RFduino:
Winziger Arduino-Klon mit Bluetooth an Bord

Der RFduino Microcontroller ist so groß wie eine Münze und ist dabei nicht nur kompatibel zur beliebten Arduino-Plattform, sondern will auch noch vieles besser machen: günstigerer Preis, mehr Leistung und Bluetooth 4.0 gleich mit an Bord.

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: RFduino ist klein und funkt Bluetooth 4.0.

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: RFduino ist klein und funkt Bluetooth 4.0.

Neben dem Minimal-Computer Raspberry Pi ist es der Arduino-Microcontroller, der Ideen Wirklichkeit werden lässt, Bastler begeistert und Menschen an diesen Bereich heranführt. Wir haben hier auf neuerdings schon diverse Arduino-Projekte vorgestellt. Ob das ferngesteuerte Auto mit eingebauter Kamera, ein Radio für Twitter oder auch ein automatischer Auslöser für Fotoapparate. Wer noch nicht viel darüber weiß: Hier findet ihr eine Einführung zu Arduino.

Eines ist dabei klar: kleiner ist dabei auf jeden Fall besser. Je kleiner das Board, desto flexibler die Einsatzmöglichkeiten. Auch mehr Rechenpower ist nie verkehrt. Und wenn dann noch eine drahtlose Anbindung per Bluetooth dabei ist, gibt das noch mehr Freiheiten. Alles das will RFduino ermöglichen und wirbt auf Kickstarter sehr erfolgreich um Unterstützer.

RFduino
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Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: RFduino ist klein und funkt Bluetooth 4.0.rfduino-18rfduino-19rfduino-20

Das Video stellt das Projekt vor und zeigt einige der denkbaren Anwendungen:

Der Verweis auf das iPhone ist dabei teilweise irreführend, denn auf Bluetooth 4.0 verstehen sich auch andere Smartphones. Allerdings liegen die Beispiel-Apps für RFduino derzeit nur für iOS vor. Entsprechende Pendants für Android sind immerhin angekündigt. Inwiefern das trotz der noch immer fehlenden Implementation von Bluetooth 4.0 Low Energy in Android funktioniert, wird nicht ganz klar. Allerdings ist zu hoffen und zu erwarten, dass Google diese Lücke bald ausbessert.

Durch die Bluetooth-Verbindung ist der Datenaustausch jedenfalls in beide Richtungen möglich – ob man nun das Smartphone als Fernsteuerung für den RFduino benutzt oder sich vom RFduino auf dem Smartphone alarmieren lässt. Man kann den RFduino dann mit Motoren und Schaltern und natürlich diversen Sensoren koppeln. Die Stromversorgung ist beispielsweise per USB, Knopfzelle oder Batterie möglich.

Die Hardware soll dabei leistungsstärker als die des Arduino Uno sein. Und damit man sie passend erweitern kann, haben die Macher auch einige der bei Arduino “Shields” genannten Zusätze in petto. Dazu gehört beispielsweise ein USB-Anschluss und die verschiedenen Varianten der Stromversorgung.

Über 1.000 Unterstützer hat das Projekt auf Kickstarter bereits gewonnen und damit das bescheidene Kampagnenziel von 5.000 US-Dollar um ein Vielfaches überschritten.

Daher sind einige der günstigsten Angebote allerdings auch gar nicht mehr erhältlich. Wer sich für den RFduino interessiert, muss zum aktuellen Stand der Dinge mindestens umgerechnet 38 Euro für RFduino, USB-Shield und Versand auf den Tisch legen. Weitere Pakete mit anderen Erweiterungen sind ebenfalls im Angebot.

Alle Informationen auf der Kickstarter-Projektseite des RFduino.

Gefunden bei Technabob.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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