überraschung.

Das radikale Redesign von iOS wurde im Vorfeld stark kritisiert.

Das radikale Redesign von iOS wurde im Vorfeld stark kritisiert.

Wie ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Software auf Anwender wirkt, hängt maßgeblich von ihrer Erwartungshaltung ab. Ein und das selbe Gut kann für Begeisterung oder Enttäuschung sorgen, je nach dem, was Nutzer im Vorfeld darüber erfahren haben.

Als ich gestern die Installation von iOS 7 in Angriff nahm, waren meine Erwartungen so niedrig wie noch nie bei einer überarbeiteten Fassung des Apple-Betriebssystems. Zahlreiche Erfahrungsberichte von Nutzern der vor Monaten veröffentlichten Entwicklerversion hatten mich auf eine Software vorbereitet, die nicht nur die größten Veränderungen von iOS bisher mit sich bringt, sondern im Vorfeld auch für gemischtes Feedback bei Testern sorgte. Lobeshymnen standen Verrisse gegenüber. Noch gestern riet der als hartgesottener Apple-Fan bekannte Entwickler Marco Arment, man solle iOS 7 unbedingt einige Tage ausprobieren, bevor man ein Urteil fällt, und nicht vorschnell seinem eventuellen Unmut über die Neuerungen freien Lauf lassen.

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