Moboto:
iPhone-Dock mit Eigenleben

Mark Solomon ist Chef-Designer in HPs „Innovation Program Office“ und hat schon Designs für Google, Dr. Dre und Dreamworks Studios erstellt. Sein neues Projekt soll unter Eigenregie entstehen und steht deshalb bei Kickstarter zur Finanzierungsrunde. Es ist ein iPhone-Dock mit Eigenleben unter dem Namen „Moboto“.

Moboto ist ein interaktives iPod Dock – das mit Hilfe einer App zum Leben erweckt wird. Es ist also nicht nur ein Dock in dem iPod, iPhone oder iPad mit Strom versorgt werden, es wird ein ganzes Stück mehr.

Moboto macht sich die Sensoren der iOS-Devices zu Nutze, um Interaktion zuzulassen. Gesteuert wird das alles mit Apps. Das Material des kleinen Gadgets ist ein hochglänzender Kunststoff – wertig, edel und passend zu Apples Smartphone.

Moboto iPod Dock
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Es soll vier Moboto-Basismodelle geben. Das männliche und das weibliche iPod-/iPhone-Dock, der Blumentopf für iPod oder iPhone und das iPad-Dock. Moboto ist dabei viel mehr ein Spielzeug und ein interaktives Gadget und nicht nur ein Zubehörteil. In diesem Video wird das Projekt vorgestellt:

Der kleine Moboto sieht Dank seiner Arme aus wie ein Roboter. Er lässt sich individualisieren und mit Moboto Apps, genannt APPersonas, personalisieren. Steht das Gerät im Dock, gibt es verschiedene Funktionen, die über die APPersonas gesteuert werden. Man kann sich einen Moboto-Charakter über die App auswählen und erhält so ein Profil, das einigen Zusatznutzen bietet:

  • Es zeigt den Akku-Ladezustand beispielsweise über die Augenfarbe an.
  • Wetterinfos werden über die Blume visualisiert.
  • Es gibt eine Uhr mit Weckfunktion – die einem auch vorschlägt, wann man besser zu Bett gehen sollte.
  • Facebook- und Twitter-Connect.
  • Musikplayer mit interaktiven Lippenbewegungen der APPersonas.

Weitere APPersonas und damit Funktionen können per In-App-Kauf hinzugefügt werden. Es gibt Gesichter, Augen, Münder und Blumen zur Auswahl.

Moboto wurde für iOS angepasst, eine Android-Version soll bei Erfolg noch folgen. Das Projekt könnte laut Solomon noch in diesem Jahr realisiert werden. Ein Produktionspartner soll bereits gefunden sein, die Software wird noch von Solomons Team weiterentwickelt.

Die angesetzte Summe für den Produktionsbeginn ist mit 400.000 US-Dollar sehr hoch. Bisher sind noch nicht einmal zehn Prozent der benötigten Summe zusammen gekommen. Die Crowdfuning-Runde endet in nicht einmal einem Monat am 17. Juli. Wer mindestens 50 US-Dollar (plus 20 US-Dollar für den internationalen Versand) vorstreckt, sichert sich einen kleinen Moboto. Ab 65 US-Dollar gibt es die iPad-Variante.

Weitere Informationen zum Moboto Dock-Projekt auf der Kickstarter-Projektseite.

 

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