Multiplo Robot Building Kit:
Roboter-Baukasten für Jedermann

Ein Lehrer, zwei Ingenieure und ein Robotik-Spezialist wollen mit “Multiplo” einen Baukasten auf den Markt bringen, mit dem man innerhalb kürzester Zeit seinen ersten eigenen Roboter bauen kann. Fortgeschrittene können das Kit um eigene Ideen erweitern, denn sowohl Hardware als auch Software sind Open Source. Das Robotergehirn beispielsweise basiert auf Arduino.

Ein Roboter entsteht...

Ein Roboter entsteht...

Während sich die einen auf die Robot Apocalypse vorbereiten, können die anderen das Zeitalter der allgegenwärtigen Helfer kaum noch erwarten. Mit dem “Multiplo Robot Building Kit” kann man so oder so seinen Teil dazu beitragen. Der Baukasten sucht derzeit auf Kickstarter Unterstützer und ist damit knapp zwei Wochen vor Kampagnenende bereits erfolgreich: Fast 600 Kickstarter-Nutzer haben bereits insgesamt über 100.000 US-Dollar beigetragen.

Beim Konzept des Baukastens haben sich die Macher von der Plattform Arduino anregen lassen und so ist ihr Kit nicht nur dazu kompatibel, sondern sowohl die Software als auch die Baupläne zur Hardware stehen allen frei zur Verfügung. Die Bauteile sind dabei so gestaltet, dass man sie mit vergleichsweise geringem Aufwand auch selbst herstellen oder um weitere Varianten ergänzen kann.

Multiplo Robot Building Kit
multiplo-logomultiplo-duinobotmultiplo-10multiplo-9
multiplo-8multiplo-7multiplo-6multiplo-5
multiplo-4multiplo-3multiplo-2multiplo-1

Im Kit selbst soll dabei alles enthalten sein, damit man sofort loslegen kann. Nur 45 Minuten brauche man, bis man den ersten einfachen Roboter zusammengebaut habe, heißt es auf der Kickstarter-Seite. Den kann man dann einfach mit einer TV-Fernbedienung steuern.

Dank der Kompatibilität mit Arduino ist das nur der Anfang und man kann seinen Multiplo-Roboter um weitere Module ergänzen, um beispielsweise die Position per GPS zu ermitteln oder ihn per WLAN mit dem Internet zu verbinden.

Die Macher liefern für Programmierlaien eine grafische Entwicklungsumgebung namens Minibloq mit, die bereits 2011 erfolgreich per Kickstarter finanziert wurde. Alles in allem ist Multiplo darauf ausgelegt, die Einstiegsschwelle niedrig zu halten, aber dabei trotzdem viel Potenzial für kreative Weiterentwicklungen zu bieten.

Die Sets sollen im Dezember 2012 ausgeliefert werden. Wer umgerechnet 115 Euro via Kickstarter gibt, bekommt das Starter Kit (inklusive Versand). Das flexiblere Building Kit gibt es für 196 Euro. Und auch darüber und darunter gibt es noch weitere Varianten, falls man beispielsweise bereits einen Arduino-Controller hat oder umfangreichere Roboterprojekte umsetzen möchte.

Alle Informationen dazu hier auf der Kickstarter-Projektseite zum Multiplo Robot Building Kit.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

Mehr lesen

Selfie Mirror: Spieglein, Spieglein an der Wand – wer lächelt am schönsten im Twitterland?

11.4.2014, 3 KommentareSelfie Mirror:
Spieglein, Spieglein an der Wand – wer lächelt am schönsten im Twitterland?

Danach hat niemand gefragt, aber umso schöner, dass es das jetzt gibt: „Selfie“ ist ein Wandspiegel, der automatisch Fotos von dir macht und auf Twitter postet. Aber keine Angst: Ausgelöst wird er nur, wenn du lächelst.

Digital Habits Cromatica: Lautsprecherlampe mit Bluetooth

10.4.2014, 0 KommentareDigital Habits Cromatica:
Lautsprecherlampe mit Bluetooth

Das Team von Digital Habits in Rovereto, Italien, hat Cromatica entwickelt. Eine Kreuzung aus Bluetooth-Lautsprecher und mehrfarbiger Lampe mit einem Arduino-Herzen, die sich per App steuern lässt.

Gamebuino: Retro-Handheldkonsole auf Arduino-Basis

9.4.2014, 0 KommentareGamebuino:
Retro-Handheldkonsole auf Arduino-Basis

Der „Gamebuino“ klingt nicht nur dem Namen nach verdächtig nach „Gameboy“, er sieht auch ganz ähnlich aus, funktioniert aber auf Basis von Arduino und richtet sich vor allem an solche Interessenten, die gern selbst Spiele entwickeln wollen. Das soll auf der Handheldkonsole im 8-Bit-Retrostyle nämlich ganz einfach sein.

Lix 3D Pen: Eleganter 3D-Drucker-Stift zum kleinen Preis

17.4.2014, 0 KommentareLix 3D Pen:
Eleganter 3D-Drucker-Stift zum kleinen Preis

Der Lix 3D Pen ist nicht der erste 3D-Drucker in Stiftform, aber definitiv der bisher kompakteste und eleganteste Vertreter seiner Art. Die Macher wollen die ersten Exemplare demnächst über Kickstarter vertreiben.

Gramofon: Streamingbox für Spotify & Co.

16.4.2014, 3 KommentareGramofon:
Streamingbox für Spotify & Co.

Die Macher des weltweiten „Fon“-Wi-Fi-Netzwerks haben etwas Neues in der Mache: Gramofon ist eine Streamingbox für Musik und zugleich ein WLAN-Router und -Repeater.

Carbon: Solar-Armbanduhr als Ersatzakku fürs Smartphone

15.4.2014, 0 KommentareCarbon:
Solar-Armbanduhr als Ersatzakku fürs Smartphone

Wir können unterwegs nie genug Strom für unsere Gadgets haben und die „Carbon“-Armbanduhr fungiert dabei nicht nur als externer Akku, sondern lädt sich per Solarzelle auch selbst wieder auf.

TinkerBots: Roboter-Bastelsets nicht nur für Kinder

16.4.2014, 0 KommentareTinkerBots:
Roboter-Bastelsets nicht nur für Kinder

Als „lebendes Lego“ werden die TinkerBots bisweilen bezeichnet und das trifft es schon ganz gut: Aus einer Vielzahl an Bauteilen kann man sich hier seinen sich bewegenden und interaktiven Roboter zusammensetzen. Das soll Kindern spielerisch Einblicke in Technik geben, wird aber sicher zugleich so manche Eltern begeistern.

GoPiGo: Roboter-Kit für den Raspberry Pi

15.4.2014, 0 KommentareGoPiGo:
Roboter-Kit für den Raspberry Pi

Mit GoPiGo gibt es auf Kickstarter ein neues Projekt, mit dem man mehr aus seinem Raspberry Pi machen kann: Es enthält alle notwendigen Bauteile, um den Minimal-PC in einen programmierbaren herumfahrenden Roboter zu verwandeln.

Schade, nur ein Werbegag: Timo Boll schlägt Kuka-Tischtennisroboter

11.3.2014, 11 KommentareSchade, nur ein Werbegag:
Timo Boll schlägt Kuka-Tischtennisroboter

Ein deutscher Hersteller für Industrieroboter warb in einem spannenden Spot mit einem Mensch-Maschine-Duell: Tischtennisprofi Timo Boll sollte sich an der Platte mit einem Roboter messen. Leider wurde es nichts mit einem echten Match, die Show entpuppte sich als inszenierte Werbeaktion.

Ein Pingback

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder