Piper:
Überwachungssystem und Home Automation kombiniert

Mit “Piper” soll man über sein Zuhause Bescheid wissen, auch wenn man gerade unterwegs ist. Das schlichte Gerät hat u.a. eine Weitwinkelkamera und diverse Sensoren eingebaut und lässt sich sogar zur Fernsteuerung der Wohnung oder des Hauses nutzen.

Piper arbeitet mit Android- und Apple-Geräten zusammen.

Piper arbeitet mit Android- und Apple-Geräten zusammen.

Ein bisschen Pech haben die Macher des Piper: Gerade wo sie auf Indiegogo nach Unterstützern suchen, hat das sehr ähnliche Canary bereits abgeräumt: Knapp 2 Millionen US-Dollar bekam dieses Projekt zusammen. Piper kann allerdings einige Dinge mehr als Canary. So lässt sich die eingebaute Kamera mit ihrem Weitwinkel auch schwenken und sie verfügt über einen Zoom.

Piper
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piper-05Piper arbeitet mit Android- und Apple-Geräten zusammen.piper-07piper-08
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Piper selbst ist ein so kompaktes wie elegantes und unauffälliges Gerät, das man an passender Stelle in seiner Wohnung platziert. Sensoren für Luftfeuchtigkeit und Temperatur finden sich darin, sowie einem Bewegungsmelder. Da es im Gegensatz zu Canary zu Z-Wave kompatibel ist, lassen sich passende weitere Elemente hinzufügen und Piper wird so zu einem einfachen Home-Automation-Hub. Über eine App für Android oder Apple wird es bedient.

Nutzer können festlegen, welche Aktion ausgelöst werden soll, wenn die Sensoren etwas feststellen. Gibt es beispielsweise ein lautes Geräusch in der Wohnung, kann man sich entsprechend alarmieren lassen. Oder hat man es entsprechend eingerichtet, kann automatisch überall das Licht angehen. Natürlich lassen sich solche Aktionen abhängig davon regulieren, ob man zu Hause ist, auf der Arbeit oder im Urlaub.

Sicherlich wird man mit Piper keine professionelle Warnanlage ersetzen können. Aber für wen das allein schon aus Kostengründen keine Alternative wäre, wird sich über ein wenig mehr Sicherheit freuen.

Preise und Lieferbarkeit

Praktischerweise haben die Kanadier gleich von Anfang an über Nordamerika hinausgedacht und so soll es vom Piper eine spezielle EU-Version geben. Er ist unter anderem entsprechend für hiesige Märkte zertifiziert. Allerdings wird diese Variante offenbar erst im April 2014 lieferbar sein, während die andere im November 2013 ausgeliefert werden soll.

Umgerechnet rund 187 Euro soll man für ein Gerät inklusive Versand via Indiegogo vorschießen.

Weitere Informationen zu Piper gibt es hier auf Indiegogo.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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3 Kommentare

  1. Ich habe mich für Canary entschieden und würde das auch wieder tun! :)

  2. @Bastei und warum??

  3. Wieso sollte ich Canary – nachdem ich es bereits “erworben” habe – schlecht reden? Denke das beide Systeme recht ähnlich sein werden. Z-Wave nutze ich nicht. Bei Canary gefällt mir jedoch die Optik deutlich besser! Ad hoc sehe ich bei Piper die zoom- und schwenkbare Cam als Vorteil.

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