Earl E-Ink Outdoor Tablet:
Das macht was mit

Für all die Abenteurer dort draußen will Earl das passende Tablet sein. Es kommt mit rauen Umgebungen zurecht, bei denen andere Tablets längst aus Protest den Dienst einstellen. Und es bietet diverse nützliche Features.

Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.

Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.

“Outdoor” – der Ruf der Wildnis. Menschen vereint mit der Natur, im Wettstreit mit den Elementen. Fernab von Luftverschmutzung und dem Lärm der Großstadt. Passt zu diesem Bild ein Tablet? Sicherlich kein iPad, aber vielleicht ja “Earl”. Denn Earl macht viel mit und es will vor allem hilfreich zur Seite stehen. Der Blick auf die reinen technischen Daten hilft da mal wieder nur wenig weiter. Es kommt mehr auf die Ideen im Detail und die Funktionen der Software an.

Earl E-Ink Outdoor Tablet
Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.earl-02earl-03earl-04
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Nüchtern betrachtet ist Ear ein Android-Tablet. Aber schon der E-Ink-Screen unterscheidet es deutlich von seinen Kollegen im Markt. Er soll dafür sorgen, dass man das Display auch im prallen Sonnenschein ablesen kann und zudem spart es Strom: 20 Stunden Akkulaufzeit versprechen die Macher. Bei mäßiger Nutzung und einem externen Akku im Gepäck sollte man damit schon das eine oder andere Abenteuer im “Draußen” bestehen können. Um die Akkulaufzeit zu pushen, bringt Earl zudem Solarzellen auf der Rückseite mit, die das Tablet im direkten Sonnenschein innerhalb von fünf Stunden wieder aufladen sollen.

Bei der Touchfunktion des E-Ink-Screens haben die Macher zudem an Situationen gedacht, bei denen die Nutzer Handschuhe tragen: Dank Infrarot-Technik ist auch das möglich.

In Sachen Klima ist es für Temperaturen zwischen 0 und 50 Grad Celsius ausgelegt und außerdem geschützt gegen Wasser, Staub, Schlamm und generell gegen Stöße.

Besondere Features und Funktionen

Das Earl-Tablet soll dabei nicht etwa der Unterhaltung dienen, sondern will sich nützlich machen. So soll es dank GPS und mehrerer Sensoren beispielsweise die aktuelle Position präzise anzeigen können. Über ANT+ oder Bluetooth 4.0 kann man es zudem mit anderen Geräten verbinden, um Dinge wie den Puls festzuhalten.

Ungewöhnlich für ein Tablet sind darüber hinaus diverse Sensoren, die dem Nutzer Informationen über die aktuelle Wetterlage und mögliche Wetterumschwünge liefern sollen.

Ebenfalls besonders: Earl kann man auch als Funksprechgerät nutzen und nicht zuletzt ist ein Radio-Empfänger integriert, der nicht nur ein breites Frequenzspektrum abdeckt, sondern Sendungen auch automatisch aufzeichnen kann.

Da Earl auf Android setzt, gäbe es an sich natürlich schon diverse Apps, die man mit dem Tablet nutzen kann. Der E-Ink-Screen dürfte allerdings nicht mit allen gut harmonieren. Nicht nur deshalb stellen die Earl-Macher Entwicklern eine eigene Programmierschnittstelle zur Verfügung. Die hat dann zudem den Vorteil, dass die Apps auf die zahlreichen Sensoren des Tablets zugreifen können.

Preise und Verfügbarkeit

Wer sich für Earl interessiert, kann sich auf der offiziellen Website per Crowdfunding beteiligen. Die Macher nutzen also nicht eine Plattform wie Kickstarter oder Indiegogo, sondern setzen es in Eigenregie um. Hier muss man somit noch ein wenig mehr Vertrauen vorschießen als sonst.

Umgerechnet rund 205 Euro wollen die Macher mindestens für ein Earl-Tablet haben, der internationale Versand ist dann inklusive. Für etwa 38 Euro mehr bekommt man höher aufgelöstes Kartenmaterial. Apropos Karten: Die gibt es zunächst nur für die USA, Kanada und Mexiko. Internationale Versionen u.a. für Europa sollen bis Jahresende folgen. Die nordamerikanische Variante soll bereits im August 2013 ausgeliefert werden.

Alle Informationen auf der Website zum Earl Outdoor-Tablet.

Quellen: Geeky Gadgets, Liliputing

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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6 Kommentare

  1. Ein interessantes Konzept! Leider sind die 3 unterstützen Funkanwendungen außerhalb der neuen Welt verboten. Die Funkgerätfunktion nützt uns daher schon einmal nichts. Es ist aber zu befürchten, dass Käufer ohne sich zu informieren oder trotz Kenntnis illegal senden. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll einem Tablett das Funken beizubringen und gleichzeitig ein stromsparendes Display zu verbauen. Daher lieber ein extra Funkgerät nehmen. Da kann dann auch jeder das kaufen, was er nutzen darf. vy 73

  2. Das erste tablet, bei dem ich überhaupt einen gewissen Nutzwert erkennen kann.

    Ansonsten halte ich persönlich tablets für eine ziemlich überflüsssige Geräte-Kategorie.

    Den Earl würde ich aber sicherlich auf meinen Camping/Motorradtouren lieber mitnehmen als ein Smartphone (alleine schon wegen des energiesparenden E-Ink Displays).

    • so unterschiedlich sind wohl die ansprüche. seit ich ein ipad habe, schalte ich meinen rechner zuhause kaum noch ein…

  3. Die Funkfrequenzen werden für das EU-Modell angepasst, es soll dann eine Unterstützung für PMR 446 & Co. geben (das europäische Äquivalent zu FRS); auch europäisches Kartenmaterial soll es geben. Dafür müssen wir hierzulande auch noch bis Jahresende warten.

  4. Unterstützenswerter, interessanter Ansatz, nur zum Geicht findet man leider nirgendwo Angaben und das ist schon der wichtigste Faktor. Man kann eine Internetverbindung auch indirekt über sein Smartphone realisieren, das geht sogar über Bluetooth, etwas langsamer als WLAN aber der Energieverbrauch ist nur halb so hoch!

  5. Das Gewicht beträgt 303g und steht auf deren Website.

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