Blackberry 10 ausprobiert:
Berechtigte Hoffnung auf das Comeback eines Smartphone-Pioniers

Nicht einmal mehr jedes zehnte verkaufte Smartphone stammt heute aus dem Hause des einstigen Marktführers RIM. Die gesamte Hoffnung des Unternehmens liegt auf dem neuen System Blackberry 10. Nachdem bislang wenig darüber bekannt war, lud uns RIM zu einem ersten Überblick ein. Ein Hoffnungsträger, der in der Tat die Wende herbeiführen kann.

Blackberry 10: Alles soll im Fluss sein

Blackberry 10: Alles soll im Fluss sein

“Vor fünf Jahren waren wir ungefähr dort, wo Apple heute steht”, sagt Carsten Titt, PR-Manager von RIM Deutschland selbstkritisch. “Jetzt haben die Vorzeichen sich verkehrt.” Weil es so nicht weitergehen konnte, die Marktanteile des Smartphone-Pioniers in diesem Zeitraum von über 50 auf unter zehn Prozent sanken, ist sein Unternehmen derzeit im Umbruch und muss sich praktisch neu erfinden. Eine magische Plattform namens Blackberry 10 soll alle früheren Entwicklungen beerben und den leck geschlagenen Kahn wieder flott machen. Mit einem Augenzwinkern schickt Titt seinen selbstkritischen Worten gleich eine Kampfansage hinterher: “In ein paar Jahren wird es wieder anders herum sein.”

Blackberry 10
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BlackBerry AppWorld

Stimmt das? Hat Blackberry 10 das Zeug dazu, die heutigen Top-Athleten namens Android und iOS noch einmal einzuholen? Hat Blackberry 10 den etablierten Systemen vielleicht sogar etwas voraus? Ich besuchte Titt und seinen Kollegen Ulrich Bruenger, Senior Carrier Product Manager, in RIMs Büro in Düsseldorf, um mir das neue System zeigen zu lassen.

App-Entwickler können Blackberry 10 bereits heute auf einem Gerät mit dem Arbeitstitel “Developer Alpha B” testen. Dahinter verbirgt sich ein längliches Test-Smartphone mit 4,2-Zoll-Display. Titt und Bruenger zeigen mir die Funktionen der darauf installierten Vorversion. RIM will bei den künftigen Touchscreen-Phones auf einen oder mehrere Steuerbuttons (wie etwa den Home-Button im iPhone) verzichten. Allein über Gesten soll man das Phone mit einer Hand steuern können. Die zentralen Elemente:

Der Sperrbildschirm

Beim Start der neuen Blackberry-Plattform wird man als erstes den neuen Lockscreen zu sehen bekommen. Dieser enthält:

  • Die aktuelle Uhrzeit und das Datum
  • Einen Hinweis auf den, laut Organiser, nächsten Termin
  • Ein Schnellstart-Symbol für die Kamera
  • Die Zahl eingegangener E-Mails
  • Kleine Symbole für Netzabdeckung und Akku-Ladestatus

Laut Bruenger werden hier aus Gründen des Datenschutzes auf dem Lockscreen nicht mehr Informationen angezeigt. Falls einer unbefugten Person das Smartphone in die Hände fällt, soll dieser nicht in der Lage sein, persönliche Daten zu entschlüsseln.

Blackberry Flow

Erklärtes Ziel der Blackberry-Entwickler ist eine Abkehr vom klassischen Menü, bei dem man von App zu App springen muss. Blackberry 10 soll sich mit einem Konzept namens “Flow” intuitiver bedienen lassen. Ziel ist es, dass Benutzer mit nur einer Hand über eine Navigation im unteren Drittel des Phones jedes Ziel mit möglichst wenig Schritten erreichen können. Als zentrale Elemente dienen hierfür der Blackberry Hub und die Active Frames.

Active Frames

RIMs Antwort auf Androids Overlay und Windows Phones Multitasking-Ansicht nennt sich Active Frames: Statt den bloßen Icons geöffneter Apps (iOS), bieten die Active Frames eine Art Miniaturansicht. Bis zu acht Anwendungen lassen sich dort gleichzeitig öffnen, überwachen und auf Wunsch von Hand schließen. Will man mehr, beendet BB10 automatisch die Anwendung, die am längsten geöffnet ist. Active Frames lassen sich auch als Widgets nutzen, etwa, um einen Blick auf das Wetter zu werfen.

Blackberry Hub

Im Blackberry Hub fließen alle Arten von Benachrichtigungen an einer Stelle zusammen: Mails, Facebook-Benachrichtigungen, Termine, Blackberry Messages, Anrufe. Inhaltlich gesehen bietet der Hub damit nichts Anderes als die Notification Center in Android und iOS. Was RIM allerdings cleverer löst: Der Hub wird nicht wie eine Jalousie bei Bedarf runter und wieder hoch gezogen, er ist die zentrale Anlaufstelle. Von hier aus und mit den Active Frames steuert man das Gerät.

Blackberry Flow

RIMs Konzept für Blackberry 10 ist eine problemlose Bedienung mit nur einer Hand. Es soll keine getrennten Bereiche geben, statt dessen soll alles miteinander verwoben sein. Mit nur einer Geste ohne einen Homebutton oder ein Hauptmenü kommt man aus jeder laufenden Anwendung zurück in den Blackberry Hub oder in die Active Frames. Das Ende des Hin- und Herspringens von App zu App nennt RIM “Blackberry Flow”. Alles soll im Fluss sein.

Intelligenter Organizer

Vor einem Termin noch schnell gucken, wer eigentlich dabei ist, unter welcher Nummer ich die Gesprächspartner erreichen kann und welche Mails zum Thema bereits hin und her geschickt wurden. Ziemlich genial: Der Organizer in Blackberry 10 sammelt diese Informationen aus E-Mails und dem persönlichen Adressbuch ohne Zutun des Nutzers an einer Stelle. Zusätzlich blendet er eine Karte des Zielortes ein. Der Organizer liefert damit eine Art Mini-Briefing und weist dem Anwender den Weg.

“Wir wollen für Tastatur stehen”

Blackberrys wurden mit ihrem QWERTY-Keyboard berühmt. Auch in der Zukunft will RIM wieder für Tastatur stehen. Zum einen soll es neue Geräte mit physischer Tastatur geben, zum anderen geht man mit einer Neuentwicklung an das Thema virtuelle Tastatur:

  • Wortvorschläge erscheinen bei der Eingabe direkt über dem Buchstaben, den der Anwender als nächstes tippen würde. Hat man etwa “he” eingetippt, erscheint über dem U der Vorschlag “heute”, über dem R das Wort “herein”. Mit einer Wischbewegung nach oben wählt man den jeweiligen Vorschlag aus. RIM will damit die Zahl der Wortanschläge im Vergleich zum händischen Tippen um zwei Drittel verringern.
  • Die Tastatur erkennt automatisch, welche Sprache der Anwender verwendet und richtet die Wortvorschläge danach aus. Blackberry 10 erkennt bis zu drei Sprachen gleichzeitig.
  • Die Tastatur lernt aus Wortvorschlägen, die man selbst in der jeweiligen App oft verwendet hat. Hat man etwa in der Facebook-App oft über Rindenmulch geschrieben, ist die Chance groß, dass das Wort nach der Eingabe der Buchstaben “Ri” als Vorschlag eingeblendet wird.
  • Einzelne Buchstaben lassen sich löschen, wenn man vom rechten Bildschirmrand auf die Tastatur streicht. Streicht man vom oberen Rand der Tastatur herunter, wechselt die Auswahl von Buchstaben auf Zahlen und Sonderzeichen.
  • Die Tastatur soll erkennen können, ob man eher mit rechts oder links tippt. Verpasst man bei der Eingabe etwa oft das L, rückt die Tastatur den Druckpunkt näher an die Stelle, die man versehentlich getroffen hat.

Blackberry Balance

Gibt es heute noch eine Trennung zwischen Geschäfts- und Privatkundengeräten? Nein, und selbst die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit verschwindet. Was es aber nach wie vor gibt, sind sensible Daten. Blackberry 10 will diese mit zwei Welten, “Personal” und “Work”, voneinander trennen. In jeder “Welt” variieren Apps und Services. In der Work-Umgebung lässt sich eine sichere, getunnelte Verbindung ins Virtual Private Network (VPN) aufbauen. Anwendungen für Unternehmenssotware wie Exchange Server, Citrix und SAP stehen zur Verfügung. Administratoren können den Work-Account fernkonfigurieren und auch löschen oder sperren. In den Active Frames lassen sich Work Apps und Personal Apps parallel betreiben, so dass Anwender schnell zwischen beiden Welten hin und her springen können.

Blackberry People

RIM hat mit Blackberry 10 nach wie vor kommunikationsfreudige Geschäftsleute im Fokus. Weil diese inzwischen aber ebenfalls auf Ästhetik setzen und deswegen in den vergangenen Jahren immer häufiger zu iPhone und Co. griffen, will auch Blackberry “konsumeriger” werden. Aufpeppen will man das Nutzerlebnis mit so genannten “Moments of Charme”. Zieht man etwa das Fenster für Kommunikationseinstellungen ganz nach unten, schalten sich automatisch alle blinkenden, lärmenden oder vibrierenden Benachrichtigungen ab. RIM empfiehlt, direkt vor dem Schlafengehen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Bei den Apps ist es erklärtes Ziel, auf Klasse statt Masse zu setzen. Ein erstes Device hat RIM in dieser Woche bereits angeteasert. Insgesamt sollen als erste Generation im kommenden Jahr und 2014 sechs Modelle auf den Markt kommen, jeweils drei davon nur mit Touchscreen und drei mit physischer Tastatur. Für beide Baureihen soll es je ein hochpreisiges, ein preisgünstiges und ein Mittelklassemodell geben. Man will also auch Privatkunden für sich gewinnen.

Blackberry 10 basiert auf dem übernommenen Betriebssystem QNX, das RIM zuerst im mäßig erfolgreichen Tablet Playbook eingesetzt hatte. Aktuelle Blackberry-Handhelds sind noch mit dem System Blackberry 7 bestückt, das durch Blackberry 10 komplett ersetzt werden soll. RIM will das neue System und wohl auch die ersten der sechs geplanten Geräte am 30. Januar offiziell vorstellen.

Fazit

Blackberry 10 kommt spät, aber das Warten dürfte sich lohnen: Das neue System ist auf der Höhe der Zeit. Die lernende Tastatur, der tief integrierte Blackberry Hub, das Prinzip “Flow” und auch Balance wirken fortschrittlich. Der mitdenkende Organizer versprüht einen Hauch von semantischem Web und nicht zuletzt ist RIM hier ein sehr sympathisches Design mit angenehmer Typographie gelungen. Das soll nicht darüber hinweg täuschen, dass man teilweise nur aufgeholt hat: Der Blackberry Hub ist eine – wenn auch gelungene – Abwandlung der seit Jahren für Android verfügbaren Notifications. Active Frames findet man in ähnlicher Form bei Windows Phone und – ebenfalls – Android. Der Sperrbildschirm erinnert stark an den von Windows Phone 7. Ein echtes, “mitdenkendes” System wie Google Now in Android 4.1/4.2 ist BB10 nicht.

Und doch sind es die kleinen Details, die das neue System sympathisch machen. Die Schnellnavigation, die lernfähige Tastatur, das Umschalten zwischen Arbeitswelt und Freizeit, der elegante Umgang mit Sicherheit, das sanfte Ausblenden alles “Nervigen” mit einem Wisch. RIM hat das mobile OS damit nicht neu erfunden, aber das wäre nach Jahren des gefühlten Hinterherlaufens auch etwas viel verlangt gewesen. Verstecken muss man sich indes vor keinem Konkurrenten mehr, schon gar nicht vor dem mittlerweile leicht ergrauten iOS, dem man sich einst geschlagen geben musste. Jetzt wird es darauf ankommen, ob RIM bei den Endgeräten und dem Zusammenspiel zwischen Hard- und Software ein ähnliches glückliches Händchen beweist. Und natürlich muss der Markt entscheiden, ob er Blackberry noch einmal eine Chance gibt – Mitbewerber Microsoft kann ein Lied davon singen, wie viel Mühe es kostet, noch einmal zurück zu kommen. Was das Nutzererlebnis betrifft, steht einem Comeback der Blackberrys zumindest nichts mehr im Weg.

Update: Kaum hatten wir den Beitrag veröffentlicht, da lesen wir, dass ein vietnamesisches Techblog eins der wahrscheinlich kommenden Geräte der L-Serie in die Finger bekommen hat. Sollte das wirklich so oder in einer ähnlichen Form auf den Markt kommen, dann wäre das in meinen Augen alles andere als eine Enttäuschung:

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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3 Kommentare

  1. Klingt wirklich nicht schlecht! Wenn ich das richtig verstehe ist diese Gesten-/Wischsteuerung sehr nahe an der von webOS?!? Auch die Darstellung der laufenden Anwendungen in Fenstern bzw. Karten erinnert mich an webOS. Und das ist absolut erfreulich! Dazu ein tolles Hub und eine gute Tastatur…hört sich alles ganz toll an. Hoffe das die Umsetztung auch klappt. Bin jetzt sogar richtig gespannt auf das was sie präsentieren werden.

  2. P.S.: Und das vermeitlich kommende Gerät sieht auch gut aus!

  3. Danke für den tollen Artikel!

    Unglaublich wie sehr BB10 nach MeeGo Harmattan aussieht welches auf dem Nokia N9 läuft! Da hatte RIM wohl eine riesen Kopiertaste zur Verfügung. Sogar gewisse Menü-Symbole wurden 1 zu 1 übernommen & man benutzt ebenfalls das Application Framework “Qt”.

    Das Wort Innovation scheint man bei RIM nicht zu kennen. Aber sie arbeiten dort weiter wo Nokia aufgegeben hat – denn MeeGo Harmattan ist einfach genial und das reale Multitasking sowieso. BB10 scheint ein ehrwürdiger, inoffizieller Nachfolger zu sein (neben dem noch jüngerem Jolla Sailfish OS).

    Hoffentlich kann sich BB10 auf dem Markt gegen die doofen/unintelligenten “Smartphone” Systeme à la iOS und Windows Phone durchsetzen.

4 Pingbacks

  1. [...] Nachdem ich deinen Bericht über Blackberry 10 gelesen habe, Jürgen, bin ich schon neugierig geworden und auf jeden Fall bin ich sehr gespannt [...]

  2. [...] Funktionen. Einige von Harmattan bekannte Eigenschaften tauchen so oder so ähnlich etwa im neuen Blackberry 10 auf. Dass Sailfish OS deswegen jemals die Nische verlassen kann, halte ich angesichts der [...]

  3. [...] Frames im Vordergrund. Es soll leichter werden, von Anwendung zu Anwendung zu springen. Bei unserem Hands-on im Dezember haben wir dem neuen System viel Positives abgewinnen können. Blackberry 10 wirkt nicht wie ein [...]

  4. [...] Blackberry 10 hätten wir vermutlich so oder so gesehen. Aber hätte RIM überhaupt eine Chance, wenn Android seine Update-Problematik nicht hätte? Oder würde man die neuen Funktionen von Jollas Sailfish OS, Windows Phone 8 und Ubuntu for Phones so interessiert verfolgen, wenn Apples iOS 6 schon Funktionen wie Räume, Hubs, bearbeitbare Notifications, App-Vorschauen oder eine Schaltzentrale wie den Blackberry Hub hätte? [...]

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