Igor Gitelstain Otarky Chair:
Der Schaukelstuhl als Privatkraftwerk

Designer Igor Gitelstain hat als Abschlussprojekt am israelischen Shenka College einen Schaukelstuhl konzipiert, der beim sanften Schaukeln Energie produziert, die zum Beispiel genutzt werden kann, um eine Leselampe im Kopfteil mit Energie zu versorgen.

Otarky Chair {Igor Gitelstain;http://igorgitelstain.me/Otarky-Rocking-Chair}

Otarky Chair (Quelle: Igor Gitelstain)

Ein Schaukelstuhl als Kraftwerk? Warum nicht? Energieversorger und andere Konzerne bieten Privatleuten schon jetzt Mini-Kraftwerke für den Keller, deren Energie ins Netz eingespeist werden kann.

Und in nachhaltigen Discos ertanzen die Besucher einen großen Teil der benötigten Energie, indem ihre Bewegung auf der Tanzfläche in Strom umgewandelt wird.

Das Konzept eines Schaukelstuhls, der Energie erzeugt, ist da nur der nächste logische Schritt auf dem Weg in die Zukunft der Energieerzeugung. Zumal der Otarky Chair sich mit seinem Design auch ohne Zusatznutzen der Energieerezeugung in jedem modern eingerichteten Wohnzimmer gut machen würde.

Der folgende Clip zeigt ein kleines Otarky Chair-Ballett und erläutert die Funktionsweise.

Igor Gitelstain Otarky Chair
Otarky ChairOtarky ChairOtarky ChairOtarky Chair
Otarky ChairOtarky Chair

Der Clou ist: Gewichte in den hohlen Metallkufen gleiten beim Schaukeln vor und zurück und generieren dadurch induktiv Strom, der eine Leselampe im Kopfteil speisen kann.

Alternativ lassen sich andere Stromversorger über eine Steckdose am Ende einer der Schaukelkufen anschließen.

Das Ganze ist wie gesagt noch ein Konzept. Aber eines, das von der Idee her überzeugt. Bevor so eine Idee wie die des Otarky Chairs umgesetzt wird und in Produktion gehen kann, müssten noch diverse Details wie Sicherheitsaspekte geklärt werden. Und wie viel Strom sich denn mit dem Schaukeln erzeugen ließe, wäre ebenfalls noch herauszufinden.

Aber vom Grundsatz her ist die Umwandlung von Bewegungsenergie in Strom sehr interessant und hier besonders schön gelöst. Eleganter als bei der K-Tor Power Box und besser ins Wohnzimmer integrierbar als das We Watt Bike.

Mehr Infos über den Otarky Chair gibt es auf der Seite von Igor Gitelstain.

via The Next Web

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Kommentar

  1. Ich warte immernoch auf das Fitness-Center-Kraftwerk, in so machnes Trainingsgerät liesse sich ein Generator einbauen. Auf Spinning-Rad, Ruder-Maschine etc. könnte wohl überall ein bisschen Energie gewonnen werden. Anfangen könnte es bei der Drehtür am Eingang … ist zwar überall wenig – aber Kleinvieh macht doch auch Mist …

2 Pingbacks

  1. [...] Lab befindet sich iRock zwar noch in der Entwicklung, soll aber – anders als das elegante Konzept von Igor Gitelstain – demnächst wirklich verkauft [...]

  2. Anonymous sagt:

    [...] ist und die LEDs die zukunft sind. wie wenig energie diese brauchen zeigt auch dieser schaukelstuhl , dessen leselampe mit der kinetischen energie des schaukelns leuchtet. "sich [...]

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