WikiPad:
Leistungsfähiges 3D-Tablet zum Schnäppchenpreis

Ein Alleskönner zum Taschengeldpreis? Gerade im Tabletsektor ist das derzeit kaum vorstellbar, kosten die meisten guten und aktuellen Geräte doch an die EUR 500,00. Umso mehr überrascht das WikiPad, das auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt worden ist.


WikiPad Inc. möchte das 8-Zoll-Tablet WikiPad im Frühling vorerst in den USA in den Handel bringen. Für Aufsehen dürfte der Preis sorgen. Das Gerät soll für nur USD 200,00 angeboten werden. Dabei lässt die verbaute Technik nicht auf ein Billig-Gerät schliessen: Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1980 x 1080 px (1080p) und ist in der Lage, stereoskopisches 3D ohne Zusatzperipherie wie beispielsweise eine Brille darzustellen. Dies dürfte zu ähnlichen Resultaten wie beim Nintendo 3DS oder dem LG Optimus 3D führen.

WikiPad: Leistungsfähiges 3D-Tablet zum Schnäppchenpreis
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Doch nicht genug: Diversen Berichten zufolge setzt WikiPad Inc. auf den Tegra 3-Prozessor von Nvidia. Der Vierkernchip sollte für ein enormes Arbeitstempo sorgen und zugleich die Frage provozieren, warum manch anderes Tablet mit Tegra 3 in einer gänzlich anderen Preisklasse angesiedelt ist.

Weiterhin gibt das Unternehmen an, das WikiPad mit 8 GB Flash-Speicher (erweiterbar um 64 GB mittels microSD-Karten), mini HDMI, USB 2.0-Port, Bluetooth, WiFi und zwei Kameras (2 Megapixel auf der Rückseite) auszustatten. Android 4.0, also das Google-OS in der neuesten Version, ist auch vorinstalliert. Ferner soll ein spezieller Marktplatz eingerichtet werden, in dem Käufer unter anderem 3D-Apps und Filme beziehen können.

Für Gamer dürfte der Clou der separat erhältliche und an die USD 50 teure Game-Controller-Untersatz sein. In diesen steckt man das Tablet und hält dann eine vollwertige Handheld-Konsole mit zwei Analogsticks, Steuerkreuz und mehreren Buttons in Händen. Allerdings verrät der Hersteller noch nicht, welche Spiele aus dem Android Market Gebrauch von diesem Zubehör machen. Für rote Köpfe könnten die vier Knöpfe sorgen, die quasi 1:1 vom Xbox 360-Joypad übernommen wurden – inklusive Farben und Bezeichnungen. Es ist nicht davon auszugehen, dass dies bei Microsoft gut ankommt.

Trotzdem: Für maximal USD 250,00 ein vollwertiges, schnelles 3D-Tablet mit Spieletauglichkeit im Stil einer PSP? Das ist erstaunlich und macht zugleich skeptisch. Ob es das WikiPad nach Europa schafft, ist aktuell ohnehin unklar. Mit diesem Preis würde man den Platzhirschen am Markt aber sicher Paroli bieten können.

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten,  darunter Polygamia.de und GamingGadgets.de.

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2 Pingbacks

  1. [...] unerwähnt sollte das Wikipad bleiben. Das Gaming-Tablet des gleichnamigen US-Startups wurde bereits Anfang 2012 angekündigt, auf der E3 gab es weitere Details. Bereits im 3. Quartal 2012 wird die Handheld-Konsole mit [...]

  2. [...] erinnern uns: Im Januar 2012 präsentierte ein bis dato unbekanntes Unternehmen auf der CES das Wikipad. Es war von einem 8-Zoll-Tablet die Rede, das für etwa 200 US-Dollar erscheinen sollte – [...]

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