Wahoo Fitness BlueHR:
Mit dem iPhone 4S das Herz im Auge

Der Wahoo BlueHR Herzfrequenzgurt verbindet sich mit dem iPhone 4S und so kann man auf dem Smartphone seinen Puls im Auge behalten.

Wahoo Fitness Pulsgurt BlueHR - (Bild: NC-17)

Wahoo Fitness Pulsgurt BlueHR - (Bild: NC-17)

Nur weil man ein Nerd ist, heißt das nicht, man gehöre zur vorurteilsbehafteten Gruppe der Pizza-Cola-Hacker-Kultur. Im Gegenteil: Bewegung, Sport und Spaß stehen bei uns Geeks und Nerds vielleicht noch höher im Kurs. Also: rauf aufs Rad, rein in die Joggingschuhe oder ab auf die Berge. Bei all diesen Aktivitäten hilft die Kenntnis der eigenen Herzfrequenz das richtige Maß zu finden – und mit dem Wahoo BlueHR Herzfrequenzgurt sieht man das direkt auf dem iPhone.

Gerade die Jogger mit Kopfhörern im Ohr können sich nur schwer von ihrem iPhone-MP3-Player trennen. Wieso also noch eine Pulsuhr mitnehmen? Der BlueHR funkt, wie sein Name vermuten lässt, über Bluetooth die Herzfrequenz an das Smartphone. Obwohl Bluetooth einen einheitlichen Standard nutzt, ist laut Vertriebskontakt bei NC-17 Europe nur das iPhone 4S damit kompatibel. Hat man diese technische Hürde überwunden, steht dem Training nichts mehr im Wege.

Der Gurt ist bis zu 1,5 m wasserdicht, was für einen Regenschauer oder schweiß-intensive Aktivitäten ausreichend sein sollte. Eine Nutzung im Schwimmbad verbietet sich von selbst. Doch erst durch die im iTunes Store erhältlichen Apps von Wahoo erhält man auch einen Überblick zur persönlichen Leistung.

Wie sinnvoll ist das?

Als Sportler halte ich diese Idee zwar für durchaus nett, aber: Wie bequem ist es, unterwegs das riesige Smartphone herauszuholen, nur um die Herzfrequenz, die Strecke oder die Geschwindigkeit abzulesen? Wenn die App eine Sprachansage, ähnlich wie Endomondo, beherrscht, könnte man darüber nachdenken. Doch da GPS den Akku stark beansprucht, ist man zeitlich entweder eingeschränkt oder anschließend an die Steckdose gebunden. Eine echte Pulsuhr mit GPS ist in meinen Augen immer noch die ideale Ergänzung zu einem ernsthaften Training – doch das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der Gurt kostet rund 80 Euro. Hier findet man den Wahoo Fitness BlueHR bei NC-17.

PS: Im Video ist übrigens tatsächlich kein “bondage” sondern “pairing” gemeint.

 

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6 Kommentare

  1. Und wann kann das iPhone ein EKG mit anschließender Auswertung schreiben?

  2. Es gibt schon lange eine App die mittels Kamera und LED Licht den Puls misst, also fast ein EKG.

  3. BlueHR geht auch mit anderen Apps, wie Runkeeper oder Runtastic. Der Puls wird übrigens bei den Apps angesagt..

  4. Ich benutze die Vorgängerversion, die nicht über Bluetooth funkt, sondern einen Dongle benötigt. Die App von Wahoo ist umständlich und hat mir nicht gefallen. Viel besser funktioniert das mit Runtastic. Diese App hat eine ziemlich gute Sprachausgabe über den Kopfhörer und lässt sich über den Knopf der Freisprecheinrichtung starten oder pausieren. Man kann vorher festlegen, wieviel und wie oft man vollgequatscht wird. Der Stromverbrauch des GPS hält sich in Grenzen und im großen und ganzen bin ich ziemlich zufrieden. Wenn man das Telefon eh dabei und die Kopfhörer beim Sport im Ohr hat, ist die Kombi eigentlich ganz nett und brauchbar. Man hat eine ganz schöne Übersicht über die gelaufene Strecke auf Google Maps, man kann Aktivitäten speichern etc. Es gibt sicher Laufcomputer, die das alles noch besser können, aber ich fand diese Lösung für mich passend.

  5. Mittlerweile gibt es noch mehr für das iPhone. Wie zum Beispiel einen Trittfrequenzzähler.

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  6. Das ist wirklich beeindruckend was ein “einfaches Handy” mittlerweile alles so kann… Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt!

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