Akku PNY PowerPack 5200 mAh ausprobiert:
Notstrom für zwei

Das Unternehmen PNY hat seinen Hauptsitz in New Jersey. Neben Speichererweiterungen, Grafikkarten und anderem Zubehör stellt es auch Reserveakkus für Smartphones und Tablets her. Wir haben das PowerPack 5200 mAh ausprobiert.

PNY PowerPack 5200 (Bilder: Frank Müller)

PNY PowerPack 5200 (Bilder: Frank Müller)

Ohne Reserveakku auf die Straße? Bei dem Energieverbrauch der modernen Smartphones ist das schon ziemlich gewagt. Kein Wunder, dass immer mehr handliche Energieriegel für Smartphones und Tablets auf den Markt kommen. Der US-amerikanische Hersteller PNY hat drei davon im Angebot, in unterschiedlichen Kapzitäten und Größen. Ich habe mir das mittlere PNY PowerPack 5200 mAh näher angesehen.

Akku PNY PowerPack 5200 mAh (10 Fotos)
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Das PowerPack mit 5200 mAh kann über 2 USB-Ausgänge Tablet und Smartphone gleichzeitig laden. Der Ausgang mit 1 A ist für Smartphones gedacht, während der zweite Ausgang mit 2,1 A genug Leistung bietet, um auch Tablets mit Energie zu versorgen.

Der Micro-USB-Port ist dazu gedacht, das PNY PowerPack selbst wieder aufzuladen. Dazu wird ein 50 cm langes USB-auf-Micro-USB-Kabel mitgeliefert. Das war es aber auch schon. Eine Transporttasche ist leider nicht dabei.

Ärgerlicher Aufkleber trübt ersten Eindruck

Das PowerPack 5200 mAh ist mit 2,3 cm gut doppelt so dick wie ein iPhone. Die grob gebürstete Metallhülle wirkt solide. Allerdings gibt es einen Punkt, der den ersten Eindruck trübt: der Aufkleber, der eine leuchtende 100 simuliert und auf die präzises Anzeige aufmerksam machen soll. Er klebt auf der nostalgisch wirkenden roten LED-Anzeige – allerdings so fest, dass man ihn kaum abbekommt. Man muss ihn vorsichtig, Millimeter für Millimeter mit dem Fingernagel lösen, damit er nicht zerreißt. Als mir das zur Hälfte gelungen war und ich den Rest mit Daumen und Zeigefinger abziehen wollte, hing auf einmal die Kunststoffabdeckung des Displays noch am Aufkleber. Die Abdeckung hielt zwar, nachdem ich sie wieder angedrückt hatte, war aber von Kleberesten verschmiert. PNY sollte sich den überflüssigen Aufkleber sparen oder zumindest Kleber und Papier wechseln.

Das PNY PowerPack 5200 im Alltag

Im Alltag bewährt sich das Powerpack dann trotz dieses nicht so positiven ersten Eindrucks. Die beiden USB-Ports sind gut beschriftet, so dass man weiß, welcher Ausgang welche Leistung liefert. Die präzise Anzeige liefert auf Knopfdruck die momentane Ladung in Prozent, eine angenehme Abwechslung gegenüber den nur groben Einteilungen in 2–4 Ladestufen, wie man sie von anderen Reserveakkus kennt.

Ein Transportsäckchen wäre schön gewesen, ist aber nicht unbedingt nötig. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Metallhülle zu Kratzern neigt, wenn man sie zusammen mit harten Gegenständen wie einem Schlüsselbund transportiert.

Mehr Infos über die PowerPacks auf den Seiten von PNY. Neben dem von mir ausprobierten PowerPack mit 5200 mAh Kapazität gibt es noch ein kleineres mit 2600 mAh und ein stärkeres mit 7800 mAh. Auf Amazon kostet das PNY PowerPack 5200 (Affiliate-Link) knapp 45 Euro.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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3 Kommentare

  1. Bin etwas entäuscht von dem Bericht.

    Es wird überhaupt nichts für die Praxis relevane erwähnt.
    Wie lange hält das Ding durch? Wie oft kann ich ein Handy laden. Wie lange behält es den Saft usw.

    Fragen über Fragen aber keine Antworten.

    • Hallo Markus, wie oft du ein Handy laden kannst, hängt davon ab, welches du besitzt. Hätte Dein Handy zum Beispiel einen Akku mit 2600 mAh, dann könntest Du es mit dem PNY-Akku (der ja 5200 mAh hat) ungefähr zweimal von Null auf Hundert laden. In der Praxis kommt meist etwas weniger zusammen. Aber meist wird man sein Handy auch nicht auf 0% Ladung absacken lassen.

      Und wie lange es die Ladung hält, hängt auch wieder von vielen Faktoren ab, z.B. der Temperatur. Außerdem ist der Akku ja nicht im nach 2 Wochen schlagartig leer, sondern verliert über die Zeit nach und nach Energie, genaue Aussagen lassen sich da auch nicht treffen.

    • Danke für die Antwort.
      So ähnlich hab ich mir das schon gedacht. Aber glaubt man Kommentaren auf Amazon über ähnlichen Geräte, dann verhält sich das nicht so wie man es erwarten würde. Beim Laden des Handys geht ordentlich was an ‘Kapazität’ verloren, weil die Akkus mit 2,3V o.Ä. arbeiten und dann für USB auf 5V transformiert werden muss.
      Hängt dementsprechend auch vom Gerät ab. Werden Akkus mit anderer Spannung verwendet kann es durchaus besser ausfallen.

      Hätte mich mal von objektiver Seite interessiert, wie es sich wirklich verhält. Auch, wie lange es dauert, den Akku zu laden

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