Kurztest Mipow Power Tube 4000:
Energieriegel für Smartphone und Tablet

Der Mipow Power Tube 4000 gehört wohl zu den vielseitigsten und praktischsten mobilen Akkus, mit denen man Smartphone und Tablets unterwegs mit Energie versorgen kann. Wir haben den kompakten Energieriegel im Alltag getestet.

Mipow Power Tube 4000 (Bilder:frm)

Mipow Power Tube 4000 (Bilder:frm)

Wer hat noch nicht alarmiert die leidige Batteriewarnung auf dem Display seines Smartphones oder Tablet-PCs aufploppen sehen, ohne dass eine Steckdose in der Nähe gewesen wäre? Das sind die Situationen, in denen man sich besonders darüber freut, einen geladenen Reserveakku wie den Mipow Power Tube 4000 zur Hand zu haben. Die Zahl im Namen steht dabei für die Kapazität: 4.000 mAh stellt der 3,7-V-Akku zur Verfügung. Das soll ausreichen, um ein iPhone anderthalb Mal aufzuladen. Er liefert einen Ladestrom von 5 V bei 1 A.

Der Akku besteht aus zwei Teilen, die über ein textilummanteltes Kabel miteinander verbunden sind. Im größeren Teil ist der eigentliche Energiespeicher untergebracht, in der Kappe finden sich die Anschlüsse sowie der Ein-/Ausschalter. Besonders praktisch beim Power Tube 4000: Besitzer eines iPhones, iPods oder iPads können ihr Gerät ohne zusätzliche Kabel mit Energie versorgen. Denn in der Kappe ist nicht nur ein von außen zugänglicher USB-Anschluss untergebracht, über den man sein HTC, Samsung, Blackberry oder anderes Gadget mit dem dazugehörigen USB-Kabel laden kann. Zieht man die Kappe ab, kommt auch ein verborgener Stecker für das 30-Pin-Dock zum Vorschein, mit dem man sein iOS-Gadget direkt aufladen kann.

Kurztest Mipow Power Tube 4000
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Mipow Power Tube 4000

Übrigens: Die Kappe sitzt fest und sollte vorsichtig, nicht mit Gewalt abgezogen werden, damit man nicht zu sehr am Verbindungskabel reißt und es vielleicht beschädigt.

Den Ladezustand des Mipow Power Tube 4000 erkennt man an der Farbe der integrierten Leuchtdiode. Leuchtet sie blau, heißt das, der Akku hat 100 bis 70 Prozent seiner Kapazität, von 70 bis 40 Prozent wechselt die Farbe zu grün, orange bedeutet 40 bis 15 Prozent und unter 15 Prozent wird die LED rot. Dann sollte man spätestens daran denken, sein Power Tube 4000 über den integieren USB-Stecker wieder aufzuladen. Das dauert circa fünf bis sechs Stunden. Laut Mipow ist der Akku für 500 Ladezyklen gut.

Mipow Power Tube 4000

Mipow Power Tube 4000

Zum Transport liefert Mipow ein kleines Samttäschchen, in dem man sein Power Tube 4000 unterbringen kann. Mit etwas Mühe passen auch noch das USB-Verlängerungskabel sowie das USB-auf-microUSB-Kabel mit hinein. So ausgerüstet, kann einem unterwegs keine “Energiekrise” mehr etwas anhaben.

Der mobile Reserveakku Power Tube 4000 (Affiliate-Link) kostet knapp 42 Euro, passt mit 108,5 x 30,4 x 21,4 mm in jede Tasche und ist in den Farben Dunkelblau, Grau, Gold, Silber, Hellblau, Pink, Schwarz, Rot, Lila sowie Grün erhältlich. Mehr Infos zum Mipow Power Tube 4000 gibt es auch auf der Seite des Herstellers.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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6 Kommentare

  1. Gibt es so etwas eigentlich auch mit integriertem Micro USB Stecker? Sehr praktisch, dass man dann nicht immer ein weiteres verbindungskabel mitschleppen muss.

    • Das kleine Kabel vom Power Tube 4000 passt noch ganz gut mit in den Transportbeutel und trägt nicht weiter auf. Einen Akku mit microUSB-Stecker wüsste ich auf Anhie jetzt nicht zu nennen, aber ich sehe mich mal um.

  2. Sieht ja ganz nett aus aber wenn ich in Westeuropa bin finde ich fast überall eine Steckdose. Ob im Zug oder in sonst irgendwo. Für Reisen in andere Länder kann das Ding allerdings echt nützlich sein, kann ich mir vorstellen.

  3. Auch eine witzige Idee für Micro Heli`s.

    Die winzigen Teile brauchen 6X 1,5V Batterien zum Laden derer 3,7-V-Akku`s, können somit nicht durch Standard-1,2V-Akkus geladen werden.
    Hier saugen diese, reguläre Batterien, in Rekordzeit (5-6 Ladezyklen) aus, was mit der Zeit echt in`s Geld geht.

    Somit steigen viele auf USB-Ladung um.
    Das doofe, es muss entweder ein Rechner oder ein USB-Netzteil (ich nehme das von meinem alten iPhone 3S) verfügbar sein.

    So stellt dieses Teil doch eine coole Alternative für unterwegs dar.
    Klar knapp € 50.- entsprechen, in den meisten Fällen, dem Anschaffungspreis des Heli, hat sich aber schnell amortisiert :-p

    LG
    Flo

  4. @ Jp : NOKIA DC-11. Benutze ich selbst für mein Samsung Galaxy S II, Micro USB-Stecker ist integriert. Flach, stylish,praktisch, does the job.
    Lädt das SII allerdings nur zu ca. 75%,aber hey … das reicht ja meistens. Eigenladezeit ca 2 1/2 Std.

  5. Mein power Tube 4000 ein Teil das ich nicht mehr missen möchte. Sehr zufrieden und kann es nur wärmstens empfehlen.

3 Pingbacks

  1. [...] unterscheidet es sich nicht von vielen anderen USB-Ladegeräten, wie dem Mipow Power Tube 4000, die dazu gedacht sind, Gadgets unterwegs länger durchhalten zu [...]

  2. [...] Und ist gerade keine Steckdose in der Nähe, reicht auch ein mobiles Ladegerät wie das Mipow Power Tube als Stromquelle [...]

  3. [...] zum Beispiel verweigert gerne die Zusammenarbeit mit externen Akkus und ließ sich bisher nur vom Mipow Power Tube 4000 [...]

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