Trace:
Activity-Tracker für Surfer, Skateboarder und Snowboarder

Activity-Tracker gibt es schon einige, aber “Trace” richtet sich speziell an Surfer, Skateboarder und Snowboarder. Eine Besonderheit: Er bekommt mit, wie gut man Tricks ausgeführt hat. Die Macher suchen gerade auf Kickstarter nach Unterstützern.

Am Board befestigen, einschalten, los geht's.

Am Board befestigen, einschalten, los geht’s.

Wenn das Surfbrett, Skate- oder Snowboard dein liebstes Sportgerät ist, brauchst du dich nicht mehr vom Self-Measurement-Trend ausgeschlossen zu fühlen – das versprechen die Macher des “Trace”. Er richtet sich speziell an Freunde dieser Sportarten. Trace ist dabei nicht der erste, der diese Zielgruppe für sich entdeckt hat. Im April hatten wir beispielsweise über den Fitnesstracker “Lit” berichtet, der jetzt im Herbst herauskommen soll. Aber der Trace ist nicht wie viele andere im Stil eines Armbands konstruiert, sondern soll direkt am Sportgerät oder am Helm befestigt werden. Das Versprechen: Er kann bis in kleinste Details festhalten, was man gemacht hat.

Trace Activity-Tracker
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Das Team hinter dem Trace hat dabei schon etwas vorzuweisen, denn es steckt ebenfalls hinter der App AlpineReplay. Hier können Skifahrer und Snowboarder bereits etliche Daten über ihre Abfahrten erfassen. Allerdings ist die Genauigkeit hier von den Sensoren des begleitenden Smartphones abhängig und die sind meist aus Stromspargründen auf ein Minimum heruntergeregelt. Für normale Anwendungsfälle reichen die ungenauen Daten bestens aus. Aber die Höhe eines Sprungs oder die Zahl der Überschläge exakt zu erfassen, ist eben kein normaler Anwendungsfall. Deshalb kam das AlpineReplay-Team auf die Idee, eine eigene Hardware zu entwickeln.

Heraus kam Trace. Er sieht aus wie ein großer Knopf und hat in etwa den Durchmesser eines Kaffeepads. Er besteht aus der Halterung und dem eigentlichen Tracker, der sich somit entnehmen lässt. Schalter gibt es nahezu keine. Man aktiviert den Trace, er signalisiert das durch blaues Leuchten, los geht’s.

Ein Smartphone wird dabei trotzem noch gebraucht: Mit dem verbindet sich der Trace hinterher via Bluetooth, um seine Daten zu übermitteln. Aber das Gute: Während man auf dem Wasser, im Schnee oder im Skateboard-Parcours unterwegs ist, muss man sein wertvolles Smartphone nicht bei sich tragen. Für Surfer, Skateboarder und Snowboarder gibt es jeweils eigene Apps (Android, Apple), die die Daten erfassen, auswerten und visualisieren. Aber nicht nur das: Man kann sich darüber ebenfalls mit seinen Freunden oder dem Rest der Welt vergleichen.

Preis und Liefertermin

Beta-Versionen der Apps und Prototypen der Hardware gibt es bereits. Nun steht Trace vor der Produktion und die Macher suchen via Kickstarter nach Unterstützern und Aufmerksamkeit. 150.000 US-Dollar hoffen sie hier einzusammeln und bislang steht die Uhr auf knapp 100.000 US-Dollar und es bleiben noch gut drei Wochen Zeit.

Internationale Kunden sollen umgerechnet rund 123 Euro für einen Trace plus Versand auf Kickstarters virtuelle Theke legen. Die Auslieferung ist für den März 2014 geplant.

Mehr Informationen hier auf der Kickstarter-Seite zum Trace.

Gefunden bei Geeky Gadgets.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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