Western Digital My Net:
Router mit intelligenter Bandbreitenzuweisung

Die neuen “My Net”-Router von WD drängen in einen umkämpften und engen Markt und sollen vor allem durch die intelligente, automatische Bandbreitenzuweisung die Kunden überzeugen.

WD My Net (Bild: WD)

WD My Net (Bild: WD)

Seitdem sich YouTube als scheinbar fester Bestandteil unserer Kultur etabliert hat, schaut man nicht zwangsläufig Fernsehen, sondern auch mal im Internet seine Filme an. Nur blöd, wenn der Sohnemann im Zimmer nebenan gerade WoW zocken will: “Mein Ping ist in den Keller gegangen. Könnt ihr nicht später im Internet surfen?!”. Diesem problematischen “Generationenkonflikt” geht man mit einem WD “My Net” elegant aus dem Weg: Der Router priorisiert den Netzwerkverkehr intelligent, ohne die Pingzeiten bei Spielen oder das Netzwerkstreaming bei Onlinefilmen zu beeinträchtigen.

Western Digital My Net
WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)
WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)
WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)WD My Net (Bild: WD)

Die My Net-Familie teilt sich in vier Router auf: My Net N600, N750, N900 und N900 Central – letztgenannten kann man mit einer internen Festplatte (1 TB oder 2 TB) bekommen. Allen gemein sind zwei WLAN-Antennen, die gleichzeitig auf 2,4 GHz und 5 GHz funken können. Ein Unterschied ist die Anzahl an Ethernet- und USB-Ports.

Hier die Modelle auf einen Blick:

  • N600: 2x 300 Mbps, 4x LAN-, 1x USB-Port; 90 Euro
  • N750: 300 und 450 Mbps, 4x LAN-, 2x USB-Port, Multi Wifi-Streaming; 120 Euro
  • N900: 2x 450 Mbps, 7x LAN-, 2x USB-Port, Multi Wifi-Streaming, DLNA; 180 Euro
  • N900 Central: 2x 450 Mbps, 5x LAN-, 1x USB-Port, Multi Wifi-Streaming, DLNA, interne Festplatte mit 1 TB oder 2 TB, Auto-Backup; 350 Euro bzw. 430 Euro

WD My Net (Bild: WD)

WD My Net (Bild: WD)

Mit Blick auf diese Features bieten diese Router keine bahnbrechende Neuerung. Eines aber kommt noch hinzu: “FasTrack“. Damit wird der Internetdatenstrom wie eingangs erwähnt priorisiert. Ein praktisches Beispiel: Spielt man, während eines Downloads gleichzeitig ein Internetvideo ab, verteilt der Router die Last nach Möglichkeit so, dass weder das Video aussetzt, noch der Download darunter leidet. In jedem Falle erhält jedoch der Videostream die maximal mögliche Bandbreite.

Diese als “Traffic-Shaping” und “Quality of Service” bekannte Methode kommt in den WD-Routern in zwei Varianten zum Einsatz:

  • Die FasTrack-Variante ohne “Plus” erkennt anhand vordefinierter Tabellen, welcher Dienst bevorzugt werden soll. Die ersten sechs Einträge sind von WD bereits voreingestellt und beinhalten die wichtigsten Services. Bis zu insgesamt 21 Internetseiten und Diensteanbieter können so VIP-Status erhalten.
  • FasTrack Plus läuft auf Routern mit dediziertem Prozessor (N900 und N900 Central). Hier analysiert der Router den Datenstrom und trifft aufgrund eindeutiger Kriterien eine Entscheidung, was mehr Bandbreite benötigt und wo nicht so schnell gehandelt werden muss. Gleichzeitig quittiert der Router alle ankommenden Datenpakete und nutzt so die maximal mögliche Bandbreite vollständig aus.

Die Priorität lautet dabei folgendermaßen: 1) Videotelefonate (z.B. Skype), 2) Videostreaming (z.B. Maxdome) 3) Gaming (z.B. World of Warcraft) 4) Internetbrowsing und Dateidownload. Je nachdem an welchem Port man sein LAN-Kabel einsteckt, erhält man ebenfalls eine Priorität von “High”, “Medium” und “Low”. Entsprechend wird der Rechner an “High” bevorzugt behandelt, während “Low” sehen muss, was übrig bleibt.

Dieser Ansatz ist simpel und erfolgversprechend zugleich: Die My Net-Familie scheint die erste Router-Serie zu sein, die auf so einfache Weise Traffic-Shaping ermöglicht. Natürlich kann auch AVM mit der “FritzBox” ähnliche Funktionen bieten, aber wer hat diese aktiviert oder weiß davon? Ein Kabel in einen priorisierten Port stecken und den Rest den Router erledigen lassen, das versteht sogar mein Opa und so sollte Technik funktionieren.

 

Mehr lesen

LaCie Fuel und Sphère: Festplatten für Multimedia-Fans und Schöngeister

9.1.2014, 1 KommentareLaCie Fuel und Sphère:
Festplatten für Multimedia-Fans und Schöngeister

Zur CES 2014 stellt LaCie zwei neue Festplatten vor, die sich aus dem Einerlei der Anbieter abheben. Die LaCie Fuel streamt über ein eigenes WLAN Multimedia-Inhalte an bis zu drei Geräte und bietet 1 TB Speicherplatz, die LaCie Sphère ist eine von Christophle versilberte Kugel und erst auf den zweiten Blick als Festplatte erkennbar

Schnellste und dünnste Festplatten: Buffalo und Western Digital brechen Rekorde

5.6.2013, 0 KommentareSchnellste und dünnste Festplatten:
Buffalo und Western Digital brechen Rekorde

Buffalo Technology und Western Digital haben beide jeweils einen Rekord gebrochen. Während Buffalo Technology die schnellste, externe Festplatte der Welt vorstellte, präsentierte Western Digital die dünnste 1TB Festplatte der Welt.

Buffalo MiniStation Slim: Mini-Festplatte in Smartphone-Größe

15.2.2013, 0 KommentareBuffalo MiniStation Slim:
Mini-Festplatte in Smartphone-Größe

Buffalos neueste tragbare USB-Festplatte misst und wiegt nur so viel wie ein Smartphone, ist aber eine HDD mit Platz für 500 GB. Die Datenübertragung soll durch die eigene TurboPC EX-Technik fast doppelt so schnell sein wie USB 3.0 alleine.

Schnellste und dünnste Festplatten: Buffalo und Western Digital brechen Rekorde

5.6.2013, 0 KommentareSchnellste und dünnste Festplatten:
Buffalo und Western Digital brechen Rekorde

Buffalo Technology und Western Digital haben beide jeweils einen Rekord gebrochen. Während Buffalo Technology die schnellste, externe Festplatte der Welt vorstellte, präsentierte Western Digital die dünnste 1TB Festplatte der Welt.

Western Digital VelociRaptor: Von 0 auf 1 TB mit 10.000 rpm!

19.4.2012, 5 KommentareWestern Digital VelociRaptor:
Von 0 auf 1 TB mit 10.000 rpm!

Die neue Festplatte VelociRaptor von Western Digital bietet 1TB Speicherplatz bei 10.000 Umdrehungen – sowohl für Laptops als auch für Desktops gleichermaßen.

Western Digital My Book Live Duo: Die heimische Netzwerkfestplatte kann auch Cloud

31.3.2012, 5 KommentareWestern Digital My Book Live Duo:
Die heimische Netzwerkfestplatte kann auch Cloud

Die Western Digital My Book Live Duo ist eine Netzwerkfestplatte und bringt die Cloud nach Hause - kann die Daten aber auch unterwegs liefern.

Neues Testgerät eingetroffen: Fritz!Box 7490 – WLAN-Router, DECT-Anlage, NAS und Mediaserver

27.1.2014, 23 KommentareNeues Testgerät eingetroffen:
Fritz!Box 7490 – WLAN-Router, DECT-Anlage, NAS und Mediaserver

Die Fritz!Box 7490 ist das Flaggschiff der Fritz!Box-Serie. Ausgestattet mit dem eigenen FritzOS, soll die Fritz!Box als WLAN-Router mit Gastzugang und DECT-Zentrale dienen, als Fritz!NAS und Mediaserver mit VPN-Zugang, als Faxempfänger und Anrufbeantworter. Mein Testgerät ist gerade eingetroffen.

D-Link DIR-505 WLAN-Router im Test: Kompakter Alleskönner

21.1.2013, 7 KommentareD-Link DIR-505 WLAN-Router im Test:
Kompakter Alleskönner

Der DIR-505 von D-Link hat mehr drauf als ein Überraschungs-Ei. Nicht drei, sondern sogar vier Dinge beherrscht der kleine Alleskönner: Router-Modus, Access Point-Modus, Repeater-Modus und Wi-Fi Hotspot-Modus stehen zur Wahl. Wir haben alle für euch getestet.

Telekom Speedport W 700V: Netzteiltausch wegen Bruchgefahr

16.8.2011, 3 KommentareTelekom Speedport W 700V:
Netzteiltausch wegen Bruchgefahr

Die Telekom hat am Netzteil des Routers Speedport W 700V einen Sicherheitsmangel festgestellt. Kunden können dieses kostenlos austauschen.

3 Kommentare

  1. Ja, QoS und Traffic Shaping kann jede FRITZ!Box schon seit Jahren. Hier kann man auch einzelne Dienste oder Geräte priorisieren. Traffic Shaping und QoS sind übrigens bei den F!Boxen stadardmäßig aktiv und regelt die optimale Verteilung von Up- und Download und die sorgt Priorisierung von IPTV und Voice over IP (VoIP) Diensten.

  2. DAU-Frage: Was passiert, wenn man über einen Repeater reinkommt?

    • Die Anfragen, Pakete werden erkannt und erhalten eine Priorität, nicht die Geräte als solches.

      Über WLAN liegen die Fakten ja anders:
      Am Ethernet-Port wirst Du direkt über den Stecker priorisiert in “High / Medium/ Low” – gleichzeitig wird aber wie im Text erwähnt auch der Datenstrom geprüft.
      VoIP und Videostreaming haben Charakteristika, die der N900 aktiv erkennt. Bei den kleineren Modellen wird nur das Ziel erkannt und anhand dessen Bandbreite zugewiesen.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder