Rubbee Elektromotor:
In Sekunden zum E-Bike

Rubbee soll mit einem Handgriff aus fast jedem normalen Fahrrad ein E-Bike machen. Das Kickstarter-Projekt sucht jetzt nach Unterstützern, die ihr Fahrrad mit einem Elektromotor aufrüsten wollen.

Rubbee Aufrüstsatz zum E-Bike {Rubbee;http://www.rubbee.co.uk}

Rubbee Aufrüstsatz zum E-Bike (Quelle: Rubbee)

E-Bikes und Pedelecs werden immer beliebter. Kein Wunder, schließlich ist es deutlich angenehmer, ohne Anstrengung die Straße entlangzugleiten, als sich keuchend abzustrampeln. Rubbee ist ein Elektromotor, mit dem sich nahezu jedes Fahrrad buchstäblich mit einem Handgriff zu einem E-Bike aufrüsten lassen soll – in weniger als einer Minute und ohne sich die Hände schmutzig zu machen.

Wie das funktioniert, zeigt das folgende Video, mit dem die Entwickler auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung werben.

Mit Rubbee zum E-Bike
Rubbee Aufrüstsatz zum E-BikeRubbee Aufrüstsatz zum E-BikeRubbee Aufrüstsatz zum E-BikeRubbee Aufrüstsatz zum E-Bike
Rubbee Aufrüstsatz zum E-BikeRubbee Aufrüstsatz zum E-Bike

Rubbee wird an der Sattelstütze befestigt und funktioniert als eine Art umgekehrter Rollendynamo. Der Elektromotor überträgt seine Kraft auf die Lauffläche des Reifens und treibt das Fahrrad damit an.

Die Produzenten von Rubbee haben nach eigener Aussage extra eine spezielle Polyurethan-Mischung für das Antriebsrad entwickelt, die sicherstellen soll, dass die Kraft möglichst direkt übertragen wird, ohne den Mantel übermäßig abzunutzen. Und das auch bei Regen und Matsch.

Rubbee benötigt ungefähr 8 cm Platz an der Sattelstütze, die einen Durchmesser von 22 bis 35 mm haben sollte. Der Geschwindigkeitsregler wird am Lenker montiert und bleibt auch dort, während der eigentliche Elektromotor zum Aufladen in Sekundenschnelle abgenommen werden kann.

Am schicken Ledergriff trägt man die 6,5 kg schwere Antriebseinheit dann zur nächsten Steckdose, an der der Akku mit einem Ladegerät in rund 2 Stunden wieder voll geladen werden kann.

Eine Ladung soll für 25 km ohne Pedalunterstützung reichen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Eine Art Stoßdämpfersystem sorgt dafür, dass Rubbee immer optimalen Kontakt zur Lauffläche hält, sogar bei Rädern mit Hinterradfederung.

Die Finanzierung des Elektromotors Rubbee hat gerade erst begonnen und läuft noch bis zum 16 August 2013, aber es sind jetzt schon über 20 Prozent der 63.000 Britischen Pfund (rund 73.000 Euro) zusammengekommen, die benötigt werden.

Mehr Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite von Rubbee und auf einer eigenen Website. Ein Rubbee kostet umgerechnet gut 810 Euro, für den Versand kommen noch einmal 58 Euro dazu.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

Mehr lesen

Barak Electric Bicycle Conversion Kit: Mach dein Fahrrad zum E-Bike

13.8.2014, 4 KommentareBarak Electric Bicycle Conversion Kit:
Mach dein Fahrrad zum E-Bike

Ohne spezielles Fachwissen soll jeder sein Fahrrad innerhalb von nur 15 Minuten zum E-Bike aufrüsten können – das ist das Versprechen des „Barak Electric Bicycle Conversion Kit“, das derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern sucht.

Oto Cycles E-Bikes: Pedelecs mit Retro-Charme

10.8.2014, 1 KommentareOto Cycles E-Bikes:
Pedelecs mit Retro-Charme

Oto Cycles ist ein Familienunternehmen in Barcelona, das ungewöhnlich schöne Elektro-Fahrräder herstellt. Die stilvollen E-Bikes erinnern im Look stark an Rennmotorräder aus den Fünfzigerjahren.

Jive Bike: Faltbares E-Bike mit Raspberry Pi

14.4.2014, 0 KommentareJive Bike:
Faltbares E-Bike mit Raspberry Pi

Aus London kommt der neueste Wettbewerber im Markt der Falträder mit Elektroantrieb: das Jive Bike. Mit interessanten technischen Details wie einem kettenlosen Antrieb will es sich von der Konkurrenz absetzen.

Powerlace: Schuhe schnüren ohne Hände

20.11.2014, 1 KommentarePowerlace:
Schuhe schnüren ohne Hände

Powerlace ist ein System zum automatischen, freihändigen Schuhe schnüren. Es soll ohne Batterien, Akkus oder Motoren funktionere, allein durch das Gewicht des Anwenders. Auf Kickstarter sammeln die Entwickler Geld für die Finanzierung der Produktion.

GloBro: Ein rotes Toiletten-Lichtchen soll Männer erziehen

13.11.2014, 10 KommentareGloBro:
Ein rotes Toiletten-Lichtchen soll Männer erziehen

Ein kleines Licht mit großer Wirkung: Der „GloBro“ soll Männer dazu ermuntern, beim nächtlichen Wasserlassen den Klo-Deckel hochzuklappen.

Fizzly: Leuchtender Motion-Tracker für Freizeit, Spiel und Spaß

6.11.2014, 1 KommentareFizzly:
Leuchtender Motion-Tracker für Freizeit, Spiel und Spaß

Ein kleines Gadget möchte das eigene Leben auf vielfältige Weise bereichern. Fizzly ist ein Motion-Tracker für Spaß, Sport, Spiel und was einem noch so einfällt.

Logitech Keys-to-go: Ultraschlanke Bluetooth-Tastatur verträgt auch eine Tasse Kaffee.

28.10.2014, 1 KommentareLogitech Keys-to-go:
Ultraschlanke Bluetooth-Tastatur verträgt auch eine Tasse Kaffee.

Logitechs neueste Tastatur Keys-to-go ist dazu gedacht, als mobiler Begleiter immer zur Hand zu sein, wenn etwas zu tippen ist. Sie ist flach, klein und robust. Dank ihrer sogenannten FabricSkin-Oberfläche ist sie vor Schmutz, Krümeln und Flüssigkeiten geschützt

Hemingwrite: Das perfekte ablenkungsfreie Schreibgerät?

25.10.2014, 5 KommentareHemingwrite:
Das perfekte ablenkungsfreie Schreibgerät?

Hemingwrite ist einer der Semi-Finalisten im Hardware-Wettbewerb Insertcoin von Engadget. Das Gerät richtet sich an Menschen, die viel schreiben und möglichst nicht durch E-Mail, Messenger und die Verlockungen des Internets abgelenkt werden wollen.

24.10.2014, 4 KommentareBargeldlos zahlen:
Das Smartphone als Zahlungsmittel oder als Kasse

Apple Pay ist gerade in den USA gestartet. Das iPhone 6 (Plus) ersetzt dann bei bestimmten Handelspartnern die physische Kreditkarte. Aber es gibt auch Systeme, bei denen das Smartphone als Kasse für die EC-Kartenzahlugn dient. Besonders praktisch für kleinere Betriebe und Selbständige. Und für Kunden, die weniger Bargeld mit sich führen müssen und sich Überweisungen oder den Gang zum Geldautomaten sparen können.

Freitag F152 Harper ausprobiert: Messenger Bag mit viel Platz

12.7.2014, 7 KommentareFreitag F152 Harper ausprobiert:
Messenger Bag mit viel Platz

Die Messenger Bag F152 Harper von Freitag ist laut Unternehmen das Ergebnis von 20 Jahren Erfahrung. Wir haben ausprobiert, wie sich das im Alltag bemerkbar macht.

Soofa: Smarte Parkbank sammelt Umweltdaten, liefert Solarstrom

7.7.2014, 1 KommentareSoofa:
Smarte Parkbank sammelt Umweltdaten, liefert Solarstrom

Soofa ist ein Startup, dass smarte Parkbänke zunächst in Boston und Cambridge installiert. Diese laden Gadgets der Passanten kostenlos mit Solarstrom und stellen Daten zu Umwelt und Wetter auf einer Website bereit.

eCool: Stromlos gekühlte Bierdosen aus dem Boden kurbeln

29.5.2014, 5 KommentareeCool:
Stromlos gekühlte Bierdosen aus dem Boden kurbeln

The Earth Cooler, oder kurz eCool, heißt ein Gadget, das in Dänemark entwickelt wurde und dort auch von Hand zusammengebaut wird. Es handelt sich um einen Bierkühler für 24 Dosen, der in der Erde vergraben wird. So sollen die Dosen stromlos kühl gehalten und damit ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

6 Kommentare

  1. Und wie reguliert man die Geschwindigkeit?

  2. Ups ok….wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    Der Regler war im Video nicht zu sehen.

  3. Nur schade wenns regnet, mit Schutzblech funktioniert das teil natürlich nicht.

  4. Cleveres Teil aber man sollte vielleicht noch einen Gepäckträger (den man dann als Tragegriff nutzen könnte) sowie ein rudimentäres Schutzblech (damit bei nassen Reifen nicht alles verschmutzt wird) integrieren.

  5. Die Idee ist Steinalt….
    z.B. http://electricscooterpar…versionkitparts.html
    Das System kommt vorne dran und treibt seitlich am Rad.

    Es gibt auch eines, das wie das hier ‘neue’ von oben drückt, aber auch zur Frontmontage.
    Wobei vorne zur Kraftübertragung auf das Rad praktischer ist, vorallem wenn das System nur durch Eigengewicht angedrückt wird.
    Zusätzlich bleibt dann der Gepäckträger erhalten.

    800 EUr ist dazu hoffnungslos überteuert. Dafür gibts schon ein ‘normales’ Nachrüst-System.
    Vorteil hier ist ggf die Mobilität, das System einfach an Leihräder zu montieren (sofern diese ohne Gepäckträger und mit abnehmbarem Schutzblech sind).

    Stellt sich die Frage, wie genau der Gasgriff dann ausgeführt ist. der im Video gezeigte erfordert das entfernen vom Handgriff und ggf auch vom Brems/Schalt-griff. Sofern der Handgriff überhaupt entfernbar ist, dauert dies mehrere Minuten und braucht Werkzeug.

    Bleibt noch das Problem, das dieses System so garnicht hier zulässig ist.
    Hier muss es eine Pedelec-Steuerung haben, von der man auch nichts sieht (und die das Sekundenschnelle montieren auch extrem verlangsamt).
    Ohne diese Steuerung wäre eine TÜV-Einzelabnahme fällig (und Versicherung + Mofaschein), die so teuer wie aufwändig ist und den schnellen Fahrrad-Wechsel eh ausschließt, wenn nicht gar verbietet.

    Also im Grunde ist das hier nur eine neu aufgewärmte Idee, die in England ggf zulässig ist, hier aber nicht.

  6. Schade das der Preis so hoch ist, fahre jeden Tag ca 11 km mit dem Auto zur Arbeit und hätte bei einem Kaufpreis unter 600€ auch zugeschlagen, aber das ist weiß Gott übertrieben. Da sollten sich die Leute nochmal Gedanken machen

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder

 
vgwort