Asus Padfone 2:
Smartphone-Tablet-Zwitter jetzt eleganter, leichter und schneller

Asus hat die neue Generation seines Smartphone-Tablet-Zwitters Padfone vorgestellt und die Gerätekombination wurde an vielen Stellen teils deutlich verbessert. Dabei könnte der Smartphone-Part auch ohne die Tablet-Dockingstation für so manchen Interessenten in Frage kommen.

Asus Padfone 2

Asus Padfone 2

Die Idee hinter dem Asus Padfone ist bestens nachvollziehbar: Tablets sind rein technisch gesehen kaum etwas anderes als Smartphones mit einem größeren Display. Warum nicht gleich beides kombinieren, anstatt zwei Geräte daraus zu machen? Das hat schließlich den Vorteil, dass man alle Dateien und Einstellungen sowie seinen Mobilfunkvertrag nahtlos auf beiden Geräten nutzen kann. Mit dem Padfone 2 sieht diese Idee nun auch noch ein ganzes Stück eleganter aus als zuvor.

Asus Padfone 2
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Tablet-Dock: dünner, leichter, aber auch weniger Akku

So verschwindet das Smartphone nicht mehr wie beim ersten Modell hinter einer Klappe in der Tablet-Dockingstation, sondern wird auf der Rückseite in einen neu konstruierten Connector gesteckt. Schon soll man auf dem 10,1-Zoll-Display (1.280 x 800 Pixel) weitermachen können. Durch dieses neue Design und ein Stückchen Verzicht beim Tablet-Akku wird alles nun dünner und leichter. Konkret wird aus dem 6.600-mAh-Akku im Tablet nun ein 5.000-mAh-Akku, der offenbar ebenso wie im Smartphone nicht wechselbar ist. Dafür wiegt der Tabletteil lediglich 514 g. Steckt das 135 g leichte Smartphone drin, werden es also gerade einmal 649 g. Vorher waren es über 200 g mehr.

Smartphone: teils erheblich verbessert

Das Smartphone hat dabei u.a. beim Display spürbar zugelegt: Aus 4,3 Zoll und 960 x 540 Pixel werden nun 4,7 Zoll und 1.280 x 720 Pixel. Der Prozessor hat nun vier statt zwei Kerne zur Verfügung und auch der Arbeitsspeicher verdoppelt sich auf 2 GB. Ordentlich draufgelegt hat Asus zudem bei den beiden Kameras: Gab es vorn bislang nur VGA-Auflösung, finden sich hier nun 1,2 Megapixel. Und aus 5 Megapixeln für die Hauptkamera werden nun 13 Megapixel. Dass solche Zahlen erst einmal nur auf dem Papier stehen und sich ihre Aussagekraft erst beim Ausprobieren zeigt, ist natürlich klar. Dennoch kann man feststellen, dass Asus hier einen erheblichen Schritt nach vorn unternommen hat. Das gilt auch für den Akku, der im Smartphone-Part von 1.520 mAh auf 2.140 mAh angewachsen ist.

Negativpunkte beim Padfone 2

Aber es gibt nicht nur eitel Sonnenschein: Neben den festen Akkus in Tablet und Smartphone fällt als Negativpunkt der fehlende microSD-Slot auf. Dafür bekommt man von Asus 50 GB Webspeicherplatz für zwei Jahre geschenkt. Ob das auch in Europa gilt und was nach den zwei Jahren passiert, ist noch nicht bekannt. Intern eingebaut sind je nach Modell 16, 32 oder 64 GB. Ein kleiner Kratzer im ansonsten recht ansehnlichen Datenblatt ist daneben Android 4.0.4 “Ice Cream Sandwich” als OS, aber Asus verspricht ein schnelles Update auf das aktuelle Android 4.1 “Jelly Bean”. So mancher wird darüber hinaus bedauern, dass es die zusätzliche physische Tastatur des Vorgängers (erst einmal?) nicht geben wird.

Das Asus Padfone 2 soll in Europa im Dezember 2012 erhältlich sein. Offizielle Preise gibt es noch nicht.

Gefunden bei The Verge. Dort könnt ihr auch die technischen Daten des Padfone 2 mit dem Vorgängermodell vergleichen.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Kommentare

  1. Sehr innovativ.

  2. Ui, abgerundete Ecken! Ob das gut kommt?

Ein Pingback

  1. [...] das Smartphone) die gleiche. Das Padfone 2 soll im Dezember in Deutschland auf den Markt kommen und UVP 799 Euro (32 GByte) und 899 Euro (64 GByte) [...]

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