HSTI MoboPlay im Test:
Universalgenie für Multimedia-Freaks

Der HSTI Moboplay spielt Musik, Videos oder Fotos von vielen Medien über HDMI oder AV-Out ab. Wir testeten aus, wie gut er das kann und wie einfach sich das kleine Kistchen bedienen lässt.

HSTI Moboplay (Bild: Kai Zantke)

HSTI Moboplay (Bild: Kai Zantke)

So beliebt die LED-Fernseher auch sein mögen, nicht jeder hat zuhause eine High-Tech-Flachbild-Glotze stehen. Damit fehlt dann meist leider auch eine Möglichkeit, Inhalte von Smartphone oder PC abzuspielen. Eigner dieser Geräte möchten jedoch trotzdem Videos anschauen ohne jedes Mal dafür extra eine CD oder DVD brennen zu müssen. Kleine Medienserver wie der „Moboplay” von HSTI schaffen dafür eine bequeme Abhilfe.

Wir haben das Gerät genauer unter die Lupe genommen. Mit knapp 60 Euro bietet es einen preiswerten Einstieg in die „Medienkonvergenz”.

Design

HSTI Moboplay (Bild: Kai Zantke)

HSTI Moboplay (Bild: Kai Zantke)

Nach dem Öffnen der Verpackung begrüßt mich ein schwarzes, scharfkantiges Aluminiumgehäuse, vorne und hinten mit Ausparungen und etwas Plastik beklebt. Die Aussparungen lassen einen USB-Stick oder eine SD-Karte ein und ermöglichen die Verbindung über HDMI, AV und SPDIF. Um auch Festplatten ohne eigene Stromversorgung an die USB-Buchse anschließen zu können, liefert das schlanke Netzteil des moboplay stolze 2 Ampère bei 5 Volt.

Der Moboplay behauptet von sich, der weltkleinste Medienplayer zu sein. Gut, kann man glauben oder auch nicht – für die Funktion ist die Größe überhaupt nicht entscheidend. Im Gegenteil: sobald die dicken Kabel am Gerät hängen, hängt das kleine schwarze Kistchen in der Luft, da es über zu wenig Eigengewicht verfügt. Hier empfiehlt sich ggf., es mit Klettband zu fixieren.

Funktion

An der Funktion des Moboplay von HSTI gibt es nichts auszusetzen: Alle gängigen und auch exotischen Formate spielt das Kistchen klaglos ab: MP4, MOV, FLV, aber auch das vergessene RMVB oder TS, PMP und viele weitere. Selbst bei Musik muss man nicht zurückstecken, denn APE, OGG und FLAC gehören ebenso zum guten Ton wie das schnöde MP3 und seine bekannten Verwandten. Selbst einen Equalizer gibt es.

Die Bedienung erfolgt komfortabel über eine Fernbedienung, mit der man durch das einfache Menü manövriert. Ein eingesteckter USB-Stick wird inklusive Ordnerstruktur genauso durchforstet, wie der hauseigene Mobostick, der auch Smartphones über WLAN anbinden kann (Test folgt noch). Selbst größere Ansammlungen von Videos werden schnell aufgelistet.

Hervorragend geht der Medienplayer mit Untertiteln um: sowohl die Farbe als auch die Platzierung lassen sich vorgeben. Und sollte der Untertitel zeitverschoben sein, so sind bis zu zwei Sekunden Verzögerung möglich, um das auszugleichen.

Fazit

Wer die Festplatte nicht direkt an den Fernseher anschließen kann, der wird dankbar über den Moboplay sein. Große Datenansammlungen sortiert er souverän, und auch unterschiedliche Containerformate sind für ihn ein Klacks. Vor allem der optische Ausgang unterscheidet ihn von seinen Konkurrenten, wodurch die Integration in das heimische Theater-Equipment noch besser gelingt. Wer schon immer Filme direkt von Speichermedien abspielen wollte, ist mit dieser Lösung genau richtig.

Den Moboplay von HSTI (Affiliate-Link) gibt es für rund 60 Euro bei Amazon.

 

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Ein Kommentar

  1. Sehr gut, dass auch noch an Menschen gedacht wird die tatsächlich noch nicht so weit fortgeschritten sind.

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