Certon Systems dataRock im Kurztest:
Schnelle externe USB-3.0-Festplatte hält viel aus

Das Heidelberger Unternehmen Certon Systems hat mit der dataRock eine externe USB-3.0-Festplatte im Programm, deren Gehäuse aus ABS-Kunststoff wasserdicht ist und Stürze aus sieben Metern Höhe unbeschadet überstehen soll. Wir haben sie uns genauer angeschaut.

Certon dataRock Outdoor-Festplatte (Bilder: Frank Müller)

Certon dataRock Outdoor-Festplatte (Bilder: Frank Müller)

Certon Systems ist ein Hersteller, der mir bisher nicht aufgefallen war, dabei gibt es die dataRock schon ein gutes Jahr. Der Name deutet die Vorzüge dieser robusten Outdoor-Festplatte schon an. Das Gehäuse besteht aus hartem ABS-Kunststoff, mit dem man zur Not auch einen Nagel einschlagen kann. Es ist wasserdicht verschweißt, sogar nach IP67, man kann die Festplatte also untertauchen, ohne das Wasser eindringt, und sie ist absolut staubdicht. Auch Stürze aus bis zu sieben Metern Höhe soll sie aushalten können, ohne Schaden zu nehmen.

Certon Systems dataRock
AJA System Test USB 3 Certon dataROCK Outdoor-FestplatteAJA System Test USB 2 Certon dataROCK Outdoor-FestplatteCerton dataROCK Outdoor-FestplatteCerton dataROCK Outdoor-Festplatte
Certon dataROCK Outdoor-FestplatteCerton dataROCK Outdoor-FestplatteCerton dataROCK Outdoor-FestplattedataRock

Das Video von Certon zeigt, was die dataRock alles aushalten kann, ohne den Geist aufzugeben:

Da im Video dringend darum gebeten wird, diese Extremtests nicht nachzumachen, habe ich mich darauf beschränkt, die Geschwindigkeit am USB-3.0-Anschluss des MacBook Pro zu testen. Schließlich übersteht die dataROCK die Extrembelastungen im Video zwar, aber man weiß ja nie, ob sie nicht doch ein wenig angeschlagen ist.

Interessante Details

Um Stöße zu absorbieren, hat Certon die 2.5-Zoll-Festplatte innerhalb des Gehäuses in 3 mm Spezialgel gebettet. Dadurch und durch das Fehlen von Schrauben kann man das Gehäuse leider nicht öffnen, um die Festplatte auszutauschen. Das Gehäuse ist wasserdicht verklebt.

Das flache Kabel ist ziemlich clever in das Gehäuse integriert und steht nirgendwo hervor. Der Stecker sitzt fest in einer Mulde, lässt sich aber mit einem Finger gut heraushebeln. Einfach Schutzkappe vom Stecker abziehen, am Rechner anschließen – fertig. Ein zusätzliches Netzteil ist nicht nötig.

Mein Testgerät wurde mit dem Dateisystem NTFS formatiert. Um den AJA Systemtest durchführen zu können, musste ich also erst einmal die Platte neu formatieren, das ging aber innerhalb weniger Sekunden.

Rasante Dateiübertragung

Die Geschwindigkeitswerte können sich sehen lassen, sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben. Beide Werte liegen nur ein bis zwei MB/s auseinander. Etwas unter 110 MB/s am USB-3.0-Anschluss des MacBooks schafft die Certon dataRock, das ist schon ziemlich flott. Am USB-2.0-Port erreicht die Festplatte immerhin 35,1 MB/s beim Schreiben und 37,1 MB/s beim Lesen.

Sicherheit und Geschwindigkeit haben ihren Preis. Die weiße Certon dataRock Festplatte mit 750 GB (Affiliate-Link) kostet auf Amazon knapp 110 Euro, 500 GB (Affiliate-Link) 99 Euro und 1 TB (Affiliate-Link) 199 Euro. Dafür erhält man aber auch eine Festplatte im soliden und griffigen Gehäuse, das wasser- und staubdicht ist. Man kann die dataRock ohne Bedenken in Tasche oder Rucksack packen, muss kein Kabel suchen, braucht kein zusätzliches Netzteil, und die Geschwindigkeit ist auch ordentlich. Das einzige Manko ist vielleicht die Größe, mit 112 x 50 x 155 mm nimmt die dataRock schon ein bisschen Platz ein.

Mehr Infos gibt es auf der Produktseite des Herstellers und im Datenblatt zur dataRock, das man als PDF herunterladen kann.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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3 Kommentare

  1. Klingt sehr gut. Finde ich dennoch amüsant das von den gezeigten extrem Tests abzuraten ist ;)

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