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Smartwatches – Etwas Schlaues fürs Handgelenk

Smartwatches waren im fast vergangenen Jahr 2012 ein deutlicher Trend. Viele mehr oder weniger aussichtsreiche Projekte gingen an den Start und aus einigen dieser Projekte entstanden kaufbare Helferlein fürs Handgelenk. Sechs dieser smarten Armbanduhren stellen wir hier noch einmal vor.

I’m Watch

Die I’m Watch ist die erste Smartwatch mit Android-Betriebssystem in dieser Auflistung und verbindet das Handgelenk per Bluetooth mit dem Smartphone in der Tasche, um Anrufe, E-Mails, Facebook, Twitter und Co zu signalisieren. Die I’m Watch ist gut ausgestattet: 128 MB RAM und 4 GB Flash-Speicher, gepaart mit einem TFT-Display mit 1,54 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 240 x 240 Pixel. Das alles will mit Strom versorgt sein, woraus sich auch ihr größter Nachteil ergibt: Sie muss täglich ans Ladekabel. Weitere Nutzermeinungen findet ihr in den Kommentaren zu unserem Post über die I’m Watch. Zu kaufen gibt es sie für 299 Euro im I’m Watch Shop.

Smartwatches
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Smartwatch Pebble

Die Pebble Smartwatch mit e-Ink-Display wird dank diesem deutlich seltener ans Ladekabel müssen als die I’m Watch. Dafür muss man aber noch bis zum kommenden Frühjahr warten, um sie sich ums Handgelenk zu schnallen. Von dort aus kann sie dann aber über viele Dinge informieren: neu eingegangene SMS, den Namen des Anrufers, dessen Klingeln gerade aus der Jackentasche ertönt, oder sogar über die aktuelle Geschwindigkeit, ermittelt aus dem GPS-Koordinaten des verbundenen Smartphones. Übrigens gibt es auch eine deutsche Pebble-Projektseite. Vorbestellbar ist sie für 150 US-Dollar im Pebble-Shop.

MetaWatch Strata

Im Gegensatz zur Pebble wurden die ersten Exemplare der Metawatch Strata schon ausgeliefert. Sie verbindet sich per Bluetooth 4.0 stromsparend mit kompatiblen Smartphones und ist sogar wasserdicht. So könnte man mit der Strata also gefahrlos aus der Badewanne heraus die Musikwiedergabe des verbundenen Smartphones steuern. Das Besondere an der Strata ist das angekündigte Widget- und AppMode-SDK: Damit lassen sich eigene Apps entwickeln und damit ist die Strata bisher noch einzigartig. Preis: ab 179 US-Dollar im offiziellen Onlineshop.

Futaba Flexible OLED Watch

Smartphones, so state-of-the-art sie momentan auch sind, werden vielleicht bald schon der belächelten Vergangenheit angehören und stattdessen trägt man eine Uhren-ähnliches Gerät am Handgelenk. Der japanische Elektronikkonzern Futaba hat für diesen Fall schon ein Konzept parat: Eine flexible OLED Smart-Uhr, deren Bildschirm, gerade einmal 0,22 mm dick ist und so um das Handgelenk gewickelt werden kann: mit seinen 3,5 Zoll eine duchaus ansehnliche Alternative zu den aktuellen Smartphones. Noch aber ist diese Smartwatch Zukunftsmusik und nur ein Technologieträger. Erscheinungstermin und Preis: Fehlanzeige.

Cookoo

Die Cookoo Smartwatch scheint nicht ganz so intelligent zu sein, wie ihre bisher vorgestellten Kollegen. Anstatt auch die Inhalte eingehender Nachrichten anzuzeigen, liefert sie nur die Erinnerung daran. Wenn es den Cookoo-Träger also interessiert, wer ihm gerade etwas geschrieben hat, bleibt ihm auch mit der Cookoo nichts anderes übrig, als das per Bluetooth 4 verbundene Smartphone aus der Tasche zu fischen. Dafür glänzt die Cookoo aber mit einer Batterielebensdauer, von der eine I’m Watch nur träumen kann. Sie gibt es ab 129,99 US-Dollar im Cookoo-Shop.

Martian Watches

Die Martian Smartwatch sieht für eine Smartwatch erstaunlich bodenständig aus: wie eine klassiche analoge Armbanduhr zeigt sie die Zeit mit richtigen echten Zeigern an. Ergänzt werden diese aber durch ein recht unauffälliges OLED-Display worauf im Falle eines Anrufes der Anrufername dargestellt wird. Interessant sind die unterstützenden Gesten-Befehle: ein Schütteln des Handgelenks befördert einen Anrufer beispielsweise umgehend zur Mobilbox. Durch den Verzicht auf stromfressende Display bietet diese Smartwatch dann auch Standbyzeiten von einer Woche. Preis: ab 249 US-Dollar im Onlineshop von Martian.

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Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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6 Kommentare

  1. Die Pebble ist übrigens ebenfalls wasserdicht und es wird versucht das 3ATM bzw. 5ATM (d.h. 30-50m) Zertifikat zu bekommen.

  2. Kann mir wer weiter helfen?
    Ich interessiere mich für die MetaWatch Strata und habe ein “Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus (P6200)”. Das ist ein vollwertiges Handy, aber weil es eben 7 Zoll groß ist, wird es eher als Tablet vermarktet. Auf der Seite von MetaWatch steht, daß Tablets nicht unterstützt werden. Bin da jetzt leicht verunsichert.
    Außerdem hat das Handy nur Bluetooth 3.0, die MetaWatch ist aber mit Bluetooth 4.0 angegeben. Ist die abwärtskompatibel, oder geht das wirklich nur mit BT 4.0 Handys?

    DANKE!

    Und noch ne Frage: Welche Uhr ist wohl besser? MetaWatch oder Pebble?

    • Das BT4-Profil wird häufig deswegen genutzt weil mit Version 4 das Low-Energie-Protokoll spezifiziert wurde. Alle anderen Protkolle sind zwar abwärtskompatibel, das Low-Energie-Protokoll aber nicht.

  3. Gut, heißt also würde klappen, verbraucht aber mehr Strom?
    Danke!

    • Nein, wenn die Uhr ausschließlich über das Low-Energie-Protokoll kommuniziert, dann klappt das nicht. Dann brauchst du ein Smartphone das ebenfalls bluetooth 4 beherrscht.

  4. Hab mir jetzt die bestellt: http://ebay.de/itm/360512…id=p3984.m1439.l2649
    Für 20 Euro neu!
    Zum erst mal testen ganz gut ^^

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