Gedankensteuerung:
Kopfhörer spielt Musik passend zur eigenen Stimmungslage

Schwierigkeiten, die passende Playlist zum eigenen Gemütszustand zu finden? Das muss nicht sein! Neurowear hat die Lösung: Ihre Kopfhörer messen die Hirnströme, ermitteln daraus die Stimmung des Nutzers und spielen vollautomatisch die passende Musik.

Neurowear Mico im Schaubild

Neurowear Mico im Schaubild

Spätestens durch Dienste wie Spotify ist Musik aller Art heute praktisch jederzeit verfügbar. Das Problem ist nicht mehr, die passende Musik zu haben. Das Problem ist, die passende Musik zu finden. So mancher löst das mit etlichen Playlisten für alle Gelegenheiten: Musik zum Tanzen, Musik zum Entspannen oder Musik für jene langen, dunklen Abende.

Die “Mico”-Kopfhörer von Neurowear sollen einem das alles abnehmen. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ganz normale Kopfhörer – mehr oder weniger. Sie sind ziemlich groß geraten und dann gibt es da noch diesen seltsamen Bügel, den man sich offenbar an die Stirn setzen soll…

Neurowear Mico Kopfhörer
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Über diesen Bügel werden Gehirnströme gemessen und vom Kopfhörer ausgewertet. Im Zusammenspiel mit einer iPhone-App soll er dann die jeweils passende Musik heraussuchen. Damit die Umgebung Bescheid weiß, wird die aktuelle Verfassung des Kopfhörer-Nutzers auch noch per Leuchtdioden visualisiert.

Neurowear hat schon durch allerlei andere Produkte rund um Gedankensteuerung auf sich aufmerksam gemacht. Dazu gehört beispielsweise ein künstlicher Schwanz, der je nach Stimmungslage passend wedelt. Insofern könnte man sagen: Die Kopfhörer sind verglichen damit doch eine durchaus sinnvolle Idee.

Jetzt müssen sie natürlich nur noch funktionieren. Denn zum einen ist bekannt, wie individuell die Hirnströme von Menschen ausfallen können. Und zum anderen: Wer sagt denn, was ich beispielsweise in einer genervten Stimmung wirklich hören will? Das hängt schließlich davon ab, wohin mich die Musik transportieren soll. Will ich mich entspannen? Will ich mich austoben? Irgendwie schwer vorstellbar, dass solche Nuancen schon gemessen werden können.

Einen Veröffentlichungstermin oder einen Preis gibt es für die “gedankenlesenden Kopfhörer” bei alldem noch nicht.

Bis dahin bleibt also nur das Scrollen durch die Playlisten…

Mehr dazu auf der offiziellen Website der Neurowear Mico.

Neurowear Mico im Video

Eine Computerstimme erklärt euch hier die Funktionsweise:

Gefunden bei Geeky Gadgets. Weitere nützliche Informationen bei Gizmag.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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4 Kommentare

  1. Eine witzige Erfindung. Besonders das Bild, wo sie schläft und der Kopfhörer ZZZ anzeigt :D Der Verkauf des Kopfhörers dürfte aber an dem bescheuert aussehenden Sensor scheitern… Sieht wie ein deplaziertes Headset aus :)

  2. haha sehr lustiges feature und wahrscheinlich auch entsprechend “zukunftsweisend”… allerdings mir doch zu strange. danke trotzdem für den Beitrag!

  3. Irgendwie futuristisch, aber ich bin da wohl zu sehr Kontrollfreak, um einer Maschine die Wahl über meinen Geschmack zu überlassen. Nee, dann lieber richtig gute Kopfhörer auf und selbst Playliste erstellen.

  4. Ein künstlicher Schwanz, der je nach Stimmungslage wedelt? Oh man… da geht der Kopfhörer ja tatsächlich noch, auch wenn ich das Design jetzt nicht wirklich gelungen finde…

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