Doorbot:
Die WLAN-Video-Türglocke mit Smartphone-Anbindung

Doorbot ist der Smartphone-abhängige Nachfahre des Türspions. Betätigt man die Klingel, stellt Doorbot eine Verbindung zum Smartphone her und überträgt Video und Audio über WLAN.

Doorbot Wi-Fi Video-Türglocke {Doorbot;http://vimeo.com/55969778}

Doorbot Wi-Fi Video-Türglocke (Quelle: Doorbot)

Die Doorbot-Entwickler zitieren Morgan Stanley mit der Aussage, dass 91 Prozent aller Nutzer ihr Handy immer in Reichweite haben, 24 Stunden am Tag, jeden Tag des Jahres. Die Haustür ist da schon weiter entfernt.

Warum also jedes Mal zur Tür rennen, wenn es klingelt? Doorbot ist eine Türglocke mit Videokamera, die beim Druck auf den Klingelknopf kein Geräusch von sich gibt, sondern über das heimische WLAN mit dem eigenen Smartphone in Verbindung tritt. Als Nutzer sieht man, wer vor der Tür steht und kann sich überlegen, ob man den Doorbot-Ruf beantwortet oder ablehnt. Das Video zeigt, wie Doorbot funktioniert.

Doorbot: Guck mal, wer da klingelt
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Doorbot Wi-Fi Video-Türglocke

Da alles kabellos funktioniert, muss man auch keine Leitungen verlegen. Einfach die mitgelieferten vier AA-Batterien in den Doorbot, an der Haustür anschrauben und fertig.

Jetzt muss man das Gerät nur noch in das eigene WLAN einbinden und mit den gewünschten Smartphones oder Tablets verbinden. Doorbot unterstützt momentan die Betriebssysteme Android, iOS und Windows 8.

Drückt jemand auf den Klingelknopf des Doorbots, startet dieser die dazugehörige App auf den angemeldeten Smartphones oder Tablets und streamt Video und Audio auf das Gerät, das man sowieso immer dabei hat. Die Infrarotkamera soll auch bei Dunkelheit brauchbare Bilder liefern.

Laut Entwicklerfirma Edison Junior können Wind und Wetter dem Gerät nichts anhaben. Und sollte das Gerät gestohlen werden, verspricht das Unternehmen einen neuen kostenlosen Doorbot. Zuerst muss man natürlich einen kaufen.

Doorbot kostet 189 US-Dollar (139 Euro) und soll im Juli 2013 ausgeliefert werden. In Kombination mit dem WLAN-Schloss Lockitron kostet das Paket 339 US-Dollar (249 Euro). Dann kann man auch die Tür über die App öffnen und zum Beispiel Verwandte hereinlassen, wenn man selbst noch auf dem Weg nach Hause ist.

Mehr Infos gibt es auf der Doorbot-Seite der Crowdfunding-Plattform Christie Street, über die das Projekt erfolgreich finanziert wurde.

Gefunden bei Coolest Gadgets

 

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9 Kommentare

  1. Die Benutzung in einem Mehrparteieinhaus mit 2 Klingeln, also einer im Erdgeschoß, ums ins Haus zu kommen, und einer an der Wohnungstür könnte schwer bis unmöglich sein. Ansonsten eine sehr gute Idee.

    • Naja… wenn nur eine Mietpartei das Paket nutzt, ist das ja kein Problem. Wollen alle das System, aber man möchte nicht 10 Klingelschalter-mit-Kameras an der Haustür anbringen, muss eben eine geänderte Hardware erschaffen werden. Eine Cam mit 10 Knöpfen. Jeder Knopf aktiviert eben ein anderes wlan und schaltet die cam dafür frei… sollte softwaremäßig nicht zu schwierig zu realisieren sein.

      An der Wohnungstür kann man dann ja auf Wunsch nochmal das System einsetzen, ist aber ja eigentlich unnötig.

    • “Jeder Knopf aktiviert eben ein anderes wlan”

      Oh man, genau, und dann hängt ein ungesichertes Gerät an der Tür, in dem alle WLANs vom Haus mit SSID und Zugangsschlüssel gespeichert sind…

      Generation Facebook/Twitter halt…

    • Wo ist der Unterschied zum vorgestellten Gerät? Ob nun ein WLAN gespeichert ist oder zehn… das Sicherheitsrisiko ist das gleiche.

      Wenn es tatsächlich zu gefährlich ist, wird eben vom Klingelknopf über Funk ein Signal an ein im Haus befindliches Steuergerät mit den WLANdaten geschickt.

      Sag nicht Generation Facebook, ich hab das Teil hier nicht erfunden!

    • Ob 1 oder 10 macht folgenden Unterschied:
      Einzelner User: Eigene Dummheit.
      10 Familienhaus: Alle haben Pech gehabt, auch wenn sie die Klingel garnicht wollen.

  2. als Mobotix T24 gibts schon seit einiger Zeit etwas ähnliches auf dem Markt.
    Grosser Vorteil der T24: 180Grad Aufnahmewinkel von Wand zu Wand

    • Hat aber auch einen großen Nachteil, Paul: den Preis von 2.318,12 € für ein Starter-Kit ;)

    • Lieber die Mobotix als so nen Spielzeugmüll an der Tür.
      Qualität hat ihren Preis.
      Diebstahlsicherung, 3 Megapixel, RFID-Integration, Mailbox-Funktion, Anschluss für elektrischen Türöffner, etc.
      Und ganz wichtig: Kommunikation über SIP. Nix Selbstgebasteltes.

      Und ja, ich mag meine Türsprechstation von Mobotix.

  3. es sind zwar “nur” 890€ für das Türmodul, aber im Vergleich zum doorbot immer noch recht heftig.

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