i-SODOG:
Tanzender Hund mit lernfähiger Intelligenz

Allergie, Angst, bei Regen und Schnee Gassi gehen müssen – es gibt 1.000 Gründe, sich keinen Hund ins Haus zu holen. Es sei denn, es ist vom i-SODOG die Rede. Der verzichtet nämlich auf alle Nachteile eines echten Hundes. So gesehen aber auch auf die meisten Vorteile…

Der I-SODOGIm Frühling des nächsten Jahres möchte der Spielzeugproduzent Takara Tomy den i-SODOG in Japan für 13.500 Yen (zirka 135 Euro) in den Handel bringen. Für diesen nicht ganz niedrigen Preis erhalten alle, die sich vor lebenden Hunden fürchten, eine Roboter-Alternative der futuristischen Art. Der elektronische Vierbeiner erinnert optisch entfernt an Sonys Aibo, besitzt aber etliche technische Neuerungen.

Beispielsweise verfügt i-SODOG über 15 integrierte Motoren, die diese Kreatur allerlei Bewegungen ausführen lassen. Er kann beispielsweise tanzen oder durch die Botanik kriechen. Wem die vorgegebenen Animationen nicht genügen, der programmiert sich eigene Kunststücke mittels des beiliegenden Controllers, der an eine nostalgische Fernbedienung erinnert. Alternativ wird der i-SODOG über Bluetooth mit einem Smartphone (iOS oder Android) kontrolliert und individualisiert.

Er kann auch tanzen.In dem Plastikgehäuse des i-SODOG steckt weitere Technik: Durch Mikrofone nimmt er beispielsweise die Umwelt wahr und er kann bis zu 50 verschiedene Sprachkommandos erlernen. Hört er Musik, bewegt er sich passend dazu. Berührungssensoren im Kopf sorgen dafür, dass er Streicheleinheiten mitbekommt und entsprechend reagiert. Und nicht zuletzt: Über die Nase kann er sogar Informationen mit anderen i-SODOG-Hunden austauschen. Für welchen Zweck das gut ist, verriet Takara Tomy bisher nicht. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Maschine Verhaltensmuster übernehmen kann. Ohnehin ist von einer rudimentären KI die Rede, die sich fortlaufend verbessert, wenn man seinen i-SODOG trainiert und sich mit ihm beschäftigt. Dadurch kann sein Charakter sozusagen geformt werden.

Lange Freude hat man mit dem i-SODOG nicht. Denn Herstellerangaben zufolge hält der Akku rund eine Stunde, bevor der Hund wieder an die Steckdose muss. Aber gut: Wenigstens riecht sein “Futter” nicht unangenehm…

Unklar ist gegenwärtig noch, ob der i-SODOG den Weg zu uns schafft. Aber warum eigentlich nicht? Andere Produkte von Takara Tomy sind ebenfalls in Europa und den USA erhältlich oder geplant. Trotzdem: Einen echten “besten Freund des Menschen” kann der Roboter nicht ersetzen. Aber das ist klar, oder?

Gefunden bei Robots-Dreams.com.

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten,  darunter Polygamia.de und GamingGadgets.de.

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2 Kommentare

  1. wobei der Aibo erst zu seinem Charme kommt, weil man ihn nicht bewusst fernsteuert. Hund mit Fernbedienung ist bestimmt auch lustig, an den Abio kommts aber bestimmt nicht ran :-(

  2. Das stimmt,der Aibo ( ERS 7 Mind 3 )war bis jetzt für mich der beste Hunderoboter ! Nur schade das Sony da nicht weitergemacht hat. Denn man hätte auch da einiges noch verbessern können.
    Aber es gibt komischerweise immer noch keinen wahren Nachfolger , obwohl Aibo es schon so lange gibt!
    War schon ein Meilenstein in der Robotik.
    Der einzigste Roboter der mich momentan sehr interessieren würde wäre der Nao (Next Gen),nur kostet der noch zu viel
    :-( Naja, dann wollen wir mal sparen ;-)

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