Olive One:
Multifunktionaler Musikplayer fürs Zuhause

Der Olive One ist nach den Worten der Macher der “erste All-in-one-HD-Musikplayer”. Mit ihm soll man Musik aus zahlreichen Quellen auf elegante Weise zu Gehör bringen können – auch komplett drahtlos. Die Firma sitzt in San Francisco, aber ihre beiden Gründer kommen aus Deutschland.

Olive One

Olive One

Wer viel Musik hört, wird die Grundidee des Olive One Musikplayers nachvollziehen können: Alles an einem Ort, egal wo die Musik letztlich herkommt. Denn oftmals benutzt man verschiedene Dienste und verschiedene Geräte, aber es gibt kaum eine einfach zu bedienende und zentrale Kontrolle dafür. Genau das will der Olive One sein und die Interessenten dabei noch mit elegantem Design, hoher Audioqualität und einem günstigen Preis überzeugen. Das Unternehmen sucht aktuell auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern, die zudem die Features des Geräts mitbestimmen können.

Olive One
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Gegründet wurde das Unternehmen Olive 2005 von den beiden Deutschen Oliver Bergmann und Robert Altmann in San Francisco. Beide hatten zuvor hier für das Unternehmen Formac gearbeitet, das für sein Apple-Zubehör bekannt ist. Der Olive One wird damit jedenfalls Teil einer bestehenden Produktfamilie von Musikplayern und -servern. Mit ihren bis zu vierstelligen Preisen wenden sich diese Geräte aber bislang eher an gut situierte Musikliebhaberinnen und -liebhaber. Für einen Olive One soll man hingegen 379 US-Dollar (rund 285 Euro) via Indiegogo vorschießen. Der vergleichsweise günstige Preis werde auch nur durch diese Form des Direktvertriebs möglich, heißt es auf der Projektseite zur Begründung.

Nicht sparen wollte man hingegen bei den Features und so gibt es diverse Richtungen, aus denen Musik zum Olive One kommen kann:

  • Bluetooth 4.0, um Musik beispielsweise von einem kompatiblem Android- oder iOS-Gerät zu streamen. Man sieht die Titelinformationen auf dem Display des Olive One und kann die Wiedergabe steuern.
  • Dualband 802.11n WLAN mit Wi-Fi Direct ist ebenfalls vorhanden. Im Vergleich zu Bluetooth ist hier die Bandbreite deutlich höher, was der Soundqualität zu Gute kommt.
  • Und per UPnP ist alles erreichbar, was auf entsprechend kompatiblen Geräten wie Computern oder Netzwerkspeichern liegt.

Auch Musik aus YouTube-Videos oder von Streamingdiensten wie Spotify soll der Olive One abspielen können, wobei derzeit nur der Dienst Pandora nativ unterstützt wird. Welcher sonst noch ergänzt werden soll, können die Interessenten mitbestimmen. Und wer von all diesen drahtlosen Lösungen nichts hält oder gern eine eigene Musik-Cloud hätte, kann sich optional auch eine Variante mit integrierter Festplatte bestellen.

Mehrere Olive Ones im selben Netzwerk können gemeinsam dieselbe Musik in verschiedenen Räumen spielen oder auch unabhängig voneinander agieren. Gesteuert wird das alles über den Touchscreen des Geräts oder wahlweise per Android- oder iOS-App. Auch Nutzer von Windows Phone 8 werden bedacht, nachdem es entsprechende Nachfrage gab. Und wer einen Fernseher hat, der sich auf Miracast versteht, kann auch den mit dem Olive One verbinden. Boxen schließt man per Bluetooth an oder direkt ans Gerät, ein entsprechender Verstärker ist eingebaut und soll auch hohen Ansprüchen genügen.

Sollte der Olive One ein Erfolg werden, stellen die Macher Zubehör in Aussicht. Dazu gehört beispielsweise ein Lautsprecher, der direkt unter das Gerät passt oder Lösungen, um den Player an der Wand zu befestigen.

Preis und Lieferbarkeit

Wie oben bereits erwähnt, gehen die Preise für einen Olive One bei umgerechnet rund 285 Euro los, inklusive Versand sind es 315 Euro. Mit integrierter 1-TB-Festplatte sind es rund 405 Euro. Die Macher gehen davon aus, dass die Geräte im Juli 2013 ausgeliefert werden können.

Weitere Informationen inklusive der technischen Daten finden sich auf der Indiegogo-Projektseite und auf der offiziellen Website.

Gefunden bei TechCrunch.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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Ein Kommentar

  1. ein interessantes produkt, aber ich sehe den zweck bzw sinn nicht.
    meistens hat man die musik sowieso schon auf einem nas. streamen kann man im falle von synology nas direkt vom nas via airplay. das ganze gesteuert entweder via ios-app oder android.

    welchen nutzen würde mir der olive-player bringen? der touch-screen bringt nichts, außer man hat ihn direkt vor sich auf dem tisch stehen, wobei auf allen bildern die notwendigen kabel zur stromversorgung unterschlagen werden, oder hat der olive etwa auch einen akku eingebaut?

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