Google Goggles-Brillen:
Sei mein Reiseführer, Android
Google arbeitet offenbar an einer Brille, die ihrem Nutzer Informationen über seine Umwelt einblenden kann.
AR ist der Versuch, die analoge Welt quasi mit einer digitalen Schicht zu überziehen, die mithilfe eines Smartphones sichtbar gemacht werden kann. Heute funktioniert das mit Google Goggles beispielsweise so: Ein Nutzer fotografiert mit seinem Smartphone den Eiffelturm und erhält sogleich die Ergebnisse, welche die Google-Suche zum Stichwort «Eiffel Tower» ausgibt: Bilder des Turms, die offizielle Homepage, tour-eiffel.fr, den Eintrag in Google Maps, et cetera. Das Video zeigt, wie Googles funktioniert.
Nun berichtet 9 to 5 Google Report, dass der Internetgigant an einem Gadget arbeite, welches Namen «Goggles» gerechter wird: eine Brille, die mit Googles AR-Technologie arbeitet.
Das Design der Brille soll sich an Oakleys Sportmodellen orientieren; eine kleine Kamera soll Bilder und AR-Anwendungen füttern. Die Informationen werden über ein kleines Head Up Display (HUD) an die Innenseite eines der beiden Brillengläser projiziert. Etwas sonderbar mutet das kolportierte Bedienungskonzept an: Mittels Kopfbewegungen soll man sich durch die Menüs der Anwendungen klicken und scrollen können – Headbanger wird’s freuen, allenfalls auch Chiropraktoren und Physiotherapeuten. Wer nicht nicken mag, soll das Gadget auch mittels Sprachkommandos steuern können.
Der 9 to 5 Google Report wagt gar, einige technische Daten zu prophezeien: Die Rechenarbeit soll ein ARM-Prozessor übernehmen, der mit 1 GHz getaktet ist, der Arbeitsspeicher soll 256 MB gross werden, der Festspeicher 8 GB – die Brille soll als vollwertiges Android-Smartphone funktionieren.
Wer Google Goggles mit anderen AR-Apps vergleicht, wird den Eindruck nicht los, dass Google nicht nur an der Brille arbeiten sollte, sondern auch an der User Experience (UX) der bestehenden Goggles-App. Während man mit Googles Lösung einen Gegenstand abfotografieren muss, um Informationen zu erhalten, blenden andere AR-Apps die Informationen direkt in ein Live-Bild ein. Das folgende Video zeigt, wie das beispielsweise mit Wikitude (Affiliate-Link) funktioniert.























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