SpareOne:
Simples Reservehandy für den Notfall

SpareOne ist ein Handy vom Hersteller der “Energizer”-Batterien, das weniger für den Alltag gedacht ist als vielmehr als Reservehandy für den Notfall. Denn es funktioniert selbst dann noch, wenn man es ein paar Jahre unbenutzt im Handschuhfach liegen lässt.

XPAL SpareOne Notfallhandy {pd futuretrends;http://www.flickr.com/photos/65481079@N03/sets/72157629876330650/}

XPAL SpareOne Notfallhandy (Quelle: pd futuretrends)

SpareOne ähnelt auf den ersten Blick mit seinen minimalen Grundfunktionen John’s Phone, das wir hier auch schon vorgestellt haben. Aber SpareOne ist nicht für den täglichen Einsatz als Hipster-Handy gedacht, sondern als Notfallhandy, das auch wirklich funktioniert, wenn man es braucht.

Deshalb besitzt das SpareOne keinen proprietären Akku als Energiequelle, der nach kurzer Liegezeit leer ist, sondern eine normale AA-Batterie. Mitgeliefert wird eine “Energizer Ultimate Lithium” AA-Batterie, die auch nach einer Liegezeit von bis zu 15 Jahren noch genug Energie liefern soll, um das SpareOne in Betrieb zu nehmen. Der folgende Clip stellt SpareOne kurz vor.

SpareOne
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XPAL SpareOne NotfallhandyXPAL SpareOne Notfallhandy

Ab Einschalten wird eine Betriebszeit von bis zu 10 Stunden garantiert. Aus der Pressemitteilung wird leider nicht ersichtlich, ob das auch nach den 15 Jahren noch gilt, aber klar ist, dass das Handy funktionieren wird, wenn man es braucht.

Für den Fall der Fälle auch ohne SIM

Auf dem SpareOne kann man bis zu neun Nummern auf Direktwahltasten speichern, außerdem gibt es eine große Notfalltaste. Auch ohne SIM-Karte wählt man darüber automatisch den nationalen Notruf und übermittelt seinen Standort anhand der ID des Sendemastes (Cell-ID), in dessen Reichweite man sich gerade befindet.

Es werde Licht

Damit man im Notfall auch Retter in Sichtweite auf sich aufmerksam machenkann, ist eine Taschenlampe mit einer weißen LED in das SpareOne integriert. Das ist auch für den Stromausfall im Ferienhaus ganz praktisch.

Das SpareOne gibt es in zwei Varianten: als 900/1.800-MHz-Handy für Europa und als 850/1.900-MHz-Version, mit der man auch in den USA
telefonieren kann.

Beide Versionen sind in der Schweiz bei Futuretrends für 79,90 Franken (66 Euro) erhältlich. In Deutschland kann man es per Mail beim Distributor m-tex für 44 Euro bestellen. Mehr Infos auf Englisch gibt es auch direkt bei SpareOne.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

4 Kommentare

  1. Warum ist da ein Schweizer-Kreuz drauf? Das Samariterkreuz ist Rot auf weissem Grund…

  2. Sehr gut
    eigentlich sollte jedes Handy mit Batterien oder Akkus im Standardformat betrieben werden.
    noch ist immer der Akku die schwächste Stelle im System und sollte schnell und einfach getauschst werden können.

  3. das teil funktioniert in deutschland nicht ohne SIM.

  4. Die Amis verwenden sehr oft das inverse “Rote Kreuz” als Zeichen für medizinische Einrichtungen und so wurde es auch in den asiatischen Raum verbreitet. Mag sein, dass in den USA das offizielle Zeichen des “Roten Kreuzes” geschützt ist und nicht einfach so benutzt werden darf. Da ist wohl der lokale Anwalt gefährlicher als das Schweizerkreuz zu verwenden :)

Ein Pingback

  1. [...] Ist sicherlich kein zeitloses Design, die Funktionen sind überschaubar, der Nutzen ebenfalls. Aber das “SpareOne Emergency Phone” ist ein astreines Notfallhandy für das Handschuhfach, nicht mehr, nicht weniger. Bestellen kann man es für gut 80€ über SpareOne. Wer lieber bei einem deutschen Händler bestellen mag: m-tex bietet das Gerät für 44€ an. (via) [...]

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