RIM BlackBerry 10 Dev Alpha:
Ein Touchscreen mit neuer Bedienung

RIM-CHef Thorsten Heins präsentierte auf der BlackBerry World das neue BlackBerry 10 Dev Alpha und ein völlig neues Bedienkonzept.

RIM BlackBerry 10 Dev Alpha - (Bild: RIM)

RIM BlackBerry 10 Dev Alpha - (Bild: RIM)

Alles blickt gebannt auf die hochgehaltene Hand: Ein iPhone-ähnlicher schwarzer Block mit breitem Rahmen und ohne jegliche Tasten. Keine QWERTZ-Tastatur. Kein Menüknopf. Kein Homebutton. Ist das wirklich ein RIM BlackBerry Device? Ja, denn niemand geringeres als Thorsten Heins, CEO des BlackBerry-Herstellers Research in Motion, hält dieses Smartphone empor. Es ist das erste bekannte BlackBerry-Smartphone mit dem neuen OS BlackBerry 10. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Doch der CEO wiegelt gleich ab: Es handle sich nicht um ein Endkundengerät, viele Funktionen fehlten noch. Bei diesem Alpha-Smartphone handle es sich lediglich um ein Entwickler-Smartphone für Programmierer und Partner.

Letzten Gerüchten zufolge wird der Marktstart im Oktober dieses Jahres sein, vielleicht sogar im August. Die Fans dürfen gespannt auf die Preisgestaltung und die restliche Ausstattung sein. Was bisher vom offiziellen BlackBerry Blog zu lesen ist, klingt vielversprechend:

  • 4,2 Zoll mit 1.280 x 768 px – IPS-Panel und Corning Gorilla Glas?
  • WLAN
  • Bluetooth
  • Micro-HDMI, wie am Playbook
  • Micro-USB-Port
  • Micro-SIM

Damit wäre die Auflösung höher als beim iPhone oder aktuellen Android-Smartphones (960 x 540 px). Auch bei der Bedienung geht man neue Wege: Eingabevorschläge beim Tippen werden über den Buchstaben angezeigt und durch einen Wisch nach oben aktiviert, von rechts nach links löscht man das letzte Wort. Ganz klar: RIM zeigt Innovation und bewegt sich weg von alteingefahrenen Wegen. Die beiden breiten schwarzen Räume über und unter dem Touchscreen sowie das Fehlen eines Homebuttons deuten auf ein ähnliches Bedienkonzept wie bei dem Playbook hin.

Und um das Paket abzurunden, integriert RIM die Software-Technologie von Scalando, mit der man mehrere Fotos kombinieren und automatisch den besten Gesichtsausdruck auswählen kann – während der Hintergrund gleichbleibt.

Via BlackBerry Blog.

 

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5 Kommentare

  1. Die Börse scheint von der gestrigen Veranstaltung wenig begeistert zu sein.
    Und auch ich muss, so sehr ich auch mein Blackberry Playbook mit all seinen Macken und Fehlern mag, zugeben, dass die gestrige Veranstaltung einfach zu wenig war.
    Die vorgestellte Tastatureingabe und die Fotoanwendung reichen für mich nicht aus um dem Unternehmen genug Innovationspotenzial zu bescheinigen. Solche Sachen werden vermutlich in gleicher oder ähnlicher Form sicherlich demnächst auf die iOS oder Android Geräte schaffen.
    Na ja, hoffen wir das Beste für RIM!

    PS: Sagt mal, gibt es auf internationaler Ebene einen deutschen CEO, der in der IT- bzw. “Unterhaltungs-” Elektronikbereich arbeitet und zudem erfolgreich ist?
    Mir fallen irgendwie mir keine ein…

    • Wir (deine) Deutschen, sind Entwickler keine ,,CEO`s”.
      Die Begründung weswegen wir im Gegensatz zum CEO-Imperium (den usa) auch nicht pleite sind ;-p

  2. das schreit ja nach einer klage.. wenn schon samsung sein galaxy tab nicht veröffentlichen durfte (welches wirklich deutliche unterschiede zum ipad hatte), dann wird doch diese iphone kopie (es fehlt ja wirklich nur der knopf unten!!) von den apfelanwälten vollkommen auseinandergenommen werden..

    • Wurde auch die Störung des Antennensignals kopiert?
      Ansonsten ist es kein echter iPhone Konkurrent.

  3. wo genau ist das neue bedienkonzept? für mich sieht das alles ganz normal aus !?!

2 Pingbacks

  1. [...] BB Curve 9320 (Bild: RIM)Nachdem RIM mit der BlackBerry 10 Dev Alpha gerade einen Ausblick auf die Zukunft der Plattform gegeben hat, hält der BlackBerry-Hersteller [...]

  2. [...] sich zu behaupten. RIM hingegen hat offensichtlich Schwierigkeiten, mit dem Tempo mitzuhalten. Ob das neue OS BlackBerry 10 noch rechtzeitig den erhofften Befreiungsschlag bringt, ist vollkommen [...]

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