Ein-Personen-Fahrzeug Honda UNI-CUB:
Kein Schritt zu viel
Honda stellt ein persönliches Mobilitäts-Gerät vor, den oder das UNI-CUB. Wie ein Segway reagiert das Fahrzeug auch auf Gewichtsverlagerung, ist jedoch kleiner, leichter, und fährt auch seitwärts.

Honda UNI-CUB (Quelle: pd Honda)
Anders als ein Segway lässt sich UNI-CUB auch gut in Gebäuden einsetzen. Auf dem kleinen Fahrzeug nimmt man nicht viel mehr Platz ein als beim Gehen. Und wie man im folgenden Video sieht, reagiert es selbst auf kleine Bewegungen. Auch ein seitliches Ausweichen ist möglich, ganz intuitiv.
Möglich wird das durch ein System, das Honda "Omni Traction Drive System" nennt. Das Antriebsrad, das Vor- und Rückwärtsbewegung ermöglicht, ist aus vielen kleinen Rädern zusammengesetzt, die sich seitlich bewegen können. So kann man sich auf der Stelle drehen und in alle Richtungen fahren. Manövrieren auf kleinstem Raum scheint kein Problem zu sein.
Eine Akkuladung soll für sechs Kilometer reichen, es fährt 6 km/h, wie viel es genau wiegt, können wir noch nicht sagen. Klar ist aber, dass Honda sein UNI-CUB verkaufen will, nur noch nicht, ab wann und zu welchem Preis.
Auf jeden Fall können wir uns wohl schon mal darauf gefasst machen, dass in einigen Jahren UNI-CUB oder ein Nachfolger in Museen, Bibliotheken, auf Flughäfen und Bahnhöfen zum ganz normalen Bild gehören wird. Wie lange mag es wohl dauern, bis man auffällt, weil man ganz normal zu Fuß geht?
Wer des Japanischen mächtig ist, findet auf der Honda UNI-CUB-Seite mehr Informationen. Update: Und dann gibt es noch die
Seite für die englischsprachige Welt.
via Dvice































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16. Mai 2012 um 16:14
Wäre was für Messe-Besuche.
Dort brauche ich aber 8km Reichweite (ausgemessen)
17. Mai 2012 um 8:21
Nice.
Das Ding erscheint mir maximal kontraproduktiv. Wer darauf das
Gleichgewicht halten kann und steuern kann, ist auch fit genug selbst zu
gehen und zu stehen. Und wer das nicht mehr kann, hat auch heute schon
einen kippsicheren Rollstuhl.
Wer natürlich in den Rollstuhl will- für den könnte das ein guter
Zwischenschritt sein, um durch Inaktivität und Muskelatrophie dem
Körper die Selbständigkeit abzutrainieren.
Ist übrigens der Grund, warum ich keinen Motorroller o.ä. mehr habe. Die
Dinger sind toll, ich hatte mal eine Honda Dax, 4-Takter. Aber überall,
wo ich damit hinkomme, komme ich auch mit meinem MTB oder Rennrad hin.
Es gibt einfach keinen Einsatzbereich mehr für mich für so einen
hübschen Roller wie es meine Dax war.
Beste Grüße
Joachim Neudert (Arzt)
17. Mai 2012 um 14:44
Praktisch wäre dieser Hobel auf Messen, Betriebs/Museums-führungen o.ä.
Also nicht für den täglichen Einsatz, sondern da wo man sonst den ganzen Tag oder zumindest über längere Zeit rumlaufen müsste.
17. Mai 2012 um 11:36
Ich warte auf ein Gerät, das den Arm mit der Bierflasche zum Mund hebt oder Chips einwirft – dann stelle ich meine Bewegungen ganz ein.
Kann das Teil eigentlich allein mit dem Hund Gassi gehen?
;-)
17. Mai 2012 um 14:39
Für beides gibt es doch schon Lösungen
1. fürs Essen:
Perkutane endoskopische Gastrostomie
http://de.wikipedia.org/w…opische_Gastrostomie
(Noch einfacher als gewünscht, man muss sich nicht mehr die Mühe machen etwas mit dem Mund zu fangen und dann auch noch zu schlucken oder gar beißen)
2. fürs Gassigehen:
Laufband
http://de.wikipedia.org/wiki/Laufband
(Laut Kommissar Rex geht das auch für Hunde)
21. Mai 2012 um 16:00
Willkommen auf dem Weg zum Raumschiff “Axiom”. Bloss nicht mehr selbst bewegen :-(