Marktüberblick:
Neue Windows-Tablets bekommt das Land

Im Zuge des neuen Windows 8 sowie dessen Ableger Windows RT drängen in den nächsten Wochen und Monaten zahlreiche Hersteller mit Tablets auf den Markt. Die Auswahl wird riesig. Zeit für uns, einige interessante Modelle herauszupicken und näher anzusehen.

Unter dem Namen Surface bringt Microsoft selbst zwei Windows-Tablets heraus.

Unter dem Namen Surface bringt Microsoft selbst zwei Windows-Tablets heraus.

In einem Dreiteiler hatte Kollege Thomas Jungbluth bereits einen Überblick zu Windows-8-Hardware allgemein gegeben. Diesmal soll es aber speziell um Tablets gehen. Immerhin sind Kachel-Oberfläche und Bedienkonzept von Windows 8 und Windows RT klar mit Touch-Bedienung im Hinterkopf entwickelt worden.

Es ist dabei wichtig, Windows 8 und Windows RT auseinanderzuhalten, auch wenn sie sich auf den ersten Blick so ähnlich sehen. Windows RT ist für ARM-Prozessoren entwickelt und benötigt eigene Software, die man im Windows Store auf dem Gerät kauft. Die Tablets mit Windows 8 hingegen haben darüber hinaus den althergebrachten Desktop und können auch bisherige Windows-Programme ausführen.

Das Angebot an Apps im Windows Store wächst dabei stetig und liegt bei derzeit über 120.000 Apps. Microsoft hat bereits vor 20 Monaten damit begonnen, Apps einzustellen und auch Entwickler mit ins Boot geholt. Zwar ist man damit noch weit entfernt von dem, was es bei Android (675.000) und Apple (700.000) an Apps gibt, aber die wichtigsten Anwendungen aus nahezu allen Bereichen sind bereits vorhanden.

Windows-Tablets
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Samsung ATIV Tab Product Image

Microsoft Surface Tablet

Microsoft Surface Tablet mit Windows RT und Touch Cover

Microsoft Surface Tablet mit Windows RT und Touch Cover

Mit dem Surface Tablet hatte Microsoft eine ganze Menge Lob kassiert, als dieses im Juni in New York präsentiert wurde. Kurz danach sind die ersten technischen Daten gefolgt, die dem aktuellen Standard bei Tablets entsprechen.

Technische Daten Microsoft Surface Tablet

  • Gewicht: 676 g
  • Tiefe: 9,3 mm
  • Display 10,6 Zoll Clear Type HD Display mit 1.280 x 720 Pixel
  • microSD-Kartenslot
  • USB 2.0
  • Micro HD Video
  • 2 x 2 MIMO Antennen
  • Interner Speicher 32 oder 64 GB

Microsoft bietet seine Touch Cover in unterschiedlichen Farben an.

Microsoft bietet seine Touch Cover in unterschiedlichen Farben an.

Preislich beginnt es beim Surface ab 479 Euro für die 32 GB Windows RT Version. Microsoft bietet die 32 GB Variante im Bundle mit der flachen “Touch Cover”-Tastatur für 579 Euro an. In diesem Paket spart man rund 20 Euro im Vergleich zum Einzelpreis. Die 64 GB Variante kostet 679 Euro inklusive Touch Cover. Einzeln ist das Surface mit 64 GB derzeit nicht zu haben. Optional kann ein Type Cover für 129,99 Euro bestellt werden. Dieses zeichnet sich durch federnd gelagerte Tasten aus.

Microsoft Type Cover mit federnd gelagerten TastenBeide Tastaturtypen lassen sich durch Magnete schnell und einfach an das Surface andocken, ähnlich der Smart Cover bei Apples iPad. Touch Cover und Type Cover sind bei Nichtgebrauch als Schutz für das Display des Surface gedacht.

Vom Design her ist Microsoft ein wahres Juwel gelungen. Klare Kanten und Formen, sowie die Auswahl und Verarbeitung der Materialien lassen das Surface sehr wertig erscheinen. Sehr interessant ist der in die Rückseite integrierte Ständer, mit dem das Tablet im Landscape-Modus aufgestellt werden kann. Beim Einklappen schließt er bündig mit dem restlichen Gehäuse ab.

Asus VivoTab RT

Asus VivoTab RT mit Docking-Station

Asus VivoTab RT mit Docking-Station

Mit dem VivoTab RT hat Asus ein Tablet mit Windows RT vor wenigen Tagen vorgestellt. Es handelt sich hierbei um ein 10 Zoll großes Tablet, das vom Design her zu den bereits bekannten Transformer Tablets mit Android passt. Auch beim VivoTab RT ist ein Dock mit Tastatur optional oder im Bundle erhältlich.

  • Asus VivoTab RT – 599 Euro
  • Asus VivoTab RT inklusive Dock– 729 Euro
  • Asus VivoTab RT – mit UMTS 699 Euro
  • Asus VivoTab RT –inklusive Dock und UMTS 829 Euro

Das VivoTab RT gibt es mit 64 GB Speicher und ist damit geringfügig günstiger als das Surface Tablet mit gleicher Speichergröße. Anders als beim Surface bietet Asus auch eine UMTS-Variante an.

Technische Daten Asus VivoTab RT

  • Display: 10,1 Zoll (178 Grad Blickwinkel, Auflösung: 1.366 x 768, kratzfestes Corning Fit Glas, Super IPS+), kapazitives 10-Finger Multitouch-Display
  • CPU: Nvidia Tegra 3 Quad-Core 1,3 GHz
  • Grafik: Nvidia 12 Core GeForce GPU (integriert)
  • Betriebssystem: Windows RT Office Home und Student 2013 RT Preview
  • Bluetooth 4.0, Wi-Fi Direct und WLAN 802.11 b/g/n integriert
  • Arbeitsspeicher: 2 GB DDR3L (Low Voltage, 1.500 MHz)
  • Speicher: 64 GB (eMMC + 32 GB Webstorage)
  • HD Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon
  • Webkamera: 8 Megapixel Autofokus mit LED-Blitz rückseitig, 2 Megapixel mit LED-Indikator vorderseitig, 1.080p HD Videoaufnahme
  • Schnittstellen: 1 x 36 Pin (zum Aufladen und für die optionale Docking-Tastatur), Micro-HDMI, 1 x Kopfhörer/Mikrophon, Micro-SD-Card-Reader (SDXC)
  • G-Sensor, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, e-compass, NFC (Near Field Communication), GPS
  • Akku: 2 Zellen Lithium Polymer (6.760 mAh)
  • Gewicht: 535 Gramm
  • Abmessungen: 263 x 171 x 8,3 mm

Erweiterte technische Daten für Mobile Dock

  • Tastatur und Multitouch-Pad
  • Schnittstelle: 1 x USB 2.0
  • Gewicht: 538 g
  • Abmessungen: 263 x 181 x 10,4 mm
  • Akkulaufzeit bis zu 16 Stunden

Technische Daten VivoTab RT mit 3G (UMTS)

  • Display: 10,1 Zoll (178 Grad Blickwinkel, Auflösung: 1.366 x 768, kratzfestes Corning Fit Glas, Super IPS+), kapazitives 10-Finger Multitouch-Display
  • CPU: Nvidia Tegra 3 Quad-Core 1,3 GHz
  • Grafik: Nvidia 12 Core GeForce GPU (integriert)
  • Betriebssystem: Windows RT Office Home und Student 2013 RT Preview
  • 3G (HSPA+), Bluetooth 4.0, Wi-Fi Direct und WLAN 802.11 b/g/n integriert
  • Arbeitsspeicher: 2 GB DDR3L (Low Voltage, 1.500 MHz)
  • Speicher: 64 GB (eMMC + 32 GB Webstorage)
  • HD Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon
  • Webkamera: 8 Megapixel Autofokus mit LED-Blitz rückseitig, 2 Megapixel mit LED-Indikator vorderseitig, 1.080p HD-Videoaufnahme
  • Schnittstellen: 1 x 36 Pin (zum Aufladen und für die optionale Docking-Tastatur), Micro-HDMI, 1 x Kopfhörer/Mikrophon, Micro-SD-Card-Reader (SDXC)
  • G-Sensor, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, e-compass, NFC (Near Field Communication), GPS
  • Akku: 2 Zellen Lithium Polymer (6.760 mAh)
  • Gewicht: 535 g
  • Abmessungen: 263 x 171 x 8,3 mm

Erweiterte technische Daten für Mobile Dock

  • Tastatur und Multitouch-Pad
  • Schnittstelle: 1 x USB 2.0
  • Gewicht: 538 g
  • Abmessungen: 263 x 181 x 10,4 mm
  • Akkulaufzeit bis zu 15 Stunden

Die Docking-Tastatur besitzt einen zusätzlichen Akku, der das Tablet ebenfalls mit Strom versorgt. Mit insgesamt 15 bzw. 16 Stunden Gesamtbetriebszeit, kommt man mit dem VivoTab und Tastaturdock locker über den Tag. Gerade für Studenten oder Nutzer, die viel unterwegs sind, ist das ein entscheidender Faktor, da nicht überall eine Steckdose verfügbar oder nutzbar ist.

Die Android-Tablets der Transformer-Reihe waren bisher schon recht erfolgreich. Nicht zuletzt auch wegen der schicken Docking-Tastatur, die einen zusätzlichen Akku beinhaltet. In Sachen Laufzeit (mit Dock) ist Asus ganz vorne dabei. Gerade bei einem mobilen Gerät ist lange Laufzeit entscheidend. Nichts degradiert ein Tablet mehr, als die Anbindung an ein Ladekabel, wenn man unterwegs ist.

Dell XPS 10 Tablet

Dell XPS 10 Tablet

Dell XPS 10 Tablet

Interessant ist auch das, was Dell bereits auf der IFA in Berlin vorgestellt hatte. Das Dell XPS 10 Tablet ist ebenfalls 10 Zoll groß und kann optional ebenfalls mit einer ansteckbaren Tastatur ausgestattet werden. Auswählen kann der Kunde zwischen drei verschiedenen Varianten:

  • 64 GB ohne Docking-Tastatur – 579 Euro
  • 32 GB inklusive Docking-Tastatur – 649 Euro
  • 64 GB inklusive Docking-Tastatur – 749 Euro

3G wird derzeit beim Dell XPS 10 Tablet nicht angeboten.

Technische Daten des Dell XPS 10 Tablet

  • 10,1 Zoll Display mit 1.366 x 768 Pixel Auflösung
  • Qualcomm Snapdragon S4 1,5 GHz DC Prozessor
  • 32 oder 64 GB interner Speicher, erweiterbar durch MicroSD
  • 5 Megapixel Kamera Rückseite
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • 635 g (nur Tablet)
  • 1310 g mit Docking-Tastatur
  • 2 Zellen Lithium-Ionen Akku mit 28 Wh

Dell Latitude 10 (Essential und Advanced)

Mit den Modellen Latitude 10 Essential und Advanced hat Dell auch Business-Tablets im Angebot. Diese sind mit Windows 8 Pro ausgestattet.

Technische Daten Dell Latitude 10 Essential

  • 10,1 Zoll Display mit 1.366 x 768 Pixel Auflösung
  • One Intel Atom Dual-Core (Z2760) Prozessor mit 1,5 GHz
  • 2 GB RAM
  • 64 GB SSD Speicher
  • 660 g (nur Tablet)
  • Preis ab 654 Euro
  • 10,1 Zoll Display mit 1.366 x 768 Pixel Auflösung
  • Intel Atom Dual-Core (Z2760) Prozessor mit 1,5 GHZ
  • 2 GB RAM
  • 64 GB SSD Speicher
  • 660 g (nur Tablet)
  • Preis ab 739 Euro

Technische Daten Dell Latitude 10 Advanced

Beim Advanced Modell bietet Dell als alleiniges Unterscheidungsmerkmal zum Latitude 10 Essential eine dreijährige Garantie.

Samsung ATIV Tab

Samsung ATIV Tab

Samsung ATIV Tab

Auch Samsung schickt ein 10,1 Zoll großes Tablet ins Rennen. Das ATIV Tab wird ab Mitte November verfügbar sein. Allerdings hat Samsung eine recht hohe Preisempfehlung angesetzt. Mit 699 Euro erhält man das ATIV Tab mit 64 GB SSD Speicher und mit UMTS Modul, aber ohne Tastatur. Ohne UMTS, dafür aber mit Tastatur zum Andocken werden 799 Euro fällig. Wer UMTS und eine Tastatur zum ATIV Tab haben möchte, muss ab November 899 Euro auf den Tisch legen.

Technische Daten Samsung Ativ Tab

  • 10,1 Zoll TFT Touchscreen mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln
  • Intel Atom (Z2760) Dual-Core Prozessor mit 1,8 GHz
  • 2 GB RAM
  • 64 GB SSD Speicher
  • 5 Megapixel Kamera Rückseite
  • Front 0,9 Megapixel Kamera
  • 570 g (ohne Tastatur)
  • Lithium-Ionen Akku mit 8.500 mAh

Acer Iconia Tab W700

Acer Tab W700 in Docking-Station

Acer Tab W700 in Docking-Station

Im Vergleich zu den anderen aufgeführten Tablets ist das Iconia Tab W700 das größte Tablet. Es hat stolze 11,6 Zoll Displaydiagonale. Starttermin soll Ende Oktober sein. Das W700 wird für 699 Euro zu haben sein. Acer hat dem W700 Anschlüsse für USB 3.0 und microHDMI mitgegeben. Vom Gewicht her wird es allerdings ein echtes Schwergewicht: 998 g. Da wird es schnell schwierig, das Gerät mit einer Hand über längere Zeit zu halten. Zum Vergleich: Das Asus VivoTab bringt gerade einmal 535 g auf die Waage.

Das Acer Tab W700 kann auch hochkant im Dock aufgestellt werdenInteressant ist das sehr spezielle Dock. Das W700 wird hierbei von einer Seite in das Dock eingeschoben. Das Dock selbst liefert drei USB-Anschlüsse mit, an denen Tastatur, Maus, Festplatte usw. angeschlossen werden können. Als einziges Dock ermöglicht es, das Tablet auch hochkant aufzustellen. Das bietet sich beispielsweise dann an, wenn man in einem Textprogramm einen Brief erstellen möchte.

Technische Daten Acer Iconia W700

  • 11,6 Zoll Full-HD Display
  • Intel Core i3 (2365M) mit 1,4 GHz
  • 4 GB RAM
  • 64 GB SSD Speicher
  • 5 Megapixel Kamera auf Rückseite
  • USB 3.0 Anschluss
  • Micro-HDMI
  • Thunderbolt
  • Preis ca. 699 Euro

Acer Iconia Tab W510

Acer Iconia Tab W510

Acer Iconia Tab W510

Mit dem Iconia Tab W510 hat Acer ein zweites Tablet mit Windows RT am Start. Der kleine Bruder des W700 ist deutlich günstiger. Anstatt 799 Euro wird das W510 499 Euro kosten. Dafür hat es auch nur halb so viel Speicherplatz (32 GB) als das W700. Verbaut hat Acer einen Intel Atom (Z2760) Prozessor mit 1,5 GHz und 2 GB RAM. Das Display ist ebenfalls kleiner mit 10,1 Zoll. Für den Preis von 499 Euro wird ein Tastur-Dock mitgeliefert, das gleichzeitig als Schutz des Displays dient (wie bei allen anderen Hersteller-Lösungen).

Technische Daten des Acer Iconia Tab W510

  • 10,1 Zoll Full-HD-Display
  • Intel Atom (Z2760) mit 1,5 GHz
  • 2 GB RAM
  • 32 GB SSD Speicher
  • Preis 499 Euro

Optionale Tastaturen der Hersteller

Kleine Bluetooth-Tastatur K400 von LogitechDie optional erhältlichen Tastaturen lassen sich die Hersteller teuer bezahlen. Im Fall Asus muss zugutegehalten werden, dass ein zusätzlicher Akku verbaut wurde und einen höheren Preis rechtfertigt. Für alle anderen lohnt sich ein Blick auf Zubehör von Drittanbietern. Eine kleine Reisetastatur und Maus lassen sich an jedes Tablet via Bluetooth anschließen. Sie kosten deutlich weniger. Gerade bei Dell kostet die Tastatur um die 170 Euro extra. Beim ATIV Tab sind es sogar stolze 200 Euro. Für den Preis bekommt man ein Nexus 7 Tablet.

Logitech bietet beispielsweise mit seiner K400 für 34 Euro eine Bluetooth-Tastatur inklusive Touchpad an. Diese ist allerdings nur für Rechtshänder geeignet. Mit der K750 gibt es für 60 Euro eine mit Solarzellen ausgestattete Bluetooth-Tastatur. Bluetooth Mäuse sind schon für 15 Euro zu haben.

Android und Apple schlafen nicht

Sowohl bei Apple als auch bei Android wird man Marktanteile nicht freiwillig an Microsoft abgeben. Google wird wohl bald sein bereits auf Fotos aufgetauchtes Nexus 10 Tablet mit Android 4.2 vorstellen. Es stammt von Samsung und wird das Referenzgerät für Android-Tablets im 10-Zoll-Format. Bei Apple ist man mit dem iPad bestens aufgestellt und wird so schnell nicht den ersten Platz im Tabletmarkt abgeben.

Apple wird mehr Marktanteile verlieren als Android

Meiner eigenen Einschätzung nach wird allerdings besonders Apple Marktanteile verlieren, denn Microsoft drückt sein Windows 8 und die Tablets, die mit diesem OS laufen massiv in den nächsten Monaten in den Markt. Dabei ist das Tablet als Arbeitsgerät gut geeignet. Besonders die Kombination von Tablet mit Tastatur-Dock ist interessant. Eine Maus kann am iPad leider nicht angeschlossen werden, weshalb es auch im Büro eher ungeeignet ist.

Microsoft und Asus haben das beste Gesamtpaket

Acers Dockingstation gefällt gut, weil man mit ihr das Tablet sowohl hochkant als auch quer nutzen kann. Das Dock ist allerdigns für den Schreibtisch und nicht für unterwegs gedacht. Eine Tastatur oder Maus muss man zusätzlich von Drittanbietern kaufen. Am durchdachtesten sind das Microsoft Surface und das Asus VivoTab. Sie verwandeln das Tablet durch die Docking-Tastatur in einen vollwertigen und transportablen Laptop. In der gleichen Ausstattung ist das Asus VivoTab ca. 50 Euro teurer als das Surface (beide mit 64 GB Speicher und Tastatur), dafür besitzt es einen zusätzlichen Akku im Dock und bietet einige Stunden mehr Betriebszeit. Gerade unterwegs ist dies von entscheidender Bedeutung.

Und was ist mit Android?

Bei den Android-Tablets wird Microsoft ebenfalls ersuchen zu wildern und Kunden abziehen. Dies wird Android allerdings weniger hart treffen, als es bei Apple der Fall sein wird. Nach der erfolgreichen Einführung des Nexus 7 und der mit Spannung erwarteten Präsentation des Nexus 10, wird der Erfolg auch massiv vom Preis abhängig gemacht. Das Nexus 7 ist eines der aktuell besten und günstigsten 7-Zoll-Tablets auf dem Markt. Ob dies auch beim Nexus 10 so sein wird, ist noch nicht bekannt. Google tut gut da dran, auch das Nexus 10 möglichst günstig zu positionieren.

 

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7 Kommentare

  1. “Eine Maus kann am iPad leider nicht angeschlossen werden, weshalb es auch im Büro eher ungeeignet ist.”

    Ein äußerst sinnloser Satz. Es ist ein Tablet mit Touch Bedienung, Maus ist daher nicht vorgesehen und auch nicht notwendig.
    Auch wenn am Surface die Möglichkeit eines Mausanschlusses gegeben ist, so wird das doch eher die Ausnahme bleiben. Wozu ein handliches Tablet um dann erst wieder Extras mit sich herum zu schleppen.

    • Na ja, es gibt auch Tastaturen zum verbinden mit dem iPad. Das iPad ist dann das Display. Da macht die Bedienung mit der Maus mehr Sinn als mit den Fingern, weil es ergonomisch leichter geht.

    • Ja, warum sollte man das iPad z.B. nicht mit einer Magic Mouse nutzen können? Fänd ich sehr sinnvoll, wenn ich beispielsweise einen Text tippe. Jeder iPad-Nutzer weiß, wie umständlich es ist, die Einfügemarke an eine bestimmte Stelle zu positionieren. Mit der Maus ist es ein Klick. Es geht ja auch gar nicht darum, dass das für jeden ein wichtiger Punkt ist, aber für manche eben schon ;) Und gerade die Windows-Tablets setzen eben darauf, dass man sie sowohl unterwegs einsetzen kann als auch stationär.

    • Und dann muß man für Touch und Maus programmieren und das is dann wieder weder Fisch noch Fleisch.
      Ich versteh eure Beweggründe aber entweder Touch, oder Maus. Vermischt ergibt das nichts Vernünftiges.
      Tastatur versteh ich, längere Texte sind auf dem iPad eher mühsam, dies ist aber ein Hardware-Addon für etwas, das es am Tablet sowieso schon gibt.

  2. Bin mal gespannt wo Microsoft in 1 Jahr steht. Ich persönlich bin positiv beeindruckt von Surface und die dafür angebotene Hardware.

  3. Das Acer W510 wird mit einer 32-Bit Version von Win8 un nicht mit Windows RT ausgeliefert!

  4. Die Maus am Tablet ist nur dann sinnvoll (oder sogar notwendig), wenn die Touch-Oberfläche nicht ausgereift ist. Wer mit seinen Fingern nicht klarkommt, braucht einen Stylus, keine Maus. Sätze wie “eine Maus kann am iPad leider nicht angeschlossen werden, weshalb es auch im Büro eher ungeeignet ist” gehen völlig am Sinn eines Tablets vorbei – das eben genau kein Gerät für das Büro ist und auch nicht sein will (das ist ungefähr so logisch, wie ein Kommentar dass ein Netbook für das Büro ungeeignet ist, weil die Bildschirmdiagonale dafür zu klein ist…).

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