Milktape:
Mixtape per USB

Milktape ist ein weiterer Versuch, das gute alte Mixtape ins digitale Zeitalter hinüberzuretten. Bis auf den Datenträger – einen ausklappbaren USB-Stick – kommt Milktape ganz nah ans Original heran.

Milktape Mixtape {Milktape;http://milktape.com}

Milktape Mixtape (Quelle: Milktape)

Mixtapes sind offensichtlich nicht totzukriegen. Zwar besitzen nur noch wenige Menschen Geräte, die solche liebevoll zusammengestellten Musiklisten abspielen können, aber es gibt ja Milktape, ein Mixtape mit ausklappbarem USB-Stick. Damit kann jeder einem besonderen Menschen seine Zuneigung zeigen.

Anders als die kürzlich vorgestellten Sharetapes sind Milktapes nicht nur flache Karten mit einem Link zur Playlist, sondern richtige, dreidimensionale Kunststoffgebilde wie früher, komplett mit Plastikhülle und Einlage zum Beschriften per Hand.

Dadurch werden sie noch ein Stück wertiger und einmaliger. Man kann auch nicht eben mal einen Link zur Playlist mailen, sondern muss das Milktape schon physikalisch überbringen. Das folgende Video zeigt die typische Verwendung.

Milktape Mixtape
Milktape MixtapeMilktape MixtapeMilktape MixtapeMilktape Mixtape

Einen Rechner mit USB-Anschluss hat wirklich jede(r), aber ein Milktape-Mixtape ist eben etwas individueller als ein gewöhnlicher USB-Stick, schon allein durch die handschriftliche Auflistung der sorgsam zusammengestellten Stücke.

Milktape gelingt es sogar, die eigentlich rückschrittliche Beschränkung des Speicherplatzes auf 128 MB als Vorteil zu verkaufen.

Dadurch, so der Hersteller, sei gewährleistet, dass man nicht wahllos Stücke auf dem Stick ablädt, sondern sich wirklich genau überlegt, welche zirka 15 Songs das am besten ausdrücken, was man mit dem Milktape sagen möchte.

Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten gibt’s bei Milktape direkt. Ein Milktape kostet 15 US-Dollar (12 Euro), für den internationalen Versand kommen noch einmal 6 US-Dollar (5 Euro) dazu.

Nicht ganz billig für 15 Songs, aber unbezahlbar, wenn man einem besonderen Menschen zeigen möchte, wie besonders er für einen ist.

Gefunden bei Design Milk

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

3 Kommentare

  1. dann kann ich auch ne audiocd brennen. sind zwar 20 lieder, aber 17 euro nur damit es in kassettenform ist…

  2. Halte ich ebenfalls für übertrieben. Nur für den nostalgischen Wert würde ich auch nicht den Aufpreis bezahlen.

  3. Dann doch lieber der hier: http://amazon.de/auvisio-…6Z0U/ref=cm_cmu_pg_t

    Bisschen teurer, aber auch in einem Tapedeck nutzbar!

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