Crowdfunding:
Was passiert, wenn ein Kickstarter-Produkt niemals ausgeliefert wird?

8,6 Millionen US-Dollar für die Spielkonsole Ouya, gar 10,2 Millionen für die Smartwatch Pebble: Kickstarter-Projekte sind in den vergangenen Monaten teils schwindelerregend erfolgreich gewesen. Aber kommen die entsprechenden Produkte jemals auf den Markt? Das ist alles andere als sicher und für den Fall der Fälle darf man keine Hilfe von Kickstarter erwarten.

Allein der achtstellige Endbetrag für die Smartwatch Pebble sprengt das Kickstarter-Layout.

Allein der achtstellige Endbetrag für die Smartwatch Pebble sprengt das Kickstarter-Layout.

Seth Quest aus San Francisco hatte einen Traum: Er wollte seine Idee über Kickstarter Wirklichkeit werden lassen. Es ging um einen iPad-Ständer, der einem das Tablet bequem vor die Nase hält, wenn man es gerade nicht festhalten will oder kann. Er war so überzeugt davon, dass er seinen VW Golf und die vom Vater geerbte Breitling-Uhr verkaufte, um das Projekt zu starten und dafür zu trommeln. Und tatsächlich überzeugte sein “Hanfree iPad Accessory” auf Kickstarter 440 Menschen, die insgesamt rund 35.000 US-Dollar gaben. Alles sah bestens aus, bis es um die Umsetzung der Idee in ein massengefertigtes Produkt ging.

Inzwischen ist mehr als ein Jahr vergangen und Seth Quest und sein Team mussten zugeben, dass der “Hanfree”-Ständer niemals auf den Markt kommen wird. Was beim Prototypen simpel und machbar erschien, entwickelte sich zum Albtraum. Fast alle benötigten Teile hätten eigens angefertigt werden müssen. Die Kosten, um die Produktion überhaupt starten zu können, lagen bald weit über dem, was das Kickstarter-Projekt eingebracht hatte. Hinzu kamen zahlreiche weitere offene Fragen, wie die das endgültige Design, die Sicherheit des Produkts, Rechtsschutz für die Macher und vieles mehr.

Ouya und Pebble: millionenschwere Kickstarter-Projekte
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Inzwischen ist der Hanfree-Ständer ein Fall für die Gerichte, denn so mancher Unterstützer des Projekts will jetzt sein Geld zurück. Ein ähnlicher Fall ist die Videobrille “Eyez by ZionEyez HD”, die von über 2.000 Unterstützern fast 350.000 US-Dollar eingesammelt hatte. Das letzte Update stammt vom April 2012, seitdem herrscht Funkstille.

Nach den millionenschweren Projekt-Erfolgen der letzten Monate stellt sich mehr als bisher die Frage: Was passiert eigentlich in einem solchen Fall? Die Smartwatch Pebble hat bekanntlich bereits den ursprünglichen Veröffentlichungstermin gerissen und keinen neuen mehr angekündigt. Inzwischen haben sich die Macher entschuldigt, dass sie diesen Fakt in einem Post zu einem anderen Thema nur beiläufig erwähnt hatten.

Kickstarter sieht sich nur als Vermittler

Auch professionell gemachte Promofotos wie hier bei der Ouya sind kein Erfolgsgarant.

Auch professionell gemachte Promofotos wie hier bei der Ouya sind kein Erfolgsgarant.

Seitdem Kickstarter im April 2009 online gegangen ist, wurden rund 30.000 Projekte erfolgreich abgeschlossen. Sprich: Sie haben innerhalb der definierten Laufzeit das Einnahmeziel erreicht. In dem Fall gehen fünf Prozent an Kickstarter und der Rest an die Ideengeber. Die können dann ihre angekündigten Pläne verfolgen.

Dieses Modell funktioniert recht gut, wenn Menschen etwas umsetzen wollen, mit dem sie vertraut sind und das überschaubar ist. Ein Beispiel sind hier Künstler, die ein neues Buch, ein neues Album oder ein anderes Werk auf diese Weise vorfinanzieren wollen.

Bei den Gadget-Projekten, die wir hier auf neuerdings.com auch immer wieder gern vorstellen, sieht die Lage etwas anders aus. Wie nicht nur Seth Quest, sondern selbst Hersteller wie Apple wissen, liegt der Teufel im Detail. Man erinnere sich nur an das um viele Monate verspätete weiße iPhone 4. Aber auch hier sieht sich Kickstarter selbst nur als der Vermittler. So mancher Unterstützer sieht Kickstarter hingegen eher als Plattform, um Produkte günstig vorab zu bestellen. Schließlich nutzen die Projektmacher gern den Anreiz, das Produkt für die Unterstützer günstiger anzubieten, als man es später kaufen kann. Dass es noch überhaupt gar kein Produkt gibt, wird dann im Schnäppchenrausch sicherlich so manches Mal übersehen.

Sollte es aber niemals fertig werden, sieht sich Kickstarter nicht in der Pflicht. Man könne kein Geld an die Nutzer zurückzahlen, weil man es selbst niemals gehabt habe, heißt es in einem aktuellen Blogpost zu diesem Thema. Auch sonst waschen die Macher eilig ihre Hände in Unschuld: Zwar würden die Projekte vor Start begutachtet, aber nur daraufhin, ob sie den Grundregeln entsprechen. So werden Fake-Projekte, bei denen es nie um ein echtes Produkt ging, frühestens von der Community aufgedeckt. Immerhin macht Kickstarter jeden Projektinhaber über diesen Hinweis darauf aufmerksam, dass sie ihre Versprechungen einhalten müssen, bevor sie ihr Projekt einreichen. Ausführlich kann man das alles auch in den FAQs nachlesen.

Kickstarter: Risiko gehört dazu

Weiterhin heißt es in dem Blogpost, dass es bei Kickstarter trotz allem aber gerade darum gehe, dass Menschen Risiken eingehen, um ihre Ideen umzusetzen. Sprich: Jeder Unterstützer sollte sich klar darüber sein, dass eine Idee trotz interessantem Video und hübschen Fotos auf der Projektseite scheitern kann. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wie gut die Idee an sich ist. Am Ende zählt nur die Umsetzung.

Ähnlich gilt das für alle Fälle, in denen das Produkt zwar ausgeliefert wird, aber wesentlich von dem abweicht, was einst versprochen wurde. Die Differenz von der ersten Idee über einen Prototypen bis hin zum massenhaft produzierten Gerät kann immens sein.

Wer also ein spannendes Kickstarter-Projekt entdeckt, sollte sich auf jeden Fall damit beschäftigen, ob die Macher überhaupt die entsprechenden Qualifikationen besitzen, um es umzusetzen. Wichtig ist auch zu beurteilen, wie viel Vorarbeit schon geleistet wurde und ob es Erfahrungen aus ähnlichen Produkten und Projekten gibt. Und selbst dann kann es sein, dass ein Produkt niemals fertig wird oder anders auf den Markt kommt. Das erlebt man schließlich nicht nur bei Kickstarter.

Quellen zu diesem Beitrag:

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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11 Kommentare

  1. Der Mensch fokussiert lokal nicht global:
    30.000 Projekte laufen erfolgreich 1% (300) nicht.
    1% reklamieren per Facebook 99% sehen von weiteren Unterstützungen ab, Kickstarter klappt das Buch zu.

    So funktioniert künftiges Crowdfunding, in diesen Größenordnungen, wohl nur per Überwachung und Eingriff.
    Ferner das die gesponserten Summen direkt an die Entsprechenden Stellen (Produktionsfirmen) und NICHT an das Privatkonto der Gründer fließt.
    Zudem müsse geprüft werden ob die geforderten Summen keine Schätzungen von Layen sondern realen betriebswirtschaftlichen Tatsachen standhalten.

    Und dies sollte bei derartigen Gewinnspannen (Kickstarter) zu erwarten sein.
    Denn sollte Kickstarter 5%, von 30.000 Projekten erwirtschaftet haben so währe dies inzwischen eine anständige Summe. Geht man denn von Ø 50.000.-$ p.Projekt aus, was nicht sehr hoch gegriffen ist, läge das Vermögen der Plattform zwischenzeitlich bei über 75 mio. $

    • Ja 75 mio. $ sind schön und gut, aber je nach Bezahldienst gehen, 2-3 % mal an ab, ergo sind wir irgendwo bei der Hälfte (37.5 mio.) und davon gehen dann sämtliche restliche Kosten der Plattform (Entwicklung, Betrieb, etc.) ab. Also mehr als eine niedrige einstellige Mio. Zahl wird den Kickstarterinvestoren/Gründern nicht übrigbleiben – und das bei einer dermaßen erfolgreichen Plattform!

  2. Das ist doch wie im «normalen» leben, wenn ich hier in der Schweiz eine kleine Firma unterstütze mit einer brandneuen Idee die unglaublich im Markt aufschlagen könnte ist es ja genauso. Es könnte schieff gehen, das ist doch das Risiko welches man eingeht.

    Genauso ists bei Kickstarter nur dass es da meist um viel geringere Beträge geht wenn ich da was unterstütze.

  3. Sehe ich genauso. Ist ja nicht gesagt das wenn man etwas mit finanziert es auch gleich ein Erfolg wird. Wie das Bsp im Artikel zeigt, es können immer Probleme in der Produktion auftauchen, immerhin unterscheiden sich oft Theorie und Praxis.

  4. Ich denke das ist doch das Konzept und der Vorteil von Kickstartet und sorgt dafür das dort auch sehr mutige Konzepte entwickelt werden.

    Kickstarter verteilt das Risiko auf viele Personen und somit auf kleine Beträge die verschmerzbar sind.
    So muss der Projektstarter bei einem Scheitern nicht um seine Existenz fürchten genau so wenig wie jeder einzelne der Spender.

  5. Ich kann mir kaum vorstellen das die Leute auf dem Rechtsweg Erfolg haben werden.

    Für mich ist schon immer klar gewesen das da ein Risiko besteht und kein Projekt das ich supporte zwangsweise auch mal das Licht der Welt erblickt.
    Das sollte für alle klar sein! Und noch mehr Regulierungen führen doch nur dazu das die Funding Summen wieder nach unten gehen.

    Normal ist doch das Ziel das eine Große Anzahl an Personen 10, 20 Dollar in ein Projekt “investiert” damit das Risiko für einen jeden klein bleibt.
    Die Leute die dann 1000$ 2500$ oder mehr investieren helfen zwar den Projekt Startern haben dann aber ein dementsprechend höheres Risiko.

    Ok, eventuell sollte man bei höheren Beträgen ein paar Regeln einführen. Oder zumindest dicke Hinweise das die 2500 Dollar weg sind wenn das Projekt nichts wird.

    Man trägt halt bei u.a Technik Produkten die Entwicklungskosten und Entwicklungen werden (wenn zb. unwirtschaftlich oder nicht umsetzbar) eingestampft. So is dat nunmal, hart aber fair …

  6. Und wieder wird eine gute Idee kaputt gemach, weil manche Leute nicht nachdenken.

  7. …. Innovationen sind stets mit Risiko behaftet. Und das ist hier definitiv begrenzt. Natürlich steht es dem Geldempfänger gut zu Gesicht, dass er selbst wenn die ursprüngliche Idee nicht funzt, sich mit der Crowd zusammensetzt, um einen/ mehrere Wege zu finden, die gangbar sind.

    Oder das Geld parken und zu gegebener Zeit in naher Zukunft entsprechend nutzen.

    Beste Grüße aus Dresden
    Ralf – mit mehrfacher Crowdfunding-Erfahrung

    • Ähm? Also soll der Projekt-Starter mit den Geldgebern, also den Konsumenten, darüber diskutieren, was mit dem potentiell verloren gegangenen Geld geschehen soll?

      Das Geld parken halte ich ja auch schon für ziemlichen Quatsch, denn wie auch hier in dem btw sehr schön zusammengefassten Artikel angedeutet, merken ja die Startups während der Umsetzung, dass dies und jenes nicht klappt – zum Beispiel bei der Herstellung etc. Dann wäre ein Teil des Geldes schon weg. Das Geld zu parken würde zudem bedeuten, dass es nicht vorwärts geht. Dann hätte man sich ein Projekt gleich sparen können, wenn man das Geld nicht nutzt.

      Ich glaub, es an anderer Stelle schon einmal gesagt zu haben: Bei Kickstarter fehlt mir oftmals die Transparenz. Wie kommen die Leute auf angegebene Summen? Wie setzen sich diese zusammen? Ein Auszug aus dem Business-Plan wäre da schon eine echte Bereicherung, wie ich finde. Darum gefällt mir wohl der Ansatz von Seedmatch.de so gut, wobei das ja auch nicht so recht mit Kickstarter vergleichbar ist.

      Persönlich schieße ich nur Geld vor, das ich sozusagen nicht benötige. Auf das ich verzichten kann. Mir ist schon bewusst, dass das im Worst-Case-Fall weg sein kann. Und genau aus diesem Grund geb ich nur für Dinge Kohle aus, die mich entweder überzeugen oder wo ich mir sage: “Naja, so viel Kohle ist es ja nicht….”. Und damit komm ich ganz gut zurecht.

  8. Eure Argumentationen und Ansätze sind nachzuvollziehen, dennoch gehe ich sicherlich nicht falsch, der Annahme, dass die Kalkulation etwas hochgegriffen ist.
    Zunächst liege ich mit meinen 75 mio. sicherlich weit unter dem erwirtschaftetem Realwert.
    Des Weiterem scheint mir die Aussage dass: ,,Entwicklung, Betrieb, etc.”, 37 mio. einer (!) Hompage verschlänge doch etwas überzogen.
    Immerhin wurde nicht das Internet, bzw. Hardware entwickelt.

    Ferner bin ich der festen Überzeugung das, ohne jegliches Prüforgan, irgendwann Spekulationen und Investitionen in Projekte getätigt werden, welche von vornherein (geziehlt) nie realisiert werden sollten.
    So gab es vor, geraumer Zeit, folgenden Artikel:

    http://gizmodo.de/2011/04…l-werden-lassen.html

    Mit diesem Projekt ließe sich per Crowdfunding sicherlich eine, nicht unerhebliche, Stange Geld verdienen.
    Und verargumentieren das Geld wäre zwar in die Entwicklung geflossen, doch wäre diese derart kostenintensiv, dass der Einzelpreis einer “USB-Patrone” den einer neuen Digitalkamera überstiege und somit den ,,break even point” nicht kreuze.
    Es wäre ohne jegliche Überprüfung der Fakten at-acta gelegt.

    Ganz ehrlich gewisse Parallelen zur Thematik des ,,Ex-Baulöwen -Jürgen Schneider-” fallen können doch nicht nur mir auffallen…

    LG
    Flo

  9. Kultur sollte vom Bürger ausgehen und genau darin sehe ich die große Chance von Kickstartern. Früher musste man auf humanistische Art und Weise (eigentlich wünsche ich mir DAS ja zurück) seine besten Freunde und Bekannten zusammenkratzen, um mühsam ein Projekt zu stemmen. In der heutigen globalen Welt ersetzt den Wert der Freundschaft das Geld, welches man jemandem übertragen kann.

    Manchmal wurde das Baumhaus gebaut, manchmal verschwand der Bekannte mit dem gesammelten Vertrauen. Und Vertrauen = Geld in der heutigen Welt. Leider…

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  7. [...] Das preisgünstigste Modell in Schwarz (“Galactic Black”, um genau zu sein), kostet 75 US-Dollar plus 15 US-Dollar für den internationalen Versand. Umgerechnet ist man also mit knapp 70 Euro dabei. Wer das Modell lieber in Grau (“Nebula Chrome”) oder Weiß (“Cosmic White”) haben möchte, legt noch einmal knapp 8 Euro drauf. Die “Business”-Versionen mit Halterung für ein Namensschild liegen einige weitere Euro darüber. Die Übersicht dazu findet sich hier auf Indiegogo. Generell gilt hier wie auch bei anderen solchen Projekten der Hinweis: Crowdfunding-Plattformen sind keine Onlineshops. [...]

  8. [...] Neben 3D-Druckern und Tablets waren Smartwatches eindeutig eines der heißesten Themen des Jahres 2012. Und die Pebble steht dabei im Zentrum. Sage und schreibe 10,2 Millionen US-Dollar haben die Macher auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingesammelt und damit nicht nur den Smartwatch-Hype, sondern auch den Crowdfunding-Hype befeuert. Zugleich ist die Pebble eine Erinnerung an die Unwägbarkeiten solcher Projekte: Der ursprüngliche Veröffentlichungstermin ist lange gerissen und zwischendurch gab es auch einige Unruhe, weil die Macher keinen neuen Termin mehr nennen wollten. Aber sie halten die Unterstützer auf der Kickstarter-Seite auf dem Laufenden. Trotzdem bleibt wichtig festzuhalten, dass Crowdfunding-Plattformen keine Onlineshops sind. Deshalb gibt es bei uns auch einen eigenen Artikel zu der Frage: Was passiert, wenn ein Kickstarter-Produkt niemals ausgeliefert wird? [...]

  9. [...] wurde dann wieder etwas ruhiger um das Thema Crowdfunding; bis im September einige Beiträge über Schwierigkeiten bei so manchem Projekt berichteten. Kickstarter selbst verschärfte die [...]

  10. [...] a) aus dem Funding auch wirklich was geworden ist (was nicht zwingend selbstverständlich ist) und b) auch der Versand nach Deutschland geklappt hat, schürt meine Vorfreude auf die Pebble [...]

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