Metawatch Strata:
Die nächste Smartwatch auf Erfolgskurs bei Kickstarter

Die nächste Smartwatch ist am Start: Die Metawatch Strata soll Informationen anzeigen, die das verbundene Smartphone empfangen hat und bietet darüber hinaus eine Progammierschnittstelle, mit deren Hilfe versierte Programmierer eigene Apps fürs Handgelenk entwickeln können.

Metawatch Strata (Quelle: Kickstarter)Nachdem die Smartwatch namens Pebble sich zu einem der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte überhaupt entwickelte, tritt nun die nächste intelligente Uhr an, um genügend Unterstützer zu finden und damit die eigene Herstellung zu finanzieren. Gleich vorneweg: Die Metawatch Strata sieht meiner Meinung nach besser aus als die Pebble, hat ein flexibleres Display als die Cookoo und ist nicht nur wasserabweisend, sondern sogar wasserdicht: So hat man endlich auch beim Schnorcheln seine digitale Welt im Blick.

Metawatch Strata
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Metawatch Strata - 04aMetawatch Strata - 02Metawatch Strata (Quelle: Kickstarter)

iOS und Android

Die Strata soll sowohl zu Apples iPhone 4S kompatibel sein, als auch zu Android-Geräten, die Bluetooth 4.0 unterstützen. Ist die Verbindung zu diesen Smartphones erst einmal hergestellt, werden auf dem monochromen Strata-Display Informationen angezeigt, die den unterschiedlichsten Apps entspringen können. Egal ob eingehende E-Mail oder SMS, Wetternews, Aktienkurse oder die nächsten Termine. Damit ist die Strata aber noch lange nicht am Ende ihrer Fähigkeiten angelangt. Dank Widget- und AppMode-SDK können Smartphone-Nutzer mit Programmierkenntnissen eigene Apps für die Metawatch entwicklen. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

Informationen, Widgets und ein Alarm für Vergessliche

Auf dem quadratischen, 96 x 96 Pixel kleinen Display lassen sich verschiedene Anzeige-Modi darstellen und es gibt von Haus aus die Möglichkeit, bei eingehenden Anrufen die Anrufer-ID anzuzeigen sowie über eingehende SMS oder E-Mails zu informieren. Ebenso informiert die Strata über neue Facebook- und Twitter-Nachrichten und es gibt ein Wetter-, ein Börsen- und ein Kalender-Widget.

Nett ist auch der sogenannte Lost Phone Alarm: Entfernt man sich zu weit von seinem Smartphone, erinnert einen die Uhr daran, dass man sein Smartphone vielleicht gerade beim Weggehen auf dem Tisch des Restaurants hat liegen lassen.

Dass eine Smartwatch auch Alarme und Countdowns beherrscht, scheint mir selbstverständlich, dass sie darüber hinaus aber auch noch die Musikwiedergabe des Smartphones steuert und zusätzlich eigene Running- und Cycling-Apps mitbringt, macht die Uhr nochmal so interessant.

Im folgenden Video stellen die Köpfe hinter der Metawatch ihr Projekt selbst vor:

Hinter der Metawatch verbergen sich übrigens die Jungs, die vor einigen Jahren schon für die Fossil-Palm-OS-Smartwatch verantwortlich waren.

Preis und Verfügbarkeit

Das Ziel dieses Kickstarter-Projekts ist inzwischen erreicht und die angestrebten 100.000 US-Dollar sind bereits zusammengekommen. Wer noch eine dieser Uhren der ersten Serie ergattern möcht, sollte sich etwas sputen. Bis zum 20. August hat man noch die Chance als Unterstützer für mindestens 159 US-Dollar (129 Euro) eine der Uhren zu bekommen. Angestrebt ist ein Auslieferung im September dieses Jahres.

Hoffentlich schaffen die Jungs es, diesen Termin zu halten, bei der Pebble stellte sich ja inzwischen heraus, dass die Verfügbarkeit im September nicht mehr einzuhalten ist.

Weitere Informationen zur Metawatch Strata hier auf Kickstarter.

 

Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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